Hier kommt die Karte zu der Scootertour:
Externer Inhalt
www.komoot.com
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Hier kommt die Karte zu der Scootertour:
Man versuchte uns zum Kaufen zu überreden – die Inder sind sehr geschickt: „Hello, where are you from? Oh, you are looking nice…“ und so weiter. Wir ließen uns aber nicht abschleppen und kaufen wollten wir auch nichts. Leider war „unser“ Lokal, wo wir sonst eine Erfrischung trinken, nicht geöffnet.
Daher entschieden wir uns für den Heimweg. Die ersten zwei Kreisel meisterten wir gut – gar nicht so einfach, da hier jeder fährt, egal von wo er kommt. 🚦 Es geht ja auch irgendwie (toi,toi,toi) An irgendeiner Stelle... , kurz gesagt, wir sind doch nicht über Assagao gefahren, das hat der Weg nicht hergegeben. Die Inder sind da sehr großzügig mit ihren Wegbeschreibungen: „Einfach hier weiterfahren, dann links abbiegen, und dann ist man auch irgendwie richtig.“ 😅
Als wir wieder bekanntes Terrain erreichten, machten wir noch einen kleinen Schlenker, bevor wir über die Brücke am Chapora fuhren.
In Morjim gaben wir unsere Motorräder ab – ohne Kontrolle, ob alles in Ordnung war. So viel Vertrauen haben wir selten erlebt. 🙌 Man fragte uns nur, wo wir überall gewesen waren. Dann gingen wir zu Fuß zurück ins Hotel. 🏨 Nun haben wir noch einen Tag in Morjim, bevor wir das Quartier wechseln. 🌴
Viele Grüße,
Petra
Wir wollten das Fahrvergnügen in Indien noch einmal auskosten und haben uns eine schöne Strecke bis Mapusa überlegt. Hin sollte es über eine neue Route gehen und zurück über Assagao.
Aber erst stärkten wir uns bei Krishna und aßen ein köstliches Paneer Tikka Masala mit Reis. Dazu gab es Garlic Naan und wir tranken eine Pepsi. 🍛🥤
Dann tauschten wir noch etwas Bargeld um und starteten unsere Fahrt über die Brücke nach Siolim. Von dort bogen wir Richtung Mapusa ab – der Verkehr wie immer wuselig. 🛵🚦 Irgendwann verpassten wir eine Abfahrt und befanden uns in Tivim. Vor vielen Jahren sind wir von hier schon einmal mit dem Zug nach Mumbai gefahren – eine abenteuerliche Geschichte! (Wer mag: Reisebericht 2004) 📖
Nun mussten wir herausfinden, wie wir nach Mapusa kommen. Wir hatten eine Uralt-Karte von Goa (1991) dabei und konnten so die grobe Richtung erkennen. Friedrich hatte wie immer den Durchblick und lotste uns auf die richtige Spur.
Mapusa im Norden Goas gehört für uns jedes Mal dazu. Es ist ein quirliges Handelszentrum, besonders bekannt für seinen traditionellen Freitagsmarkt. 🛍️🐄 Wer das Alltagsleben jenseits der touristischen Küstenorte erleben möchte, findet hier authentische Eindrücke. Wir schlängelten uns zwischen Autos, Lkws, Mopeds, Fahrrädern, Fußgängern und sogar Kühen hindurch. 🐮 Dann suchten wir uns einen Parkplatz. Den Freitagsmarkt haben wir nicht geschafft, aber es gab Marktstände ohne Ende. Wir schauten hier und da, Friedrich meinte immer wieder: „Wer soll das alles kaufen?“ 😉
Die Karte von dieser Tour:
Hier die letzten Vogelbilder:
Den Nachmittag wollte ich noch einmal zu den Reisfeldern fahren – dieses Mal mit großer Kameraausrüstung. Wir kannten den Weg ja schon und fuhren ohne große Umwege dorthin. 🚗
Angekommen suchte sich Friedrich ein Plätzchen im Schatten, während ich loszog – und hatte wirklich viel Glück. 🍀 Die Tiere saßen natürlich nicht direkt am Straßenrand, aber mit einer Brennweite von 500 mm kann man schon einiges erkennen. Auch Ausschnitte lassen sich gut erstellen.
