Beiträge von Petra

    Guten Morgen!

    Wie sind gut wieder zurückgekommen und ja es war eine tolle Auszeit auf den Azoren. So sicher wie dort fühle ich mich nur noch in meinen eigenen 4 Wänden. Auf Pico gibt es eine einzige Corona-Erkrankung, man ist dort sehr bedacht und die Menschen ziehen mit, was das Tragen der Masken und das Abstand halten betrifft.

    Da könnten sich viele mal ein Scheibchen abschneiden, das haben wir jetzt gerade beim Heimkommen wieder erlebt und was ich in den Medien lese, wie das hier in D abläuft, da wird mir Angt und Bange. Nun ja, das ist ein anderes Thema, jetzt geht es wieder weiter im Reisebericht.

    Viele Grüße
    Petra

    Nun fuhren wir auf dem direkten Wege zurück nach Madalena. Der Pico war wieder in Wolken gehüllt, das änder sich hier manchmal so schnell, so schnell kann man nicht gucken.

    Auf ein Bier gingen wir in unsere Strandbar mit den Blick auf die Insel Faial und auf der Terrasse gab es dann noch ein Glas Wein, natürlich von Pico, dazu Ziegenkäse und Oliven... :pprost

    Viele Grüße
    Petra

    Fortsetzung folgt!

    Nun fahren wir rund 10 km auf der R 2-2 und biegen dann auf die R 3-2 ab, unterwegs halten wir erst an einem Miradouro an, im Hintergrund sieht man die Insel São Jorge Jorge. (Bild 1)

    Bei dem Hinweisschild Lagoa do Capitão Lago de apitano biegen wir dieses Mal ab, wir wollen sehen, was sich dahinter verbirgt. Wie wir aber schon vermutet haben, ist dort ein Bergsee. Hier treffen wir auch mal andere Touristen, gerade mal 3 Autos haben sich auch hierher verirrt.

    In der Ferne sehen wir eine rote Windmühle und fahren dorthin, man hat einen schönen Blick über die Küste. Nun wollen wir über das Hochland zurückfahren, finden den Weg allerdings nicht auf Anhieb. Dafür kommen wir an dem ehemaligen Franziskanerkloster São Pedro de Alcântara vorbei. Es wird heute als Jugendheberge genutzt, aber es ist alles zu.

    Auf dem Gelände steht aber ein Wunschbaum (Wish-Tree) mit Anleitung, wie die Wünsche in Erfüllung gehen.

    1. Man wünscht sich ganz feste etwas.

    2. Man geht dreimal vorwärts um den Baum

    3. Man geht dreimal rückwärts um den Baum.

    4. Bei der 3. Rückwartsrunde wiederholt man seinen Wunsch und glaubt fest daran.

    Wir haben das beide gemacht! :mrgreen

    In São Roque do Pico dreht sich wieder alles um die Wale. Es gibt ein Museum, da erfährt man so allerlei über den Walfang und die Verarbeitung der Wale zu Öl und Tierfutter etc.

    Wir wollen uns aber nicht innen aufhalten und schauen uns alles nur von außen an. In diesen Corina-Zeiten wollen wir so viel wie möglich an der frischen Luft bleiben.

    Wir suchen uns einen Tisch draußen in einem Café, ich ergattere einen Schattenplatz, Friedrich ist reingegangen, um den Kaffee und ein Eis (Magnum) zu holen.

    Da hatten wir ein nicht so schönes Erlebnis, denn es war auch eine 5-köpfige Familie da (mit "Oma"), sie wollten auch im Schatten sitzen, was ich verstehen konnte. Sie schoben aber den Tisch in unsere Nähe, so dass Friedrich Stuhl an Stuhl mit der anderen Familie hätte sitzen müssen. Ich sage - noch ganz höflich -, dass sie bitte die vorgeschriebenen 2 m einhalten möchten. Vermutlich die Tochter der älteren Dame sagte, sie wollenaber auch im Schatten sitzen. Darauf meinte ich dann nur, ok, dann bekommen sie Corona gratis von uns. Ich war sauer! Friedrich hat sich natürlich woanders hingesetzt.

    Über Arcos fuhren wir zur Ponta Negra. Hier ist mal wieder die Welt zu Ende. Mittlerweile wissen wir, dass wir uns unterwegs selbst verpflegen müssen, so gab es hier ein kleines Picknick.

    Es ist wieder sehr heiß und schwül. Zum Schutz gegen Sonnenbrand trage ich jedoch fast immer langärmelige luftige Sachen.

    Wir sehen das Schild rota da vinho mit dem Hinweis auf die Welterbeliste der Unesco. Die Weinfelder lassen sich nicht gut fotografieren, denn sie sind ja immer von den Basaltmauern geschützt. Auf dem 2. Bild kann man die kleinen Weinfelder gerade so erkennen. Das ist bei Lajido.

