und noch ein paar Bilder...
Beiträge von Yamaha-Freddy
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Leckeres Frückstück im Gasthof, danach wie schon vorher angedeutet, haben wir das reparierte Motorrad von Meister Egger abgeholt, am Gasthof alles verladen und auf ging´s zum Gardasee.
Zunächst fuhren wir die altbekannte Strecke bis Meran, dann Richtung Lana und auf der [238] Richtung Gampenjoch [Passo delle Palade], vorbei an "Unser lieben Frauen im Walde-St. Felix"[Senale-San Felice].
Weiter fuhren wir auf der [42] bis Cles, sehr schön ist der Lago di Giustina [Grünsee]. In Tuenno/Denno machten wir eine Tankpause, dann fuhren wir Richtung Spormaggiore, Trento, über die [421] Andalo Molveno, sehr schön am See Lago di Molveno gelegen.
Über S. Lorenzo in Banale fahren wir bis Campo Lomaso. Nun folgt eine schöne Strecke am Lago di Tenno vorbei und wir erreichen vom Nord-Westen Riva del Garda. Nun geht es immer entlang des Garda Sees Richtung Limone. Es folgen unzählige Tunnel, teilweise mit schönem Fensterblick auf den Gardasee ehe wir Gargnano gegen 16 Uhr erreichen. (siehe Reisetipp - [url=http://www.petra-kaiser.de/smf/index.php/topic,124.0.html]Bikertreff Monte Gargnano[/url] )Erst einmal ein lecker Bierchen trinken, dann Zimmer Nr. 7 bezogen, frisch gemacht und zu Abend gegessen. Dabei fielen die ersten Regentropfen, ein Gewitter zieht auf.
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Ist es eventuell bei einem alten Transportfahrzeug, (bemaltes Teil z. B. alte Kutsche)

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Ist es der Randbereich eines Marskraters?
Oder ist es aus Holz? -
Schon bin ich wieder unterwegs... Abfahrt Meran Süd wie am Telefon mitgeteilt, ich sehe den OBI, 1. Kreisel rechts, dann komme ich am Pneus-Tiroler an.
Es ist genau 5 Minuten nach sechs. 1 Mitarbeiter ist aber noch vor Ort. Dieser ruft seinen Chef an, aber der Schlauch liegt schon in der Bar zur Abholung bereit.Schon bin ich wieder unterwegs, im Kreisel rechts, dann noch ca. 250 m STOP & GO. Ich sehe die mit Edelstahlblenden verkleidete Bar INOX. Schon stehe ich am Thresen und der Barkeeper weiß Bescheid. 20 € schiebe ich über den Theke, laute Musik und Rauchschwaden, gemixt mit Alkoholdunst wabern durch die Luft. Ich halte
das Paket in den Händen 100/80/17 steht drauf.Schock-schwere-Not, die Größe kann nicht passen. Der Barkeeper hat aber keinen anderen Schlauch und sagt: "passt schon". O.K, er kann nichts dafür. Ruckzuck bin ich wieder im Kreisverkehr, diesmal letzte links und nach 100 m stehe ich vor geschlossenen Toren von Pneus-Tiroler. Handy raus und Telefonnummer gewählt. Es geht keiner mehr ans Telefon. Ich rufe Dieter und die Werkstatt Egger an und erzähle von meinem Missgeschick.
Blöd gelaufen, da kann man nichts machen. Ich sitze auf Dieters Motorrad und will unverrichtetet Dinge wieder abfahren.
Beim Starten gebe ich aus lauter Frust ordentlich Vollgas. Tante Trude gibt laute Geräusche von sich, ich schiebe rückwärts, da geht die Bürotür von Pneus-Tiroler auf. Der Mitarbeiter, den ich dort ganz zu Anfang getroffen hatte, stand vor mir und hatte an den lauten Geräuschen von Tante Trude gehört, dass ich noch einmal zurückgekommen war. Ans Telefon war er nach Feierabend nicht mehr gegangen, er hatte in der Werkstatt für sich privat noch einige Arbeiten zu erledigen.
Nachdem ich ihm den Schlauch aus der Bar gezeigt und ihm erklärt hatte, welche Größe ich benötigte, gingen wir ins Lager und suchten in den Regalen nach einem passenden Schlauch. Immerhin fanden wir dann einen Schlauch mit der Größe 120/90/17, annähernd das, was auch in Frage käme.
Etwa eine Stunde später war ich dann wieder in EYRS. Als ich auf den Parkplatz des Gasthofes rollte, hatte Dieter, der auf der Terrasse wartete, schon ein großes Bier für mich bestellt. Na, dann war alles klar für morgen, mit diesem neuen Schlauch sollte eine vernünftige Reparatur möglich sein. Ein leckeres Abendessen und einige "Gläser Gerstensaft" rundeten den Abend ab.Pünktlich 8 Uhr am nächsten Morgen war ich mit dem neu erworbenen Schlauch bei Meister Egger im Betrieb. Dieser war auch nicht untätig gewesen und hatte auf einer Abschlepp-Tour sogar einen genau passenden Schlauch aus Bozen mitgebracht.
Eine Stunde später war mein Motorrad wieder fahrbereit und für einen Notfall habe ich jetzt einen Reserschlauch im Gepäck!
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Ist es ein Bild?
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und hier ist der "Übeltäter"
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Gegen 17 Uhr sind wir wieder in der Werkstatt, Frau Egger telefoniert noch einmal, um einen Schlauch zu bekommen. Meister Egger ist wieder für den ADAC unterwegs. Frau Egger hat in Meran einen passenden Schlauch aufgetrieben.
