Beiträge von Petra

    Manchmal nimmt das kleine Boot auch Mopeds mit. Eins oder auch zwei passen oben drauf. Die Überfahrt kostet 20 Rupies und das letzte Boot geht um 18 Uhr. Man wird "indisch" hineingequetscht. Das heißt, es passen viele auf´s Boot. :ssschmunzeln

    Es gibt auch die Nussschalen über den Fluss, das haben wir aber nicht gemacht. Ich habe gehört, wenn man das letzte Boot verpasst, dann kann man sich mit diesen zu horrenden Preise rüberpaddeln lassen.

    Drüben angekommen, haben wir dann beobachtet, wie man die den Motorrädern die Treppen hoch kommt. Nicht jeder hat das geschafft. Und wie gesagt, nichts für mich... Friedrich wollte auch nicht, wobei unsere Maschinen nicht drauf gepasst hätten.

    Die Boote nehmen nicht immer Mopeds mit. Gestern lief gar nichts, alle wurden wieder zurückgeschickt, scheinbar war der Wasserstand so, dass wir nicht direkt anlanden konnten, sondern vorher auf Steinen und dann rüberhüpfen mussten...

    Auf dem Spaziergang zum Fluss sehen wir dann die Boulderer (Kletterer), die ihre Matten auf dem Rücken tragen. (Bild 1) Hier ist anscheinend das ideale Gebiet zum Frei-Klettern. Stimmt, wenn ich daran denke, wieviele große "Steine" wir hier schon gesehen haben. Aber von den Boulderern erzähle ich später noch. Unsere Nachbarn hier im Guesthouse kommen aus Vancouver und sind nur wegen der Kletterei hier. :mrgreen

    Wir kommen zum Fluss. Hatten wir vorher gedacht, unsere Motorräder mal mit überden Fluss zu nehmen, so wussten wir jetzt, nein, das ist ein Ding der Unmöglichkeit. Man muss hier die Treppen runterfahren, bzw. kann manchmal die Rampen benutzen. (Bild 3) :question No way, das tue ich mir nicht an... Ist aber auch nicht nötig gewesen.

    Unser Guesthouse befindet sich auf Hampi Island auf der anderen Flussseite des Tungabhadra.
    Für heute hatten wir uns überlegt, nur zu Fuß die nähere Umgebung abzuklappern und natürlich auch auf die andere Seite des Flusses zu fahren, denn dort ist Hampi.

    Hampi

    Nach über 12 Stunden Schlaf, fühlten wir uns wieder fit, aber wir haben beschlossen, die Motorräder bleiben abgestellt.
    Das Frühstück hier im Mowgli ist lecker, Friedrich nimmt ein italienisches, ich ein continentales Frühstück. Und preiswert ist es auch mit Tee oder Cappuciono unter 2 Euro!

    Maxi, davon haben wir auch schon gehört, auch von dem Konflikt in Kambodscha. Es ist überall in der Welt irgendetwas los.

    Ja, Indien ist sehr speziell und es gibt immer zwei Seiten, entweder man mag es oder man mag es nicht. Wir gehören zu den letzteren. ;D

    Es ist noch früh, ich werde ein paar Bilder für den nächsten Bericht fertig machen.

    Ja, und hier nun der Blick von unserer Veranda.
    Wir waren super kaputt, zwei lange Tage mit dem Motorrad in der Hitze fahren, das schlaucht schon. Wir bekamen dann auch die Quittung, unsere rechte Gesichtshälfte und unsere Hände sind total sonnenverbrannt.

    Wir aßen eine Kleinigkeit und dann haben wir uns hingelegt und über 12 Stunden geschlafen...
    Das war´s für heute...
    Viele Grüße
    Petra

    PS. Dieser Thread ist gesperrt. Kommentare bitte hierhin :)

    Gott sei Dank haben wir vorher reserviert, denn sie sind voll ausgebucht. Wir checken ein, bekommen unseren Zimmerschlüssen und sind von der Lage des Zimmer vollends begeistert. Unsere Terrasse ist genau vor den Reisfeldern, toll.

    Das Zimmer, na ja, wir wussten es ja vorher. Für 8,80 € pro Person pro Nacht, was will man da anderes erwarten. :ppeace Wir sind jedoch froh, dass wir unsere dünnen Leinenschlafsäcke mitgenommen haben. :tt+r

    Ach so, wir sind im Mowgli Guesthouse untergekommen. Wenn man hier mittendrin wohnen will, ist es die beste Adresse. Wir haben uns auch das Shanti nebenan angeschaut, es ist auch ok, aber hier gefällt es uns besser. Das ist auch Friedrichs Meinung.

    Nach 18 Kilometern biegen wir wieder ab und nun wird die Strecke grottenschlecht. Die Kilometer ziehen sich nur so dahin, die Straße ist schmal und mit Löchern gespickt, dann die Speed-Breaker, die wirklich ätzend sind, manchmal sind 5 Stück hintereinander und man hat keine Chance und muss darüber hoppeln.

    Nun wird es Zeit, dass wir unser Ziel erreichen. Die letzten 3 Kilometer kann man eigentlich nicht mehr von einer Straße sprechen, es ist abwechselnd Schotter- und Sandpiste, manchmal mit großen Wasserlachen und natürlich steigt und fällt das Gelände mit einigen Kurven. Vor uns fährt ein Miniauto, voll mit Holz beladen, wenn es die Steigung nicht schafft, dann muss auch ich in die Bremse steigen. Aber Ende gut alles gut, wir sind auf Hampi Island angekommen und haben unser Guesthouse gefunden.

    In Indien läuft es immer nach dem gleichen Muster ab:

    What is your name?
    What is your country?
    Please make photo!

