Beiträge von Petra

    Hier ein paar GoPro-Bilder, ich mag die Verzerrungen der Kamera im Weitwinkelmodus :thump:

    Zitat

    Hier ruhen in marmornen Sarkophage die Überreste der ehemaligen Könige vom 17, - 20, Jh. In einem Stockwerk wurden Kachelbilder mit Szenen aus den Fabeln des Dichters La Fontanes ausgestellt. Als nächstes gingen wir in eine Ausstellung mit kostbaren Gemälden, Bildern, kirchlichen Gegenständen, Bekleidungen, Schmuckstücke und vieles mehr. Natürlich durfte hier nicht fotografiert werden, denn auch die Wände und Decken waren mit wunderschönen Malereien versehen.


    Von hier aus gingen wir zu Fuß weiter. Das Kloster São Vicente de Fora war schnell erreicht. Wir bekamen ein Seniorenticket und beim Smalltalk ergab es sich, dass wir dann die alten Bilder von vor 17 Jahren vorzeigten. Da war die Freude aber groß.

    Es hat sich im Kloster nicht viel verändert. Der Einfachheit halber zitiere ich aus meinem alten Bericht, denn wir haben wieder den Rundweg durch die komplette Anlage genommen. :lol

    Zitat

    Wir sehen die alten riesigen Wasserzisternen, schöne Innenhöfe, überall wunderschöne blau-weiße Kachelmalereien, kostbare Innenräume, auch die großzügigen Treppenhäuser sind beidseitig mit Kachelmalereien verziert. Wir laufen in dem riesigen Klostergelände umher und finden immer wieder Sehenswertes. Die alte Sakristei, das Royal Pantheon, die königliche Gruft.

    Für den 2. Tag in Lissabon hatten wir uns nur 2 Ziele vorgenommen. Wir wollten uns noch einmal das Kloster São Vicente de Fora anschauen. Dort hat es uns vor 17 Jahren so gut gefallen. (Lissabon über den Jahreswechsel). Das zweite Ziel sollte der Aussichtspunkt Portas do Sol sein, denn von dort hat man einen schönen Ausblick über Lissabon.

    Zuerst kauften wir uns wieder ein Tagesticket in der Metro-Station, nahmen aber den Bus vom Praça Marquês de Pombal. Dieser Platz ist nach dem bedeutendsten Premierminster des 18.Jh. - Sebastião José de Carvalho e Melo später auch Marquês de Pombal - benannt. ( Bild 1) Er baute die Stadt Lissabon wieder auf, die am 1. November 1755 fast vollständig durch ein Erdbeben zerstört wurde, schaffte die Sklaverei in Portugal ab und vieles mehr.

    Der Bus, den wir nahmen, hielt in der Nähe der Igreja da Graça. Wir hatten mal wieder unsere Sonnenbrillen vergessen, die Sonne hier in Portugal ist aber unheimlich grell, so kauften wir uns ein von der Stange, aber immerhin besser als nix! 8)

    Bei der Kirche gab es natürlich auch einen Miradouro da Graça. Wir hatten einen schönen Panoramablick über Lissabon, konnten auch die Burg erkennen. (auf dem vorletzten Bild links oben)

    Hier gibt es die Karte zu der Tour, allerdings nur ab/bis Cais do Sodre.

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    Wir trafen auch in Belém Brasilianer: Mutter mit Tochter. Sie sprach fast fließend deutsch. Da ihre Eltern aus Portugal kamen, haben sie beide Staatsbürgerschaften. Die Tochter, sie studiert in Sao Paulo Tiermedizin, war noch nie in Portugal und daher reist sie nun mit ihrer Mutter hier herum, um ein wenig das Land kennenzulernen.

    Wir haben uns lange unterhalten, auf englisch und deutsch, sie waren sehr nett.

    Von Belém fuhren wir nun erst wieder zum Cais do Sodre, gingen kurz in die Markthalle, die aber schon geschlossen hatte und warfen einen Blick in dem Time Out Market (Food Court). Wer hier nicht satt wird, hat selber Schuld. Uns war aber noch nicht zum Essen, daher drehten wir nur eine Runde im Markt und hier gab es auch gewisse "Örtlichkeiten". ;)

    Nun nahmen wir den Bus zur Jesuiten-Kirche" Igreja Sao Roque", hier steht das Denkmal vom Padre António Vieir. Mal wieder vergaß ich beim Einsteigen in den Bus die Maske aufzusetzen, aber der Busfahrer war so nett und erinnerte mich daran, :hhhalt was ich dann doch sehr peinlich fand.

    Auf dem Largo Trindade Coelho steht auch die Bronzefigur eines Lotterie-Verkäufers. Wir gingen nun zum Jardim de São Pedro de Alcântara. Das gehört fast immer zu unserem Programm, wenn wir in Lissabon sind, denn man hat einen schönen Blick auf die andere Seite von Lissabon nebst Burg.

