Beiträge von Petra
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Es gibt zwar unheimlich viele Busstationen, aber vieles ist schon nur motorisiert (oder auch per Fahrrad) möglich. Die Bevölkerungsdichte ist hier wirklich in einem super Verhältnis zur der Natur.
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Riga ist ja nicht aus der Welt. Da kommt man schnell mal wieder hin. Der erste Eindruck war ja schon mal gut.
Ursprünglich hatten wir auch 2 Tage für Riga eingeplant, aber die Umgebung hier ist so toll, dass wir dann doch lieber das "Land" vorgezogen haben. -
Nur die Altstadt, die Neustadt wollten wir ja noch machen, aber es hatte wirklich keinen Sinn. Im ganzen Baltikum kam es am Montag zu einem Unwetter. Wir hatten wirklich noch Glück und sind gut zurückgekommen und haben nicht das Motorrad genommen!
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Tja, das wundert mich auch, mit EU-Roaming komme ich einfach kaum unterwegs rein. Ich bin bei O² und Friedrich hat ja auch eine SIm-Karte und ist bei Vodafone. Ach, ich finde es jetzt nicht so schlimm, könnte mir ja einen Zugang kaufen, aber irgendwas hält mich dieses Mal davon ab. Es liegt aber nicht an den Kosten. Wir kommen ja auch so durch.
Ansonsten ist das Netz top! Für morgen sehe ich keine Gefahr, es ist ja nur ein kleiner Ort, das finden wir schon.

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Doch wir schauen natürlich auch auf das Regenradar. Nur ist es nicht so ganz zuverlässlich, was angezeigt wird. Ich habe mit meinem Handy ja kaum Internet-Zugang, habe auch irgendwie keine Lust, mir das noch zuzulegen, da ich ja ohnehin viel am Rechner bin. Unterwegs nutze ich lieber mein Garmin-Gerät, da bekomme ich ja alle Infos. Ich könnte sogar das Wetter abfragen.
(fällt mir gerade ein, wo Du mich danach fragst.)Vorhin habe ich hier am Rechner gelesen, dass am Montag das Unwetter durch Skandinavien gezogen ist. Auch Zentral-Lettland wurde getroffen. Hier haben wir außer den heftigen Regengüssen nicht so viel mitbekommen.
Morgen geht es weiter nach Kolka.
Heute sind wir mal mit den Mopeds in einen Regenguss gekommen. Mein linker Schuh ist nicht mehr regendicht und beim rechten lief es von oben rein. 
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Auf dem Platz der Lettischen Schützen, (Bild 1) hinter dem Rathausplatz steht das Denkmal der Lettischen Schützen. Es ist etwas umstritten, da es sich um die Schützen handelt, die den Kern der russischen Roten Armee im 1. Weltkrieg bildeten.
Bild 2: Mahnmal für die Opfer der Sowjietischen Okkupation.
Nun gehen wir in Richtung Petrikirche, hier entdecken wir die Bremer Stadtmusikanten und werden wieder von einem heftigsten Regenguss erwischt. Wir können uns gerade noch in einen Durchgang retten und warten mit anderen auf eine Besserung.
Wir überlegen hin und her, entschließen uns aber zu einer Rückfahrt. Wir haben einiges von Riga gesehen und das hat uns sehr gefallen. Scheinbar kam heute kein Kreuzfahrtschiff an, so dass wir wirklich Ruhe und Muße hatten. Natürlich waren auch andere Touristen unterwegs. Für uns war es jedoch alles sehr angenehm.
Die große Überraschung kam dann am Parkplatz wir hatten ein Knöllchen!!!
Als wir wieder in Jūrmala waren, fragten wir unseren Vermieter, was wir denn nun falsch gemacht haben
Er konnte damit auch nicht viel anfangen und nahm sein Handy und telefonierte.Letzten Endes kam heraus, dass auf dem Zettel, den der Automat ausgespuckt hat, drauf stand, dass die Zahlung von 15,50€ nicht erfolgt sei.

Na gut, dann müssen wir die Gebühr nun bezahlen. Wir hatten ja einen schönen Platz.

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In der angrenzenden Außenhalle befindet sich eine Ausstellung mit Bildern von Fotografen, die bedrückend und beeindruckend sind.
Es geht um den Holodomor der Ukaine: Hunger as a Weapon Ukraine 1932-1933. 2022
Der Artikel mit der Information ist auf englisch, lässt sich aber leicht mit einem Übersetzungsprogramm lesen, wenn man nicht so gut englisch versteht. Die Bilder sind vermutlich aber auch selbsterklärend.
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Wir sehen ein mittelalterliches Restaurant (Restaurant Rozengrāls), während wir da so drauße stehen, werden wir von anderen deutschen Touristen angesprochen, das müssten wir und unbedingt anschauen, eine vollkommene andere Welt.
Man kann auch einfach einmal durchlaufen. Ok, dann machen wir das auch. Man geht auf der einen Straßenseite hinunter in den Keller und ja es ist wirklich eine andere Welt, und auf der anderen Straßenseite kommt man wieder heraus.
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Da wir ja nicht ewig in der Kirche bleiben wollen, nutzen wir eine kleine Regenpause und machen erst einmal Mittagspause. Durch das Fenster sehen wir einen Fotografen, er hatschon seine Schuhe ausgezogen und er fotografiert mit Hingabe ein Brauchtpaar im Regen. Das Brautpaar sieht so glücklich aus und sie lassen sich Zeit und haben alle Ruhe weg.
Ich esse ein Porcini-Risotto, sehr lecker, sehr übersichtlich und sehr teuer.
Danach wagen wir es und laufen zum Auto zurück. Wir sehen einen Kontrolleur und ich kontrolliere noch einmal, ob der Zettel auch an richtiger Stelle liegt. Wir sind nun gut gerüstet für die nächsten Regengüsse.

