Beiträge von Petra
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Nun haben wir uns entschieden, nicht die Sehenswürdigkeiten abzuhaken und von einem Ort zum anderen zu hetzen. Friedrich und ich waren schon so oft in London und Jenni schließlich auch schon mal.
Daher gingen wir jetzt zu Fuß weiter. Die Hay´s Galeria ist ein ursprünglich altes Gebäude, welches früher Hay´s Wharf hieß (1856)
1987 wurde die letzte Renovierung beendet. Hier gibt es kleine Geschäfte, Cafés und Restaurants. In der Mitte der überdachten Halle steht eine Skulptur aus Stahl von David Kemp. Es soll ein Schiff darstellen, es ist auch ein Brunnen und man sieht die Ruder, die ins Wasser stechen. Na ja, auf den Bildern kann man das nicht so genau erkennen.

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Wir gingen über die Brücke und da das Wetter so schön ist, wollten wir auf der anderen Seite bis zur London Brigde laufen.
Mit der Panorama-Funktion kam ich ganz gut klar, aber ich vermisste die Videofunktion, oder besser gesagt, ich wusste nicht, wie ich die einstellen sollte. Aber Gott sei Dank hatte ich meine andere Kamera auch noch mit und somit konnte ich dann auch die Brücke filmen.

Ungefähr eine halbe Stunde später, wollte ich ein Bild machen und meine neue Kamera filmte. Prima, nun hatte ich raus, wo die Einstellung lag, nämlich dort, wo ich auch die Panoramafunktion einstellen musste.
An dieser Stelle würde manch einer sagen, und warum schaust Du nicht in die Anleitung rein? Ja, weil ich ohnehin schon immer stehen bleibe, um zu fotografieren und meine Mitreisenden manchmal die Augen verdrehen.
(nein, sie sagen nichts... aber ich kann die Blicke deuten. ;)) -
Da ich ja eine neue Kamera habe, (Fujifilm X100S) wollte ich sie hier in London ausprobieren. Sie hat nur eine Festbrennweite entsprechend 35 mm, dafür ist sie aber mit F=2 sehr lichtstark. Nur kann ich noch nicht so gut mit ihr umgehen.
Wie man sieht, hat sie auch eine Panorama-Funktion, die ich auch ausgiebig ausprobierte.

Hier also die Bilder der Tower Bridge
ZitatZu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Londons zählt die Tower Bridge, die im neugotischen Stil im 19. Jahrhundert erbaut wurde und über die Themse führt. Wer viel Zeit hat, sollte es nicht versäumen, einmal über die Brücke zu gehen. Man passiert einen Turm und befindet sich dann auf einem überdachten Teil der Brücke. In den Türmen sind Ausstellungen untergebracht, die u. a. über die Geschichte der Brücke informieren. Bei strahlendem Sonnenschein wanderten wir die Brücke entlang und hatten einen schönen Blick auf London und die Docklands.
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Um 8 Uhr stellten wir den Wecker, denn früher gab es ohnehin kein Frühstück. Das war aber gut, denn es gab Tee oder Kaffee, Orangensaft, 2 Eier nach Wunsch, 2 Toastbrote, Butter, Marmelade und Cereals.
Wir überlegten, was wir alles machen wollten, denn viel Zeit haben wir ja nicht. Gegen 17 Uhr wollten wir wieder im Hotel sein, eine Stunde ausruhen, um dann das Musical Matilda zu besuchen.
Friedrich machte den Vorschlag zuerst zur TowerBridge und dann nach St. Pauls, um von oben die Aussicht auf London zu genießen. Mhmm und ich dachte an die engen Wendelstufen von genau 528!
Wir fuhren also mit der Underground zur Tower Bridge. Soll ich noch verraten, dass das Wetter einmalig war? Strahlender Sonnenschein und Temperaturen über 0 Grad. Für Januar ist das super!
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Hotels sind in London teuer und an diesem Wochenende waren die Angebote besonders teuer. Wir haben uns ein günstiges ausgesucht. Entscheidend war, dass in der Nähe eine Undergroundstation lag, Frühstück und Wlan inbegriffen war. Daher fiel die Wahl eben auf das City View Hotel. Na ja und mehr brauche ich über das Hotel nicht zu schreiben. Es war zweckmäßig, wir brauchten ja 3 Betten, hatte einen Kühlschrank, einen Fernseher, den wir auch nicht brauchten, aber es war alles sauber, nur eben doch etwas verwohnt. Egal, wir wollten hier nur schlafen und nicht wohnen.
Das Hotel hatten wir über Booking.com gebucht, aber es war noch nicht bezahlt. Hier im Hotel muss man im Voraus bezahlen, kein Problem, aber mit Kreditkarte sollten noch 5 % zusätzlich Aufpreis fällig sein. Da wir ohnehin - dank der Oyster-Card nicht mehr über viele Pfunde verfügten, ging Friedrich zur nächsten Wechselstube und tauschte noch mehr Geld um. Der Wechselkurs ist hier in der Stadt wesentlich günstiger als am Flughafen.
Dann konnten wir das Zimmer beziehen und zogen uns um, denn wir wollten noch einen Spaziergang machen.
Die Wettervorhersage stimmte haargenau, denn es regnete. So beschlossen wir zum Hardrock Cafe zu fahren und dort gemütlich essen und trinken.Tja und wie es dann so passiert. Im Hotel habe ich schon die erste Ladung der Bilder gesichert. Als ich nun in der Underground ein Foto machen wollte, sagte mir mein Apparat: SD-Karte fehlt.

