Ein kleines Stück fahren wir noch mit dem Auto und dann müssen wir es stehen lassen. Wir erreichen den Ortsrand. Hier leben die 16 bitter armen Familien in elendigen Hütten, die meisten ohne Strom und Wasser, die Toiletten (Bild 4) sind draußen.
Für drei Familien haben wir jeweils eine Tüte mit Lebensmittel mit. Schrecklich jetzt die Wahl zu treffen, wen wir besuchen. Es fällt Flori nicht sehr leicht. Sie betreut diese Familien schon etwas länger und kennt deren Schicksale.
Ihr Mann ist Pastor in einer anderen Gemeinde. Dort wurden arme Familien unterstützt. Nach zwei Jahren haben sie gesagt, dass sie jetzt Familien unterstützen möchten, die noch viel ärmer wären als sie und gefragt, wer solche Familien kennt. Eine alte Frau hat dann auf dieses abgelegene Dorf aufmerksam gemacht und seitdem versuchen sie zu helfen.