Hier die Karte von diesem Tag:
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Hier die Karte von diesem Tag:
Weiter ging es zum bis zum Casa Montanha. Wir wollen nicht den Pico besteigen, das war weder geplant noch hatten wir den Wunsch. Für mich wäre es viel zu anstrengend, ich bin nicht fit genug. Wir treffen aber eine Bergsteiger, die gerade wiederkommen und eine Gruppe macht wohl eine Nachtwanderung, denn sie steigt gerade erst auf.
So genießen wir nur den Blick über das Land, wir sehen Lajes , im Westen kommt eine dichte Wolkenschicht. Wir überlegen, wie wir zurückfahren und entscheiden uns für einen neuen Weg in Richting São Mateus, ansonsten kann man zur Longitudinal, der Straße über das Hochland nehmen.
Den Weg, den wir nun fahren, war schlecht, teilweise sehr eng mit vielen Schlaglöchern, aber hier fährt kein anderes Fahrzeug. Nur einmal sehen wir einen Landwirt, der zu seinen Kühen fährt.
Neben vielen Kühen, die hier auch frei herumlaufen, sehen wir Maisfelder und Felder mit Pflanzen, die wir nicht zuordnen können (letztes Bild). Später finde ich heraus, die Pflanze heißt Taro (Wasserbrotwurzel), ist eine Nutzpflanze der Familie Araceae. In Afrika haben wir Fufu gegessen, dort heißt die Pflanze auch Cocoyam.
Übrigens auch am Pico haben wir den Geocache nicht gefunden, denn dort kamen wir nicht hin.
Eines hatte ich vergessen zu erwähnen, als wir am Tag zuvor unterwegs waren, sah ich auf meinem Handy, dass jemand versucht hat, mich telefonisch zu erreichen und ich hatte eine Sprachnachricht bekommen. Die Telefonnummer kam aus Horta. Leider hat man oben auf dem Höhenwegen kein durchgehendes Telefonnetz. Es ging darum, dass am Donnerstag früh unsere gebuchte Whale-Watching-Tour gestrichen wurde, weil ein Boot defekt ist.
Man bot uns dafür eine Sunset-Tour am Freitagabend an, prima dann nehmen wir hallt diese Zeit, das stelle ich mir gut vor, denn das Licht ist bestimmt gut.
Dafür strich ich aber die Tour am Samstagfrüh, denn das würde mir zuviel werden, erst am Abend dann am nächsten Morgen schon wieder.
Nun hatten wir tatsächlich einen ganzen Tag frei. Wir entschieden uns für eine Tour zum Pico. Ich suchte 3 Caches raus, die auf dem Wege liegen.
Das erste Versteck liegt am Westhang des Picos: Furna de Frei Mateis, eine Höhle, die von der Lava geschaffen wurde. Wir stellen das Auto an der Hauptstraße ab. Es gibt kein Hinweisschild, aber dank GPS leicht zu finden. Ein Feld weg führt uns dann zu dem zugewachsenen Eingang und jetzt braucht man eine Taschenlampe und gutes Schuhwerk.
Friedrich ist Kavalier und hilft mir. Wir erreichen die Höhle und staunen nicht schlecht. Man muss über Felsbrocken klettern und aufpassen, dass man nicht ausrutscht. Wasser tröpfelt von den Wänden. Wir sehen Stalakmiten, aber den Cache sehen wir nicht. Es ist auch zu unwegsam für mich.
Mit Hilfe der starken Taschenlampe mache ich diese Fotos. Ein toller Ort. Wie Silke auch schon immer sagte, man findet manch tolle Ecken beim Geocaching. Wir wären hier sonst sicher nicht angehalten.
Heute und morgen in der Nacht kann man die Sternschnuppen der Perseiden besonders gut sehen, wenn man den Blick nach Mitternacht in den Himmel wagt. ![]()
Ich werde versuchen, ein paar Aufnahmen zu machen. Vielleicht klappt es. Der Mond geht früh unter, da gibt es kein störendes Licht.
Viele Grüße
Petra
Die Karte zu dieser Tour:
Hatten wir zunächst noch einen klaren Blick auf den Pico, kamen auf einmal die Wolken und so fuhren wir nicht weiter, sondern kehrten um, fuhren aber über das Hochland zurück. Wir machten noch einen Stop am Lagoa do Capitão. Wie schon so oft, sahen wir plötzlich wieder nichts.
Wir stellten dennoch das Auto ab, denn wir wollten hier auch einen Geoocache suchen. Das war am Anfang etwas schwierig, da man kaum etwas sah. Mit der Zeit wurde die Sicht etwas besser.
Wir fanden auch das Versteck, allerdings war es ein Special Project. Auf jeder der 9 Azoren-Inseln ist ein Geocache versteckt. Na prima, das werden wir wohl nicht knacken.
Wir sind gut in Hannover gelandet und sitzen schon im Auto. Rund 50 km müssen wir fahren. Unterwegs kaufen wir noch schnell ein.
Die Maschine, es war eine kleine CRJ von Cityline.
Was aber vorbildlich geklappt hat, das war das Aussteigen. Immer wenn eine Reihe leer war, durfte die nächste aufstehen.
Jeder aber wirklich jeder hat sich daran gehalten, Hannover halt. ![]()
Heute Abend geht es weiter mit dem Bericht. Ich habe auch noch viel zu erzählen.
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