Beiträge von Petra

    Nun erreichen wir eine Weggabelung und müssen uns entscheiden, der Weg in Richtung Bar erscheint uns der bessere Weg zu sein. :pprost

    Aber mal im Ernst, man geht den einen Weg hin und den anderen zurück. Das Casa do Sadinha ist toll gelegen, ist offen und na ja, wir begnügen uns mit einem leckeren Cappuccino und lassen uns ein Pasteis de Nata schmecken. Friedrich träumt davon den Morro do Furado zu besteigen, ich nicht. :ffffluestern

    Wir haben gehört, dass von hier aus Bootstouren stattfinden. Die nächste Tour zur nächsten Insel und rund um den Leuchtturm, findet aber erst gegen 17 Uhr statt. Das ist zu spät, denn wir müssen ja noch eine Stunde Fahrtzeit bis nach Ponta Delgada einrechnen und dann auch noch mindestens eine Stunde für den Wanderweg zurück. Das wird alles knapp...

    Ich frage nach, ob es auch eine Überfahrt zur Marina vom Hotel Quinta Do Lorde gibt. Ein Telefongespräch und ja, wir können in einer Stunde mit dem Boot rüberfahren. (Kosten 10 € pro Person) Wunderbar, dann können wir uns noch ein wenig hier umsehen.

    Die Besteigung vom Morro do Furado fällt flach, denn der Wanderweg ist gesperrt. Dennoch laufen etliche den Weg hoch. Wir machen es nicht, Friedrich bedauert es ein wenig.


    Mittwoch der 13.1.2021 - es bleibt den ganzen Tag trocken mit angenehmen Temperaturen, also genau richtig für eine große Wanderung auf Halbinsel Ponta de São Lourenço.

    Wir fahren so los, dass wir nicht in die Mittagssonne kommen. :) Auf dem Parkplatz Ponta de São Lourenço stehen einige Autos, Wir machen uns aber keine Sorgen, denn das Gelände ist sehr weitläufig. Denersten Teil der Wanderung kennen wir ja ja schon (Bilder 1-6)

    Es ist eine tolle Gegend, sie erinnert mich an Irland. Ich weiß jetzt nicht, ob ich total falsch liege, aber dieses satte Grün und diese Farben...


    Am 26.12.2020 erschien in der Allgemeinen Deutschen Zeitung ein Interview von Frau Astrid Weisz mit Frau Mechtild Gollnick.


    Die Corona-Pandemie bzw. die Krise, die sie mit sich gebracht hat, traf und trifft die Armen und Ärmsten am schlimmsten. Soziale Dienste werden noch mehr beansprucht. Stark benachteiligt hat diese Zeit durch Isolation und Fernunterricht die Kinder. In Temeswar agiert seit über 30 Jahren der Verein „Hilfe für Kinder e.V“, der dort aktiv wird, wo Kinder besonders betroffen sind. Für diesen deutschen Verein arbeitet Mechtild Gollnick als Bindeglied zwischen Sponsoren und freiwilligen Helfern. 2020 stellte sich für sie als ein Jahr mit noch größeren Herausforderungen als sonst heraus, denen sie jedoch gefasst ins Auge blickte, wie sie im Gespräch mit ADZ-Redakteurin Astrid Weisz verrät. Zu ihren Schützlingen gehören Heimkinder und solche, die in Tagesheimen betreut werden, Kindergärten besuchen oder in Kinderkliniken liegen, sowie arme Familien mit Kindern.

    Hier auf www.hilfe-fuer-kinder.de weiterlesen

    Viele Grüße
    Petra

    Weiter geht die Fahrt auf der ER 101 bis wir Achadas da Cruz erreichen. Es ist ein kleiner Ort mit nur rund 160 Einwohnern oder so. Die Attraktion ist dort die Seilbahn (Miradouro do Teleférico das Achadas da Cruz), mit der man hinunter an den Strand fahren kann.