Das war für mich mal wieder ein erfolgreicher Fototag. 🌟 Am Abend aßen wir wieder in unserer Unterkunft. 🍽️
Heike, nö, das ist mir wirklich zu kalt. 
Wir haben heute Abschied gefeiert, denn morgen geht es weiter nach Wildernest. Heute Abend gingen wir ins retsuarant, bestellten uns ein Taxi bis Siolim für morgen, das ist wirklich eine Story wert.![]()
Dann nahmen wir einen kleinen Absacker, Friedrich ein Kingfisher und mir war nach einem Whiskey sour.
Gilbert der Owner dieser Anlage setzte sich zu uns an den Tisch und wir plauderten eine Weile. Diese Anlage betreibt Gilbert seit rund 16 Jahren, es ist sein Elternhaus, seine Frau Flori ist Französin. Beide sind sehr sympathisch. Plötzlich hatten wir dann eine zweite Runde auf dem Tisch stehen, Friedrich ein Kingfisher und ich einen weiteren Whiskey sour und der schmeckte richtig gut. Nicht jeder kann den so gut mixen.
Zum Abschluss gab es dann noch einen Kaffeelikör auch vom Haus
...
Kommen wir nun zu den Taxis. Das Resort Wildernest holt uns ab, aber sie dürfen nur bis Siolim fahren und keine Gäste nördlich des Chaporas abholen. (Ich habe zu Gilbert gesagt, das ist wie eine Taxi-Mafia. Also kein Pickup aber Dropoff wäre erlaubt.
So müssen wir uns von hier ein Taxi bis Siolim nehmen, dort mit Gepäck aussteigen und hoffen, dass unser Fahrer einigermaßen pünktlich kommt.
Wir haben den Kontakt vom Fahrer schon bekommen und ich habe auch ein Bild aufgenommen, wo wir dann stehen werden. Da sind wir extra mit den Mopeds vor 3 Tagen hingefahren. Was für ein Umstand!
SeeStern, ich werde danach fragen.
---
Eine Kuriosität von unterwegs. Als ich meinen Koffer am ersten Tag auspackte, stellte ich fest, dass ich zuwenig Unterwäsche eingesteckt habe. Ich war mir so sicher, dass ich die doppelte Menge vorgesehen hatte und auch in den Koffer getan habe. Egal, es ist nun mal nicht zu ändern. Dann ziehe ich eben ab und zu ein Höschen durchs Wasser.![]()
Als ich das esrte Mal meinen Helm aufsetzen wollte, wurde es etwas eng am Kopf. Ihr ahnt es schon? Ja, ich habe den Leerraum im Helm genutzt und da waren sie dann auch. ![]()
Hier die Karte von Komoot.de über unsere erste Moped-Tour:
Bis Paliem fuhren wir denselben Weg zurück. Wieder gab es auf den engen Wegen einige Engpässe, wenn zwei Autos partout nicht aneinander vorbeikamen. Dann musste ausgeknobelt werden, wer nachgibt. Für uns mit den Scootern war das ein Vorteil – wir konnten uns vorbeischlängeln. 🛵
Bei Krishna gab es dann ein leckeres Abendessen. Friedrich bestellte Malai Kofta, ich nahm Mushroom Mutter Masala mit Reis und Butter Naan. 🍛 Nur das Glas Lime Soda war mit mindestens 100 Pfund Zucker gesüßt – das durfte Friedrich austrinken. 🥤
Das war ein Tag nach unserem Geschmack! 🌟
Viele Grüße
Petra
(Die Karte wird noch nachgereicht)
Nun war es nicht mehr weit bis Keri. Hier setzen die Fähren über. Auf der anderen Seite des Tiracols befindet sich die Exklave Fort Tiracol, die nördlichste Spitze Goas.
