Beiträge von Petra

    Im letzten Jahr flogen wir im Januar nach Madeira und das Theater ging los. Im Moment verdichten sich die Gerüchte, dass Omikron vielen Reisenden einen Strich durch die Rechnung machen kann.

    Thailand zieht die Zügel an, Frankreich, England und Dänemark werden schwieriger zu bereisen, da werden noch etliche andere Länder nachziehen.

    Daher, willkommen in diesem Theater. <=s~

    Hier kommt nun noch der Dankesbrief aus Rumänien. Herzlichen Dank an alle Spender. <3<3<3

    Mechtild Gollnick 5.12.2021

    „Hilfe für Kinder“

    Temeswar / Rumänien


    Liebe Petra, sehr geehrte Spender!

    Es war schön, dass Du in diesem Jahr – mit aller corona-bedingten Vorsicht – wieder zum Todestag Deines Vaters nach Temeswar kommen konntest.

    Ich habe mich gefreut über die Spenden, die Du persönlich überwiesen hast oder die Deine Freunde und Bekannte Dir gegeben oder auf das Konto unseres Vereins eingezahlt haben. Hinzu kam Geld, das Amazon Dir als Provision gutgeschrieben hat.

    Das waren in diesem Jahr insgesamt 1.670,- Euro, wieder eine sehr erfreuliche Summe!

    Herzlichen Dank Dir und allen Spendern für diese wertvolle Unterstützung für viele benachteiligte Kinder und Familien in Rumänien!

    Dadurch war diese wichtige Hilfe möglich:

    Nikolausbescherung in 2 Kinderheimen:

    Sie ermöglichen, dass 8 Kinder im Kleinheim im Dorf Bencecu de Jos und 10 Kinder im Caritasheim in Temeswar am Nikolaustag mit Süßigkeiten, Plätzchen und Schokolade beschenkt werden können. Beide Einrichtungen haben einen privaten Träger und erhalten kaum staatliche Hilfe. Sie sind auf Spenden angewiesen und dankbar, dass Sie den Heimkindern diese Freude bereiten.

    Neue Teller und Tassen für einen Kindergarten:

    Der Ganztagskindergarten PP7 in einem ärmeren Stadtrandviertel von Temeswar bat um Hilfe, weil viele Teller und Tassen, die für das Frühstück und Mittagessen der 85 Kinder gebraucht werden, im Laufe der Zeit zerbrochen sind. Viele sozial schwache Eltern können kein zusätzliches Geld für neues Geschirr bezahlen, da sie kaum in der Lage sind, die Kita-Gebühren für ihre Kinder aufzubringen. Danke, dass Sie diesen Kindern helfen!

    Unterstützung für eine bedürftige Studentin:

    Sie haben Timeea vor 2 Jahren am Anfang Ihres Studiums geholfen. Jetzt habe ich Ihre Spenden noch einmal genutzt, damit sie auch im letzten Studienjahr ihre Studiengebühren leichter bezahlen kann. Leider kann ihre Mutter, die wenig Witwenrente erhält, sie kaum unterstützen. Timeea freut sich, wenn sie im Sommer ihr Examen ablegen und danach endlich ihr eigenes Geld verdienen kann.

    Patenschaften für 2 bedürftige Familien:

    Die allein stehende Mutter G. war dankbar, dass ihr 10-jähriger Sohn Alex auch in diesem Jahr unterstützt wurde. Das Jahr war wegen der Pandemie für sie beide schwierig: Alex musste monatelang zu Hause online lernen, weil die Schulen wegen der hohen Inzidenz keinen Präsenzunterricht erlaubten, und seine Mutter geriet zeitweise in finanzielle Not, weil sie in Kurzarbeit geschickt wurde.

    Auch Familie S. hatte es schwer, weil die beiden Kinder wegen der Infektionsgefahr nicht in die Kita bzw. Schule gehen konnten, sondern zu Hause betreut werden mussten. Als die kleine Tochter endlich die Kita besuchen konnte, hatte sich die Mutter eigentlich vorgestellt, einige Stunden pro Tag arbeiten zu gehen, um das Familieneinkommen aufzubessern. Das war leider nicht möglich. So war die Patenschaft besonders nötig.

    Brennholz für Not leidende Familien:

    In den Dörfern heizen alle Familien mit Holz, weil es keine andere Möglichkeit gibt, in der Stadt die ärmeren Leute, die sich keinen Gasanschluss leisten können. Wer genug Geld hat, versorgt sich schon im Frühsommer mit Brennholz und kann beruhigt auf den Winter warten. Viele arme Familien können aber kein Geld dafür sparen und sind verzweifelt, wenn der Winter naht und sie keinen Holzvorrat anschaffen konnten. So ging es den Großeltern F. mit wenig Rente, die sehr ärmlich leben und 2 Enkelkinder allein groß ziehen, und der Not leidenden Großmutter G., die bei einem Neffen mit 3 Kindern wohnt. Sie waren erleichtert, weil sie in den kommenden kalten Monaten nicht frieren müssen.

    Zuschuss zu einer dringenden Operation:

    Die arme Mutter C. muss unbedingt an einem Auge operiert werden, weil sie fast blind ist. Sie erhält aber so wenig Sozialhilfe, dass sie die Rechnung dafür nicht bezahlen kann. Sie war erleichtert, dass sie Hilfe von Ihnen und anderen Sponsoren erhielt.

    Ich danke Dir, liebe Petra, und Ihnen, sehr geehrte Sponsoren, nochmals ganz herzlich für die sehr hilfreichen Spenden!