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Wir halten uns eine ganze Weile im Dom auf und gehen dann in den Kreuzgang. Da staunen wir nicht schlecht, denn es tobt gerade ein Unwetter über Riga. Innerhalb von wenigen Minuten hat sich die Wetterlage drastisch geändert. So bleiben wir gut geschützt an Ort und Stelle und warten ab. Unsere Regenmäntel und Regenschirme haben wir nämlich im Auto gelassen., denn damit haben wir nicht gerechnet.

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Nachdem wir einen Cappucino in einem Straßencafe mit Blick auf das Rigaer Schloss getrunken haben ( Bild 5 im vorherigen Beitrag), gingen wir durch die Straßen. Erstaunt war ich, dass nur so wenig los war. Ich hatte mit Menschenmassen gerechnet, aber nicht mit leeren Straßen, aber umso besser. Da ich auch meine GoPro mitgenommen habe, gibt es auch typische GoPro-Bilder mit schrägen Ansichten.

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Ein Tag in Riga
Bei schönstem Wetter fuhren wir mit dem Auto am 7.8.23 nach Riga. Ich habe schon viel über Riga gehört und gelesen, daher war doch sehr gespannt auf diese Stadt.
Rund 50 Kilometer mussten wir fahren. Wir fanden auch gleich einen Parkplatz in der Innenstadt. Allerdings stellten wir fest, dass die Höchst-Parkzeit nur 3 oder 4 Stunden betrug und fast 30 €uro kosten sollte. Das Geld hätten wir ja noch bezahlt, aber mittendrin wieder zurückkommen und nachzahlen oder das Fahrzeug bewegen, dazu hatten wir keine Lust.
Also suchten wir uns einen anderen Platz, dieses Mal direkt am Flussufer der Daugave (Düna) und siehe da, hier war es viel günstiger. Bis 18:30 sollten wir nur 15:50 € bezahlen. Mit der ersten Kreditkarte hatte ich kein Glück, es gab immer Error-Meldungen, mit der zweiten erst auch, aber dann drückte ich einen anderen Knopf und siehe da, es kam ein Zettel raus. Es stand so einiges drauf, ich las auch 15:50 €, aber verstanden habe ich nichts. Es wird schon alles so richtig sein, dachte ich mir und so legten wir den Zettel ins Auto und zogen los.
Legend of Riga
Wir sehen eine Statue mit Kind. Es ist Lielais Kristaps, der Große Christoperus. (BIld 4) Die Legende besagt, dass er lange bevor Riga gegründet wurde, Menschen auf seinen Händen sicher über den Fluss gebracht hat. Als er einmal in der Nacht ein kleines Kind schreien hörte, lief er rüber, um es an das andere Ufer zu brigen. Auf halben Wege wurde das Kind immer schwerer, er schaffte es mit Mühe und Not und beide schgliefen dann erschöpft in seiner Hütte. Als er am nächsten Tag erwachte, war das Kind verschwunden und es lagen jede Menge Goldmünzen auf dem Boden. Nach seinem Tod wurde das Gold für Gründung Rigas genommen.
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Danke Andrea

Uns gefällt die Reise wieder richtig gut. Mit dem wechselhaften Wetter können wir uns gut arrangieren.
Wir hatten heute einen Faulenzertag und sind erst zu besten Fotografierzeit losgrfahren. Ich habe Stativ und mein großes Objektiv mit genommen und es hat sich gelohnt.
Ich habe ziemlich viele Bilder in Riga gemacht. Deswegen bin ich auch noch nicht ganz fertig, aber morgen geht es weiter mit dem Bericht.
Gute Nacht!
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Hier die Karte zu dieser Tour:
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Da ich noch gerne bis nach Buļļuciems fahren wollte, der Ort liegt ganz am Ende dieser Halbinsel, stiegen wir wieder auf unsere Motorräder und brausten los. Ruckzuck haben wir eine Ausfahrt verpasst und fuhren über den Fluss Lielupe in Richtung Riga. Da wollten wir aber nicht hin und somit hielten wir an und ich wollte gerade auf meinem Garmin schauen, da hielt ein anderer Motorradfahrer an und sprach uns an.
Er war in Erzähllaune, bestaunte unsere Mopeds und dachte, wir sind den ganzen Weg aus Deutschland hierher gefahren.
Er ist Lette, in Riga geboren, hat sehr lange in Berlin gelebt und ist nun nach Lettland zurückgekehrt. Er zeigte uns dann noch, wie wir fahren müssen und meinte so richtig viel können wir am Ende dort nicht sehen.So war es dann auch. So richtig viel gab es wirklich nicht zu sehen. So drehten wir dann auch um und fuhren zurück.
Und schon ist wieder ein schöner Tag vorbei, nur bissel heiß und bissel voll. "Zuhause" war es dann wieder ruhig und wir sahen die Sonne hinter den Bäumen untergehen.
Viele Grüße
Petra -
Wir fuhren 8 km weiter nach Majori. Hier hatten wir ein echtes Parkplatzproblem und mussten sehr lange suchen ehe wir endlich einen fanden.
Wir schauten uns ein wenig um, aber es war uns einfach zu voll und bei 31 Grad C macht es auch keinen Spaß herumzulaufen. Die Strände waren gut besucht. Uns ist es hier zu voll
Wir suchten uns ein Restaurant, Friedrich entdeckte das Yerewan, ein armenisches Restaurant und wir ließen es uns gut gehen, Der Salat mit Halloumi schmeckte vorzüglich.
Friedrich wurde dann noch von vermutlich einer Wespe gestochen und bekam einen dicken Arm, das war nicht so schön, aber er hat es überlebt.
Heute ist kaum noch etwas zu sehen.
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