    Friedrich schaute sich skeptisch die Anlage an, wie gut, dass es schon so spät war und wir das jetzt nicht mehr machen können. Ich wäre gerne damit gefahren. Es geht ungefähr 450 m in die Tiefe in gemütlichen 5 Minuten. Eine Kabine von oben und von unten zeitgleich eine andere. Wir verschieben es auf einen anderen Tag, aber ich kann jetzt schon sagen, das hat nicht mehr geklappt. Schade... :ffffluestern

    Es wird Zeit, wir wissen noch nicht, wie lange wir jetzt zurück brauchen. Es geht wieder in vielen Kurven hinauf und hinunter, noch einmal halten wir oberhalb von Porto Muniz an, ab da kennen wir den Weg zurück. So haben wir einmal die halbe Insel umrundet. :)

    Fortsetzung folgt!

    Wir fahren zur Steilküste des Ortes, dort ist das Miradouro do Fio. Das Wetter ist uns hold und wir haben tolle Blicke auf die Steiküste und den Ozean. Von hier gibt es einen Fußweg zum Leuchtturm.

    Wir fahren aber mit dem Auto dorthin, wir wollen nicht in Zeitnot geraten. Mittlerweile ist es hier auf Madeira so, dass die Geschäfte um 18 Uhr schließen müssen und ab 19 Uhr ist Ausgangssperre. Wir gehen ja am Abend eh nicht raus, daher ist es nicht tragisch, aber wir wollen natürlich die Vorgaben einhalten und pünktlich zurück sein.

    Auch vom Leuchtturm hat man einen schönen Blick auf die Steilküste.

    Weiter geht die Fahrt über Ribeira Brava, Ponta do Sol, Madalena do Mar, Calheta, Jardim do Mar, Paul do Mar, bis wir Ponta do Pargo an der Südwestküste erreichen.

    Bis nach Calheta fuhren wir ausschließlich durch Tunnel, ab Raposeira wurde es landschaftlich besser, man konnte wieder was sehen und fuhr nicht pausenlos durch Tunnel.

    Die Gegend erinnert mich an Irland, alles so grün. Den nächsten Stop machten wir in Ponta do Pargo. Es ist ein kleiner Ort am westlichsten Punkt von Madeira.

    Wir halten an der Kirche, sie ist aber geschlossen. Das andere Gebäude ist das Centro Cívico (Bürgerzentrum). Nun ja, so richtig passt es nicht in diese schöne Gegend.

    Wir klettern bis ganz nach oben, ich finde, es hat sich wirklich gelohnt. Leider ist ganz oben keine Sitzgelegenheit. Aber auf halber Strecke gibt es aber einige Picknicktische. Wir sind - wie immer - alleine unterwegs, nur die Eidechsen sonnen sich auf den Bänken. Wir machen ein kleines Picknick und dann gehen wir zum Auto zurück. Von unten sehen wir den , wie weit oben wir waren.

    12.01. unser 10. Tag auf Madeira

    Heute wollen wir nun endlich zu den Wasserfällen nach Rabaçal. Man sagt, diese kleine Wanderung darf bei keinem Madeirabesuch fehlen. Dieses Mal passen wir auf, dass wir nicht durch den Tunnel hinter Rosario (Via Expresso) nehmen, sondern wir biegen vorher auf die Estrada Regional 101 ab. Das ist eine sehr schöne Strecke, die uns in die Berge hinauf führt.

    Am Miradouro Encumeada halten wir an genießen die wirklich schöne Aussicht. Obwohl die Bar ein dickes OPEN zeigt, ist sie nicht geöffnet. Ein Cappuccino hätte uns schon gefallen. So fahren wir weiter, kommen aber nur bis zum ersten Tunnel. Der Encumeada-Pass ist gesperrt. So ein Mist! Die Wasserfälle werden uns einfach nicht gegönnt. }c

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