Beiträge von Petra

    Weiter liefen wir bis zum Cais do Sodre und nahmen von dort die Straßenbahn bis Bélem, Haltestelle vor dem Kloster Hieronymus. Da gab es dann einen Enttäuschung für uns.

    Alle Karten waren verkauft!

    Nicht zu ändern, wir erfuhren auch, dass Studenten nur bis 24 eine Ermäßigung bekommen. Hätte ich das alles vorher gewusst... hätte, hägtte, Fahrradkette.

    An Ort und stelle wollte ich nun online, die Karten bestellen, Montag ist das Kloster geschlossen, also dann für Dienstag. Ich buchte sie, bezahlte per Paypal, aber bekam keine Bestätigung. Schluss, damit wollte ich mich nicht weiter beschäftigen, das mache ich dann im Hotel. Es standen nämlich wieder über 300 Karten zur Verfügung.

    In Belém gibt es ja noch mehr zu sehen. Wir schlenderten also weiter und kamen zum Denkmal für die portugiesischen Seefahrer und Entdecker (Padrão dos Descobrimentos)

    Nun hatten wir Zeit und kauften uns Tickets für das Denkmal. Gut ist, es fährt ein Fahrstuhl fast ganz hinauf. Von oben hat man dann eine schöne Aussicht.

    Es gibt auch eine Ausstellung im unteren Teil des Gebäudes und zwar: O Milagre da Sardinha – Memórias e Mistérios de um Ícone Nacional . Sie zeigt die kulturelle, wirtschaftliche und symbolische Bedeutung der Sardine für Portugal und beleuchtet die Geschichte der Fischerei, die Rolle der Sardine in der Popkultur und ihre Präsenz in Kunst, Werbung und Volksfesten. Mit historischen Objekten, Illustrationen und interaktiven Elementen wird die Sardine als nationales Kulturgut gefeiert.

    Die Ausstellung endete allerdings am 30.12.

    Wir gingen weiter bis zum Torre de Belém. Auch diesen hatten wir bisher nicht besichtigt. Jetzt war er aber eingerüstet und gesperrt. Das Heißt, Zeit für einen Cappuccino, heißen Kakao mit Sahne für Jenni und natürlich für ein Pateis de Nata.

    Tja, hier gab es dann eine kleine Komplikation, denn irgendetwas im Kakao muss ganz einfach schlecht gewesen sein, aber davon erzähle ich mal nichts, nur so viel, Jenni ging auf einmal es sehr, sehr schlecht.

    Wir gingen und fuhren dann in Etappen zurück ins Hotel. Die Tickets für das Kloster habe ich nicht mehr bestellt. Wir sind sicher nicht das letzte mal dort und wer weiß, vielleicht geht es ihr am Dienstag wieder besser.

    Spaziergang zum Praça do Comércio und weiter nach Belém

    Das Frühstück im Hotel ist sehr reichhaltig. Da es ein großes Hotel ist, muss man Zeiten für das Frühstück buchen. So bekommt man innerhalb von wenigen Minuten einen Tisch zugewiesen. Begehrt sind die Plätze am Fenster mit traumhafter Aussicht, denn das Restaurant liegt in der 8 Etage.

    Wir schauten auch kurz auf die Dachterrasse im 9. Stockwerk, aber es hat natürlich im Winter nur am frühen Abend geöffnet und es gibt auch einen casualen-chicen Dresscode ohne Shorts und Flipflops. (wobei wir weder das eine noch das andere mithatten.)

    Wir wollten unbedingt das Kloster Hieronymus besichtigen. Wir sind jetzt schon zum 6. Mal in Lissabon, aber bisher hatten wir das noch nicht geschafft. Es gibt Zeitfenster für die Besichtigung, ab 65 Jahren bekommt man Ermäßigung, ebenso wie auch Studenten. Online konnte ich uns Senioren zwar buchen aber nicht Jenni zu ihrem Studententarif. Um 15:30 h gab es allerdings noch über 300 freie Plätze, daher buchten wir nicht, was sich im Nachhinein als Fehlöer herausstellte.

    Das Wetter war herrlich, die Sonne schien und der strahlend blaue Himmel war einladend. So entschieden wir, zu Fuß bis zum Praça do Comércio zu laufen.

    Das sieht ja toll aus. Davon habe ich bisher noch nichts gehört. Das wäre aber auch etwas für mich. Im Moment habe ich mich aber wieder mit Vektorgrafiken befasst, das macht mir gerade sehr viel Spaß, aber ab und zu muss ich ja immer mal was anderes machen, der Kapuzenschal ist auch auf dieser Liste ;)

    Wir haben es geschafft, bei allen Flügen dieser Reise Verspätungen zu haben.

    Hier in Amsterdam sitzen in der Maschine nach Hannover und wären schon längst in der Luft, wenn es denn einen freien Tow- Truck gäbe, der uns wegziehen könnte. Sobald einer frei wird, muss er betankt werden und dann geht's los.

    Voraussichtliche Ankunftszeit in Hannover soll jetzt 22:30 sein. Dann könnten wir es noch schaffen, in diesem Jahr anzukommen.

    :kaputt:

    Tja, wie war das mit der Pünktlichkeit?

    Auch beim Rückflug bleiben wir nicht verschont. Scheinbar verhinderte dicker Nebel die Ankunft des Flugzeuges aus Amsterdam, welches wir eigentlich pünktlich für unseren Flug nutzen wollten. Mittlerweile kann man etwas mehr sehen und die Maschine konnte auch hier landen.

