Beiträge von Petra

    Guten Morgen, endlich sitze ich im ALSA- Bus. Das ist immer eine spannende Sache.

    Ich bin vom Hotel 🏨 zu Fuß gegangen, es waren nicht gut 2 km, also ein Klacks, vor allem ging es nur ganz leicht bergab.

    Gleich fahren wir los. Ich habe mir wieder einen freien Nebenplatz gekauft, das ist gut so, der Bus ist knackevoll. Er fährt übrigens bis nach Lissabon.

    Dann habe ich mein gebuchtes Hotel in Lavacolla erreicht. Beim Einchecken fragte ich nach meinem Rucksack, den ich ja mit Caminofacile transportieren lasse. Ich bekam einen großen Schreck, denn er war nicht da. An der Rezeption war man aber sehr zuvorkommend und rief gleich bei der Firma an. In 5 - 10 Minuten sollte er da sein. So lange vertrieb ich mir die Zeit halt im Gastraum. <%%

    An dem heutigen Abend wollte ich dann mal das Menü essen, leider alles mit Fleisch oder Fisch. Ob ich Spaghetti mit Tomatensauce mag und Spargel mit Mayonnaise? Klar, das ist doch eine Alternative. Ich bekam dann auch noch eine ganze Flasche Wein hingestellt, die ich natürlich NICHT ausgetrunken habe, denn sonst wäre dies passiert: :umkippen:umkippen:umkippen

    Aber ich konnte gut schlafen. ::scnhlafen

    Viele Grüße
    Petra

    PS Hier dürft ihr kommentieren, wenn ihr wollt :hhherzen

    PPS: Das Dessert war nicht so angeknabbert, ich war nur zu schnell. :ffffluestern

    Da ich ja immer sehr langsam gehe, bekomme ich die vielen anderen meist gar nicht mit. Manchmal hoffte ich, dass jemand kommt, wenn es mal wieder um Hundegebell ging und ich nicht einsortieren konnte, ob ich es wagen kann. Ja, ich bin so ein Angsthase! :dddoof

    Bei diesem Stand, ich glaube, er hieß José, habe ich meinen schönsten Stempel bekommen. Er kommt aus Kolumbien und er schenkte mir dann auch noch ein Bändchen mit dem Spruch:

    No suenes tu vida vive tu sueno - Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum

    Dann kam ich am Flughafen von Santiago vorbei. Nun gut, mit der GoPro lassen sich kaum Flugzeuge in der Luft fotografieren. :D

    Nee, ich hätte es nach den vielen Horrormeldungen, die in der Presse rumgehen, richtig schlimm erwartet. Als ich 2017 aus Porto ankam, musste ich Stunden warten, ehe ich meine Compostela hatte. Nun waren gerade mal 14 oder 15 vor mir. Ich habe mich vor Ort online angemeldet, es stehen Terminals bereit, meine Daten eingetragen und bekam dann eine Wartenummer. Nachdem ich aufgerufen wurde, wurden meine 3 Stempelheftchen überprüft, ich bin ja den Weg ab St.Jean Pieds de Prot in Frankreich gegangen und mir wurde die Compostela und der Kilometernachweis ausgedruckt. Das zeige ich später noch.

    Das hat alles keine halbe Stunde gedauert.

    Wo es Warteschlangen gibt: wenn man in die Pilgermesse will und wenn man den Heiligen Jakobus "umarmen" will ( na ja seine Statue in der Kathedrale), das wollen natürlich viele Pilger und da muss man halt auch mal warten, ehe man drankommt. So habe ich heute die Pilgermesse verpasst, weil ich zum Heiligen Jakobus wollte und dann war ich zu spät für die Messe. Ich war dann halt später in der Kathedrale und habe mein Kerzlein angezündet.

