Die Strecke von Ägina bis Perdika führt immer am Meer entlang. Angekommen stellen wir die Maschinen ab und gehen am Hafen spazieren.
Es liegen ein paar große Yachten da und die vielen Resturants warten auf Kundschaft. Wir wollen auch eine Kleinigkeit essen, sind aber noch nicht schlüssig wo. Seitdem Claudia nicht mehr das Restaurant saronis führt, waren wir selten bei dem Nachfolger.
Während ich die Speisekarte studiere, kommt gleich einer an und preist die Tagesgericht an. Als ich ihm erkläre, dass ich Vegetarier bin, ruft er gleich jemanden. Sie erzählt mir von der Fastenzeit der orthodoxen Griechen, die in dieser Zeit kein Fleisch essen und daher gibt es vegetarische Varianten mit Soja. Da werde ich hellhörig und frage nach den Gerichten. Schon das erste, ein veganes Moussaka mit Auberginen, Soja und die Haube ist auf Grundlage von Kokosöl gemacht.
Das bestelle ich mir, Friedrich nimmt was Fischiges und dann gibt es noch einen großen Bauernsalat. Mein Gericht war einsame Spitze , dazu tranken wir ein alkoholfreies Bier. Das hat sich wirklich gelohnt.