Beiträge von Petra

    Langsam begann es zu dämmern, aber wir wollten unbedingt noch ein weiteres Rätsel lösen. Also suchten wir uns eine Station aus, die in der Nähe lag. Bei dieser Tour gibt es nämlich keine feste Reihenfolge – man kann die zehn Punkte ganz nach Lust und Laune ansteuern.

    So erreichten wir das Memorial Dr. Sousa Martins. Rund um die Statue liegen unzählige kleine Danksagungen, denn dieser Arzt hat sich zu seiner Zeit besonders um die Behandlung der Tuberkulose verdient gemacht. Die Atmosphäre war in der einsetzenden Dunkelheit fast ein wenig mystisch. Unser Rätsel lösten wir schließlich im Schein unserer Taschenlampe – und freuten uns, dass wir auch diese Aufgabe noch erfolgreich abhaken konnten.

    Nun hieß es aber wirklich: ab ins Hotel. Jenni hatte tapfer durchgehalten, doch außer trockenem Brot und Tee hatte sie auf nichts anderes Appetit. Also bestellten wir uns etwas über den Room‑Service, denn wir wollten sie natürlich nicht alleine lassen.

    Trotz allem haben wir das Beste aus dem Tag gemacht – und ja, es hat uns gefallen. Die Schnitzeljagd war eine wunderbare Art, Lissabon einmal ganz anders zu erleben, und selbst mit kleinen Hindernissen blieb es ein schöner, gemeinsamer Tag.

    Nun erreichten wir den Praça da Alegria (Jardim Alfredo Keil). Hier war ich tatsächlich noch nie. Es ist ein kleiner, sehr hübscher Park mit exotischen Pflanzen und alten Bäumen. Auf dem Boden sind die Namen bedeutender portugiesischer Persönlichkeiten zu sehen, was dem Ort etwas Besonderes verleiht.

    Unsere Aufgabe bestand darin, verschiedene Büsten zu finden, die uns weitere Hinweise lieferten. Schritt für Schritt kamen wir der Lösung näher – und am Ende konnten wir auch hier unsere Punkte einheimsen.


    Das nächste Ziel im Spiel trug den Titel „Hoch hinaus“. Wir wurden zum Miradouro de São Pedro de Alcântara navigiert. Dieser schöne Platz steht bei jedem unserer Besuche ganz oben auf der Da‑müssen‑wir‑wieder‑hin‑Liste. Der Ausblick über die Stadt ist einfach großartig. Jetzt zwischen den Jahren waren hier außerdem jede Menge weihnachtlich geschmückte Buden aufgebaut, was dem Ganzen eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre verlieh.

    Unsere Aufgabe an diesem Ort bestand darin, die Stelle zu finden, an der das gezeigte Bild aufgenommen worden war. Und natürlich warteten auch hier wieder einige Sonderaufgaben auf uns.

    Bild 2: Hier fuhr bis zu dem schrecklichen Unglück im letzten Jahr die Standseilbahn Elevador da Glória. Seitdem ist der Betrieb bis auf Weiteres eingestellt.

    Wir machen uns wieder auf den Weg – nun liegt ein ordentliches Stück vor uns.

    Nachdem wir nun endlich wieder ans Netz angeschlossen sind, geht es weiter mit meinem Lissabon‑Bericht. Die Schnitzeljagd begann am Rossio, dem Praça de D. Pedro IV. Dort mussten wir unser erstes Rätsel lösen und bekamen jeweils Punkte für die richtige Antwort. Leicht war es nicht immer – jeder spielte für sich, aber zusammen waren wir trotzdem ein Team.

    Das Spiel machte richtig Laune. Zu Beginn sollten wir uns einen Beruf aussuchen: Friedrich war der Architekt, ich übernahm die Rolle der Fotografin und Jenni war die Detektivin. Was wir nicht wussten: In jeder Runde gab es spezielle Fragen, die genau das Fachgebiet desjenigen betrafen, dessen Beruf man gewählt hatte. Vieles war einfach, aber manchmal war echtes Fachwissen gefragt – und das war ganz schön kniffelig.

    Ich verrate schon mal: Nur einer von uns bekam einmal keine Zusatzpunkte. }c

    Zusätzlich gab es für jede erfolgreich absolvierte Zusatzaufgabe Extra‑Punkte. Da hieß es dann für mich als Fotografin zum Beispiel: Mach ein Bild von einem roten Auto. Jenni musste tatsächlich ein Autokennzeichen mit der Zahl 67 finden, weil ein Dieb angeblich genau dieses benutzt hatte. Und Friedrich bekam die Aufgabe, ein Haus mit fünf Fenstern aufzuspüren.

    Der eigentliche Knaller war jedoch eine musikalische Aufgabe: Wir sollten gemeinsam das Lied „Du hast den Farbfilm vergessen“ von Nina Hagen anstimmen. Das sorgte für reichlich Gelächter und neugierige Blicke der Passanten.