Wir verzichteten auf den Besuch – wir waren schon oft dort. Stattdessen schauten wir der Fähre zu und machten uns wieder auf den Rückweg. 🚢
Hinter Paliem bogen wir ab nach Keri. Wieder hatten wir den Terekhol auf der rechten Seite. An der Brücke, die über den Fluss nach Maharashtra führt, hielten wir für einen Fotostopp. Ich erinnerte mich an unseren Urlaub 2012, als wir gemütlich mit Freunden eine Minitour durch Maharashtra machten. Damals habe ich ein kurzes Video gedreht – schön war’s! Wir mussten 130 LKWs überholen! 🎥 (Video ansehen)
Weiter ging die Fahrt entlang des Terekhols (Tiracol). Dieser trennt den Bundesstaat Goa von Maharashtra. Die Landschaft ist sehr schön. Am Field View Peaceful Road kurz vor Paliem hielten wir an. Reisfelder rechts und links der Straße, darin Wasservögel, Bienenfresser, Störche, Kingfisher und vieles mehr. 🐦 Für mich steht fest: hier muss ich noch einmal hin, dann aber mit meinem 100–500 mm. Mit meiner Fuji und Festbrennweite von 35 mm kann ich Landschaftsaufnahmen machen, aber keine Vogelfotografie. 📷
An einem kleinen Stand kauften wir uns eine eiskalte Pepsi 🥤, dann ging es weiter bis nach Pernem. Die Fahrt dahin war ein Vergnügen oder besser gesagt ein reines Abenteuer: verstopfte Straßen, Schlaglöcher, unbefestigte Wege – es gab das volle Programm. Das Fahren auf der linken Seite macht uns nicht viel aus, denn man ist fast nie alleine unterwegs. Nur im Kreisverkehr und an Kreuzungen muss man höllisch aufpassen. In jedem Fall gilt: wer hupt, will Vorfahrt. 🚦
In Pernem war nichts los – kein Markt, kaum etwas anzuschauen, selbst unser „Hotel“, wo wir sonst eine Erfrischung tranken, war geschlossen. 🏨
Überglücklich, dass es nun endlich geklappt hatte, fuhren wir los. Da auf meiner Maschine so gut wie kein Sprit mehr vorhanden war, mussten wir erst zur Tankstelle fahren. Die nächste Tankstelle ist in Siolim. Für 500 INR tankten wir beide Maschinen voll. ⛽
Um zur Tankstelle zu kommen, mussten wir den Chapora überqueren. Friedrich fährt meist vorne, und auf einmal winkten Polizisten. Als ich anhielt, meinte einer: ich könne weiterfahren, das Haltezeichen galt einem PKW. 👮♂️
Da wir nun schon einmal durchs Gewühl gefahren waren, hielten wir an der Siolim Church (St. Anthony) und fuhren dann zum Chapora Jetty. Ihr seht es auf den Bildern, wie es hier aussieht. Wir konnten auf die andere Seite hinüberschauen – meist standen wir ja drüben. Die Morjim Beach ist wesentlich schöner als der Strand hier. 🌊
Heute fiel die Entscheidung: bekommen wir nun zwei Scooter oder nicht? Doch zuerst ließen wir uns das Frühstück schmecken. Ich nahm wie immer mein Standard, während Friedrich sich für warmes Porridge mit Honig und Bananen entschied, gefolgt von einem veganen Omelette aus Kichererbsen, Pilzen und Kräutern. 🍽️
Mit Helm, den nötigen Papieren und scootermäßig angezogen machten wir uns auf den fast 2 km langen Weg zum Motorradverleih. Dieses Mal hatte ich meine Wanderschuhe an. 👟
Auch heute wurde weiter die Straße asphaltiert – Chaos pur. Natürlich wird hier nichts gesperrt, der normale Verkehr läuft weiter, halt nur auf einer Straßenseite. Autos von vorne, Autos von hinten, dazwischen Fahrräder, Mopeds und Fußgänger – geht doch alles! 🚗🚲🚶♀️
Wir erreichten den Motorradverleih. Das war lediglich eine Hofeinfahrt mit Unterstand, mehr nicht. Ein roter Scooter stand bereit. Zwei Inder hingen am Telefon und beschwichtigten uns, ein weiterer Scooter werde kommen. Wir zeigten unsere Führerscheine, aber eigentlich interessierte es sie nicht. Pässe wollten sie auch nicht haben und ein Pfand mussten wir ebenfalls nicht hinterlegen. Sie fragten noch einmal nach unserer Unterkunft. Schließlich entschieden sie sich doch, den Internationalen Führerschein einmal abzufotografieren – aber nur Friedrichs. 📸
Ich machte derweil Fotos von „meiner“ Maschine, dann kam Friedrichs Scooter an. Wir zahlten 500 INR pro Maschine und Tag – das sind rund 5 €. Die nächsten 3 Tage sind wir nun motorisiert. ![]()
Ich werde mich in jedem Fall noch einmal auf die Lauer legen, um den Eisvogel zu erwischen.
