Beiträge von Petra

    Port Stanley - es geht auf die Polar Pioneer

    In Port Stanley hatten wir eine Stunde Zeit um uns umzuschauen. Karin und ich gingen als erstes in den Supermarkt und kauften ein paar Dinge ein (für mich Kekse, Nüsse, Rosinen).

    Wir konnten mit britischen Pfunden bezahlen. Dann machten wir eine kleine Fotorunde und anschließend wurden wir mit dem Bus zur Polar Pinoneer gebracht. Unsere Koffer waren schon auf dem Zimmer. Wir sind mit dem Stauraum und dem Zimmer zufrieden.

    Nun gab es die ersten Informationen und natürlich auch den ersten Drill. Wir mussten die Rettungswesten anziehen usw.

    Um 19 Uhr gab es Abendessen. Es gibt eine Vorspeise, eine Hauptspeise und ein Dessert. Die vegetarische Variante hat uns gut geschmeckt. Nach und nach lernten wir auch weitere Teilnehmer dieser Tour kennen. Es ist alles Multi Kulti, Deutschland, Schweiz, Österreich, Indien, Australien, Argentinien und noch andere, insgesamt waren wir 53. Die Crew ist hauptsächlich aus den Philippinen.

    Einen wunderschönen Sonnenuntergang konnten wir noch draußen beobachten.

    Hier auf dem Schiff ist alles familiär. Wir dürfen jederzeit überall hin. Auch die Brücke ist immer offen für uns. Wir machten noch einen kleinen Rundgang, schauten uns auch auf der Brücke um.

    Nachdem das Schiff abgelegt hat, fuhren wir zunächst noch im geschützten Bereich. Nach anderthalb Stunden erreichten wir das offene Meer und es wurde ungemütlich.

    Die nächsten Tage soll es auch so bleiben. Also hinlegen Sea-Bands an, Boarding Glasses (Reisekrankheits Brille) auf und Pflaster hinters Ohr und nicht so viel bewegen, hinlegen und warten, dass alles hilft. Ingwer haben wir auch in Tropfenform genommen, scheußlicher Geschmack.

    Gute Nacht!

    Venedig immer wieder schön! <3 Danke für den Bericht und die Bilder. Wir waren schon oft in Venedig und mir gefällt die Stadt und wir werden auch wieder hinfahren. Entweder man mag einen Ort oder nicht. Ich habe hier noch alte Bilder von meiner Mutter, die ja ein Italien-Fan war und immer wieder dorthin gefahren ist. Auch früher knubbelten sich schon die Menschen um die Sehenswürdigkeiten. Dank der Billig-Flieger ist es heute natürlich kein Problem, günstig dorthin zu kommen. Aber andere Städte sind auch auch überfüllt, wenn ich so an Barcelona, Rom, Pisa, Amsterdam, New York, Machu Picchu, Bali, Angkor Wat und und und denke.

    Dennoch findet man überall noch Ecken, wo es einem gefällt. Jenni war richtig begeistert von Venedig, trotz der Massen. Die Geschichte der Vergangenheit hat sie total in den Bann gezogen.

    Flug von Punta Arenas nach Mount Pleasant - Falklandinseln (Malvinas) am 5.11.2023 mit LA 1113


    Um halb acht gingen wir zum Frühstück. Es gab auch hier eine große Auswahl. Die Koffer waren schon gepackt und für 8:15 h haben wir ein Taxi bestellt.(Kosten 13.000 CLP) Der Kofferraum vom Taxi war viel zu klein, aber der Taxifahrer war sehr kreativ, denn die Koffer lugten zur Hälfte aus dem Kofferraum raus (na ja, ein bissel übertrieben) und er band alles mit Kofferbändern fest. Lustig, ich machte ein Foto, er meinte, ich solle mich dazu stellen. Er freute sich über meine Brocken spanisch.

    Wir waren früh am Flughafen, gaben unser Gepäck auf und gingen gleich durch die Security. Alles kein Problem. Es folgte die Ausreise mit Stempel in den Pass.