    Vom Rossio aus ging es dann viele Treppen hinauf. Zwischendurch brauchte ich immer mal wieder eine kleine Pause, ehe wir schließlich an der Kirche von São Roque ankamen. Auch dort erwartete uns wieder ein Rätsel. Dieses war allerdings recht einfach, denn wir waren schon öfter genau an diesem Platz gewesen.

    Übrigens. es lohnt sich, mal einen Blick ins Innere der Kirche werfen. Sie hat das große Feuer von 1755 unbeschadet überstanden

    Hier geht es zum Kommentar-Thread zum Reisebericht Live aus Lissabon 2025

    Update – Dienstag, der 13. Januar 2026: Aus die Maus – wir sind wieder online!

    Seit heute funktioniert unser Glasfaseranschluss wieder: Internet, Telefon und Fernsehen laufen.
    Lange hat’s gedauert, aber nun ist alles gut.

    Es hätte definitiv schneller gehen können – denn der Übeltäter wurde heute ganz fix von der Firma Steinbrecher gefunden:
    Ein durchgebissenes Kabel, vermutlich durch eine Maus.
    „Aus die Maus!“ – im wahrsten Sinne des Wortes.

    Ich bin froh, dass die Sache nun abgeschlossen ist.
    Danke an alle, die mitgelesen und mitgefiebert haben – und natürlich an das Social‑Media‑Team von @Deutsche Glasfaser, das am Ende doch Bewegung reingebracht hat.

    Viele Grüße
    Petra

    In gut einer Woche ist es soweit. Es geht noch einmal nach Indien. Die Flüge sind gebucht, die Unterkünfte bestätigt. Unser E-Visum haben wir auch schon bekommen. Am Donnerstag fahren wir zum Straßenverkehrsamt und lassen uns die Internationalen Führerscheine ausstellen, denn wir wollen wieder Scooter oder Mopeds fahren.

    Unsere Erkältung klingt gerade ab und das Wetter wird auch besser, so dass wir in dieser Hinsicht wohl keine Schwierigkeiten mit Bahn und Flug bekommen werden.

    Wir werden in München einmal übernachten, bevor es dann nonstop nach Mumbai geht. Dort übernachten wir auch im Flughafen und amnächsten Tag fliegen wir mit Indigo nach Goa. Dieses Mal haben wir uns eine andere Unterkunft gesucht und zwar in Morjim. Dort bleiben wir eine Woche. Von dort geht es für eine Woche in die Berge ins Wildernest Resort, da gefällt es uns einfach gut und es ist Erholung pur. Zurück nach Goa haben wir noch ein paar Übernachtungen, dann geht es auch schon wieder los in Richtung Heimat.

    Dieser Thread wird auch als Kommentar-Thread zum Reisebericht dienen.

    Viele Grüße
    Petra

    Update – Tag 13

    So, was ein paar Schreiben doch ausmachen können.
    Heute war pünktlich der Techniker da. Zu unserem Bedauern hat sich bestätigt, dass die Leitung tatsächlich „kaputt“ ist. Wir hatten noch etwas Hoffnung, denn im Verteilerkasten gibt es mehrere Fasern, die man hätte umstecken können – aber auch diese Ersatzfaser ist defekt.

    Ich habe den Einsatz quittiert, und zum Schluss meinte der Techniker, dass wir in 3–4 Tagen wieder Anschluss haben sollten.
    Mit Blick auf das Wetter hier im Norden dachte ich mir allerdings: Das wird bestimmt nichts…

    Doch es gibt immer wieder Überraschungen.
    Heute Mittag erhielt ich per RCS‑Chat (kannte ich bisher gar nicht – erkläre ich später noch) die Nachricht, dass morgen zwischen 8 und 9 Uhr ein Bautrupp einer großen Firma erscheint, um den Schaden zu beheben.

    Da bin ich nun wirklich positiv überrascht.
    Auf einmal geht alles!

    Ich halte euch weiterhin auf dem Laufenden.

    Update – Tag 12:
    Heute hat sich überraschend der Techniker telefonisch gemeldet – und das an einem Sonntag. Er hat seinen Besuch für morgen angekündigt, sofern das Glatteis ihm keinen Strich durch die Rechnung macht.
    Das ist das erste konkrete Techniker‑Signal seit Beginn des Ausfalls. Ich hoffe, dass wir morgen endlich einen Schritt weiterkommen.

    Ich halte euch auf dem Laufenden.

    Oh wie schön, solche hat meine Schwiegermutter mir vor vielen, vielen Jahren gehäkelt. Ich nehme sie immer noch gerne. Auch Serviettenringe habe ich noch aus dieser Zeit.

    Ich habe auch noch ein altes Buch mit solchen Anleitungen. Ich wollte mir mal einen Vorhang häkeln, aber bei diesem Vorsatz ist es geblieben. :tt+r

    Update – Tag 11:
    Über das Social‑Media‑Team von Deutsche Glasfaser läuft inzwischen die Kommunikation. Meine Rückrufnummer wurde dort nun direkt für den Techniker hinterlegt, da sie offenbar vorher nicht korrekt weitergegeben wurde.
    Eine Prüfung des Anschlusses wurde angekündigt, aber bisher hat sich noch kein Techniker gemeldet – vermutlich wegen des Wochenendes.

