Weihnachten ist vorbei und damit habe ich auch das Thema/Layout wieder abgeändert... Aber das nächste Fest kommt ganz bestimmt und dann wird es auch hier im Forum wieder weihnachtlich.
Viele Grüße
Petra
Beiträge von Petra
-
-
-
Hallo...
wir sind gerade wieder in Puerto Princesa angekommen. Das war vielleicht eine Fahrt.
Erst mit dem Jeepney, der ist doch glatt mindestens 5 Mal durch die paar Straßen von Port Barton geafhren und immer wieder stiegen mehr ein...
Nicht zu fassen, wie man quetschen kann. Und zu allem Übel gab es zwei Kinder, die immer in eine Tüte ko***ten, nicht gerade sehr appetitlich. Es wurde wieder alles eingeladen, eagl was und wenn Mütter mit Kindern kamen, dann wurden andere aufs Dach geschickt. Uns haben sie aber nur fragend angeschaut, aber wir haben gar nicht reagiert, nein auf dem Dach wollte ich nicht sitzen. Da muss man sich immer so viel bücken, wenn mal Leitungen kommen und so.. Außerdem, wie sollte ich da raufkommen... 
In Roxas stiegen wir aus und warteten auf einen Van, der a) Platz hatte und b) nach Puerto Princesa fuhr. Nach ungefähr einer Stunde gab es ein
Van. Wir saßen sogar auf einer normalen Rücksitzbank... Der Fahrer hat jedes Loch, das er finden konnte mitgenommen. Ich glaube, er ist manchmal sogar extra reingekurvt!
Gott sei Dank hat die Kupplung durchgehalten, denn viel schalten konnte er nicht. Wir mussten am Terminal außerhalb der Stadt aussteigen, dafür hat der Van nur 200 PHP und der Jeepney 150 PHP gekostet. Die letzten Kilometer fuhren wir dann mit einem Tricycle. Unsere Koffer passten sogar drauf...Nun haben wir uns ein kühles Bier aufgemacht...
Es ist zwar erst Mittag, aber das haben wir uns verdient. 
Ingrid, hier gibt es keine Tempel, nur Kirchen.
Friedrich hat aber noch ein paar Schuhe in Manila stehen, dort haben wir unsere "guten" Sachen für den Rückflug da gelassen... 
-
Es ist sehr mühselig mit dem Schreiben... Friedrichs Turnschuhe sind nun endgültig hin. Die geklebte Sohle hat sich wieder gelöst und die Sohle vom anderen Schuh ist auch hin... Nun kann er morgen entweder in Gummilatschen reisen oder er zieht meine Sandalen an.

Schuhe kann man natürlich hier nicht kaufen. ..
-
-
Wenn man über diese Brücke geht, dann kommt man ins kleine Fischerdorf Port Barton und an den nächsten Strand. Port Barton besteht eigentlich nur aus einer Handvoll Straßen mit ein paar Häuschen (Bambushütten), wenige Hotels (na ja Hotels kann man eigentlich nicht sagen...), kleinen Lädchen, einer Tankstelle und ich glaube, das war´s. Das ganze Leben spielt sich eigentlich im Freien ab.
-
-
Irgendwann haben wir dann einen kleinen Rundgang gemacht. Auf dem ersten Bild seht Ihr unseren Strand, er ist ganz einfach leer. Hier sind zwar Touristen, aber doch sehr wenige und es gibt Strände wie Sand am Meer.

Auf dem 3. Bild sind die Hardware-Specialisten, die gerade die Antenne besorgt haben: one hour... sagen sie nur, aber das sagen immer alle...

-
-
-
Maxi hatte wohl Recht, wenn sie sagte, im Paradies gibt es keine Internetgeschichten...
Wir kamen gestern Abend gar nicht rein... Na ja egal, wenn die Battery low ist dann funktioniert eben das W-Lan nicht und so einfach kann man auch keine andere einbauen, geschweige denn aufladen.Mal sehen, ob ich gleich noch ein paar Bilder hochladen kann. Es ist jedenfalls toll hier. Heute haben wir einen Ausflug durch die Mongroven gemacht, haben Schlangen, Kingfisher, fliegende Fische, große Lizarde und anderes Getier gesehen. Richtig schön...
Morgen geht es weiter. Leider haben wir keinen Van bekommen und haben somit das Vergnügen noch einmal mit dem Jeepney bis nach Roxas zu fahren. Von dort aus geht es dann mit einem Van weiter.
Viele Grüße
Petra -
-
-
So, endlich komme ich ins Internet...

Heute war ein sehr schöner Tag, wir sind wieder viel geschwommen. Allerdings hat es auch ein wenig geregnet. Da wir aber ohnehin nass waren, war es nicht so tragisch.

Maxi, wir müssen nur einen Teil zurück und zwar bis Roxas mit dem Jeepney, dann geht es wieder nach Puerto Princesa. Das Schiff ginge nur nach Norden nach El Nido oder nach Sabang zum unterirdischen Fluss. Das hilft uns aber nicht wirklich weiter.
Heute kam ein Schiff aus El Nido an, anstatt der 4 Stunden hat es über 6 Stunden bei hohem Wellengang gebraucht. Das muss ich nicht haben.Morgen werden wir uns ausruhen und ich kann in Ruhe meine Berichte schreiben...
Ich habe heute vergessen meine Beine einzucremen und sehe nun aus wie ein Krebs...:question
Viele Grüße
Petra -
Irgendwann nach 90 Minuten hatten wir endlich unser Ziel erreicht. Wir mussten uns als erstes in einem Tourismus Office eintragen und dann gingen wir zu unserem gebuchten Cottage im Greenviews Resort. Wir hatten wirklich das schönste Cottage Nr 1 gebucht mit Blick auf´s Meer. Nun waren wir zufrieden...
Das war´s für heute... Gute Nacht!Viele Grüße
Petra & Friedrich -
Der Weg nach Port Barton ist schon abenteuerlich und total unbefestigt. Hier ein paar Bilder von unterwegs. Viel konnten wir nicht fotografieren, da wir permanent mit dem Festhalten beschäftigt waren, oder eine riesige Staubwolke hinter uns aufgewirbelt wurde. Ich habe einige blaue Flecken abbekommen. Aber es war doch mal ein Erlebnis und ich freue mich schon auf die Rückfahrt.

