Beiträge von Petra

    Wir nähern uns der nächsten Stadt, Buenavista. Von hier aus kommt man zum Mount Malindig. Er ist 1.157 m hoch und ein nicht aktiver Vulkan. Wir müssen ihn umrunden.

    In Buenavista wollen wir Geld tauschen. Bei der ersten Wechselstelle können wir nur USD tauschen, aber wir haben Euro, bei dem 2. Money Changer klappt es aber. So decken wir uns mit genügend PHPs ein.

    Von der Besitzerin haben wir noch ein Buch über Marinduque zu lesen bekommen. Das war recht interessant, denn viel haben wir über diese Insel nicht in Erfahrung bringen können.

    Nach dem Frühstück (auch darüber schweige ich lieber) gingen wir zu den Motorrädern und waren baff erstaunt. Ich bekam eine recht neue Kawasaki 125er mit Elektrostarter und Halbautomatik, Friedrich eine 100er Kawasaki, aber nur mit Kickstarter und normaler Gangschaltung.

    Alex (Bild) machte mit uns dann noch die Verträge und dann durften wir losfahren. Nach einem Führerschein hat überhaupt niemand gefragt. :ppfeifen Na ja, wir haben ja den Internationalen Führerschein nebst unserem EU-Schein mitgenommen.

    Wir hatten uns vorgenommen, einmal die Insel zu umrunden, sie ist nämlich nur 960 km² groß. Das müsste zu schaffen sein. Und wenn nicht, können wir immer noch umkehren.

    Natürlich gibt es kein Restaurant, es sind ja auch keine Touristen da... Also versuchen wir im Hotel etwas zu bekommen. Friedrich kann Garlic-Fisch mit Reis haben und ich frage nach einem Cheese-Omelette und vielleicht Gemüsereis?

    Friedrich bekommt seinen Fisch und ich ein Omelette mit Knoblauchreis... :xxhunger

    Später sprechen wir mit der Besitzerin und fragen nach Motorrädern, wo wir welche mieten können. Sie ist sehr nett und meint, sie wird für uns welche "organisieren", von Freunden sozusagen. Dann wären wir auf der sicheren Seite. Der Preis beträgt 1.200 PHP pro Gerät und Tag (8 Stunden). Das ist für uns ok. Hauptsache wir haben morgen ein Gefährt und so ist es ja einfach, wenn wir uns nicht darum kümmern müssen.

    Ich darf dann noch kurz ins Internet und wir bestellen für morgen früh das Frühstück für 8 Uhr. Eier und Brot, sowie Kaffe und Tee. Das hört sich ja schon mal gut an. Um 9:30 h wollen wir dann mit den Maschinchen los.

    Wir lassen uns etwas zu trinken bringen (San Miguel Pilsener) und gehen durch die Anlage zum Strand. Kein Mensch ist zu sehen. Der Strand ist sauber, aber steinig. Wir sind aber nicht zum Sonnen hergekommen, sondern wir wollten eine Insel kennenlernen, von der man sagt, dass sie das Herz der Philippinen ist und außerdem sollen hier die friedlichsten und freundlichsten Menschen leben

    Als wir Marinduque erreichen, ist das Wetter sehr unbeständig. Unser erster Eindruck: Die Insel ist grün! :ppeace

    Am Hafen von Balanacan warten schon etliche Jeepneys. Wir müssen nach Balaring, also in Richtung Gazan und werden zum richtigen bugsiert. Dieses Mal sind wieder zwei Hühner mit von der Partie. 8)

    Rund eine dreiviertel Stunde dauert die Fahrt und der Fahrer vergisst uns am Hotel rauszulassen. Kein Problem, dann fahren wir eben zurück...

    Ja... das Hotel... es hat ganz bestimmt mal wunderschöne Zeiten erlebt, aber die Blütezeit ist jetzt einfach vorbei. Wir sind die einzigen Gäste im Hotel und werden aber freundlich begrüßt.

    Immer wenn eine Fähre ankommt, kommen auch kleine Nussschalen an und die Menschen betteln die ankommenden Touristen auf den Schiffen an. Viele schmeißen Münzen ins Meer und die Boatpeople, wie ich sie mal nennen will, tauchen danach, ein armseliges Leben...

    Der Kapitän macht einen Rundgang und ich frage ihn, ob ich mal mit auf die Brücke darf, klar darf ich. Er erklärt mir seine ganzen Geräte und dann geht die Fahrt los. Wir sind die einzigen Westler auf der Fähre, und immer wieder kommen Kinder vorbei und schauen uns an.

    Dann bringt mir einer einen Regenschirm. Ich frage noch nach, ob es denn regnen wird, nein, wir sitzen in der Sonne und es ist ein Sonnenschutz. :KKopffass2

    Sehr nett. ~^^ Die Überfahrt dauert ungefähr zweieinhalb Stunden, aber das Meer ist recht ruhig.

    Gegen 10 Uhr sollte ein Schiff der Starhorse Liner nach Marinduque auslaufen. Wir kauften die Tickets (rund 5 Euro) und bezahlten die Terminal Fee von 50 Cents oder so...

    Nun ging es uns wieder gut. Im klimatisierten Wartebereich gab es sogar WIFI.

    Es gab auch viel zu schauen, ein Frachter mit Kokusnussschalen wurde entladen, unser Schiff aus Marinduque kam an... Reichliche Fotomotive...

    Nach 18 Uhr erreichten wir Lucena, es war natürlich schon dunkel und der Fahrer kannte sich nicht aus. Es gibt nur wenige Hotels in Lucena und wir wollten in jedem Fall eines möglichst nah beim Hafen haben.

    In dem Reiseführer von Jens Peters wurde das Greenviews Hotel als einigermaßen gut geschildert. Na gut, wir suchten nun dieses, denn es hatte ein Restaurant und kostete nur 1.000 PHP (keine 20 EUR) Aber Papier ist geduldig. <=s~

    Wir fuhren durch die Stadt und unser Fahrer wurde immer nervöser, wo das Hotel denn sei. Er fragte uns... :KKopffass2 Wir waren doch noch nie da... Na ja irgendwann hat er es gefunden, nachdem wir ihm geraten haben, mal zu fragen. Dennoch verfuhren wir uns noch ein paar Mal. Über das Hotel schweige ich lieber, man konnte das Zimmer für 3, 6, 12 oder 24 Stunden mieten... :question

    Und das Restaurant entpuppte sich als eine Sitzgelegenheit im Freien mit einem Strohdach... Egal, wir brauchten eine Bleibe und so nahmen wir das Zimmer. Es gab eine Zahnbürste, aber wenigstens 2 Handtücher. Und für Friedrich zwei Paar Schlappen zum Aussuchen, Fußpilz inklusive...

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