Unser letzter Tag in Tromsø - Eismeerkathedrale und mit der Fjellheisen zum Hausberg Storsteinen
Die vergangene Nacht war etwas kurz, so schliefen wir einfach länger, frühstückten im Bett und machten uns dann auf den Weg. Das Wetter ist kühler geworden und es wehte ein kalter Wind. Daher beschlossen wir, nicht zu Fuß zur Eismeerkathedrale zu gehen, sondern den Bus zu nehmen. Wir hatten uns schon Tags zuvor in der Touristeninformation über die Möglichkeiten erkundigt.
Das Busticket kauften wir in einem 7eleven, wobei der erste Laden keine Bustickets verkaufte.
Da wir nicht wussten, wie oft wir noch an diesem Tage fahren würden, kauften wir einfach ein Tagesticket (5,80 €). So waren wir auf der sicheren Seite. Das sollte sich später noch als sehr vorausschauend erweisen.
Der Bus hielt hinter der Brücke fast gegenüber der Eismeerkathedrale. Ich war schon einmal während meiner Motorradtour zum Nordkap in der Kathedrale, für mich lohnte sich auch ein zweiter Besuch, so hoch ist der Eintritt nicht.
Die Eismeerkathedrale (norwegisch: Ishavskatedralen) wurde 1965 auf der Festlandseite von Tromsø erbaut. Ihr auffälliges, dreieckiges Design aus weiß verkleideten Betonplatten erinnert an Eisberge oder ein Segelschiff. Architekt Jan Inge Hovig wollte mit der Form die Natur des Nordens widerspiegeln – Dunkelheit, Eis und Polarlicht. Besonders beeindruckend ist das große Glasfenster im Altarraum, das bei Sonnenlicht in kräftigen Farben leuchtet.
Wir verweilten etwas in der Kirche und zündeten natürlich ein paar Kerzlein an. 🕯️