Autor Thema: In Südamerika unterwegs - Teil 2 – Live von unserer Kreuzfahrt  (Gelesen 24403 mal)

Petra

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Mit der Celebrity Infinity von Buenos Aires nach Santiago de Chile

Nach dem Frühstück checkten wir aus. Friedrich und unsere Freunde gingen noch einmal auf eine kleine Besichtigungstour durch Buenos Aires, während ich auf unser Gepäck aufpasste. So nutzte ich die Gelegenheit, ein paar Bilder zu bearbeiten.

Als alle wieder zurück waren, bestellte ich uns ein Taxi zum Cruise-Terminal. Besser gesagt, ich wollte es, aber an der Rezeption sagte man uns, die Innenstadt ist gesperrt, es gibt keins. Ich dachte, ich höre nicht richtig. Nun musste ich wieder alle meine gelernten Sätze zusammensuchen, um ihr klar zu machen, dass wir aber dringend zum Cruise-Terminal wollten. Außerdem sind wir gestern auch mit dem Taxi hergekommen. Alles wegen der Ralley Paris Dakar.

Ich glaube, die Dame hatte nun Mitleid, denn sie führte 3 verschiedene Telefonate, ehe sie mich fragte, ob wir mit 150 ARS einverstanden seien. Klar, ich glaube, wir hätten fast jeden Preis bezahlt, nur um zum Schiff zu kommen. Ich hätte nicht gedacht, dass man mit solchen Unregelmäßigkeiten rechnen muss. Mein Adrenalinspiegel war jedenfalls mindestens auf 180.

Schon kurze Zeit später kam der Taxifahrer ins Hotel und holte uns ab. Wir mussten erst eine paar Schritte gehen, denn wie schon gesagt, das Hostal liegt in der Fußgängerzone. Nun sahen wir auch, dass fast alle Straßen gesperrt sind. Der Taxifahrer musste eine besondere Erlaubnis bekommen haben, um in die Straße fahren zu können. Egal, wir haben es geschafft und er brachte uns schnell und sicher zum Fährterminal.
Dort war die Hölle los.Nun ja, es gehen an die 2.100 Passagiere aufs Schiff und alle müssen zwischen 12:00 und 18:00 Uhr einchecken. Da kann es schon mal einen leichten Stau geben. Es amüsiert mich immer wieder, wie ungeduldig Menschen sein können, die so einen schönen Urlaub vor sich haben. Es wurde geschubst und gedrängelt und jede Gelegenheit ausgenutzt, sich schnell noch irgendwo vorzuschieben. Es gab etliche Kontrollen, Formulare mussten ausgefüllt werden und und und... Ganz zum Schluss wurden unsere Pässe eingesammelt, denn diese bekommen wir erst in Santiago de Chile wieder. Wunderbar, dann können sie auch nicht geklaut werden...

Wir hatten übrigens schon online eingecheckt, aber ich habe mir diesen Wust an Papieren nicht ausgedruckt. Es spielte auch keine Rolle, denn sie haben ja alles im Computer.. Als wir jedoch die Koffer abgegeben haben, wurden wir nach unserer State-room-number gefragt. Die wussten wir natürlich nicht, nur dass wir im 3. Stock untergebracht waren. Die  Mitarbeiter von Celebrity hatten aber Passagierlisten und so sagte man uns, dass wir Zimmernummer 60XX haben. Prima, alles klar.

Diese ganze Eincheckerei hatte ungefähr 2 Stunden gedauert. Wir wurden zweimal fotografiert, für den Seapass und die Immigration, auch ein Abdruck des Daumens wurde genommen. Irgendwann haben wir alles überstanden. Nun wollten wir aber auch rauf auf´s Schiff. Mit einem Shuttle wurden wir dorthin gebracht. Dann waren wir da. Die Celebrity Infinity ist ein ganz schön großes Schiff, wenn man so davor steht. Wir gingen hinein und wurden mit einem Glas Sekt begrüßt. Langsam dämmerte es mir auch, dass unser Zimmer nicht wie gebucht im 3. Stock lag, sondern im 6. Mhmm, da scheinen wir ein Upgrade bekommen zu haben.
Nun aber schnell mal nachschauen, ins Zimmer rein und wir waren baff, wir haben ein Zimmer mit Balkon, wow, das wollte ich doch sowieso haben, aber ehrlich gesagt, war mir das zu teuer gewesen und nun haben wir es umsonst bekommen. Was für eine Überraschung. Wir waren richtig happy.