    Nun sitzen wir im Flugzeug und hoffen, dass das Gepäck auch mitkommt und ich habe Zeit mein Tagebuch zu schreiben.

    Pünktlich landeten wir auf dem Militär-Flughafen Mount Pleasant. Es dauerte sehr lange bis das Gepäck ausgeladen war, aber immerhin kam alles an. Vorher mussten wir noch einreisen. Die Hundestaffel war auch unterwegs, ich habe nachgefragt, aber sie suchen nur nach Fleisch. Ich antwortete, ach, dann haben wir kein Problem, wir sind Vegetarier! :D

    Mit unserem Gepäck und gingen zum Ausgang. Dort wurden wir gleich von WildPhoto Travel, einem der Veranstalter neben Fotoreisen.ch begrüßt. Wir gaben wieder unser Gepäck ab, bekamen ein Lunch-Paket und stiegen in den schon wartenden Bus. Nachdem alle an "Board" waren, fuhren wir nach Port Stanley. Die Fahrt dauerte circa 1 Stunde, es sind 40 Meilen. Da wir uns im Militärbereich befanden, durfte natürlich nicht fotografiert werden.

    Während der Fahrt sehen wir vereinzelnt einsame Häuser in der Landschaft stehen. Wir haben einen Tourguide (w) an Board. Sie ist Engländerin und lebt seit 7 Jahren auf den Falklandinseln.

    So erfahren wir sehr viel über das Leben auf Falkland. Nicht alles habe ich behalten, aber so ein paar Kleinigkeiten. In Port Stanley gibt es eine Schule für Kinder bis 16 Jahren (vermutlich Mittlere Reife). Wer Abitur machen oder gar studieren will, der muss das Land verlassen. Aber es gibt dafür Förderungen.

    Für die Kinder in abgelegenen Gegenden, kommt ein Privat-Lehrer ins Haus. Er lebt dann bei der Familie.

    Krankheit: Für ernsthafte Krankheiten gibt es ein Abkommen mit Chile oder man fliegt nach Großbritannien.

    Angekommen in Port Stanley wurden wir nun von unserem Veranstalter Dionys von fotoreisen.ch begrüßt. Mit ihm hatte ich ja schon im Februar eine Fototour nach Venedig gemacht: Fotoworkshop in Venedig zur Karnevalszeit - Februar 2023


    Fortsetzung folgt!

    Das Wetter war sonnig, aber kalt. Im Hotel konnten sie uns auch kein Geld wechseln, aber wir bekamen einen Tipp, wo es einen Geldwechsler gibt, der auch am Samstag geöffnet hat.

    Dort gingen wir als erstes hin und nun hatten wir wieder genügend Bargeld. Der Hunger plagte uns, Karin suchte ein Restaurant aus, allerdings erwies sich das als: da wollen wir wirklich nichts essen, schmuddelig und ungemütlich.

    So landeten wir im Mesita grande. Die Pizza schmeckte echt gut und das Austral zischte. Satt und zufrieden machten wir nun einen kleinen Spaziergang am Meer bei toller, klarer Luft. Wir gingen bis zum Cruise Terminal und kehrten dann noch einmal ins Mesita zurück, denn wir hatten eine Information bekommen, dass wir dort 3 weitere Teilnehmer treffen würden.

    Der Flug am nächsten Tag nach Falkland sollte erst um 11:20 h starten, so mussten wir nicht so früh aufstehen, denn die Fahrt zum Flughafen dauert nur rund 20 - 30 Minuten.

    Viele Grüße
    Petra

    Fortsetzung folgt!

    Fragen und Kommentare bitte hier in diesen Thread schreiben, dann bleibt dieser Bericht übersichtlich. ;)

    4.11.2023 - ein ungeplanter Tag in Punta Arenas

    Gegen 5 Uhr war ich schon wach, mir ging einfach zu viel im Kopf herum. So nutzte ich die Zeit, um meine Sachen neu zu packen. Ich wollte unbedingt so wenig wie möglich Handgepäck auf diesen Flug mitnehmen. Ich packte alles was nicht unbedingt ins Handgepäck rein musste in den Koffer. Das Ende vom Lied, der Koffer wog nun 25 kg und die Reisetasche (2. Aufgabegepäck) 9 kg.

    Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Hotel-Shuttle rüber zum Airport. Die Boardkarten hatten wir schon gestern für beide Flüge bekommen.

    Nun passierte folgendes, unser Gepäck wurde bis Falkland durchgecheckt.

    Der Vorteil: so mussten wir uns nicht damit abschleppen.

    Der Nachteil: keine Wecheselwäsche, keine Zahnbürste, keine Kabel, kein Stecker, kein Adapter. Diese 3 kg, die nun in den Koffer gewandert sind, fehlten uns jetzt. Auch mein Lapto-Kabel ist in den Koffer gewandert.

    Wir überlegten, was ist besser, mit oder ohne Gepäck in Punta Arenas? Wir entschieden uns für den Vorteil, keine Schlepperei und kauften uns Zahnbürste, Zahnpasta und einen Adapter.

    Dann saßen wir in der Maschine mit leichtem Gepäck. Der Flieger war voll, aber wir bekamen noch Platz für unsere Fototaschen. Pünktlich flogen wir ab und nach 2 Stunden und 50 Minuten landeten wir in Punta Arenas. Unterwegs gab es ein Getränk und ein Päckchen Nüsse.

    Angekommen in Punta Arenas warteten wir dann vorsichtshalber doch am Gepäckband und siehe da, es kam an. :D Man nimmt nämlich das Gepäck vom Band und stellt sich wieder in der Schlange an und gibt es erneut auf. Die Kommunikation mit den Flughafenmitarbeitern erwies sich allerdings als sehr schwierig. Bei LATAM spricht man nicht unbedingt englisch. Es herrschte ein totales Chaos, denn es gab einen totalen Internetausfall. Nun konnte keine Boardkarte und kein Gepäcklabel ausgedruckt werden. Die Passagiere, die jetzt fliegen wollten wurden gebeten mit dem Handy einzuchecken. :saint: Das war wegen des fehlenden W-Lan auch ein Problem. Es herrschte ein totales Durcheineinder. Nö, hier lassen wir unsere Koffer nicht, das stand für uns fest.

    Wir hatten kaum noch Chilenische Peso, der ATM funktionierte natürlich auch nicht ohne W-Lan, so kratzen wir die 13.000 CLP zusammen, die das Taxi zum Hotel kostete und ließen uns mit gesamten Gepäck zum Hotel Almasur bringen. Dort bekamen wir ein schönes großes Zimmer mit 2 Doppelbetten, alles behindertengerecht.

    LATAM - das Wetter - Flugverschiebungen und die Carabinieri


    Unsere Stimmung war bei NUll angelangt. Camilo setzte uns am Flughafen in Santiago ab und brachte uns noch zum richtigen LATAM-Schalter. Hier erfuhren wir nun, dass der gesamte Flug nach Falkland aus Wettergründen erst einen Tag später stattfinden kann. Ein wenig Hoffnung keimte auf, denn es gab ja noch viele andere Passagiere, die diese Südgeorgien-Tour gebucht hatten und an 4.11. anreisen wollten. Karin schrieb eine Mail/SMS/WA an Dionys, bei dem wir diese Reise gebucht hatten. Allerdings bekamen wir zunächst keine Antwort. Die Internetverbindungen sind auf Falkland sehr schlecht und nicht überall hat man Zugang.

    LATAM erklärte uns, dass wir nun am 5.11. um 5 Uhr nach Punta Arenas fliegen, nö, nicht noch eine Nacht in Santiago übernachten und erst recht nicht mitten in der Nacht aufstehen, um zum Flughafen zu fahren. Daher buchte ich unsere Flüge auf den 4.11 nur nach Punta Arenas um und zwar um angenehme 10:25 h. So konnten wir in Ruhe morgens frühstücken und mit dem Shuttle-Bus zum Flughafen fahren. Ein Hotel hatten wir noch nicht, aber das wird sich schon finden.

