Beiträge von Petra

    Hallo in die Runde,

    normalerweise halte ich mich mit solchen Beiträgen zurück – aber nach einer Woche Totalausfall und Null Kommunikation ist meine Geduld am Limit.

    Seit Oktober 2024 bin ich Kundin bei Deutsche Glasfaser und zahle für den Tarif DG Giga 1000 knapp 100 Euro monatlich. Das beinhaltet auch ein kostenpflichtiges TV-Paket über Waipu.TV, ebenfalls über Deutsche Glasfaser gebucht. Man könnte meinen, bei diesem Preis sei eine stabile Versorgung und ein funktionierender Kundenservice selbstverständlich. Leider zeigt mein aktuelles Erlebnis das Gegenteil.

    Am 31.12.2025 fiel unser Anschluss vollständig aus:
    Kein Internet. Kein Telefon. Kein Fernsehen.

    Am 02.01.2026 kam eine automatische Nachricht: Die Störung sei „komplex“, man melde sich „schnellstmöglich“. Danach: Funkstille.

    Am 05.01.2026 habe ich schriftlich nachgefragt – keine Antwort.
    Am 06.01.2026 habe ich telefonisch nachgehakt. Ergebnis:
    Es wurde kein Auftrag zur Störungsbehebung ausgelöst, obwohl die automatische Nachricht anderes suggerierte.

    Bis heute (07.01.2026) gibt es keine Rückmeldung, keine Statusinfo, keine Prognose.
    Das Telefonat wurde nicht dokumentiert. Das Ticket wurde nicht bearbeitet.
    Die Dienste sind weiterhin offline.

    Was mich daran stört:

    • Ein Totalausfall über mehrere Tage ist schon ärgerlich genug.
    • Aber dass intern offenbar nichts weitergeleitet wurde, ist schwer nachvollziehbar.
    • Und bei einem Tarifpreis von knapp 100 Euro inkl TV-Zusatz erwarte ich zumindest eine verlässliche Kommunikation.

    Warum ich das hier teile:

    Ich möchte meine Erfahrung dokumentieren – für andere Betroffene, für Transparenz, und vielleicht auch als kleine Erinnerung: Glasfaser ist technisch großartig, aber der Service muss mitwachsen.

    Viele Grüße
    Petra

    Als kleinen Nachtrag: Mein Lissabon‑Reisebericht liegt seit Tagen auf Eis, weil ich ohne stabiles Internet nicht sinnvoll weiterarbeiten kann.

    So fröhlich wäre unser Fernseher gern – wenn er denn Verbindung hätte.


    e.

    Unsere Schnitzeljagd durch Lissabon

    Als kleine Überraschung habe ich für uns drei eine Schnitzeljagd durch die Stadt gebucht Und genau das war sie: eine richtig schöne Überraschung, die uns allen viel Spaß gemacht hat. Die Tour führte uns zu insgesamt zehn Stationen quer durch die Stadt.. Perfekt, um Lissabon entspannt und spielerisch zu entdecken.

    Jeder hatte das Spiel als App auf dem Smartphone geladen und so ging es vom Startpunkt aus durch Gassen, über Plätze und Aussichtspunkte durch die Stadt kreuz und quer.

    Jede Station brachte ein neues Rätsel, kleine Infos zur Geschichte und immer wieder schöne Fotomotive. Für uns war es ein Abenteuer, denn wir haben Ecken entdeckt, an denen wir sonst einfach vorbeigelaufen wären.

    Ich gehe später noch auf jede der zehn Stationen einzeln ein und zeige natürlich auch die viele Bilder dazu. Für uns war es eine wunderbare Art, Lissabon aus einer anderen Perspektive zu erleben und gemeinsam Erinnerungen zu sammeln.

    Lissabon 29.12.2025

    Für Jenni fiel das Frühstück aus, wir besorgten ihr Kamillentee, Bananen, Zwieback und Tabletten aus der Apotheke. Am frühen Nachmittag machten wir uns dann doch auf den Weg, das Wetter war wieder super sonnig und trocken. Außerdem hatte ich noch eine Überraschung gebucht.

    Weiter liefen wir bis zum Cais do Sodre und nahmen von dort die Straßenbahn bis Bélem, Haltestelle vor dem Kloster Hieronymus. Da gab es dann einen Enttäuschung für uns.

    Alle Karten waren verkauft!

    Nicht zu ändern, wir erfuhren auch, dass Studenten nur bis 24 eine Ermäßigung bekommen. Hätte ich das alles vorher gewusst... hätte, hägtte, Fahrradkette.

    An Ort und stelle wollte ich nun online, die Karten bestellen, Montag ist das Kloster geschlossen, also dann für Dienstag. Ich buchte sie, bezahlte per Paypal, aber bekam keine Bestätigung. Schluss, damit wollte ich mich nicht weiter beschäftigen, das mache ich dann im Hotel. Es standen nämlich wieder über 300 Karten zur Verfügung.