Nun kann die Reise losgehen. Um 19 Uhr trafen wir uns mit Ludger und Therese und wir gingen in den Hauptspeisesaal. Da unsere Reisetaschen immer noch nicht da waren, musste ich mit meinen Wanderschuhen essen gehen.

Das Essen war lecker. Wir machten noch einen kleinen Rundgang und dann sind wir auf unser schönes Zimmer gegangen. Nun standen auch die Taschen vor der Türe. Prima.

Morgen haben wir noch einen Tag in Buenos Aires. Ich habe den Bericht hier vorgeschrieben und ich werde unterwegs einen Ort suchen, wo ich diesen hochladen kann. Das dürfte aber kein Problem sein.

Auf dem Schiff kostet nämlich 0,79 USD pro Minute! Es gibt jedoch Pakete, die man kaufen kann und dann ermäßigt sich der Minutenpreis. (240 Minuten a 0,45 oder 600 Minuten a 0,37) Ich muss mal schauen, was ich machen werde.

Viele Grüße
Petra

Nachtrag: Den ersten Teil unserer Südamerikareise findet Ihr hier:
In Südamerika unterwegs - Live-Reisebericht Teil 1


Petra

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Unser 1. Abendessen an Board.  :ppeace
Die Nachspeise war auch lecker, aber das Bild ist nichts geworden...

Fortsetzung folgt!

Petra

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 Es ist der 5. Januar und wir haben die erste Nacht auf dem Schiff verbracht. Und ja, es war recht angenehm, sehr sogar. :-)
Nach dem Frühstück mischten wir uns wieder unter die vielen Menschen in Buenos Aires, wir haben noch bis 18:45 h Zeit, dann legt das Schiff ab.
Auf dem 2. Bild ist Mr. DHL. Therese hat eine Postkarte geschrieben und brauchte eine Briefmarke. Sie bekam eine von DHL und Mr. DHL gab ihr gleich einen Zettel mit den Adressen mit, wo man dann die Karte einstecken konnte. Es gibt nämlich auch extra DHL-Briefkästen.

Petra

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 Wir kommen an einem riesigen Baum vorbei, viele weit ausladende Äste, die teilweise gestützt werden müssen. Es ist ein Ficus macrophylla, wie auf einem Schild steht. Dieser Baum wurde 1823 gepflanzt – eine stolze Zeit.

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Dann erreichen wir den alten Friedhof (Cementerio de Recoleta) Er stammt aus dem Jahr 1882. Hier befindet sich auch das Grab der Eva Peron (Evita), neben 4.800 anderen Gräbern. Wir suchen ganz schön lange, ehe wir es gefunden haben. Es ist kein sehr pompöses Grab und man muss unter ihrem Mädchennamen Duarte suchen. Auf diesem Friedhof sind viele bekannte Politiker und Künstler zu finden.

Petra

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 Von dort gehen wir zum Botanischen Garten, der geschlossen ist und kamen an dem Zoo vorbei. Da unsere Zeit aber schon fast vorbei ist und der Weg noch sehr lang nehmen wir uns ein Taxi zum Fähranleger zurück. Wir kommen gerade noch rechtzeitig an.
Von unserem Balkon aus, schauen wir der Ausfahrt zu. Bye bye Buenos Aires, uns hat es gut gefallen.
Neben uns liegt die MSC Magnifica. Sie läuft noch vor uns aus und das beschert uns fast eine Stunde Verspätung. Aber wir haben Zeit. So beobachten wir die Flugzeuge, die auf den nahen Flughafen landen. Mit meinem 100er Objektiv gelingt mir dann auch mal ein Foto von der LAN.

Petra

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 Hier nun die letzten Bilder von Buenos Aires. Wir sehen einen wunderschönen Sonnenuntergang.
Die Fahrt geht nun nach Montevideo in Uruguay. Es liegt nur 137 nautical miles von Buenos Aires entfernt.
Übrigens unser Kapitän ist ein Grieche, Mr. Michael Sympouras.
Das war´s erst einmal wieder.
Viele GrüßePetra
Die Kommentare zu unserer Reise findet Ihr hier :-)