    Ab und zu versuchen wir uns mit dem Selbstauslöser 10 Sekunden, die sind aber manchmal schneller um, denn man muss sich ja, nachdem man den Fotoapparat eingestellt hat, schnell auf die gewünschte Position setzen. (Klar ich könnte das Handy nehmen, oder einen Fernauslöser, oder mit der Canon Connect-App arbeiten. Wir lieben aber das Handgemachte und es klappt ja auch, wie man sieht. :love:

    Warten auf das "Vögelchen" 8o

    Von Madalena nach São Roque do Pico

    Dann packten wir unsere Sachen zusammen, machten uns ein kleines Picknick fertig und fuhren los, es sollte in den Norden der Insel gehen. Wir nahmen allerdings nicht die Hauptstraße R-1-2 über Bandeiras, sondern fuhren auf Nebenstraßen an der Küste entlang.

    Unser erster Stop war in Cais do Mourato, ein winzig kleiner Ort mit einer Badestelle. Auf der ganzen Insel gibt es viele geschützte Badestellen, die - zumindest jetzt - alle unbewacht sind.

    Die weiß-schwarzen Häuser sieht man auch überall. Es ist Basaltgestein, das was der Pico vor vielen Jahren ausgespuckt hat. Es wird für den Häuserbau genommen und auch zäunt man damit Weiden ein und natürlich wachsen hinter den Wärme spendenden Mauern die Weintrauben. Diese Weinbaukultur auf Pico wurde schon 2004 in die Welterbeliste aufgenommen.

    Wir haben den Wein probiert, er schmeckt wirklich gut!

    Der Blick auf den Pico begleitet uns rund um die Insel, klar, er nimmt den Hauptplatz ein.

    27.08.2020 - Pico - 2. Corona-Test und kleine Ausfahrt

    Um 9 Uhr sollten wir in Madalena im Corona-Testzentrum erscheinen, so wurde das uns bei der Einreise auf die Azoren vorgeschrieben. Wir hatten am Tag zuvor schon das Hinweisschild zum Testzentrum gesehen. Ich fand den Test dieses Mal ekliger, aber es ist alles auszuhalten. Es spielte sicher auch eine Rolle, dass wir im Auto sitzen bleiben mussten und von außen dann rumgefummelt wurde.

    Friedrich zuerst dran war und stöhnte etwas, da wusste ich, es kommt was auf mich zu. Daher habe ich die Zähne fest zusammengebissen. Dreimal hat er gefragt, ob alles ok ist, denn sie haben erst am Rachen rumgedreht, bevor es tief in die Nase ging, allerdings mit verschiedenen Stäbchen. Beim Rachen bekomme ich schnell ein Würgeproblem. Dafür waren die Nasenstäbchen dünn. Wie gesagt, es ist alles auszuhalten, aber eben nicht sehr angenehm.

    Man sagte uns, dass wir in 48 Stunden das Ergebnis per Mail bekommen. Da man keine Angaben von uns erfragt hat, sondern nur den Personalausweis haben wollte, war klar, wir sind schon registriert und stehen unter "Beobachtung".

    Nach dieser Prozedur brauchten wir dringend einen Cappuccino. Den tranken wir auf dem Largo Jaime Ferreira, dort befindet sich die Snackbar Simpatia, in der Nähe der katholischen Kirche Igreja de Santa Maria Madalena. Die Preise auf der Insel sind wirklich ok, für Kaffee (auch fürs Bier) je einen Euro. Da kann man nicht meckern. Übers Essen können wir nicht so viel schreiben. Ich bin ja froh, wenn ich was Vegetarisches finde. ;)

    Heute hat Friedrich ein leckeres Fischgericht in Lajes gegessen, das hat allerdings 17 Euro gekostet. Darüber gibt es dann später noch was.

    Nach dem Kaffee drehten wir eine kleine Runde im Ort.

    Bild 4 + 5, ein Hostel, das sieht ganz nett aus.

    Bild 8: das Fährterminal, hier starten auch die Fähren nach orta auf der Insel Faial

    Die Straße ist in einem ausgezeichneten Zustand und der Verkehr gleich Null. Wir fahren zu unserer Unterkunft und heute Abend koche ich uns etwas. Ich kann ja nicht nur von Käsebroten leben. Es gibt Nudeln mit einer selbstgemachten Tomatensauce, sehr lecker.

    Dann gehen wir noch in die Strandbar. :bbbier, aber auch hier gibt es nr Bier in 0,2 l :ppfeifen Jetzt zeigt sich der Pico wieder in seiner vollen Schönheit!

    Das war unser 3. Tag auf der schönen Insel Pico.

    Viele Grüße
    Petra

    Fortsetzung folgt!

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