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Last updateMi, 22 Mai 2019 11am

Petra Kaisers Forum

Reise-Ratgeber

In Brasilien auf den Spuren des Kaffees

Brasilien ist bei vielen Menschen für allerlei bekannt; ob für die Copacabana, die endlosen Sandstrände oder für die zahlreichen urwaldähnlichen Gebiete; für abenteuerlustige Reisende ist Brasilien das perfekte Reiseziel. Doch nur wenige wissen von dem Gebiet zwischen Rio de Janeiro und Sao Paulo, dem „Ciclo do Café“, welches über 33 belebte Kaffeefarmen enthält und für Kaffeeliebhaber ein äußerst interessanter Ausflugsort ist. Urlauber können hier nicht nur wohnen, sondern auch den einheimischen Inhabern beim Kaffeerösten zuschauen. Wer also genug hat von seiner heimischen Espressomaschine und lieber einen frisch gerösteten, brasilianischen Espresso genießen möchte, sollte seinen nächsten Urlaub in Brasilien verbringen.

Rio de Janeiro

Die Geschichte des Kaffees erleben

Für Kaffeeliebhaber, die an der Geschichte der dunklen Bohne interessiert sind, ist Santa Teresa, ein Stadtteil von Brasilia, ein wahrer Wallfahrtsort. Das Viertel erinnert mit seinen bunten kleinen Geschäften ein bisschen an den Berliner Kreuzberger Kiez, ist aber dann auch wieder ganz anders. Dieses Fleckchen Erde hat eine große Fangemeinde um sich geschart, und das nicht nur unter den Kaffeeliebhabern, sondern auch unter Kulturinteressierten. Unzählige Galerien, Ateliers, Cafés und Restaurants säumen die Straßen und laden Touristen zum Verweilen ein. Das berühmte Hotel Santa Teresa wurde von der US-Zeitschrift Wallpaper sogar zum schönsten Design-Hotel der Welt gekürt und zieht ebenfalls viele Urlauber in seinen Bann – und das nicht nur, weil es im 19. Jahrhundert das Anwesen einer Kaffeefarm war und mit vielen Artefakten aus dieser Zeit gestaltet ist.

Brasilien-Kaffeeplantage

 „Ciclo do Café“ – Kaffee wohin man auch blickt

Das Viertel „Ciclo do Café“ ist gute drei Autostunden von Rio de Janeiro entfernt, die in den küstennahen, bergigen Regenwald führen und für jedes Fahrzeug eine Belastungsprobe darstellen. Die rostbraune Straße ist glatt vom feuchten Sand und die ausgeschwemmten Gesteine müssen bestmöglich umfahren werden. Doch das langsame Fahren lohnt sich, denn dadurch hat man genügend Zeit, um sich an der saftig grünen Landschaft satt zu sehen. Die Kleinstadt Vassouras gehörte im 19. Jahrhundert zu den wichtigsten Kaffeehandelsplätzen Brasiliens und ist auch heute noch voll und ganz von der aromatischen Kaffeebohne geprägt. Touristen können sich hier ein schönes Hotelzimmer oder auch eine Ferienwohnung suchen, um an diesem speziellen Ort zu übernachten und tagsüber das Treiben auf den noch aktiven Kaffeeplantagen zu beobachten.

Iguazu-Fälle

Brasilien – ein Paradies für Naturfreunde

Brasilien hat allerlei landschaftliche Naturschönheiten zu bieten und gilt als besonders fruchtbares Land. Exotischer Regenwald, grüne Wiesen und gigantische Flüsse machen dieses große, südamerikanische Land zu einem attraktiven Reiseziel für Abenteuersuchende und Naturliebhaber. Im 19 Jahrhundert erlebte Brasilien gerade wegen dieser Vielfalt an natürlichen Rohstoffen ein „Goldenes Zeitalter“, insbesondere durch die wirtschaftliche Blüte des Kaffeeanbaus. Um 1850 herum entwickelte sich ein regelrechter Boom um die braune Bohne und Brasilien wurde zu dem Ort, in dem am meisten Kaffee produziert wurde. Noch heute gilt Brasilien als eines der beliebtesten Produktionsländer weltweit für Kaffee. Auf den einzelnen Plantagen werden die Kaffeesträucher angepflanzt, die Bohnen abgeerntet, zum Trocknen in die Sonne gelegt und dann weiter verarbeitet, indem sie beispielsweise geröstet werden.

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