Beiträge von Petra
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Der Kapitän informierte uns, dass wir leider nicht vor Mystery Island ankern werden und auch in keinem Fall per Tenderboot auf die Insel können. Was wir verpasst habe: es ist ein unbewohnte Insel mit traumhaften Stränden, wenn das Wetter mitspielt.

Nachdem ich geduscht hatte, wurde es mir schon wieder schlecht, denn ich habe die Sea-Bands abgelegt. Das war ein Fehler, es waren immer noch Windgeschwindigkeiten um 100 km/h mit entsprechend unruhigem Meer.
So ging Friedrich alleine zum Frühstück. Nach einer Stunde hatte ich mich so weit erholt, dass ich auch zum Frühstück ging.
Danach haben wir uns im 9 Stock ans Swiming-Pool gesetzt, denn hier hatte ich etwas Frischluft. Es ist ätzend, wenn es einem schlecht geht. Das Wasser von den Pools war auch abgelassen und wir durften sonst nirgends raus, es war zu gefährlich, da zu windig. Die 10. Etage war ganz gesperrt.
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Sturm auf hoher See!
Wer ernsthaft behauptet, in der Südsee scheint nur die Sonne, der war nicht wirklich da. Auch Prospekte, die nur Sonnenschein und blauen Himmel vorgaukeln lügen.
Gestern Abend fing es an. Als wir zum Essen ins Windjammer-Cafe gingen, da merkte man schon den Seegang. Das Windjammercafe befindet sich im 9. Stockwerk und es ist ganz vorne. Dort schaukelt es naturgemäß schon etwas heftiger. Ich konnte nicht richtig was essen, denn mir wurde schlecht.
Auch auf das Bierchen haben wir verzichtet. Ich ging nur schnell in Zimmer und zog mein Sea-Band an.
Die ganze Nacht schaukelte es heftig, aber im Bett ging es mir wieder gut, oder es waren diese Bänder, die halfen.Die Windgeschwindigkeiten betrugen 108 km/h bei ungefähr 6 Meter hohen Wellen.
Als wir am nächsten Morgen aus unserem Kajütfenster schauten, sah es so aus.
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Ich kann Euch beruhigen, für uns muss es nicht immer nur Sonnenschein geben.
Also bitte nicht bedauern, wir wollen mit niemanden tauschen. ~°
Auch der Regen und Sturm hat seine schönen Seiten. 
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Hi Sonja, auf die Schnelle kann ich es nicht sagen, es war aber vermutlich ein Ficus. Ich schaue nach, wenn ich mehr Zeit habe. Ja, Du darfst das Bild nehmen, kann Du einen Copyright-Vermerk anbringen? Viele Grüße Petra
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Ich würde mir ja gerne die kleine Insel Mystery Island, die zu Vanuatu gehört, anschauen.
Das war´s für heute.
Viele Grüße
PetraBild 1: Markthalle
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Nun haben wir schon wieder abgelegt und segeln in Richtung Vanuatu. Das Meer hat zu Zeit 5 Meter hohe Wellen, aber ich finde es schaukelt nicht so sehr, nur ein wenig ;D. Drückt bitte alle die Daumen, dass der Wind nachlässt, denn er weht schon wieder mit 40 kn/h und mit diesen Windgeschwindigkeiten können wir morgen auch nicht "tendern". Der Kapitän wird aber erst morgen gegen 8 Uhr eine Entscheidung treffen.
Bild 4: die Kathedrale Saint-Joseph wurde von Sträflingen erbaut und 1894 geweiht.
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Ich habe noch ein paar Informationen über Neukaledonien. Zu Neukaledonien gehören: die Hauptinsel Grande Terre, die Loyalitäts-Inseln, die Belep-Inseln, die Île des Pins und natürlich noch ein paar kleinere Inseln.
Neukaledonien gehört wie auch Fischi, Papua Neuguinea, Vanuatu und die Salomonen zu Melanesien. Melanesien heißt: Schwarze Inseln
Die Franzosen annektierten Neukaldeonien unter Napoleon III, die ersten Strafgefangene trafen ein, die Bodenschätze wurden abgebaut, hauptsächlich Nickel, aber auch Gold, Chrom, Eisen, Mangan und Kobalt. Während des 2. Weltkrieges waren viele Amerikaner auf Grand Terre stationiert, 1946 wurde Neukaledonien Französisches Überseegebiet. Alle Ureinwohner (Kanaken) erhielten die französische Staatsbürgerschaft. Immer wieder kam es zu Aufständen und es schwelt auch heute noch, die Kanaken
wollen sich von Frankreich loslösen und die Pro-Frankreich-Bewohner wollen natürlich nicht auf die Unterstützung von Frankreich verzichten.2003 wurde Neukaledonien zum Überseegebiet mit besonderem Status erklärt. Wenn ich es richtig verstanden habe, dann wird 2014 erneut abgestimmt. Alle Wahlberechtigten entscheiden dann, ob Neukaledonien weiterhin zu Frankreich gehören wird, oder aber unabhängig wird.
Viele Bilder habe ich nun nicht mitgebracht, denn im Regen sieht alles grau in grau aus.
Bilder 1-4: Place des Cocotiers mit dem Fountain Celeste (1893 Bildhauer Malhoux)
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Hallo aus Neukaledonien!
auch heute ist das Tief noch nicht vorbeigezogen. Es ist warm, schwül und es regnet nur so vom Himmel herab. Eigentlich ist es ein wenig schade, denn im Regen sieht alles etwas anders aus.Wir sind trotzdem mit dem Shuttle-Bus in die Stadt gefahren und haben im strömenden Regen einen Spaziergang gemacht. Unser Schiff, die Rhapsody of the Seas ist so lang, dass es nämlich leider nicht am Cruise Ship Terminal in der Stadt Noumea anlegen kann. Dort können nur Schiffe bis 260 m ankern. "Wir" sind etwas länger (über 270 m) und daher liegen wir im Industriehafen zwischen all den Containern.

