Beiträge von Petra

    Noch anderthalb bis zwei Kilometer, dann sind wir am Ziel. Zunächst erreichen wir den Ort Wasserstraße, er liegt rechts der Weser, dann überqueren wir die Brücke und erreichen Schlüsselburg auf der anderen Weserseite.

    Die Weser wird hier gestaut um, damit die Weser schiffbar bleibt. Mehr Infos hier bei Wiki: Staustufe Schlüsselburg

    Für die Fische ist gesorgt, es wurde eine Fischtreppe gebaut. Es war schon fast dunkel, daher musste ich den Fotoapparat auf das Geländer stellen, na ja.

    Nun haben wir das Tagesziel erreicht. Es war eine schöne Etappe. :love:

    Viele Grüße
    Petra

    Die Sonne geht unter, wir sputen uns ein wenig, denn wir wollen nicht im Dunklen laufen. Es ist jetzt eine schöne Strecke an der Weser entlang. Die Wiese ist etwas schlammig und matschig. Über uns fliegen Gänseschwärme. Sie lassen sich auf der Wiese nieder. Schade, jetzt hätte ich gerne mein 100-400-Objektiv. ;) Ich finde aber andere Fotomotive.

    Auf dieser Aussichtsplattform mit Blick auf die Weser machten wir wieder eine Pause und wir fanden endlich auch einen Geocache. Der war ganz schön fies versteckt.

    Direkt daneben steht das alte Fährhaus, aber es ist nicht mehr in Betrieb und auch nicht bewohnt. Eine Überquerung in der Fähre aus Eichenholz, kostete 3 Pfennige und dauerte rund 10 Minuten. Der letzte Fährmann Friedrich Wiegmann arbeitete bis 1943 offiziell, danach transportierte er noch bis 1954 Personen. Mittlerweile gab es genügend Straßen und Verkehrsmittel.

    Nun erreichen wir Heimsen, ein Ortsteil von Petershagen. Wir befinden uns hier in Ostwestfalen. Ich bin doch sehr erstaunt, als ich das Heringsfiängermuseum entdecke. Wir befinden uns immerhin rund 200 km von der Küste entfernt. Friedrich erzählte mir, dass die Männer aus dieser Gegend, meist Kleinbauern, Handwerker, Tagelöhner und Knechte, früher zum Heringsfischen gefahren sind, um Geld zu verdienen. Rund 7 Monate im Jahr befanden sie sich auf See. Man nannte sie auch Hollandgänger.

    Wir gehen über die Helgoländer Straße weiter durch den kleinen Ort Heimsen. Die evangelische Kirche stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist die älteste im Nordkreis Minden-Lübbecke. Sie ist eine der fünf Weserkirchen, die sich an der mittleren Weser befinden.

    Wir verlassen Loccum und es geht siebeneinhalb Kilometer auf einsamen Wegen durch den Loccumer Wald. Der Regen erwischt uns, aber wir haben beide regenfeste Klamotten an. Zur Not haben wir auch noch einen Regenumhang mit, den haben wir aber nicht angezogen.

    Es ist angenehm zu laufen, allerdings ein wenig windig. Nach dreieinhalb Kilometern war uns nach einem Cappuccino und einem leckeren belegtem Brötchen. Wie gut, dass wir alles mitgenommen haben, denn hier gibt es weite und breit nichts. Wir fanden zwar eine Bank, aber da war uns dann doch nicht angenehm, weiße Tempofetzen zeugten von dringenden Bedürfnissen, da schmeckt uns das zweite Frühstück nicht. Also gingen wir noch ein Stück und fanden einen großen Holzstapel. Dort war es dann wirklich angenehmer und wir ließen es uns schmecken.

    Hier trafen wir dann Spaziergänger mit Hund, der auch gerne mein Wurstbrötchen haben wollte. Dass es vegetarische Wurst war, störte ihn scheinbar nicht, aber ich gab nichts ab.

    Sie machten ihr Hunderunde und suchten dabei Geocaches. ^^ Ich hatte mir auch ein paar rausgeschrieben, aber es hat nicht so geklappt, nur eins haben wir gefunden, doch erst später.

    Wir starten wieder in Loccum, dort wo wir die letzte Etappe beendet haben. Schnell entdecken wir wieder den Wegweiser für den Siegwardsweg. Auch diese Etappe ist gut ausgeschildert, so dass ich meinen Garmin nicht benötige. :)

    Nach kurzer Zeit sehen wir die Loccumer Windmühle aus dem Jahr 1849. Sie befindet sich heute im Privatbesitz und wurde in Eigenleistung saniert. Ich habe gelesen, dass der letzte Müller Heinrich Dralle das Korn von den Landwirten in Säcken mit Pferd und Wagen abholen musste, weil es eine große Konkurrenz in Loccum gab und alle anderen das anboten. Das sei Knochenarbeit gewesen.

    1. Teil der 7. Etappe - auf dem Sigwardsweg von Loccum nach Schlüsselburg - 13 km

    Der erste Sonntag im Jahr 2022 <3 Eigentlich sollten wir auf La Palma sein, aber der Vulkanausbruch und Corona machten uns - mal wieder - einen Strich durch die Rechnung. }a Ein anderes Ziel wollten wir auch nicht, im Nachhinein gut so, denn die Zahlen schnellen zur Zeit wieder in die Höhe, selbst La Palma steuert auf eine Inzidenz von 1.000 zu. Da haben wir es zu Hause gemütlicher, wenn auch nicht so warm, denn hier ist schließlich Winter und das Wetter zur Zeit scheußlich. :D

    Als Alternative planten wir also einen weiteren Abschnitt auf dem Sigwardsweg zu laufen. Wind und Regen machten uns nichts aus. Der Wetterfrosch sagte aber trockene Abschnitte zwischen den Schauern vorher. :mmistwetter

    Hier nun die Wegstrecke, die wir gelaufen sind:

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    Ist das nicht witzig? So entstehen Verwirrungen und Fragen, auf die es dann doch irgendwann eine Antwort und Lösung gibt.

    :thump::ggibmir5:thump:

    Dannwieder zurück zum Thema:

    Ich habe gerade erfahren, dass ich höchstwahrscheinlich im Januar noch einmal nach Temeswar "darf". Den Grund liefere ich später, wenn es geklärt ist. :hhherzen

    Ich habe es einfach so verstanden, dass SeeStern nach Bremen fährt und dann im Garten von Kiki vorbeischaut. Daraufhin habe ich ganz einfach vermutet, dass sie sich treffen werden, also ein kleines Forentreffen. ;)

    Soviel wie ich weiß, kennen sich SeeStern und Kiki nicht persönlich, aber ich kenne sie alle persönlich.

    Wir hatten früher mal Forentreffen, als es noch kein Corona gab.

    Das ist ja leider auch Geschichte.

    :wwweinen:wwweinen:wwweinen

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