Hier die Karte von unserem Fußmarsch von unserem Hotel bis zum Goan Kitchen. Nach der Pause habe ich vergessen das Tracking wieder anzustellen, so dass der weitere Weg und auch der Rückweg nicht aufgezeichnet wurde Es ging aber eh nur noch gefühlte 500 m weiter . Es klappt aber wirklich gut mit der Komott-App. Ich werde später noch an anderer Stelle darüber berichten. Gut ist, dass man dazu kein Netz benötigt. Es funktioniert OFF-Line.
Insgesamt mögen es schätzungsweise 5 km gewesen sein, allerdings in der größten Hitze.
Morgens stehen wir meist gegen 7:30 Uhr auf und trinken einen [mitgebrachten] Cappuccino ☕ auf unserem Balkon. Zu dieser Zeit ist es noch sehr angenehm, und wir schauen direkt auf einen kleinen Mischwald 🌳. Hier tummeln sich viele Raben, man hört die Affen 🐒 und etliche Vogelstimmen 🐦.
Friedrich entdeckte das kleine Indische Palmenhörnchen (Funambulus palmarum), das sich kopfüber eng an einer Palme schmiegte. Direkt daneben wippte eine Dajadrossel (Copsychus saularis, Oriental Magpie Robin) auf einem Telefonkabel. Dieser Vogel gehört zur Familie der Fliegenschnäpper.
Das letzte Bild zeigt unsere Haustüre 🚪. Das Schloss ist ganz oben angebracht – man muss sich auf Zehenspitzen stellen, wenn man nicht ganz so groß ist. ![]()
Viele Grüße
Petra
👉 Dieser Thread ist gesperrt, Kommentare bitte hier hinschreiben: Indien - Goa - 2026 Planung und Plauderthread
Wir trotten zurück zum Hotel 🏨. Unterwegs kauften wir noch ein paar Kleinigkeiten ein. Unsere Straße zum Hotel war für jeglichen Autoverkehr gesperrt, denn sie wurde gerade geteert – und das am Sonntag!
Na gut, kein Scooter bekommen, aber einen langen Spaziergang in der Hitze gemacht. Als wir im Zimmer die Schuhe auszogen, entdeckte ich eine Blase unter dem dicken Zeh. Ich hätte die Wanderschuhe anziehen sollen 👟.
Am Abend belohnten wir uns mit einem leckeren Abendessen 🍽️: als Vorspeise gab es vegetarische Frühlingsrollen in Reispapier, ich nahm als Hauptspeise vegetarische Enchiladas und Friedrich Penne al Arrabiate. Die Küche hier in dieser Anlage ist wirklich schmackhaft. Allerdings probierte ich von der beigefügten Soße 🌶️ – und mir blieb fast die Luft weg, so scharf war diese. Wie meinte der Ober: daher hätte er sie auch extra gereicht.
Zum Abschluss bekamen wir vom Haus einen süffigen Kaffee-Likör und Friedrich bekam dann eine Flasche Bier mit auf den Weg zum Zimmer. Er sollte das Bier aus Goa doch mal kosten. ![]()
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!