Beiträge von Petra

    Von hier aus fahren wir weiter zum Zanana Enclosure. Wir kaufen uns Eintrittskarten für 250 Rupies und können nun sämtlich Sehenswürdigkeiten umsonst sehen, wie Fatehpur Sikri, das Taj Mahal, Agra Fort, Elefanta Island in Mumbai... Allerdings ist diese Karte nur an diesem Tag gültig und damit wird es wieder schwieriger.

    Bild 4: Lotus Mahal, die Sommerresidenz der Königin

    Kommt man drüben an, wird man sofort von Rikschafahrern umringt. Wir winken ab und gehen erst einmal weiter. Irgendwann später werden wir wieder angesprochen, er schaut sehr sympathisch aus und will 400 Rupies pro Person: much to much!

    Wir handeln ein wenig und einigen uns dann auf 500. Das ist für beide Seiten ein fairer Preis. Wir sagen ihm, was wir schon gesehen haben und dann geht die Tour los.

    Unser erster Stop ist bei dem Underground Tempel. Der Tourguide erzählt uns, dass dieser Tempel erst in den 1990er Jahren ausgegraben wurde.

    Am 6. Januar wollten wir uns einfach nur bequem machen, keine anstrengende Motorradtour, keine langen Strecken laufen, kein schweißtreibendes Stufen klettern auf irgendeinen Berg. Also entschieden wir uns zu einer Rikschafahrt. Das hört sich doch recht gemütlich an... :,.)

    Nach einem wirklich leckeren Frühstück, Friedrich nahm wieder das italienische, ich probierte mal was anderes aus, super schmackhaft sage ich nur und alles nur für 140 Rupien (pro Portion), das sind keine 2 Euro, incl. Tee, nahmen wir die Fähre über den Fluss. (Was für ein Satz!)

    Mir würde nichts fehlen, aber es ist einfach sehr schwierig in einer Nicht-Vegetarischen Familie plötzlich auf vegan umzuschwenken. Daher belasse ich es beim Vegetarier. Wenn ich alleine leben würde, dann wäre es ganz sicher überhaupt kein Problem für mich, aber man kann nicht alles haben. :mrgreen

    Mhmm, wie die Motorräder versichert sind, das weiß ich gar nicht, aber das Absaufen ist eigentlich nicht so das Problem, sondern, die Maschinen auf die Fähre zu bekommen und dann auch wieder runterzubekommen. Das geht immer nur mit Heben und rumziehen. Am nächsten Tag ist ja ein Schweizer Pärchen, die auch im Casa in Assagao waren, gekommen. Sie wussten nur, dass wir im Mowgli sind und sind zunächst bis Hampi gefahren und mussten dann mit der dem Bötchen von Anagundi übersetzen. Immer nur ein Motorrad auf Boot. Dann haben sie die Unterkunft gesucht und gesucht. Jeder hat sie irgendwo anders hingeschickt. Letztendlich haben sie sich einen Rikscha-Fahrer zum Vorfahren gesucht, der sich auch nicht unbedingt auskannte.

    Da bin ich froh, dass wir als Notlösung die Karte auf dem Handy hatten.

    Heike, ja, das ist auch wirklich schön hier. Gestern Abend haben wir nichts mehr gegessen, daher freue ich mich jetzt auf das Frühstück. >""§
    Viele Grüße
    Petra

    Für heute reicht es uns, wir fahren langsam wieder zurück.
    Am Abend treffen wir uns wieder mit Harry, er hat seine Einkäufe in Hospet getätigt und wir klönen wieder lange. Dazu gibt es dann mal eine Pizza, sehr lecker, wenn auch sehr mächtig.

    Viele Grüße
    Petra

    PS. Dieser Thread ist gesperrt. Kommentare bitte hierhin :)

    Der kleine Kaufladen hat nicht genügend Platz, um alles aufzunehmen, also legt man die Ware draußen vor die Türe, vor allem das Gemüse und Chili wird in großen Säcken angeliefert.

    Die beiden Kinder auf dem letzten Bild haben uns eine Weile begleitet. Sie waren jedoch so in ihre Tauschgeschäfte vertieft, dass sie uns gar nicht bemerkten. Beide hatten Süßigkeiten und es wurde alle akribisch geteilt, einmal lecken hier, dafür ein Teil da... :ssschmunzeln

    Nun wollen wir noch nach Anegundi. Es ist ein alter Festungsort und er ist älter als Hampi, stammt also noch von der Zeit vor dem Vijayanagar-Reich. Der Sage nach gab es hier das Königreich Kishkinda mit dem Affenkönig.

    Hier an dieser Stelle sollte einmal eine Brücke gebaut werden. Angefangen wurde ca.1996/97 Im jahre 2007 war sie immer noch nicht fertig. Es gab diverse Streitigkeiten. Dann hatte man alles ausgeräumt und wollte nun den Bau fortsetzen. Es fehlte nur noch ein kleines Mittelstück. Jedoch war die Konstruktion so fehlerhaft, dass die Brücke zusammenbrach.

    Daher gibt es auch hier nur einen Fährdienst per Boot über den Tungabhadra.

    Allerdings können hier auch größere Motorräder transportiert werden. Wir fahren zunächst zum Fluss und schauen uns die Sache an. Nö, das brauchen wir hier auch nicht haben, ist uns zu abenteuerlich... ;)

    Wieder und wieder genießen wir den traumhaften Ausblick. Dann kommen wir wieder unten an und trinken am Stand eine Cola und kaufen noch ein Wasser.
    Der Inder würde gerne eine Runde mit Friedrichs Bike fahren, er ist 21 Jahre und für denStand zuständig. Er wohnt mit seiner Familie in einer Hütte hier am Fuße des Berges.

    Leider können wir ihm den Wunsch nicht erfüllen, im Falle des Falles gäbe es zu viele Komplikationen.

    Endlich ist es geschafft. Da dies ein heiliger Ort ist, müssen wir die Schuhe ausziehen. Friedrich knotet sie zusammen, hier stehen so viele Schuhe rum, dass wir keine Angst haben, dass die Affen sie klauen, denn auch hier oben gibt es viele.

    Wie gut, dass wir noch Socken anhaben, denn wir wollen auch über die Felsen klettern, das ist barfuß nicht so angenehm.

    Der Blick von hier oben ist einfach nur schön!

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