Und diese steckte wohl noch in meinem Computer, ärgerlich, ärgerlich. Aber es gibt ja Smartphones, nicht gerade das Gelbe vom Ei, aber immerhin besser als nichts. Daher sind diese 4 Bilder Handybilder...
Es war ein langer Tag und daher gingen wir nach dem Restaurantbesuch zurück ins Hotel.
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Es war nur ein kurzer Flug, die Maschine war proppenvoll und es gab nur ein Chicken Sandwich. Na gut, dass wir unsere eigene Verpflegung mitgenommen haben.

In London angekommen, gab es bei der Einreise einen kleinen Adrenalinschub, denn auch als 16-jährige ist es schier unmöglich, ohne Reiseerlaubnis der Eltern einzureisen. Wie gut, dass wir eine mitgenommen hatten, im letzten Moment am frühen Morgen noch schnell ausgedruckt und unterschreiben lassen.
Eingereist tauschten wir noch im Flughafen die ersten 100 Euro in englische Pfund um.
Da wir nicht mit dem teuren Express Bus fahren wollten, kauften wir uns eine Oysterkarte (5 Pfund Pfand und 15 Pfund Aufladung) und konnten somit alle Busse und Bahnen in und um London herum nutzen. Somit entfällt das lästige immer genügend kleines Bargeld mitführen. Außerdem gibt es unterschiedliche Tarife, je nachdem, wann man fährt etc.
Das Prinzip ist ganz einfach. Wenn man die Underground betritt, dann legt man die Oyster-Card auf das Lesegerät an dem Drehkreuz und ebenso verfährt man, wenn man die Underground wieder verlässt. Dann wird jeweils der richtige Betrag abgebucht. Man sieht den Betrag, der abgebucht wurde und auch die verbleibende Geldmenge. Bei den Bussen muss man nur einmal die Karte beim Besteigen des Busses auf das Lesegerät legen.
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Als Wiederholungstäter wussten wir genau, was uns in London Ende Januar erwarten würde, regnerisches Wetter und ein großes Laufprogramm. Also hieß es Schirm und warme Sachen einpacken.
Unsere letzte Reise nach London lag nun schon sechseinhalb Jahre zurück. Auch 2007 sind wir mit Enkeltochter nach London geflogen: Ein Wochenende in London im August 2007
Wir waren gespannt. Da es von Hannover keine "vernünftigen" Flüge nach London gibt, sind wir am Freitag früh am Morgen mit der Bahn nach Düsseldorf gefahren. Von dort nahmen wir dann einen Lufthansaflug nach London Heathrow.
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Welche Strecke fahrt Ihr denn mit der Lhasa Bahn? Die geht ja in einer Höhe von über 5.000 m

Das muss toll sein.Silke, das sieht wirklich schnuckelig aus. Wie ist denn der Internetzugang in Laos? Ich sehe gerade, dass W-Lan vorhanden ist.
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Das wäre auch ein Traumziel von mir. Ich muss mal schauen, wie ich die Höhe in Südamerika vertrage und dann kann ich darüber nachdenken. Vorher nicht. In Südamerika kann ich immer mehr oder weniger schnell runter in tiefere Gebiete kommen. Das ist im Himalaya nicht so einfach.
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die Kopie von Michaels Reisepass, incl. dessen Reiseerlaubnis und Unterschrift darauf, mitzunehmen.Das ist eine gute Idee, denn so wird sicher gestellt, dass die Unterschriften in der Reiseerlaubnis nicht gefälscht wurde.