    Nachdem wir nun den Flug umgebucht hatten, kam endlich die erlösende Nachricht, dass das Schiff auf uns wartet und wegen des Sturms eine sichere Bucht aufsuchen muss. Wunderbar, da fiel uns schon ein Stein vom Herzen. Das wäre so schade gewesen, wenn wir nicht aufs Schiff gekonnt hätten.

    Nun hatten wir alles erledigt und gingen aus dem Flughafen und zwar dorthin, wo auf wir den Taxi-Betrüger gestoßen sind. Nein, er war nicht zu entdecken. Allerdings hatten wir in der Halle ein Schild mit der Aufschriftr "Carabinieri" gesehen.

    Daher gingen wir noch einmal zurück in die Halle und sprachen den Polizisten an. Wir hatten Glück, er hörte sich unsere Geschichte an, stellte etliche Fragen und zeigte uns Bilder von "Betrügern", die wir aber nicht identifizieren konnten. Dann meinte er, es gäbe im Parking Lot etliche Überwachungskameras, wir sollten mit ihm kommen. Erst mussten wir ihm aber zeigen, wo wir draußen gestanden haben und welchen Weg wir gegangen sind. Dann gingen wir mit ihm in die Überwachungszentrale.

    Einige Formulare und Telefonate waren fällig, dann durften wir rein. Wir sahen jede Menge Monitore. Ich wusste ganz genau, dass der Typ so gegen 11:13 gekommen ist, da ich zu diesem Zeitpunkt eine WhatsApp an das Hotel geschrieben habe. Nachdem die Zeit eingestellt war, sahen wir auf einem der Monitore wie der Kerl mit Karins Gepäckwagen zurerst kam und wir dackelten hinterher. Er machte zu einem Unbekannten den Daumen hoch, er hatte wohl einen Komplizen und wir Doofies fielen auf den smarten Jung rein, unglaublich!

    Später sahen wir uns dann noch auf den verschiedenen Wegen durch bis zum Auto. Der Typ und wir waren immer gut zu erkennen. An der Auslasschranke bezahlte er noch nicht einmal, sondern klemmte sich hinter dem vorfahrenden Auto. Dennoch sah man Karin mit ihrer blauen Jacke wunderbar auf dem Beifahrersitz und auch das Autokennzeichen war gut zu erkennen. Perfekt!

    Nun gingen wir wieder zruück und ich musste nun noch das Protokoll schreiben, auf englisch: Tell a story what happened. Ein wirklich netter und hilfsbereiter Polizist. Natürlich bekamen wir von ihm noch so einige gute und nützliche Ratschläge.

    Während ich die Geschichte aufschrieb, gab es noch einen kleinen Zwischenfall. 5 oder 6 Touristen fühlten sich von einem Straßenverkäufer übers Ohr gehauen. Dieser schrie quer durch den Flughafen: ihr müsst mich beschützen etc.. es war großes Chaos.

    Nachdem wir alles aufgeschrieben haben, nahmen wir uns ein offizielles Taxi zurück zum Hotel. Ich wollte ohne Umwege an die Bar, um ein Bier zu trinken. Das war alles ein wenig viel. Danach gingen wir aufs Zimmer. Auf das Abendessen verzichteten wir, zu viel Stress. Ich buchte noch ein Zimmer in Punta Arenas zu einem Last Minute Preis, zum Normal Tarif hätten wir es sicher nicht genommen,

    An diesen Kosten bleiben wir natürlich hängen, aber egal, das ist halt nicht zu ändern.

    Das war ein wirklich spannender Tag mit viel, viel Aufregung.