-
In Roxas gab es dann einen Stop. Es war elf Uhr. Gott sei Dank, man hat ja ab und zu ein paar Bedürfnisse.

Auf einmal hieß es, wir müssen hierbleiben und nicht weiter nach San Jose fahren, der Jeepney holt uns hier dann ab. Auch gut, die Koffer und das andere Gepäck aus dem Van geholt und auf den Jeepney gewartet. Wir hatten ja reservierte Plätze...

Diese sahen folgendermaßen aus: Es wurde eine Planke hinten am Aus-und Eingang gelegt und darauf durften wir uns setzen. Es war ganz schön luftig. Nach einer halben Stunde über üble Offroadpiste bot man mir einen etwas sicheren Sitz an, nehmen dem Hahn, der zwar angebunden war, aber ewig herumgeschleudert wurde. Ich hatte erst bedenken, dass er mich pickt, aber ich glaube, er hatte sie auch, die Bedenken. Irgendwann haben wir uns in unser Schicksal ergeben und der Hahn hat sich sogar an mich angelehnt... :,.)
Vor allem musste man höllisch aufpassen, dass man nicht an die Decke geschleudert wurde, denn da waren überall so ein paar eklige Haken angebracht.
Bild 1 + 2: unser Jeepney
Bild 3: Friedrich auf der Planke
Bild 4: ich und der Hahn -
Bis es dann hieß, wir müssen aussteigen und wieder in den anderen Bus einsteigen, da fiel mir die Klappe runter, denn der Bus war schon voll und die letzten kommen auf die Notsitze.
Ich kam hinten auf die allerletzte Rückbank zwischen zwei Sachsen, die hatten wir schon auf der Hinfahrt kennengelernt und Friedrich musste auf einem Notsitz sitzen, vor ihm saß das gackernde Huhn. Wie man in diesen Bus 15 Mann reinquetscht, ich verstehe es nicht. Die Knie drücken immer dem Vordermann in den Rücken und ansonsten hat man es sehr kuschelig. Und das mindestens 3 - 4 Stunden land. Ätzend sage ich nur...
Über die Fahrt brauche ich wohl nichts zu sagen. Er fuhr mehr als flott, kannte aber jeder Kuhle, ein Vergnügen war es nicht. Angehalten wurde nur, um Luft abzulassen, als wir über die Schotterpisten rasten und zum Luft befüllen, als die Straße wieder normal war und natürlich auch zum Tanken, denn das macht man nicht vorher.
-
Hier ist einiges los und die Organisation ist total chaotisch, eben philippinisch. Erst hieß es Bus A, die Gepäckstücke werden oben auf dem Dach verstaut und wir ergattern einen guten Platz, dann hieß es, alle Mann austeigen, Gepäck wieder raus und in den anderen Bus rein, der wird erst noch akribisch gesäubert, na ja philippinisch halt, mit einem Besen ein bissel ausgekehrt. Man sagt uns, er kam erst gestern Abend an, daher konnte er nicht früher gereinigt werden. Egal meine Warteposition war ganz gut und wieder bekamen wir einen passablen Platz. Unsere Koffer wurden oben verstaut und den Rest eben im Bus.
Auf dem 2.+3. Bild wurden gerade unsere Koffer verstaut
-
Unsere 5 Tage in El Nido sind vorbei und wenn ich ehrlich bin, so hätte ich es auch wesentlich länger ausgehalten.

Aber nun wartet ein neues Abenteuer auf uns. Wir müssen nach Port Barton. Es sind schätzungsweise 250 Kilometer, aber es ist immer eine Herausforderung auf Palawan von A nach B zu kommen. Es gibt nicht so viele Möglichkeiten. Wir wären gerne mit dem Boot gefahren, aber es gibt keinen normalen Schiffsdienst mehr und das Boot vom Resort fährt nur, wenn auch genügend Passagiere mitkommen. Zu zweit waren wir nicht "genügend".
Es hätte noch die Möglichkeit bestanden einen Privat-Transport zu organisieren, aber der hätte umgerechnet über 6.000 PHP, das sind mehr als 100 Euro gekostet und wir haben uns gesagt, das muss nicht sein.
Somit wurde vom Resort aus ein Van nach San Jose gebucht, zu je 400 PHP und dann sollten wir ein Jeepney weiter nach Port Barton
nehmen. Auch im Jeepney wurden für uns Plätze reserviert. Diese Fahrt sollte noch 1,5 Stunden dauern und ca. 150 PHP kosten.Das war schon um etliches preisgünstiger. Warum das hier alles so schwierig ist, hängt damit zusammen, dass man immer nur fährt, wenn auch die Autos voll sind. Die Preise sind ja auch wirklich niedrig.
Um 6:30 sitzen wir schon beim Frühstück und um 7 Uhr werden wir im Resort abgeholt und zum "Sammelplatz" (Van-Terminal) gebracht.
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!