Ein tolles Wochenende, ich sage auch Berlin ist immer eine Reise wert! Die Monkey Bar werde ich mir merken. Sie wäre ja nicht weit von unserer im Frühjahr gebuchten Reise gewesen. ![]()
Viele Grüße
Petra
Ein tolles Wochenende, ich sage auch Berlin ist immer eine Reise wert! Die Monkey Bar werde ich mir merken. Sie wäre ja nicht weit von unserer im Frühjahr gebuchten Reise gewesen. ![]()
Viele Grüße
Petra
Hier habe ich noch die 2 Karten von unserer Tour. Ich hatte wohl in Perdika das GPS ausgestellt, so dass ich den Rückweg, extra aufzeichnen musste.
Nun stand die Frage im Raum, wie fahren wir zurück, über die "Berge" mit den vielen Haarnadelkurven und den schlechten Straßenabschnitten? Schaffen wir es noch vor der Dunkelheit? Ich finde, bequeme Wege und die auch noch doppelt fahren, macht keinen Spaß,
Ich sage nur, es hat sich gelohnt, wir sind über die Berge nach Pachia Rachi und von dort wieder runter nach Portes gefahren.
Wir haben einen tollen Sonnenuntergang gesehen und damit war klar, wir schaffen es nicht im Hellen zurück.
Seht euch die Bilder an, es hat sich wirklich gelohnt! Geschafft war ich dann, denn der letzte Teil der Strecke war grottenschlecht, immer wieder Löcher und Rillen, ich musste höllisch aufpassen, vor allem weil man dann doch nicht mehr so viel sieht, wenn es dunkel ist.
Wir gingen noch ein Stückchen weiter. Man hat von hier einen freien Blick auf den Oros, den höchsten Berg von Ägina. Auf den Bildern kann man mit Mühe den weißen Punkt (es ist eine kleine Kapelle) erkennen.
Ebenso ist hier auch die "Camera Obscura" schade, denn das Gebäude ist fast auseinandergefallen.
Ich mache noch ein ein paar Bilder und dann gehen wir langsam zurück zu unseren Mopeds.
Nach dem Essen verabschiedeten wir uns, Elli und Rainer fuhren mit dem Auto zurück nach Alones, Friedrich und ich, wir machten eine kleine Wanderung und suchten den letzten Cache für den Tag. ![]()
Friedrich war mal wieder schneller und fand ihn zuerst, überließ mir aber das Herausholen. Leider war alles ein wenig nass und nicht in einem guten Zustand. ![]()
Die Sucherei nach den Caches verschlingt ganz schön viel Zeit. So kamen wir nicht ganz pünktlich an. Wow hier in Perdika war ganz schön viel los. Die Tavernen waren so gut wie voll, die Parkplätze dicht und auch im kleinen Hafen tummelten sich die Yachten.
Da kamen schon ein paar Euros zusammen. Da Claudia nicht mehr das Restaurant hatte (sie hat sich auch zur "Ruhe" gesetzt), wo wir sonst immer gegessen haben, gingen wir mal in ein anderes Restaurant. Das Essen war lecker und wir hatten uns viel zu erzählen.
Am nächsten Tag, es war Samstag der 23.10. haben wir eine kleine Tour nach Perdika geplant. Dort wollten wir uns um 14:30 h am Hafen mit Elli und Rainer treffen.
Bei Panos gab es erst einmal ein ausgedehntes Frühstück. Dann machten wir uns fertig für die Mopedtour. 3 Caches hatte ich auf der Strecke nach Perdika rausgesucht.
Bei der Fischerfrau gab es den ersten Stop und wir fanden auch nach kurzer Suche das Versteck. Bei dem Leuchtturm hatten wir nicht so das Glück, wir sind zwar schon groß, aber leider nicht so groß, dass wir ohne Leiter an das Versteck rangekommen wären. Aber wer fährt denn schon mit dem Roller und nimmt eine Leiter mit? ![]()
Es war 24 Grad warm und wir kamen außerdem mächtig ins Schwitzen.
Wir sind trockenen Fußes nach Hause gekommen. Gerade als wir zum Essen gingen, fing es an zu regnen. Das Restaurant ist nicht sehr weit entfernt. Als wir da waren, fing es an zu schütten. Gerade eben nutzten wir die Gelegenheit der Regenpause und gingen ins Hotel zurück.
Hier ist jetzt absolut nichts los, fast alles ist zu und wer noch geöffnet hat, da herrscht gähnende Leere.
Außer uns war in dem großen Restaurant noch ein weiterer Tisch belegt. Ich frage mich, wie die das überleben.
Wir sind heute doch nicht mehr losgefahren, es zog sich dann zu, blieb zwar trocken bis 18 Uhr. So haben wir es uns gemütlich gemacht, gelesen, gerätselt, etwas spazieren gegangen, Erholung pur.
Wir hatten es nun nicht weit zurück nach Agia Marina, ein paar Kurven runter und dann waren wir schon wieder da. Hier habe ich noch die Karte von dieser Tour:
Die Wege hoch zur Kapelle waren nicht die besten, wir nahmen daher genau denselben Weg (das wollte ich, um keine weiteren Überraschungen zu erleben), so wusste ich genau, was mich erwartete. Die Straßenbeschaffenheit ist nämlich hier auf der Insel nicht immer gut, vor allem, wenn man etwas abseits der gängigen Routen fährt.
Erst fuhren wir wieder nach Souvala zurück und dann nahmen wir den Weg zum Aphaia-Tempel. Ursprünglich hatten wir eine andere Route vor, aber dann wären wir doch in den Abend hineingekommen und bei Dunkelheit wollen wir nicht unbedingt unterwegs sein.
Über den Aphaia-Tempel habe ich früher schon einiges erzählt:
Die Sage erzählt, dass Aphaia vor ihrem Verehrer Minos weggelief und ins Meer sprang. In Ägina ging sie an Land und wurde im Wäldchen unsichtbar (Aphaia = unsichtbar). Sie versteckte sich in einer Höhle, die sich auf dem nordöstlichen Gelände dieser Anlage befand. In dieser Höhle wurden viele Terrakotta-Figuren gefunden, die aus der mykenischen Periode stammten.
Wir haben den Tempel schon mehrere Male besichtigt, dieses Mal wollten wir nur die schöne Sicht genießen und einen weiteren Cache suchen, der dort oben irgendwo versteckt war.
Auf dem Weg zum Tempel, fuhr ein Bus vor uns und oh Schreck, es stiegen immer mehr Menschen raus, aber der Busfahrer war clever, er hielt genau vor dem Eingang zum Tempel an und blockierte somit die ganze Straße und wir mussten warten, bis alle den Bus verlassen hatten. ![]()
Wir stellen die Mopeds ab und tatsächlich der kleine Parkplatz war auch voll. Egal, wir gingen eh einen anderen Weg, nämlich hinter den abgezäunten Tempelbezirk, liefen durch einen kleinen Pinienwald und hatten wieder einen schönen ungetrübten Blick.
Den Cache fanden wir auch. ![]()
Auch für diese Reise hatte ich mir schon zu Hause ein paar Geocaches rausgesucht. Es gibt sogar ein paar auf Ägina. ![]()
Zu unserer großen Überraschung gab es tatsächlich noch Stellen, die wir in den 30 Jahren, die wir hier schon herkommen, noch nicht kennen.
So führte uns der Weg zu der kleinen weißen Kirche St Nikolaos, die auf einem Hügel liegt. Auch von hier hatten wir eine schöne Sicht. Wir brauchten etwas länger, ehe wir das Versteck gefunden haben, aber wir hatten ja Zeit. ![]()
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