    Statuskunden einer Airline, sowie gewisse gekaufte Flugtickets erlauben halt 2 Koffertrolleys. Wenn ich das darf und zu Fotoreisen aufbreche, nehme ich das auch gerne in Anspruch, wobei ich mir seit dieser Reise geschworen habe, nie wieder so viel Gepäck! Allein mein Fotorucksack wog 16 kg, =O

    Ich glaube, da geht es eher darum, dass nicht 150 Passagiere (oder wie viele auch immer) sich an den Eingang drängen und versuchen bessere Positionen zu bekommen, um als erstes in den Bus steigen zu können. Bei uns in D kennt man das ja auch nicht so, dass man brav in einer Schlange wartet und sich hinten anstellt. :) Oft genug gibt es auch 2 Busse und dann bangt man schon wieder um sein Gepäck, dass man vielleicht nicht unterbekommt.

    Fahrt nach Valparaiso am 3.11. mit anschließendem Besuch eines Weingutes

    Früh stehen wir auf, frühstücken üppig und um 9 Uhr werden wir von Camilo, unserem Tourguide und der Fahrerin Maria abgeholt. Es geht nach Valparaiso. Auch Camilo spricht fließend deutsch, als Kind hat er mal eine Zeitlang in Deutschland gelebt.

    Wir erfahren nun richtig viel über das Land und die Leute und natürlich auch viel über die Mapuche (Menschen der Erde), ein indigenes Volk Südamerikas, denn Camilo gehört auch dazu.

    Nachdem wir Valparaiso erreicht haben, machen wir eine interessante Stadtrundfahrt, ab und zu steigen wir aus, machen auch einen längeren Spaziergang und fahren natürlich auch mit einer der alten Standseilbahnen. Im Zentrum gehen Karin und ich alleine los, sehen dort einen deutschen Reisebus. Die Welt ist doch manchmal klein. Der Fahrer erzählt uns von seinen Reisen mit deutschen Gästen, morgen geht es nach Punta Arenas und seine Auftragsbücher sind voll.

    Wir werden schon vermisst und Camilo ist froh, uns wieder gefunden zu haben. Nun geht es zu einem weiteren Hügel, wir setzen uns in die Sonne bei 26° trinken Cappucino und essen Empanadas mit Blick auf den Hafen, Valparaiso und die Nachbarstadt Viña del Mar.

    Im Hafen entdecken wir das Schulschiff Esmeralda, welches gerade von einer 8-Monatsreise zurückkommt. Das Schiff wird mit Tuten und Wasserwerfern von anderen im Hafen liegenden Schiffen würdig begrüßt.

    Nun fahren wir zum Weingut. Es gibt eine sehr ausführliche Führung mit vielen Informationen und einen ersten Probeschluck. Hier bekommt Karin die Nachricht von der Kreditkartengesellschaft, dass die beiden Beträge abgebucht wurden und sie seilt sich ab und ruft dort an.

    So muss ich alleine die Weinverkostung machen. Die vielen Gläser stehen schon auf dem Tisch, es gibt kleine Leckereien und ich will ein Foto machen, da poppt bei mir auch eine Nachricht auf. Unser Flug nach Punta Arenas wurde auf einen Tag später verlegt, nämlich auf den 5.11. Das geht gar nicht, denn am 4 11. startet unser Schiff in Stanley auf den Falklandinseln.

    Mir wird schlecht, an Verkostung ist nicht mehr zu denken, ich gehe zum Tourguide und informiere ihn, dass wir hier gleich abbrechen müssen und er uns zum Flughafen bringen muss, da wir einiges zu regeln haben. Das ist ja Stress pur!

    Dann suche ich Karin, die immer noch telefoniert und meinte nur, wir müssen sofort los, wir haben ein viel größeres Problem. Schade um den leckeren Wein!

    Camilo und Maria fahren uns nun zum Flughafen, sie können uns ja auch nicht helfen. Was für ein Mist! Wir haben uns schon Alternativen überlegt, was machen wir, wenn das Schiff weg ist? In keinem Fall fliegen wir zurück, das war uns schon klar. Dann machen wir eben 3 Wochen Falklandinseln. Gut, das wäre dann also auch geklärt.


    Stadtrundgang in Santiago

    Als Sicherheit hatte ich 2 Nächte in Santiago gebucht, denn wir mussten unbedingt den Flug am Samstag nach Falkland bekommen. Es gibt nur einen Flug wöchentlich.

