Wir trafen auch in Belém Brasilianer: Mutter mit Tochter. Sie sprach fast fließend deutsch. Da ihre Eltern aus Portugal kamen, haben sie beide Staatsbürgerschaften. Die Tochter, sie studiert in Sao Paulo Tiermedizin, war noch nie in Portugal und daher reist sie nun mit ihrer Mutter hier herum, um ein wenig das Land kennenzulernen.
Wir haben uns lange unterhalten, auf englisch und deutsch, sie waren sehr nett.
Von Belém fuhren wir nun erst wieder zum Cais do Sodre, gingen kurz in die Markthalle, die aber schon geschlossen hatte und warfen einen Blick in dem Time Out Market (Food Court). Wer hier nicht satt wird, hat selber Schuld. Uns war aber noch nicht zum Essen, daher drehten wir nur eine Runde im Markt und hier gab es auch gewisse "Örtlichkeiten". 
Nun nahmen wir den Bus zur Jesuiten-Kirche" Igreja Sao Roque", hier steht das Denkmal vom Padre António Vieir. Mal wieder vergaß ich beim Einsteigen in den Bus die Maske aufzusetzen, aber der Busfahrer war so nett und erinnerte mich daran,
was ich dann doch sehr peinlich fand.
Auf dem Largo Trindade Coelho steht auch die Bronzefigur eines Lotterie-Verkäufers. Wir gingen nun zum Jardim de São Pedro de Alcântara. Das gehört fast immer zu unserem Programm, wenn wir in Lissabon sind, denn man hat einen schönen Blick auf die andere Seite von Lissabon nebst Burg.
Da wir nun schon mal in dieser Ecke waren, suchten wir das Restaurant Babete, welches Angelika uns wärmstens empfohlen hat. Wir hatten Glück, es war noch ein kleines Tischchen frei. Allerdings war der Tisch etwas abschüssig, so dass das Weinglas einen leichten Schlag bekam. Gott sei Dank wurde dann ein etwas besserer Tisch frei und wir wechselten. Das Essen war hervorragend, Friedrich aß Codfisch und ich ein Pilzrisotto. Natürlich richteten wir die Grüße von Angelika aus und sie freuten sich sichtlich darüber. Zum Abschluss gab es dann einen Likör auf´s Haus.