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Uruguay - Montevideo – Ciudad Vieja
Nun sind wir wieder in Uruguay, dieses Mal in Montevideo, es ist der 06.01.2015 Unsere Uhren haben wir schon am Abend vorher um einen Stunde vorgestellt.
Um 10 Uhr liefen wir im Hafen von Montevideo ein, es regnete in Strömen. Im Regen herumzulaufen, dazu hatten wir aber nicht so die große Lust, also warteten wir einfach ein Stündchen ab und siehe da, das Wetter besserte sich, der Regen hörte sogar auf. Vorsichtshalber nahmen wir unsere Regencapes mit. Eine Jacke brauchten wir nicht, denn es war warm und schwül.
Der Hafen liegt günstig, wir können zu Fuß in die Altstadt laufen. Von der örtlichen Tourismusinformation bekamen wir eine Broschüre mit einer Walking Tour (Circuito Turistico).
Diese wollten wir in etwa ablaufen. Unterwegs sahen wir immer wieder uralte Autos, die unsere Männer entzückten. Ich durfte, nein musste sogar dann auch immer ein Bild schießrn.
Wir kamen zum Plaza Zabala. Während wir da nur so rumstanden, beobachteten Friedrich und Ludger zwei Polizisten. Die haben ja noch einen Trommelrevolver, meinte einer. Ich hakte nach, ob das denn etwas so Besonderes sei. Ja, weil diese „Dinger“ uralt seien, also recht antik. So machten wir unsere Witze. Die Beiden wurden auf uns aufmerksam und sie sprachen uns an. Ich erzählte ihr, dass wir uns nur unterhalten hätten. „Sie“ wusste aber genau, dass wir uns über die Pistolen unterhalten haben und meinte, ich hätte mich über sie lustig gemacht. Nö, so war´s ja nicht, ich habe ja keine Ahnung von solchen Schießeisen und unsere Männer haben sich über mich und meine Unwissenheit lustig gemacht. Das hat sie dann beruhigt. Sie sprach recht gut englisch, er nur spanisch.
Es ist sehr sicher in Montevideo, meinte sie, es gibt 400 Überwachungskameras in der Stadt. Die Polizisten müssen auch hier kugelsichere Westen tragen.Sie ist noch in der Ausbildung und sie meinte auch, dass die Waffen antiquiert seien. Bald bekäme sie eine modernere Waffe.
Ein Foto durfte ich auch noch machen und Ludger griff doch tatsächlich an „ihre“ Waffe. Aber natürlich nur zum Spaß für´s Bild und sie hat es auch nicht bemerkt.

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Wir kamen zum Rio de la Plata und legten eine kleine Pause ein. Dann gehen wir in diese alte Kirche.

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Auf den Bildern 2-4 sieht man etliches „Werkzeug“, um sich zu betrinken oder zu bekiffen. Ein „Typ“ hat diese Utensilien selber hergestellt. Es ist alles legal, meint er scherzhaft, aber fotografieren lassen, wollte er sich nicht.

Petra

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 Auch diese Polizisten störten sich an nichts und probierten auch kleine Scherzartikel aus.
Auf dem 2. Bild: Puerta de la Ciudadela am Plaza Independencia – auch das Gebäude auf dem 3. Bild steht an diesem Platz.

Petra

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Langsam schlendern wir zum Schiff zurück. Die Füße brennen und wir haben genug gesehen. Das Wetter hat sich super gehalten. Ich mache endlich mal ein Bild von unserem Schiff. Ganz bekomme ich es noch nicht drauf.
Nun gibt es einen späten Nachmittagssnack mit Blick auf Montevideo, lecker und schön...

Petra

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Mit einem Drink aus der Poolbar in der Hand (es gibt auch leckere ohne Alkohol), laufen wir aus. Der Sonnenuntergang lässt sich sehen, wunderschön...
Unsere nächste Station ist Punta del Este, auch in Uruguay, 123 nautical miles entfernt.
Viele Grüße
Petra
Fortsetzung folgt!
Kommentare zu unserer Reise bitte hier hinschreiben :-)

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 Es ist der 7.1.2015 und wir sind um 7 Uhr in Punta de la Este in Uruguay angekommen.
Zunächst noch einmal ein paar Bilder von unserer Kabine.

 

Petra

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 Punta del Este hat viele schöne Strände. Wir liegen vor Anker im Rio de la Plata und müssen mit dem Tenderboot auf das Festland fahren. Morgens sah das Wetter noch nicht so richtig einladend aus, aber gegen 11 Uhr fuhren wir dann mit dem Boot an Land und siehe da, es hellte sich langsam auf.