Beiträge von Petra

    07.04.2012

    Es ist unser letzter Tag in Indien. Wor beschließen, noch einmal in den Norden zu fahren. Zur Zeit wird eine neue kleine Brücke gebaut. Die Straße ist eigentlich gesperrt, aber Motorradfahrer fahren um die Baustelle herum. Undenkbar in Deutschland. Manchmal versucht es auch ein schlauer Autofahrer, allerdings hat er dann große Probleme, ein Auto passt nicht durch.

    Da wir auf keinem Fall im Dunklen zurückfahren wollten, brechen wir zeitig wieder auf, denn in den frühen Abendstunden ist der Verkehr oft heftig.
    Unsere Sorge war jedoch umsonst, wir kamen gut durch und waren nach zwei Stunden wieder in Assagao.

    Hier noch ein paar Bilder von der schönen Anlage.

    06.04.2012
    Die Zeit rast dahin, wir haben nur noch zwei Tage. Am Karfreitag fahren Friedrich und ich in den Süden von Goa, denn Vivien und Erhard (Reiseerinnerungen) sind im Holiday Inn Resort an der Mobor Beach und erholen sich von ihrer Rajasthan-Rundreise

    Für uns eine gute Gelegenheit eine kleine Tour mit einem neuen Ziel zu unternehmen und außerdem finden wir es immer total schön, Freunde im Urlaub zu treffen. 8)

    Es waren nur um die 80 Kilometer, die wir fahren mussten, aber in Indien können 80 Kilometer ganz schön anstrengend sein. Bis nach Margao fuhren wir auf der NH 17, und bogen dann auf die Küstenstraße ab. Hier sieht es doch ganz anders aus als im Norden.

    Nach ungefähr zwei Stunden haben wir unser Ziel erreicht. Dann hieß es schön in einer Strandhütte mit Blick auf das Meer bei einem kühlen Getränk, leckerem Essen zu ratschen und zu tratschen... Es gibt ja immer viel zu erzählen.

    Das ist die andere Seite von Indien. Wir haben bewusst hier gehalten und nicht dort, wo alle anderen sitzen und trinken.

    Als wir abends wieder in Assagao waren, hüpfte uns ein Frosch vom Tisch. Ab und zu findet man diese jedoch auch in der Toilette, wenn es dann auch noch mitten in der Nacht ist und man dringend mal muss, da ist man gefordert. Aber besser ein Frosch als eine Schlange. 8)

    Viele Grüße
    Petra

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    Auf der anderen Seite des Flusses machten wir wieder einen Stop bei einer kleinen Bude. Wir bestellten Kaffee, Wasser und Saft, aßen abgelaufene Chips und die Inhaber der Bude freuten sich über ihren Umsatz. Um Kaffee kochen zu können, machte sie innendrin ein offenes Feuer an, dicker Qualm kroch aus dem Fenster. :question

    Wir tranken eine Lime Soda, einer von uns stellte mit Erschrecken fest, dass die Tasche mit allem drum und dran (sprich Portemonnaie) in der Satteltasche der Enfield geblieben ist. Aber scheinbar gibt es hier nur ehrliche Menschen. :mrgreen
    Nach einer kurzen Erholungspause ging die Fahrt weiter. Zurück fuhren wir mit der "anderen" Fähre, denn wieder zwischen den LKWs herumzuzufahren, dazu hatte wohl keiner Lust. Die Fähre war jedoch gerade weg und so hatten wir viel Zeit...

    Es kam eine Gruppe indischer Männer an, die setzten sich an den Tisch und jeder hatte mindestens eine Flasche Alkohol dabei und dann immer rein damit. Ich will ja nicht sagen, dass sie mit drei Autos gekommen sind. }g

    Nachdem wir von der Fähre runtergefahren sind, wollten wir den drei Mitfahrern die schöne Strecke durch Maharastra zeigen, die wir ja kürzlich erst gefahren sind.

    Es war der Horror pur, denn es gab eine Schlange von sage und schreibe 130 LKWs, die hintereinander fuhren, keinen Platz zwischen sich ließen und ab und zu überholte ein LKW den anderen und natürlich gab es Gegenverkehr und dann gab es natürlich Stau. :KKopffass2

    Ich habe alles schön mit meiner Kamera aufgenommen, daher weiß ich auch, wieviele LKWs wir überholen mussten. :question

    Wir sind aber alle gut am alten Fort angekommen und befanden uns nun wieder im Staate Goa. Wie so immer, lassen sich die Inder gerne fotografieren. ;)

    Jetzt bekam ich auch die Perlen zu sehen und insgeheim beschloss ich, diese muss ich auch haben, da kann man tolle Sachen mit machen.

    Wir nahmen die erste Fähre über den Tiracol und es war mehr als Milimeterarbeit, denn dieses Mal fuhren auch LKWs rüber.

    Normalerweise muss man für die Fähre nichts bezahlen. Friedrich knöpfte man jedoch ein paar Rupien ab, die er klaglos bezahlte. Das sah ein anderer Inder, der den Kassierer daraufhin ansprach und sich die Nummer der Quittung sowie den Namen des Kassierers geben ließ. Daraufhin bekam Friedrich blitzschnell sein Geld zurück. Es wäre mal wieder eine Nebeneinnahme geworden. Versuchen kann man es ja mal. :mmad

    Nachdem alles erledigt war, reihten wir uns in den fließenden Verkehr ein und hielten noch einmal kurz an einem FabIndia-Kaufhaus.

    Dann ging es weiter in den Norden, wieder über die Brücke bei Siolim und weiter bis zum Tiracol. Die Aussicht ist immer wieder schön.

    Am 5.4.2012 machten wir zu fünft eine Tour auf 3 Motorrädern. {i {h {f

    Als erstes fuhren wir nach Mapusa, denn Sabine wollte einiges in der Apotheke kaufen. Wie immer netter Verkehr, aber das lässt uns ja kalt. Während Sabine die Pillen kaufte, verhandelte Barbro mit einer Straßenverkäuferin, die bunte Glasperlen verkaufte.

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