Bilder 1-4: Cruise Ship Terminal im Regen
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Guten Morgen von der Südsee... >""§
Ja, so ist das mit dem Wetter, auch hier scheint nicht pausenlos die Sonne vom Himmel...
Dennoch ist es einfach wunderbar. Das Wetter nimmt man einfach in Kauf! 
Viele Grüße
Petra -
Hi in die Runde,
da das Internet an Board relativ teuer ist, muss ich mich mit Bemerkungen ganz kurz halten... Die Berichte schreibe ich vor und lade sie dann nur schnell hoch.
Heike, ein gutes Heimkommen und Erhard & Vivien genießt die letzten Tage... und an alle anderen auch viele stürmische Grüße... >""§ -
Übrigens, der erste Europäer in Neukaledonien war Captain Cook, der ca. 1770 hierher kam. Der Zeitunterschied zu Deutschland beträgt nun 9 Stunden, gestern haben wir die Uhren wieder um 1 Stunde vorgestellt.
Das War´s für heute...
Viele Grüße
Petra
PS. auch wenn ich es nicht immer expliziert dazu schreibe, Friedrich lässt auch immer herzlich grüßen...Dieser Thread ist gesperrt, Kommentare bitte hierhin schreiben.
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Mein Bier schmeckte grauslich süß, aber ich war tapfer und habe es ausgetrunken. Es wird hier gebraut, Friedrichs schmeckte [mir]etwas besser.
Wir lernten ein paar Kanaken kennen (ich weiß, in D ist es ein Schimpfwort!) Aber hier bezeichnen sich der Melanesier selber als Kanake, das heißt nämlich Mensch!Sie kamen freundlich auf uns zu und sagten, sie akzeptieren uns... Von Dominik und Raymund machte ich dann noch schnell ein Portraitfoto. Da ich ein wenig französisch spreche, konnten wir uns etwas unterhalten.
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Hier an der Baie de Citron gibt es einen schönen Sandstrand. Wir sind aber nicht hineingesprungen, sondern haben auf einer Parkbank gesessen und gelesen. Danach sind wir durch das Touristenviertel gegangen mit den vielen Restaurants, Straßencafes, Souvenirläden und Hotels.
Da wir noch 500 XPF (oder CFP = Pazifischer Franc) hatten, tauschten wir noch 20 Australische Dollar an einem Automaten um und hatten somit genügend Geld für ein großes Bier, das wir in der Brauerei Les 3 Brasseurs tranken.

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Neukaledonien hat ungefähr 252.000 Einwohner, die Insel Grande Terre ist ca. 400 km lang und 50 km breit. Nach Papua Neuguinea und Neuseeland, die drittgrößte Insel des Südpazifiks.
Die Entscheidung des Kapitäns weiter nach Noumea zu fahren, fanden wir gut, denn so hatten wir eben einen extrag Tag in Noumea. Es wurden Shuttle-Busse zur Baie de Citron organisiert und wir waren in einem der ersten Busse.
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Das war heute in der Früh eine große Überraschung. Wir hatten und um 7:30 h den Wecker gestellt, damit wir auch pünktlich um 9 Uhr von Board hätte gehen können.
Als Friedrich gerade unter der Dusche stand, kam die Durchsage, wir können nicht auf die Ile de Pins gehen, da der Wind für die Tenderboote einfach zu stark ist ist. Sicherheit geht vor.
Die Tenderboote dürfen nur bei einer Windstärke von 20 - 25 Knoten fahren und wir hatten aber teilweise über 40 Knoten/h.
Schade, diese kleine Insel hätte ich mir gerne angeschaut, denn die nur 159 km² km kleine Insel zählt zu den schönsten Inseln der Südsee mit den schönsten weißen Sandstränden. Nicht umsonst wird sie auch Juwel der Südsee genannt.Jammern hilft nicht, wir fuhren vorbei, aber das Wetter war nicht wirklich gut, dunkle Wolken hingen tief am Himmel.
Die Alternative war nun in der Baie vor Anker liegen und noch einen gemütlichen Tag auf See oder schon weiter nach Noumea der Hauptstadt Neukaledoniens auf der Insel Grande Terre.
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Guten Morgen aus Neukaledonien!
Der Wind vor der Iles of Pine ist so stark, dass der Kapitän keine Tenderboote an Land fahren lassen kann. Somit gibt es hier keinen Stop auf der Iles of Pine und wir fahren weiter nach Noumea. Dort bleiben wir dann 2 Tage.
Bis später!
Viele Grüße
Petra -
Hier an Board trifft man recht interessante Menschen. Am Frühstückstisch lernten wir ein australisches Ehepaar kennen. Sie sind 1966 aus Mazedonien ausgewandert, eine spannende Geschichte.
Wir haben heute eigentlich nur gefaulenzt, wenn man vom Essen, Trinken, Tischtennis spielen und in der Sonne liegen absieht. Den ersten Sonnenbrand haben wir nun auch. Heute war das Wetter anders, wärmer aber viel, viel windiger. Immer noch sind wir recht allein auf dem Stillen Ozean. Einmal begegneten wir der P & O (?), das muss auch ein Kreuzfahrtschiff sein und kurz vor Sonnenuntergang sahen wir in der Ferne ein Frachtschiff.
An den weiteren Bespaßungen, die es hier reichlich an Board gibt, nehmen wir nicht teil.
Viele Grüße und bis morgen
Petra
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