    Ich war ja gestern und auch heute rund um die Kathedrale unterwegs, klar ist sie nicht frei von Pilgern und Touristen, aber so richtig schlimm war es nicht. Am meisten los war am Praza do Obradoiro. Da waren so einige Grüppchen. Der Platz ist aber groß. Es gibt noch viele Fotos. :)

    15. Etappe am 12. Juni von O Pedrouzo nach Lavacolla - 11,39 km

    Die letzten beiden Etappen habe ich bewusst kurz gehalten. Ich wollte nicht völlig erschöpft in Santiago de Compostela ankommen.

    So haben wohl auch einige andere gedacht, denn ich traf wieder viele "alte Bekannte". Unter anderem war eine kleine Gruppe Väter mit ihren Söhnen unterwegs. Sie kamen aus U.S.A. und zwar aus Virginia. Mit einigen habe ich mich von Zeit zu Zeit unterhalten können. Sie gingen dann ein Stück mit mir extra langsam und hatten viele Fragen. :)

    Einer erzählte mir von seinen deutschen Vorfahren im Rheinland. Es stellte sich dann aber raus, dass der Ort in Südhessen liegt. Sie machten diese Reise mit ihren Söhnen, bevor diese nun eigene Wege gehen und ein Studium anfingen.

    Wenn sie mich sahen, riefen sie immer, hello my German friend. Und ich habe mich immer wieder gefreut. Bei Kilometro 15 machte ich dann eine längere Pause.

    Bis eben war ich in der Stadt unterwegs und habe noch einmal eine Runde fotografiert. Zu Abend habe ich auch schon gegessen. Jetzt mache ich es mir auf dem Zimmer gemütlich, denn morgen wird ein langer Tag werden und da will ich fit sein.

    Das Wetter hat sich den ganzen Tag gehalten, viel Sonne und recht warm. In Porto soll es noch wärmer sein. Ich bin gespannt. Jetzt gibt es noch ein wenig Bericht. :)

    Guten Morgen,

    ich habe richtig gut geschlafen. Gestern habe ich mir noch einen Koffer gekauft. Ich habe immer noch Probleme mit der Rippe und will kein Risiko eingehen. Daher packe ich alles in den Koffer und gebe diesen dann in Porto auf. Als Handgepäck nehme ich nur meinen Tagesrucksack mit den Sachen, die nicht aufgegeben werden dürfen.

    Ich gehe um 12 Uhr in die Pilgermesse. Ich war ja 2017 schon einmal in der Messe nach meinem Pilgerweg, den ich damals in Porto begann:

    Zu Fuß von Porto nach Santiago - mein Pilgerweg live!


    Da wurde der Weihrauchkessel (Botafumeiro) geschwungen. Das wird nur zu besonderen Anlässen gemacht, oder man bezahlt dafür.

    Ich habe damals ein kurzes Video davon gemacht:

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    So, ich werde jetzt gleich frühstücken gehen. :)

    Viele Grüße
    Petra

    Genau das ist es Heike. Ich hätte auch nie gedacht, dass ich so etwas überhaupt schaffen kann. Es kommt nicht auf die Anzahl der Kilometer an. Jeder geht seinen Weg, wie er es schafft. Es ist einfach ein tolles Gefühl, wenn man am Abend wieder irgendwo angekommen ist. Und tagsüber hat man den Kopf so frei. Es gibt ja nichts, was man machen muss, keine Verpflichtungen, rein gar nichts. Ich genieße die Zeit so sehr. <3

    Ilona, Du wohnst ja auch im Süden und bist wohl diese Humpen gewöhnt, die ich noch nicht einmal heben kann, geschweige denn trinken. Ich bin im Rheinland groß geworden und in Köln trinkt man Kölsch aus 0,2 Gläsern. <%%

    ---

    Ich hätte tatsächlich die ganze Flasche austrinken können und das war im alles im Menüpreis enthalten, für 12 Euro. Ich habe mir jetzt noch ein Glas mit aufs Zimmer genommen, dann kann ich sicher nachher gut schlafen.

    ::***

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