Beiträge von Erhard
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Ist es irgend ein Sensor?
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alle Jahre wieder
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Freitag 18.09.20, 32 Grad
Gestern hatten wir ein kulinarisches Highlight beim Abendessen. Ravioli gefüllt mit Ricotta and Herbs in einer Salbei-Lemon-Buttersosse. Klang ja erst mal ganz normal, was man halt so kennt vom hiesigen Italiener. Doch diese Ravioli waren vom Feinsten, Konsistenz, Füllung Geschmack, traumhaft, ein würdiges Dinner als Abschluß unseres Romtrips.
Heute war Abreisetag um 14.15 ging unser Flieger. Nach einem wieder super guten Frühstück hieß es auschecken. Hatten unseren Flughafentransfer ja schon gebucht und es klappte pünktlich auf die Minute. Wie schon bei der Herfahrt wurden wir auch heute von einer fetten Limousine abgeholt und zum Flughafen chauffiert. Dort war wenig los und in ½ Stunde waren wir durch. Viel zu früh, aber wir wussten ja nicht was uns am Airport erwartet.
Erwartet hat uns eine ziemliche Lehre und ein vollständig coronagerecht ausgestatteter Flughafen. Jeder 2.Sitz der Bänke war gesperrt und überall gab es automatische Handdesinfizierer sowie Abstandsmarkierungen am Boden. Überhaupt war die Disziplin der Italiener bemerkenswert. Masken, Abstand, kein Problem.
Pünktlich wurde unser Flug aufgerufen und auch hier wurde sehr darauf geachtet, dass genügend Abstand beim Boarding eingehalten wurde. Die Maschine dann nicht ganz ausgebucht. Wir hatten Glück und hatten einen 3-er Sitz für uns alleine. Nach gut 1 Std. Flugzeit, natürlich jeder mit Maske, pünktliche Landung bei bestem Herbstwetter in MUC.
Das Ausstiegsprocedere war richtig gut durchacht. Jede Reihe durfte erst aufstehen und sein Handgepäck aus den Fächern holen, wenn die vordere Reihe bereits den Gang verlassen hatte. Ging problemlos und flott, sollte grundsätzlich beibehalten werden.
So das wars mit unserem Reisebericht aus Rom. Es waren super schöne Tage hier und wir waren froh, dass wir uns in Coronazeiten doch dazu entschlossen hatten, zumal ja Touristenmassen so gut wie nicht vorhanden waren. Allerdings würden wir heute keine 2 Führungen pro Tag hintereinander, wie im Vatikan, mehr machen, es war echt sehr anstrengend. Aber wir wussten ja nicht was uns erwartet und 3 Tage sind einfach zu kurz.
Was uns besonders auffiel war die große Militär- und Polizeipräsenz fast überall, hauptsächlich jedoch bei und in der Nähe der Sehenswürdigkeiten.
Überall stehen hier eine Unmenge von Elektrorollern rum, die von den Einheimischen und auch von Touristen gerne benutzt werden. Sie flitzen kreuz und quer durch die Stadt und sind fast schon eine Plage.
Ansonsten ist Rom eine super tolle, relaxte Stadt, zwar mit einem etwas gehobenen Preisniveau, das allerding der Qualität angepasst ist.
Uns hat es super gut gefallen, wenn auch zu kurz, aber wir können hoffentlich ja wiedermal hierher kommen. Rom ist eine Reise wert.
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Donnerstag, 17.09.20, 31 Grad
Nach unserem gestrigen Besichtigungsmarathon liessen wir es heute ruhiger angehen und machten nur einen 12 km langen Spaziergang. Wir wohnen ja sehr zentral und alles ist quasi fast um die Ecke. Als erstes gingen wir zum Campo de Fiori, hier ist Roms beliebtester Gemüsemarkt. Leider wurden wir von fast jedem Standbetreiber in verschiedenen Sprachen angequatscht, wahrscheinlich weil endlich wieder ein paar Touris unterwegs waren.
Weiter zur nahegelegenen Piazza Navona, die in überschwänglichen Barock gestaltet ist. Ein wunderbarer Ort mit vielen Lokalen rundrum und mit seinen 3 großen Brunnen ein echtes Highlight.
Wieder ganz in der Nähe dann das weltberühmte Pantheon. Hier waren doch einige Touristen an dem Ticketschalter zu sehen. Wir verzichteten allerdings auf die Besichtigung, denn wir waren von gestern noch platt.
Unser nächstes Ziel war etwas weiter entfernt und zwar die Piazza del Popolo, quasi das Eingangstor zur römischen Innenstadt. Wie auch bei vielen anderen Plätzen ist auch hier rege Bautätigkeit, die den Gesamteindruck doch etwas trübt. Rom ist nicht nur die ewige Stadt, sondern auch die Stadt der ewigen Baustellen und das wahrscheinlich schon seit 2000 Jahren.
Wir gingen weiter hoch zum Pincio, wo man einen herrlichen Blick über Rom hat. Wir schlenderten noch etwas durch den Park der Villa Borghese und schnupperten die tolle mit Pinienduft erfüllte Luft. Am Rückweg noch eine kleine Lunchpause in einem der vielen Lokale und über die Fußgängerzone mit allen Nobelgeschäften der Welt langsam Richtung Hotel. Hier erstmal verdiente Pause, bevor wir später noch zu unserem letzten Abendessen hier in Rom gehen, denn morgen Mittag fliegen wir leider schon wieder heim. Die Zeit verging viel zu schnell.
Hier unsere Fotos von heute
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