    Ich halte euch weiter auf dem Laufenden.

    Update 09.01.2026:
    Über Facebook hat sich heute das Social‑Media‑Team von Deutsche Glasfaser gemeldet.
    Ich wurde dort um eine Authentifizierung gebeten und sollte zusätzlich eine Rückrufnummer für den Techniker angeben. Das habe ich direkt erledigt.

    Das ist das erste Mal seit dem Ausfall, dass wirklich Bewegung in den Fall kommt.
    Interessant ist, dass die Reaktion nicht vom Callcenter kam, sondern direkt vom Social‑Media‑Team — offenbar geht es über diesen Weg deutlich schneller.

    Ich halte euch weiter auf dem Laufenden.

    Kurzes Update:
    Heute habe ich unter einer Facebook‑Werbeanzeige von Deutsche Glasfaser kommentiert, dass wir seit dem 31.12. ohne Internet/Telefon/TV sind und keinerlei Rückmeldung bekommen haben.
    Daraufhin hat sich das Social‑Media‑Team gemeldet (nicht das Callcenter!) und mich gebeten, eine PN zu schicken.

    Ich habe ihnen meine Kundennummer und die letzte Ticketnummer übermittelt.
    Mal sehen, ob sich über diesen Weg etwas bewegt.
    Parallel ist mein Schreiben an die Geschäftsführung bereits raus.

    Ich halte euch auf dem Laufenden.

    Ich weiß, daran kann ich mich auch noch gut erinnern. Ich bin nur froh, dass Michael sich nicht für die Deutsche Glasfaser damals entschieden hat, so haben wir ja wenigstens noch durch ihn - wenn auch sehr schlecht - Internet. Auf das Fernsehen kann man ja verzichten, aber mit dem Telefon das wurmt mich natürlich auch, zumal im Haus unser Handy nicht funktioniert.

    Mal sehen, was jetzt als noch kommt. Irgandwann müssen sie ja mal reagieren.

    Update (08.01.)

    Wie zu erwarten, hat sich Deutsche Glasfaser weder gestern noch heute in den von mir angegebenen Zeitfenstern gemeldet – obwohl sie ausdrücklich geschrieben hatten, dass ein persönliches Gespräch „sehr wichtig“ sei und ich dafür passende Zeiten nennen solle.

    Ich hatte folgende Zeitfenster angegeben:

    • 07.01. zwischen 17 und 18 Uhr
    • 08.01. zwischen 11 und 12 Uhr

    In beiden Fällen: kein Anruf, keine SMS, keine Rückmeldung.

    Damit setzt sich das Muster fort:

    • Tickets werden geschlossen, ohne dass etwas passiert
    • Meine Handynummer wird mehrfach angefordert, obwohl sie längst hinterlegt ist
    • Vereinbarte Rückrufe finden nicht statt
    • Der Totalausfall besteht seit dem 31.12.2025 unverändert
    • Auch Waipu.TV ist seitdem nicht nutzbar

    Ich habe daher heute:

    • eine Beschwerde bei der Bundesnetzagentur eingereicht
    • die Geschäftsführung von Deutsche Glasfaser informiert
    • und im Ticket entsprechend nachgelegt

    Ich halte euch weiter auf dem Laufenden.

    Heute habe ich diese leckere Gemüsehackpfanne gekocht. Das Veggie-Hack musste verarbeitet werden, die Sahne wie auch die Zucchini ebenso. Da habe ich noch geschaut, was ich sonst so noch habe:

    Champignos, Paprika, Zwiebeln, Knoblauch, Veggie-Hack, Sahne, Tomatenmark. Aus diesen Zutaten gab es dann ein super leckeres Gericht, welches ich mit Basmatireis gereicht habe. Das mache ich glatt noch einmal.

    Viele Grüße
    Petra

    Hier geht es zum Rezept: Gemüsehackpfanne mit Champignons in Sahne 

    Update (07.01.)

    Eben kam endlich eine Nachricht von Deutsche Glasfaser. Darin heißt es, ein persönliches Gespräch sei „sehr wichtig“ und ich solle einen passenden Zeitpunkt oder eine alternative Telefonnummer nennen.
    Genau das habe ich allerdings bereits zweimal getan – inklusive der Vereinbarung, dass man mir bei schlechtem Empfang eine SMS schickt, damit ich zurückrufen kann.

    Trotzdem wurde der Vorgang einfach geschlossen, ohne dass irgendetwas passiert wäre. Ich musste nun einen komplett neuen Fall eröffnen und habe dort erneut meine Handynummer sowie konkrete Zeitfenster angegeben.

    Ehrlich gesagt: Dieses ständige Vertrösten und das Schließen von Vorgängen, ohne dass tatsächlich etwas unternommen wird, ist für mich nicht nachvollziehbar.

    Ich halte euch weiter auf dem Laufenden.

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