Gute Nacht Maxi und träum was Schönes...
Viele Grüße
Petra
Beiträge von Petra
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Danke Euch. Die Kinder kennen es ja nicht anders. Sie sind froh, wenn sie eine Bleibe haben und ab und zu eine warme Mahlzeit. Heute traf ich wieder ein Mädchen, dass keine Schuhe hatte und barfuß draußen rumlief, das tut mir in der Seele weh. Die Mutter sagte nur, das Kind hat halt keine Schuhe.
Manchmal denke ich, nun habe ich aber wirklich schlimmes gesehen, aber dann kommt noch immer ein I-Tüpfelchen obendrauf, wie heute... Diesen Bericht schreibe ich noch, aber heute nicht mehr.
Morgen haben wir wieder ein langes Programm und daher muss ich auch mal schlafen.
Übrigens haben wir eine Hausmaus, die gestern vor meinen Augen herumhuschte. Nun haben wir eine Lebendfalle aufgestellt, aber noch ist sie nicht hineingehüpft, dabei liegt so ein leckeres Stück Salami drinnen.
Gute Nacht für heute!
Petra -
Als letztes für den Tag besuchen wir eine alleinstehende Mutter mit zwei Kindern und lassen eine Tüte mit Lebensmitteln und Geld für Medikamente da, denn eines ihrer Kinder ist krank.
Für uns war es ein langer Tag, wir fahren nach Hause und dort wartet dann noch jede Menge Arbeit auf uns. Die Termine für den nächsten Tag müssen abgesprochen werden. Die Belege müssen geschrieben, die Quittungen vorbereitet, Geld geholt und Abrechnungen für die Sponsoren geschrieben werden. Für mich heißt es, Bilder aussuchen und ins Format bringen, denn wir brauchen auch für die Spender Bildernachweise.
Irgendwann fallen wir totmüde ins Bett. Und am nächsten Morgen ist auch schon wieder volles Programm.
Viele Grüße
Petra -
Milch und Honig
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Schöne Gedichte!

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Der Vater ist voller Elan und erzählt uns, was er noch alles machen möchte: die kaputten Fenster und Türen müssen ersetzt werden, das Dach abgedichtet werden, eine Deckenverkleidung muss angebracht werden, bzw. die Isolierung. Ein Zaun muss gezogen werden und ein Klo braucht man ja auch.
Beide Elternteile haben Arbeit bei der Straßenreinigung, verdienen aber viel zu wenig. Die älteste Tochter muss auf die kleinen Geschwister aufpassen.
Die Familie möchte schnell einziehen, damit er dann vor Ort ist und nach und nach was machen kann.
Ja, so sieht es auch bei uns in Europa aus, wenn man mal einfach hinter die Kulissen schaut. Mir geht es schon sehr nahe. Wir bringen die beiden wieder zurück und fahren gleich weiter zur Metro, denn wir müssen für eine Familie einen Gasherd kaufen.
Danach gehen wir auf einen Sprung zu Bekannten, um dort kurz hallo zu sagen.
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Ich muss schon tief einatmen, um ruhig zu bleiben, denn auch dieses Haus ist eigentlich nicht bewohnbar. Nächste Woche aber schon, zieht diese Familie hier ein. Die Fenster sind nicht in Ordnung, ebenso wenig die Türen. Es gibt neben dem größeren Raum noch einen kleinen Nebenraum, mehr nicht. Nach oben hin ist es teilweise offen, es muss irgendwie dicht gemacht werden.
Eine Toilette und fließendes Wasser gibt es nicht.
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So fahren wir mit den Eltern in ein Dorf (Cerneteaz) vor den Toren Temesvar. Dort können sie für wenig Geld eine Bleibe bekommen, die wir ihnen bezahlen. Diese wollen wir uns ansehen.
Die Schwester des Familienvaters wohnt auch schon in dieser "Armen-Siedung". Von dort bekommen sie zunächst den Strom, der Schwager hat auch einiges am Handwerkszeug, das dringend benötigt wird, damit diese Bleibe wohnlich wird.
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Nun fahren wir zu einer Familie mit vielen Kindern, die in einem Raum in einem baufälligen Hause hausen.
Ein Raum ist unbewohnbar, da die Decke einzustürzen droht. In dem anderen Raum, wo nun die gesamte Familie lebt, ist noch nicht einmal Licht, so dass wir im Dunklen stehen. Der Ofen bullert heiß, viel zu heiß und ich versuche einige Fotos zu schießen.Auf dem Bild 4 ist der "bewohnbare" Raum zu sehen.
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Nachdem wir Pfarrer Coca in der Nähe der Universität abgesetzt haben, fahren wir schnell nach Hause und essen einen Kleinigkeit mit Kati und Evi zusammen, die auch im Hause wohnen.
Es gibt eine sehr schmackhafte Gemüsesuppe und anschließend überrascht Kati uns mit selbstgemachten Pfannkuchen nach ungarischer Art.Einmal hauchdünn mit Aprikosenmarmelade gefüllt, eine andere Art mit einer Quark-Rosinen-Füllung und geschmolzener Marmelade obendrauf.
Danach packen wir wieder den Wagen voll und fahren weiter.
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Hallo... >""§
was ich bisher berichtet habe, das ist gar nichts gegen das, was ich gestern Abend und heute gesehen habe. Solch ein Elend ist unvorstellbar.

