Langsam begann es zu dämmern, aber wir wollten unbedingt noch ein weiteres Rätsel lösen. Also suchten wir uns eine Station aus, die in der Nähe lag. Bei dieser Tour gibt es nämlich keine feste Reihenfolge – man kann die zehn Punkte ganz nach Lust und Laune ansteuern.
So erreichten wir das Memorial Dr. Sousa Martins. Rund um die Statue liegen unzählige kleine Danksagungen, denn dieser Arzt hat sich zu seiner Zeit besonders um die Behandlung der Tuberkulose verdient gemacht. Die Atmosphäre war in der einsetzenden Dunkelheit fast ein wenig mystisch. Unser Rätsel lösten wir schließlich im Schein unserer Taschenlampe – und freuten uns, dass wir auch diese Aufgabe noch erfolgreich abhaken konnten.
Nun hieß es aber wirklich: ab ins Hotel. Jenni hatte tapfer durchgehalten, doch außer trockenem Brot und Tee hatte sie auf nichts anderes Appetit. Also bestellten wir uns etwas über den Room‑Service, denn wir wollten sie natürlich nicht alleine lassen.
Trotz allem haben wir das Beste aus dem Tag gemacht – und ja, es hat uns gefallen. Die Schnitzeljagd war eine wunderbare Art, Lissabon einmal ganz anders zu erleben, und selbst mit kleinen Hindernissen blieb es ein schöner, gemeinsamer Tag.