Das bedeutet für alleinreisende Kinder mit keinem Elternteil, oder nur mit Freunden und Verwandten, die Kopien der Pässe/Personalausweise von beiden Elternteilen.
Danach wurde ich zwar noch nie gefragt, aber besser ist besser.
Viele Grüße
Petra -
Hier in Deutschland gibt es auch selten ein Problem, außerdem ist das auch schon wieder Ländersache. In Hamburg waren sie besonders "scharf" und wollten Jenni nicht mit uns reisen lassen. Wie gut, dass Michael noch in der Nähe war und noch zustimmen konnte. Eine Geburtsurkunde von Jenni habe ich immer mit, darauf sind die Eltern ja nebst Unterschriften vermerkt.
Der Mann meiner Freundin, die in Trennung lebte, hat vor etlichen Jahren bewirkt, dass die Mutter nicht mit den Kindern in den Urlaub reisen durfte, angeblich wegen Kindesentziehung.
Viele Grüße
Petra -
Maxi, ich wollte hier keine Diskussion entfachen, ob solch eine Reiseerlaubnis sinnvoll ist, oder nicht, sondern einfach nur darauf hinweisen, dass eine solche verlangt wird. Es stehen immer wieder Kinder in Begleitung Erwachsener an den Grenzen und dürfen nicht reisen.
Außerdem glaube nicht, dass es so einfach ist, denn die Kinder werden abseits der Begleitpersonen befragt. Manche Länder verlangen auch eine notarielle Beglaubigung dieser Reiseerlaubnis wie eben Mexiko und Kanada. Es gibt sicher auch noch andere Länder, die das verlangen. Es gibt auch Länder, wie ich irgendwo schon einmal erlebt habe, da darf man nicht als Mutter mit den Kindern alleine ins Land reisen, ohne dass der Vater zugestimmt hat.
Wenn Kinder entführt werden, dann sind meist sehr schnell die Grenzen dicht. Aber darum geht es hier eigentlich auch nicht. Kriminelle Energien wirst Du immer und überall finden. Da hilft so ein Zettel wahrlich nicht. Da kann man noch nicht einmal sicher sein, dass der Pass nicht auch gefäscht ist. Aber das ist ja nicht die Norm.
Viele Grüße
Petra -
Mit Jugendlichen nach London!
Wieder hatten wir ein AHA-Erlebnis auf unserer Reise mit unserer mittlerweile 16 Jahre alten Enkeltochter. Die Reise ging nach Großbritannien, wir flogen nach London. Der Vater meinte noch scherzhaft, sie ist nun 16 Jahre alt, da darf sie ja wohl alleine entscheiden und braucht nunmehr keine Reiseerlaubnis.
Das dieses ein Wunschdenken des Vaters war, hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht gedacht. Dennoch habe ich mir die Reiseerlaubnis unterschreiben lassen, nur zur Sicherheit.
In Düsseldorf flogen wir ab, das hat keinen bei den Kontrollen gestört. Wir durften ausreisen. In London bei der Einreise jedoch wurde Jenni gefragt: What is the relationship? (Wie seid Ihr verwandt)
Jenni antwortete: she is my grandmother (das ist meine Großmutter)
Dann wurde es schwieriger, denn der englische Grenzbeamte fragt nun, ob ihre Eltern damit einverstanden seien, dass Jenni mit uns reisen würde. Sie bejahte das und "er" bohrte weiter, ob es eine "PERMISSION" gäbe. Auch das bejahte sie. Nun wollte er diesen Zettel auch auch sehen.Ja, nun stieg mein Adenalinspiegel doch etwas in die Höhe. Was wäre gewesen, wenn ich diesen Zettel nicht gehabt hätte? Hätte es große Schwierigkeiten gegeben? Hätten wir ihn überzeugen können, dass sie mit uns fliegen durfte. Fragen über Fragen, die nun aber nicht mehr interessant waren, da wir ja eine schriftliche Erlaubnis hatten, die ich nun hervorkramte und überreichte. Diese Reiserlaubnis - wie ein paar Einträge vorher beschrieben - wurde ausgiebig studiert und dann die Erleichterung, Jenni durfte einreisen.
Bei dem Rückflug hat es wieder keinen Menschen interessiert.
Unser Fazit: So lange Jenni noch keine 18 Jahre alt ist, nehmen wir diese Reiseerlaubnis mit. Es erleichtert ungemein das Reisen.
Viele Grüße
Petra -
Danke, das wäre super. <$§$
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Angelika, von Bhutan brauche ich ein paar nette Bilder für meine Traumpfade...

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