Ich komme leider auch nicht nach, den Bericht zu schreiben, da ich die Zeit natürlich besser nutzen möchte, als vorm Laptop zu sitzen.
Jetzt haben wir ungefähr eine Stunde frei und ich will mal schauen, ob ich nicht schnell ein paar Bilder hochladen kann.
Heute Abend ist auch wieder wenig Zeit.
Viele Grüße
Petra -
Maxi, so genau weiß ich das auch nicht, ich habe ja auch nachgefragt, weil mich das gewundert hat. Wir waren recht früh da und der Ofen muss ja erst angeheizt werden.
Ich höre jetzt auf, morgen geht es weiter mit dem Bericht.
Gute Nacht! -
Auf dem Tisch dieser Familie steht ein Teller mit Bratkartoffeln, das ist das Mittagessen für eine 6-köpfige Familie.
Wir lassen unsere Lebensmittel da und fahren zurück nach Temesvar. Pfarrer Coca nehmen wir auf einem Wege mit. So erfahren wir noch viel über die vielen Probleme im Dorf.
Zum Schluss bekomme ich noch einen Kalender geschenkt.
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Wir haben noch eine Lebensmitteltüte im Auto und fragen nach einer bedürftigen Familie.
Auch wenn die Kinder eine Fröhlichkeit ausstrahlen, dass einem das Herz aufgeht, die Familie lebt in größter Armut und eines der Kinder ist behindert.(Meine Kamera macht die gravierenden Temperaturunterschiede nicht immer mit und streikt. Das Objektiv beschlägt natürlich sofort wie auch unsere Brillen, wenn wir in die überheizten Wohnungen kommen. Denn es wird mit Holz geheizt und das kann natürlich nicht reguliert werden.)
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Nun werfen wir noch kurz einen Blick in die Kirche von Pfarrer Coca, die aber gerade renoviert wird, da die Decke runtergekommen ist. Die Mitglieder der Gemeinde haben dafür gesorgt, dass die Schäden behoben wurden.
Hier noch ein paar Bilder aus dem Dorf. Kann man sich vorstellen, dass in diesem Haus (Bild 2) eine Familie wohnt?
Auf dem letzten Bild ist die katholische Kirche zu sehen, nicht die vom Pfarrer Coca. -
Für den Um- und Ausbau zum Tagesheim wurde viel gespendet. Wir haben schon einiges für die Eröffnungsfeier da gelassen. Leider bin ich am Dienstag nicht mehr da. Ich war auch herzlich eingeladen.
Wir erfahren von einer Frau, die sehr krank ist und sich keine Medikamente mehr kaufen kann. Hier geben wir der Nachbarin gegen Quittung etwas Geld, damit sie die Medikamente kaufen kann.
Dann besuchen wir noch eine arme Familie im Dorf und geben eine Lebensmitteltüte ab. Die Mutter ist gerade von einer schweren Herzoperation nach Hause gekommen. Aber ich lebe noch, so sagt sie...
Sie erzählt uns, dass sie noch dringend eine Untersuchung haben muss, die sie aber nicht bezahlen kann.
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Am nächsten Morgen wurden wir vom Schnee überrascht. Es ist hier - für mein Befinden - relativ kalt (-2 bis-3°C) und der Wind bläst eisig.
Wir fuhren nach Teremia Mica. Es war eine schlechte Fahrt, denn es war stellenweise sehr glatt. Da heute aber ein Feiertag war, gab es kaum Verkehr. Teremia Mica liegt ca. 75 Kilometer von Temesvar entfernt, in der Nähe der Grenze zu Serbien.Unser Ansprechpartner in dem entlegenen Dorf ist der orthodoxe Pfarrer Coca. (Ich habe schon [url=http://www.petra-kaiser.de/smf/index.php/topic,2052.msg20077.html#msg20077]2009[/url] und auch 2010 darüber berichtet)
Am Dienstag wird ein Tagesheim für die Kinder vom Dorf eröffnet. Auch hier werden dann in Kürze Kinder aus dem Dorf ehrenamtlich von den Lehrern aus Termia Mica und Teremia Mare jeden Tag nach der Schule betreut. Sie bekommen Lernhilfen, Hilfe bei den Hausaufgaben und haben somit später eine größere Chance, im Leben zurecht zu kommen.
Auch in diesem Jahr gibt es wieder einen Spender für 100 Familien, die ein Weihnachtspaket bekommen.
Bei Pfarrer Coca bekomme ich immer den schwärzesten Kaffee meines Lebens. Dieses Mal gibt es jedoch noch leckeres selbstgemachtes Konfekt von einer Frau aus Temesvar.
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Wir werden in den nächsten Tagen noch einmal ins Dorf kommen und einige arme Familien besuchen. Am Wochenende gibt es aber keine Betreuung der Kinder und daher war es für mich wichtig, gleich nach Ankunft dorthin zu fahren, wenn ich die Kinder sehen wollte.
Man merkte, dass die Kinder sich hier wohl fühlen und sie gerne hierher kommen. -
Hier werden die Kinder abwechselnd von 4 Studentinnen bei den Schularbeiten betreut. Sie haben einen beheizten, trockenen Raum, bekommen zu essen und machen Spiele.
Hilfe für Kinder unterstützt mit Benzingeld für die Studenten, Schulmaterial, die Verpflegung und anderes. 23 Kinder bekommen jetzt zum Winter warme Schuhe.
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