    Dann wollen sie das Foto sehen, sagen "wunderbar" gut, nice, great und schütteln einem die Hand... egal wie das Foto geworden ist...

    Hinter Koppal mussten wir abbiegen und kamen auf den NH 13. Da wir dachten, wir seien falsch, wendeten wir und fuhren die andere Richtung. Wir wollten unbedingt vermeiden, dass wir nach Hospet reinfuhren. Aber die andere Richtung war auch falsch und wir wendeten wieder.

    Wenn ich ehrlich, unser Navi hat immer richtig angezeigt, aber wir dachten, es sei nicht richtig, was er anzeigt. Wir mussten nämlich ein paar Kilometer auf dem NH in Richtung Hospet fahren und dann eben in Richtung Kishkindar Resort abbiegen.

    Nun noch ungefähr 18 Kilometer fahren, bevor wir wieder abbiegen mussten.

    In Koppal brauchte ich mal wieder eine längere Pause. Mir tat langsam alles weh...vor allem die 4 Buchstaben... :mrgreen

    Wir sahen eine Bäckerei und bestelleten uns was zu essen. Ich zeigte auf kleine Stückchen und fragte, was das sei: Harra Harra war die Antwort Na ja, damit konnte ich auch nichts anfangen. Er gab mir ein kleines Stück zum Probieren, es war Blätterteig... :ssschmunzeln Prima, davon hätte ich gerne 4 Stücke, Friedrich nahm was süßes mit weißer Creme, dazu 2 Cola und wir setzen uns an einen Minitisch.
    Und es kam, wie es kommen musste, sie wollten alle Fotos machen und haben. Gerne, da bekomme ich dann auch gleich welche...

    Manchmal haben wir Begegnungen, die wir nicht einschätzen können. Als wir beim Chilifeld hielten, hielt auch ein kleines Motorrad, zwei junge Inder stiegen ab, kamen auf uns zu und wollten Zigaretten haben. Da keine andere Fahrzeuge in der Nähe waren, und uns die Situation zu brenzlig vorkam, fuhren wir einfach davon.

    Es gab auch mal eine Sache, die mich nervös macht. Ein Inder überholte mich, fuhr dann extrem langsam, so dass ich ihn wieder überholen musste, dabei fuhr er immer ganz nah an mir vorbei. Insgesamt hat es mir einfach nur Angst gemacht. So blieb ich am Straßenrand stehen und Friedrich kehrte nach einer Weile um. Ich erzählte ihm dieGeschichte und bat ihn, die nächste Zeit auf gleicher Höhe mit mir zu fahren. Und was war? Der Typ wartete wirklich auf uns, wir mussten überholen und das Spielchen ging eine ganze Weile so. Nicht sehr angenehm.

    Friedrich meinte hinterher, das war ein Halbstarker, der zeigen wollte, dass er fahren konnte. Nach ungefähr einer Stunde kamen wir in ein Dorf und der Zauber hörte auf.

    In einer Ortschaft halten wir an, ich brauche eine kleine Pause, meine Maschine ist auch nicht sehr bequem. :rolleyes

    Wir halten an einem Kokosnussstand an und ich trinke die leckere Milch. Natürlich bekommen wir auch gleivch zwei Plastikstühle angeboten. Die Menschen sind sehr freundlich und wollen immer wissen, woher wir kommen, wohin wir wollen. Ich mache ein paar Fotos und wir bekommen die Adresse, denn sie möchten einen Abzug haben.

    Irgendwann sind wir wieder von Indern umringt. Es gibt natürlich auch viele Bettler. Es wird Zeit, wir müssen weiterfahren.

    Fahrt von Hubli nach Hampi
    Bei Sonnenaufgang habe ich noch ein schönes Bild vom Balkon gemacht, dann haben wir die wenigen Dinge, die wir mitgenommen haben auf den Motorrädern verstaut, natürlich unter Begutachtung. Es waren auch Gäste mit einem Tourguide und Fahrer aus Goa da und da ich auch ein Nummernschild aus Goa habe, hatte er uns angesprochen. Gegen 11 Uhr sind wir dann endlich losgefahren.

    Die Fahrt durch Hubli war dann nicht ganz so einfach... wir sind einmal falsch abgebogen und mussten daher die Stadt einmal komplett durchqueren, das war nicht so lustig, aber wir haben es geschafft. {h

    Ja, das ist schon ein nettes Hotel :)
    Wir sind gerade von unserer Motorradtour zurück. Heute waren wir unter anderem oben auf dem Hanuman Hill. Dort ist ein kleiner Tempel oben, aber vorher mussten wir 570 Stufen hoch. Boah, was war ich da geschafft. In der Hitze kein Vergnügen. Dann sind wir noch nach Aneundhi gefahren
    Dort gibt es die Reste einer alten Brücke zu sehen. Hier gibt es auch eine Fahre íber den Fluss, alles sehr abenteuerlich, man nimmt auch Motorräder mit, dafür muss man in der Lage sein, diese zu heben. Nichts für mich, ich habe aber Bilder uns Videos gemacht. Bis später...

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    Gesendet von meinem Z1 mit Tapatalk

    Wenn es uns keine Spaß machen würde, wären wir sicher nicht hier in Indien unterwegs. Es ist schon etwas abenteuerlich, aber so ist das mit dem Motorradfahren. Wie gut, dass es nicht jedem gefällt. :exxclaim Dafür schwimme und tauche ich nicht gerne, auch wandern macht mir nicht so viel Spaß.

    Eigentlich wollte ich hier 4 Tage ausspannen, aber nun haben wir uns entschieden, heute doch die nähere Umgebung per Zweirad zu erkunden.

    Viele Grüße
    Petra

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