    Die beiden Ausflüge hatte ich über Contact Chile bei Malte Sieber gebucht. Unser Tourguide Veronica kam auch überpünktlich mit dem Fahrer im Hotel an, um uns abzuholen. Wir fuhren nun in die Stadt und es gab Besichtigungen zu Fuß und mit dem Auto. Da die Sicht auf die Anden und das Küstengebirge so toll war, schmissen wir die Pläne der Besichtigung um und machten eine Tour zum Tower Sky Costanera. Es soll das höchste Gebäude Südamerikas sein. Der Eintritt kostete 16.000 CLP, das sind rund 16 €. Von der Aussichtsplattform hat man eine traumhafte Rundumsicht, leider hinter Glas, aber dennoch toll!

    Am Abend aßen wir dann eine Kleinigkeit im Hotel und dann war der Tag schon wieder vorbei!

    Anreise nach Santiago

    Am 31.10. brachte Friedrich mich mit meinem vielen Gepäck nach Hamburg zu Karin. Ein leckeres Curry im Lô Sushi & Asian Cuisine, dann ging es früh ins Bett. Die Aufregung war groß, verständlich, so eine Reise macht man ja nicht alle Tage. Wir hatten bewusst mit British Airways unsere Flüge gebucht, da wir nur einmal in London umsteigen mussten und ausschlaggebend war die großzügige Gepäckregelung und der Flugpreis. Wir hatten aber dennoch viel zu viel mit und mussten schleppen und schleppen.

    Unsere Maschine nach London hatte über eine Stunde Verspätung. Wir waren aber froh, dass wir überhaupt hingekommen sind, denn der Sturm Emir war unterwegs und wir hatten eine Information bekommen, dass der Flug eventuell gestrichen werden sollte.

    In London hatten wir sehr lange Aufenthalt, die wir uns in der Lounge vertrieben haben. Pünktlich flogen wir dann in Richtung Santiago. Nach etwas mehr als 13 Stunden landeten wir überpünktlich und gut ausgeruht in Santiago de Chile. Es dauerte lange, ehe wir unsere Koffer vom Band nehmen konnten, aber immerhin kamen sie alle an. Die Einreise verlief schnell und nachdem Karin ihren Koffer beim Zoll öffnen musste, durfte sie auch einreisen. Der vermeintliche "Stoff" erwies sich als ein Wärmepad. (sieht halt ähnlich aus) :D

    Nun kommt die etwas unangenehme Geschichte, wir fielen einem Betrüger in die Hände, der sich als hilfsbereiter Taxifahrer ausgab. Um es abzukürzen, er zog die Kreditkarte 2 x durch, Karin gab jeweils ihren PIN ein und oh Wunder, es klappte nicht, so die Aussage. Nur leider hat es dann später auf ihrer Abrechnung geklappt, denn sie haben anstatt von je 16 € 1.600 € angefordert und bekommen. Mal sehen, wie die Sache ausgegeht.

    Unser Hotel haben wir ja bewusst in Flughafennähe gewählt: City Express by Marriott. Wir waren zwar zu früh da, Checkin sollte erst um 15 Uhr sein, aber wir mussten doch nicht so lange warten und bekamen gegen 50 USD Aufpreis das Zimmer sofort.

    So konnten wir uns duschen und umziehen, denn wir hatten um 14:30 h einen Stadtrundgang gebucht.

    .

    Die Stationen dieser Reise:

    Hannover - Hamburg - London - Santiago.de Chile - Punta Arenas - Mount Pleasant - Stanley . Shag Rocks -Willis Island - Right Whale Bay - Salisbury Plain -Possession Bay - Fortuna Bay - Gothul - Jason Harbour - Nordenskjold Glacier - Grytviken - Cooper Bay - Drygalski Fjord - Larson Harbor - Salisbury Plain - Bay of Isles - Right Whale Bay - Bird Island - Willis Island - Stanley - Saunders Island - The Neck - Sea Lion Island - Stanley - Mount Pleasant - Punta Arenas - Santiago de Chile - Madrid - Hamburg - Hannover

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