Beiträge von Petra
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Sehr schön ist die Orthodoxe Kirche der Heiligen Jungfrau. Von dort gehen wir weiter zum Needle Tower (Nadelturm) Leider ist das Gebäude komplett eingerüstet, aber man kann den Turm besteigen. Es sind einige Treppenstufen zu gehen, ehe man ganz oben ist. Auf den Zwischenpodesten gab es Erklärungen und Bilder der ehemaligen Nadelfabrik.
Von oben hatten wir dann eine weite Rundumsicht. Der Eintritt ist übrigens frei. Da es sehr warm war, kamen wir ordenlich ins Schwitzen. Ich wollte Kaffee, Friedrich Bier. Wir fanden aber nur ein Café und somit gewann der Cappucino.

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Rundgang durch Kuldiga
Erst hatten wir überlegt, ob wir die Motorräder auspacken, aber dann dachten wir, es gibt noch genug im Ort anzuschauen. Aber erst geht es in den Frühstückraum mit Blick auf den Rathausplatz.
Die Gästezimmer sind alle auf der 2. Etage. In der ersten Etage gibt es die Escaperäume. Wer das nicht kennt:
Es ist ein Spiel zu mehreren. Man ist in einem Raum und muss Rätsel lösen, um dort wieder raus zu kommen, oder in den nächsten Raum zu gelangen. Es gibt ein Endziel, das muss man in einer bestimmten Zeit erreichen.
Wir haben das mal in Köln mit Jenni gemacht. Das ist schon sehr lustig. Besonderes Interesse hatte Friedrich an dem Fluchtplan.

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Wir sagen mal gute Nacht in die Runde

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Man sieht, es gibt noch viele alte Häuser, die einer Renovierung bedürfen. Durch Kuldiga fliesst der kleine Fluss Alekšupīte. Wir kommen zu dem Alekšupīte-Wasserfall, er ist mit seinen 4,15 m der höchste in Lettland.
Erbaut im 17. Jahrhundert und mit der Wasserkraft wurde eine Papiemühle angetrieben. (Bild 4)
Dann sehen wir die alte Backsteinbrücke über die Venta. Sie wurde 1874 und wurde so konzipiert, dass zwei entgegenkommende Kutschen problemlos vorbeifahren konnten.Steht man auf der Brücke, sieht man dann den breitesten Wasserfal Europas: Ventas rumba 249 m aber nur 1,6 m bis 2,2 m hoch.
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Nach weiteren 50 Kilometern erreichen wir Kuldiga (Goldingen). Vorher kommen wir an Varve vorbei und schauem schon mal, wie wir zu unserer Unterkunft zwei Tage später kommen.
Unsere Unterkunft im Hotel Metropole liegt sehr zentral am Rathausplatz. Wir hatten das letzte buchbare Zimmer bekommen. Es ist auf 2 Ebenen. Unten ein Sitzbereich mit Badezimmer und über eine Treppe erreichen wir dann das Schlafzimmer. Wir halten uns nicht lange auf, richten uns kurz ein und dann gehen wir auf Erkundungstour. Ok, erst gibt es ein Begrüßungsbier.

Der erste Eindruck ist schon mal toll. Diese Stadt gefällt uns und wir sind so froh, dass wir diesen Stop unfreiwilliger Weise eingeplant haben.

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Die Fähre geht um 22:30. Ich hatte gelesen, dass man ab 3 Stunden vorher einchecken kann. Ich habe aber noch keine Mail bekommen. Wir werden um 19:30 h beim Check-in sein.
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Wir laufen noch zum Hafen, aber es gibt eine große Baustelle. Den Strand heben wir uns für einen späteren Besuch auf, denn wir wollen ja noch nach Kuldiga. Vorher kaufen wir jedoch noch ein paar Lebensmittel ein. Etwas außerhalb von Ventspils an der P108 gelegen, sehen wir die Mühle. Hier gibt es auch kleine Hütten zu mieten. Wir nehmen uns vor, hier mal einen Kaffee zu trinken, allerdings kann ich sagen, dass es dann doch zeitlich nicht geklappt hat.
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In Ventspils machten wir einen weiteren Halt. Es ist eine Hafenstadt mit viel Industrie. Wir fahren in die Innenstadt und suchen uns einen Parkplatz. Wieder haben wir Glück mit dem Wetter. In der Nähe vom Rathaus und der Bibliothek finden wir ein Lokal , wo wir drau0en sitzen können. Der Veggie-Burger schmeckt super!
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Danke, an den Strand wollen wir auch. Ja, das ist unsere letzte Station, Freitag geht unsere Fähre - wieder spätabends. Morgen machen wir einen Stadtrundgang und übermorgen fahren wir nach Karosta.
Leider müssen wir schon um 12 Uhr ausschecken, da sie hier voll gebucht sind. Heute war es recht heiß hier, aber ich glaube in D ist es noch heißer.
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Einige Infos über das Volk der Liven und über das Kurland in Lettland
Kolka gehört zum Kurland, es ist der nördlichste Punkt. Hier leben auch noch rund 230 Liven. Der Volksstamm ist fast ausgestorben, die livische Sprache gibt es nicht mehr. Heute sprechen sie lettisch. Es gibt ein ein Livisches Kulturhaus in Mazirbe. Die Flagge der Liven war grün - weiß - blau
Ich zitiere aus Wikipedia:
Man sagt, die Flagge beschreibe den Blick von der See aus auf das Festland: Der Fischer sieht zunächst das blaue Meer, während der Blick dann zu den weißen Stränden mit den dahinter liegenden grünen Wäldern führt.
Das Kurland ist eine historische Landschaft im Westen Lettlands mit den Städten Liepāja (Libau), Ventspils (Windau), Kuldīga (Goldingen), Pāvilosta (Paulshafen) etc.
Mehr über diese geschichtsträchtige Landschaft: https://de.wikipedia.org/wiki/Kurland
und über die Liven: https://de.wikipedia.org/wiki/Liven
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Ganz bestimmt Heike, das würde euch auch gefallen. Wir waren gerade in Paulshafen, ein hübscher Fischerort. Bis eben hatten wir kein Netz, jetzt verbrate ich die letzten Mm Bs vom GlocalMe. Mit Handy keine Chance.
Wir haben noch 50 km zu fahren.
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Von Kolka nach Kuldiga
Wir sind an der Küste entlang gefahren und haben einen ersten Stop in Sikrags gemacht, am südlichen Rand vom Nationalpark Slītere. Hier trafen wir auf fast unberührte Natur, ein paar Angler saßen am Strand und versuchten ihr Glück.
Einen weiteren Stop machten wir am Leuchtturm Ovīši, er gilt als ältester erhaltene Navigationsbau. Es gibt eine Aussichtsplattform, aber wir wollten weiter.
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