Die Firma hat noch bis 18 Uhr geöffnet, also ratz-fatz nach Meran, es ist ja noch eine Stunde Zeit.
Dieter leiht mir seine Tante Trude (Suzuki 1400 Intruder) und schon bin ich auf dem Weg nach Meran. Leider gibt es nur eine Straße und alle wollen nach Meran, das wird nix mit einer Stunde, zumal auch noch mehrere Polizeikontrollen unterwegs sind.Etwa 10 km vor Meran fahre ich an eine Tankstelle und rufe beim Reifenhändler an: "ich komme ca. 10 Minuten später". Macht nichts, war die Antwort, einer seiner Mitarbeiter gibt den Schlauch in der Nähe in der bekannten INOX-Bar ab, ich solle mich am Thresen melden und 20 € bezahlen, dann bekäme ich den Schlauch.
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Das ist ganz klar ein Fall für den ADAC. Etwa 1 1/2 Stunde später wird die XS verladen, denn der Reifen ist nicht schlauchlos und muss in der Werkstatt repariert werden. Das heißt, es muss entweder ein Schlauch geflickt, oder ein neuer Schlauch eingezogen werden.
Nachdem wir mit dem Motorrad in Eyers, Vinschgauer Str. 23 angekommen sind, Dieter ist mit seiner Trude hinter uns her gefahren, begibt sich der Meister Herbert Egger
sofort an die Arbeit. 1/2 Stunde später ist der Reifen abgezogen und der Schlauch kommt zum Vorschein. 2 Löcher zu flicken ist in diesem Fall keine vernünftige Lösung.
Meister Egger will einen neuen Schlauch besorgen, die Größe beträgt: 130/90/17, aber ausgerechnet ist auch nach vielen Telefonaten einfach nicht aufzutreiben.150 m von der Werkstatt entfernt ist ein Gasthof. Dieter und ich trinken erst einmal einen Cappuccino. In weiser Voraussicht fragen wir, ob auch noch ein Zimmer für uns zur Verfügung steht, ja ist möglich mit Frühstück.
Gegen 15 Uhr buchen wir das Doppelzimmer, denn nun ist es klar, dass es heute nicht mehr weiter geht.
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Nach dem Frühstück soll es losgehen. Die Maschinen stehen bei Hans hinter dem Haus in der Scheune. Wir wollen sie vor den Eingang fahren, denn dann geht das Beladen einfacher. Mit einem Ruck nehme ich die XS vom Hauptständer und will sie rückwärts rangieren.
Mann ist das Ding heute wieder schwer, sie lässt sich nur mühselig bewegen. Da kann doch etwas nicht stimmen. Ein Blick auf das Hinterrad und der Schrecken bleibt mir im Gesicht stecken...
der Reifen ist ja total platt!
Nach kurzem hin und her, Gedankenaustausch mit Dieter... Inzwischen haben wir auch den Übeltäter gefunden:
Ein Stahlnagel steckt in der Lauffläche.
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es könnte die Oberfläche einer Birne oder von einem Apfel sein ;D
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Ja Jupp, zu diesem Zeitpunkt war auch noch alles in Butter. Aber nachdem ich kurzzeitig auf das Modell Widder umgestiegen war (siehe Bild 12), war die Yamaha so eifersüchtig, dass Ihr vor Wut am Hinterrad die Luft ausging

Warte ab, ich werde weiter berichten.
Gruß
Yamaha-Freddy -
Es geht weiter über Pfunds, Nauders und über den Reschenpass. Gegen 16:30 h sind wir bei Hans Wallnöfer. http://www.moto-bike-wallnoefer.it/
Jetzt heißt es erst Zimmer beziehen und erholen, lecker Bierchen trinken und dann geht es ab in die Pizzaria Hans (gleicher Besitzer), die direkt am Reschenpass liegt. -
Wir fahren über Kauns und Prutz und wollen dann wieder auf die 180 - unsere altbekannte Strecke nach Reschen.
Kurz vorher bei der Abfahrt in der Rechtskurve habe ich einen Ausrutscher, der Hinterreifen schert aus, aber ich habe Glück im Unglück. Nur der Blinker und ein Spiegelglas sind kaputt und der Bremshebel leicht verbogen."Wahrscheinlich habe ich geträumt".
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und noch mehr Bilder...
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ein bisschen Spaß muss sein!
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Weiter geht es auf der 179 und 189 bis Imst und dann biegen wir ab ins Pitztal (Abzweig Richtung Pillar)
Es folgt eine schöne Strecke (Neu-Amerika) mit grandiosen Aussichten ins Inn-Tal. -
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Motorradtour in den Süden - August 2008
Die erste Etappe fuhr ich am 02. August. 680 km fuhr ich in den Süden nach Senden zu meinem Freund Dieter, denn wir wollten in diesem Jahr alleine auf Tour gehen.
Am Montag den 4. August war es dann soweit. Um 10 Uhr starteten wir bei leichtem Regen.
Mein Meilenstand (!) betrug 38.300.
Zunächst fuhren wir Landtsraße und dann weiter auf der Autobahn bis Füssen. In Reutte fuhren wir über die Grenze nach Österreich, weiter durch den Leermostunnel zum Fernpass.
Am Zugspitzenblick machten wir - wie auf immer, wenn wir dort vorbeikommen - einen Stop.
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