    In Belém gibt es ja noch mehr zu sehen. Wir schlenderten also weiter und kamen zum Denkmal für die portugiesischen Seefahrer und Entdecker (Padrão dos Descobrimentos)

    Nun hatten wir Zeit und kauften uns Tickets für das Denkmal. Gut ist, es fährt ein Fahrstuhl fast ganz hinauf. Von oben hat man dann eine schöne Aussicht.

    Es gibt auch eine Ausstellung im unteren Teil des Gebäudes und zwar: O Milagre da Sardinha – Memórias e Mistérios de um Ícone Nacional . Sie zeigt die kulturelle, wirtschaftliche und symbolische Bedeutung der Sardine für Portugal und beleuchtet die Geschichte der Fischerei, die Rolle der Sardine in der Popkultur und ihre Präsenz in Kunst, Werbung und Volksfesten. Mit historischen Objekten, Illustrationen und interaktiven Elementen wird die Sardine als nationales Kulturgut gefeiert.

    Die Ausstellung endete allerdings am 30.12.

    Wir gingen weiter bis zum Torre de Belém. Auch diesen hatten wir bisher nicht besichtigt. Jetzt war er aber eingerüstet und gesperrt. Das Heißt, Zeit für einen Cappuccino, heißen Kakao mit Sahne für Jenni und natürlich für ein Pateis de Nata.

    Tja, hier gab es dann eine kleine Komplikation, denn irgendetwas im Kakao muss ganz einfach schlecht gewesen sein, aber davon erzähle ich mal nichts, nur so viel, Jenni ging auf einmal es sehr, sehr schlecht.

    Wir gingen und fuhren dann in Etappen zurück ins Hotel. Die Tickets für das Kloster habe ich nicht mehr bestellt. Wir sind sicher nicht das letzte mal dort und wer weiß, vielleicht geht es ihr am Dienstag wieder besser.

    Spaziergang zum Praça do Comércio und weiter nach Belém

    Das Frühstück im Hotel ist sehr reichhaltig. Da es ein großes Hotel ist, muss man Zeiten für das Frühstück buchen. So bekommt man innerhalb von wenigen Minuten einen Tisch zugewiesen. Begehrt sind die Plätze am Fenster mit traumhafter Aussicht, denn das Restaurant liegt in der 8 Etage.

    Wir schauten auch kurz auf die Dachterrasse im 9. Stockwerk, aber es hat natürlich im Winter nur am frühen Abend geöffnet und es gibt auch einen casualen-chicen Dresscode ohne Shorts und Flipflops. (wobei wir weder das eine noch das andere mithatten.)

    Wir wollten unbedingt das Kloster Hieronymus besichtigen. Wir sind jetzt schon zum 6. Mal in Lissabon, aber bisher hatten wir das noch nicht geschafft. Es gibt Zeitfenster für die Besichtigung, ab 65 Jahren bekommt man Ermäßigung, ebenso wie auch Studenten. Online konnte ich uns Senioren zwar buchen aber nicht Jenni zu ihrem Studententarif. Um 15:30 h gab es allerdings noch über 300 freie Plätze, daher buchten wir nicht, was sich im Nachhinein als Fehlöer herausstellte.

    Das Wetter war herrlich, die Sonne schien und der strahlend blaue Himmel war einladend. So entschieden wir, zu Fuß bis zum Praça do Comércio zu laufen.

    Das sieht ja toll aus. Davon habe ich bisher noch nichts gehört. Das wäre aber auch etwas für mich. Im Moment habe ich mich aber wieder mit Vektorgrafiken befasst, das macht mir gerade sehr viel Spaß, aber ab und zu muss ich ja immer mal was anderes machen, der Kapuzenschal ist auch auf dieser Liste ;)

    Wir haben es geschafft, bei allen Flügen dieser Reise Verspätungen zu haben.

    Hier in Amsterdam sitzen in der Maschine nach Hannover und wären schon längst in der Luft, wenn es denn einen freien Tow- Truck gäbe, der uns wegziehen könnte. Sobald einer frei wird, muss er betankt werden und dann geht's los.

    Voraussichtliche Ankunftszeit in Hannover soll jetzt 22:30 sein. Dann könnten wir es noch schaffen, in diesem Jahr anzukommen.

    :kaputt:

    Tja, wie war das mit der Pünktlichkeit?

    Auch beim Rückflug bleiben wir nicht verschont. Scheinbar verhinderte dicker Nebel die Ankunft des Flugzeuges aus Amsterdam, welches wir eigentlich pünktlich für unseren Flug nutzen wollten. Mittlerweile kann man etwas mehr sehen und die Maschine konnte auch hier landen.

    Vermutlich beträgt die Verspätung rund 2 Stunden, so ist dann unser gebuchter Weiterflug schon lange wieder unterwegs ist, bevor überhaupt ankommen.

    Die Silvesterparty ist gecancelt, wenn wir Glück haben, kommen wir mit der letzen Maschine aus Amsterdam mit und würden dann gerade noch das alte Jahr Zuhause verabschieden können.

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