    Vermutlich beträgt die Verspätung rund 2 Stunden, so ist dann unser gebuchter Weiterflug schon lange wieder unterwegs ist, bevor überhaupt ankommen.

    Die Silvesterparty ist gecancelt, wenn wir Glück haben, kommen wir mit der letzen Maschine aus Amsterdam mit und würden dann gerade noch das alte Jahr Zuhause verabschieden können.

    Ankunft im Hotel Mundial und erster Rundgang

    Eigentlich wollten wir schon im letzten Jahr nach Lissbon fliegen. Nur leider hatte ich das Hotel nicht für 2024 gebucht sondern für 2025. Als ich den Fehler bemerkte, war das Hotel nicht mehr buchbar und wir bekamen auch keine Flüge. Daher sind wir im letzten Jahr auf Bologna ausgewichen.

    Die Zimmerbuchung habe ich einfach nicht gestrichen.

    Das Hotel Mundial liegt sehr zentral am Rossio, wir haben ein großes Zimmer und sind zufrieden. Als Begrüßung gab es 3 Pasteis de Nata, eine kleine Flasche Wein und eine große Flasche Wasser.

    Wir suchten uns ein Restuarnat und aßen eine leckere Pizza, denn der Hunger war doch groß. Auf dem Rückweg ins Hotel wurden wir von Marathon-Läufern überrascht, die bei Wind und Regen ihre Runden drehten. Ja stimmt, es goß nämlich in Strömen, aber immerhin war es warmer Regen und wir hatten zwei Regenschirme mit.

    Uns konnte eh nichts mehr erschüttern. Wir und viele andere Touristen auch, durften nicht auf die andere Straßenseite wechseln, die Polizisten blieben unbestechlich. So harrten wir aus.

    Das war die unglaubliche Anreise, aber immerhin sind wir angekommen. Wir nehmen eh alles mit Humor. <3

    Viele Grüße
    Petra

    Hinreise mit leichten Hindernissen ;)

    Unsere Anreise hatte es wieder in sich. Pünktlich waren wir am Flughafen, gingen durch die Kontrollen und wunderten uns über die angezeigten Verspätungen. Am Abend zuvor gabe s Drohnenalarm, viele Flüge wurden umgeleitet und konnten nicht in Hannover landen. Somit fehlten natürlich auch die Maschinen hier vor Ort.

    Ursprünglich hatten wir über KLM eine Verbindung über Amsterdam gebucht, aber auch dieser Flug wurde gestrichen. Daher flogen wir nun erst nach Paris. Gut, dass wir nur Handgepäck mithatten, denn wir konnten erst mit viel Verspätung abfliegen. Vorher musste auch noch unser Flugzeug enteist werden.

    Angekommen in Paris erwarteten uns lange Wege und eine Busfahrt zum anderen Terminal. Auch die Anschlussmaschine nach Lissabon sollte nicht pünktlich rausgehen. Im Lissabon gab es starke Winde, am Nebengatestand noch eine Mschine, die ursprünglich schon vor 4 Stunden starten sollte.

    Wir hatten uns genügend Proviant für die Flüge mitgenommen, wurden aber positiv überrascht. Selbst auf dem kurzen Flug nach Paris gab es ein vegetarisches Brot, ebenso auf dem Weiterflug. Wir gönnten uns dazu ein Glas Rotwein.

    Mit der Metro fuhren wir in die Stadt, einmal mussten wir die Linie wechseln, aber wir waren ja schon oft da und daher war das kein Problem. Nachdem wir uns aufladbare Tickets gekauft haben, erfuhren wir, dass zur Zeit kein Zug fährt, es gab einen Vorfall.

    Hallo aus Lissabon,

    seit gestern sind wir mit unserer Enkeltochter hier in der schönen Stadt am Tejo. Nur 3 volle Tage werden wir uns wieder umschauen, also kurz und knackig. Genau vor 20 Jahren waren wir schon einmal mit ihr hier. Daher kann sie sich natürlich nicht mehr an diese Reise erinnern.

    Hier ein paar erste Eindrücke von Lissabon. Der Himmel war strahlend blau bei einer sehr angenehmen Winter-Temperatur von 15 Grad. Ich werde ber noch ausfürhrlich von Anfang an berichten.

    Viele Grüße
    Petra

    Damit der Bericht zusammenhängend bleibt, schließe ich hier und richte ich einen --> Kommentar-Thread ein. :)

    Wenn einer eine Reise tut... es ging noch lustig weiter. In Lissabon sind wir mit einer halben Stunde Verspätung angekommen. Wir kauften uns am Flughafen aufladbare Metrotickets und... es gab einen Vorfall, die Metro fuhr nicht. Alles war gesperrt. Irgendwann wurden die Gleise wieder frei gegeben und wir fuhren bis zum Rossio und wurden mit Regen empfangen.

    Im Mundial haben wir ein schönes Zimmer bekommen. Wir hielten uns nicht lange auf und suchten einen Italiener in der Nähe und aßen eine vorzügliche Pizza. Als wir dann wieder ins Hotel gehen wollten, befanden wir uns auf der "falschen" Straßenseite. Alles war abgesperrt, denn es fand ein Marathonlauf statt. Polizisten wachten akribisch, dass man ja nicht die Straße überquerte. Wir mussten warten bis auch der letzte Läufer endlich seine Runden bendet hatte.

    Im Hotel haben wir dann noch ein paar Runden Skat gespielt und jetzt ruft das Bett.

    Viele Grüße
    Petra

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