    Eine frohe Advents- und Weihnachtszeit und ein gesundes und erfülltes neues Jahr!

    Viele Grüße aus Temeswar

    Mechtild Gollnick

    Am nächsten Tag ging es schon wieder zurück. Da Rumänien zum Hochrisikogebiet gehört, musste ich eine Einreiseanmeldung machen, habe auch gleich meine Impfbescheinigung hochgeladen.

    Mechtild brachte mich zum Flughafen, Ich verabschiedete mich von Lea, Kati und Evi, sie war - wie immer - traurig, aber ich versprach ihr, im nächsten Jahr wiederzukommen.

    Am Flughafen wurde mein Handgepäck akribisch inspiziert. Meine Taschenlampe mit 4000 Lumen erregte höhere Aufmerksamkeit, aber letztendlich kam ich ohne Beanstandung durch die Kontrollen.

    Der Flug war sehr angenehm, da ich wieder keine unmittelbaren Nachbarn hatte. In München musste ich umsteigen, das bedeutete, ich musste auch durch eine Passkontrolle, das ging am EU-Schalter recht schnell, ich hatte nur meinen Perso mit, daher konnte ich nicht durch die automatisierte Kontrolle.

    In Hannover erwartete mich schon ungeduldig Friedrich. <3

    Ende

    Wir besuchten noch eine andere Familie. Dort war ich schon einmal. Für die beiden Kinder haben wir zunächst jeweils ein Päckchen mit neuen Anziehsachen mitgebracht.

    Die Freude war riesig groß. Man sieht es auf den Bildern. Die Jüngere von den Schwestern, sie ist 15 konnte ein wenig englisch. Allerdings traute sie sich nicht und fragte immer bei der Mutter nach. Zum Schluss bekamen die Mädchen noch ein Weihnachtspaket mit Süßigkeiten.

    Wir wurden hineingebeten, es gibt zwei Zimmer. Die Kinder freuten sich über unsere Päckchen, die wir ihnen mitbrachten. Für die Kleine auf dem ersten Foto haben wir einen Sponsor für den Kindergartenbeitrag.

    Dann übergaben wir die Päckchen und die Kinder öffneten sie und staunten und freuten sich über diese tollen Geschenke. Es ist schön, wenn man sieht, wie die Kinder sich freuen können.

    Wir hielten uns nicht lange auf, Mechtild erledigte noch das "Geschäftliche", ich hatte genügend Fotos gemacht udn wir verabschiedeten uns: La Revedere

    Die Kettenhunde wurden festgehalten und gingen zu unserem Auto zurück.

    Eigentlich wollte ich ja an diesem Tag nach Hause fliegen, dadurch, dass der Transport so spät angekommen ist, habe ich kerzerhand meinen Flug um einen Tag nach hinten verschoben.

    Somit konnte ich nich mit Frau Mechtild Gollnick zwei arme Familien besuchen. Wir packten ein paar Päckchen ein, meldeten uns bei der ersten Familie an. Ja die Kinder sind zu Hause, wunderbar.

    Die erste Familie, die wir besuchten, hatte mehrere Kinder. Der Vater bereitete gerade das Mittagessen vor. Es wird draußen gekocht, obwohl es gerade nur über Null Grad war.

    Ja klar waren sie beschriftet, nicht die mit Süßigkeiten aber die mit den Klamotten.Auf den Paletten standen auch schon die Namen der Kinderheime/Kindergärten etc drauf. Ich zeige gleich noch ein paar Bilder mit den speziellen Kleiderpäckchen. Die erste Verteilung hat ja schon am LKW statt gefunden. Die Helfer, die da waren, waren alle von sozialen Einrichtungen. Diese haben gleich an Ort und Stelle ihren Anteil an Päckchen mitgenommen. Mechtild Gollnick wird natürlich weiterhin die Familien besuchen und die Päckchen verteilen.

    Ich habe meine Besuche zu den Familien auf 2 beschränkt. Ich wollte das Glück nicht herausfordern. ;)

    Ach, ein Bild habe ich vergessen. Wer kennt diese Frucht? Ich habe sie vorher noch nie bewusst gesehen, wusste auch gar nicht dass man sie essen kann, roh wie auch gekocht, als Kompott oder Marmelade. Ich hätte probieren dürfen, habe mich aber nicht getraut, da ich eine starke Allergie gegen manche Früchte habe und kein Mittel mithatte.

    Ich schreibe die Lösung mal in den Spoiler, einfach drauf klicken, wenn man die Antwort sehen will. Na, richtig erkannt?

    Kommentare bitte hier hinschreiben: Kommentar zum Reisebericht: Eine kurze Reise nach Temeswar im Dezember 2021

    Spoiler anzeigen

    Mispel

    Am nächsten Morgen gab es Frühstück zu dritt. Mechtild hatte für ihren Vetter eine Rute besorgt, die gibt es ja eigentlich immer erst am 6.12. gibt. Da er aber nach dem Frühstück zurück nach Deutschland fährt, bekam er sie auf den Frühstückteller gelegt.

    Vor dem Frühstück war er schon mit Kati auf dem kleinen Markt für Einheimische und hat so allerlei besorgt, Zum Beispiel Kohl und Schinken. Um an den Schinken zu kommen, da musste man schon ein wenig nachfragen. Mit Glück geht dann eine Autotür auf und das gute Stück wechselt den Besitzer. Ich kenne jetzt auch die Stelle, wo man den besten Schinken bekommt. ;) Ich durfte dort sogar ein Foto machen.

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