    Da wir nun schon mal in dieser Ecke waren, suchten wir das Restaurant Babete, welches Angelika uns wärmstens empfohlen hat. Wir hatten Glück, es war noch ein kleines Tischchen frei. Allerdings war der Tisch etwas abschüssig, so dass das Weinglas einen leichten Schlag bekam. Gott sei Dank wurde dann ein etwas besserer Tisch frei und wir wechselten. Das Essen war hervorragend, Friedrich aß Codfisch und ich ein Pilzrisotto. Natürlich richteten wir die Grüße von Angelika aus und sie freuten sich sichtlich darüber. Zum Abschluss gab es dann einen Likör auf´s Haus.

    Wir sind am Flughafen, haben die Boardkarte und sind auch schon durch die Sicherheitskontrolle. Hier muss man nichts auspacken, das Handgepäck ging ohne Probleme durch, nur bei MIR machte man einen Sprengstoff - Test. :D Ging aber gut aus. :ppfeifen

    Jetzt schlagen wir die Zeit tot, denn die Maschine hat Verspätung. Bisher eine Stunde. Macht nichts, Hauptsache sie fliegt. Der Cappuccino hier schmeckt super, die Apfeltasche auch.

    Wir hatten Glück, es waren nur wenige Touristen vor uns, denn es dürfen nur wenige geleichzeitig oben sein. Die Sicht von oben ist toll. Ich hatte meine GoPro mitgenommen, bis auf die ersten beiden Bilder sind sie damit gemacht worden.

    Von oben hat man einen guten Blick auf die Windrose (Durchmesser 50 m), ein Geschenk aus Südafrika. In den roten und schwarzen Sandsteinen sind die einzelnen portugiesischen Eroberungen im 15. und 16. Jh. eingezeichnet.

    Der Weg nach oben lohnt sich! wirklich! Ich habe endlich mal das Mosteiro dos Jerónimos ganz auf ein Bild bekommen. <&t~

    Dann erreichen wir das Denkmal der Entdeckungen. - Padrão dos Descobrimentos.


    Wikipedia schreibt:

    Es wurde 1960 zum 500. Todestag von Heinrich dem Seefahrer durch das Salazar-Regime errichtet. Das Denkmal hat eine Höhe von 56 Metern...

    Das Denkmal soll an das Zeitalter der Entdeckungen erinnern und zeigt 33 wichtige Persönlichkeiten des Spätmittelalters in Portugal, die aber nicht alle zur gleichen Zeit gelebt haben

    Ich mache ein paar Bilder, dann laufen wir weiter. Friedrich dreht sich um und meint, da oben sind ja Menschen. }a

    Toll, wir waren ja noch nie da oben, das wollen wir jetzt endlich mal nachholen. Treppen steigen in der Hitze wollten wir uns allerdings nicht antun, aber keine Sorge, es fährt ein Fahrstuhl hoch, nur etwas mehr als 40 Stufen muss man dann ganz zum Schluss hochgehen. Das ist ok. :ttwisted

    Der Fahrstuhl kostete für uns 3€ pro Person, (50% Ermäßigung für über 65-jährige).

    Als nächstes Ziel hatten wir uns Belém ausgesucht. Es fahren Busse und auch Bahnen, wir nahmen die erste Möglichkeit, es war ein Bus. Wir stiegen ein bzw, 2 Stationen vor dem Kloster Mosteiro dos Jerónimos ausund liefen durch den Jardim Afonso de Albuquerque (Militär, Politiker und Seefahrer sowie zweiter Gouverneur von Portugiesisch-Indien)

    Danach folgte der Garden Vasco da Gama mit einem Thai- Pavillion, einem Geschenk aus Thailand.




    Nun sind wir schon das 5. Mal in Lissabon, dieses Mal haben wir jedoch nur 2 volle Tage. So nehmen wir uns nicht viel vor, denn auch hier ist es recht warm. Das Thermometer stieg an diesem Tag auf 27 Grad. Allerdings wehte immer ein Wind, das machte alles sehr erträglich. Mir macht die Hitze ohnehin nicht viel aus.

    Nach einem üppigen Frühstück im Hotel zogen wir los. Als erstes kauften wir uns in der Metro ein Tagesticket für Bus und Bahn am Automaten. Beim zweiten Versuch klappte es.

    Mit der Metro fuhren wir dann zum Cais do Sodre. In den Bussen und Bahnen herrscht Maskenpflicht, was wohl auch durchweg beachtet wird.

    Vom Cais do Sodre liefen wir dann durch die Innenstadt bis zum Arco Rua Augusta auf dem Praça do Comércio. In diesem Jahr war auf dem Platz nicht sehr viel los, es mag aber auch an der Mittagszeit gelegen haben.

    Von dort liefen wir dann wieder zurück zum Cai do Sodre , aber dieses Mal am Tejo entlang. Dort gab es dann eine erste Pause mit Sicht auf den Tejo. Die Bedienung kommt aus Brasilien. Wir haben an diesem Tag noch weitere Brasilianer getroffen mit denen wir ins Gespräch kamen, doch davon erzähle ich später.

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