Beiträge von Petra
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Wir erreichen Obernkirchen, es ist die nördlichste Bergstadt von Deutschland und sie gehört zum Landkreis Schaumburg. Später werde ich noch mehr Bilder von der Stadt zeigen.
Viele kennen sicherlich den Obernkirchener Sandstein (Bremer Stein) der hier aus dem Bückeberg gebrochen wird und weltweit verbaut wurde, so beim Bremer Rathaus, Kölner Dom, Aachener Dom, Villa Hügel in Essen, Siegessäule in Berlin, Ulmer Münster, Schloss Rosenborg in Kopenhagen, in Russland, USA, Brailien, Norwegen, um nur einige Gebäude und Orte zu nennen.
Bis Anfang der 1960er Jahre wurde Steinkohle abgebaut, es gab eine Glashütte.
Das Damenstift in Obernkirchen kann über 900 Jahre Geschichte aufweisen. Mussten früher die Damen adeliger Herkunft sein, so steht es heute auch Nichtadeligen zur Verfügung. Ich habe mir vorgenommen, dem Stift einen Besucht abzustatten.
Die 3 Etappe ist beendet. Wieder ein Stückchen Heimat erkundet!
Viele Grüße
PetraAuf dem 4. Bild kann man das Stift sehen.
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Nun geht es wieder bergauf, denn nach dem Harrl folgen die Bückeberge.
Der Kamm ist rund 20 km lang und die höchste Erhebung ist der Bückeberg mit 375 m. Wir gehen allerdings nur ein kleines Stück am Rande entlang bis wir Krainhagen erreichen. Nach rund 2 km sind wir wieder auf einer Höhe von rund 200 m, finden eine Bank und eine herrliche Aussicht. Wir können sogar mit Hilfe von Friedrich Fernglas die Stemweder Berge (Bild 4) erkennen, dort, wo Anja zu Hause ist 
Wir staunen über die Wege, die wir nun laufen, Krainhagen ist nur 5 Kilometer von unserem Zuhause entfernt, aber diese Wege sind so vollkommen unbekannt.
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Wir verlassen den Harrl und laufen über die Harrl-Allee nach Bad Eilsen. Schon in der Römerzeit wurden die Schwefelquellen als Heilquellen genutzt. Wir schlendern durch den schönen Kurpark. Leichter Schwefelgeruch steigt uns in die Nase. Seit 1971 ist Bad Eilsen ein Staatliches Heilbad und die LVA Hannover Hannover Eigentümerin des Bades.
Hinter dem Kurpark kommen wir an einem Minigolf- und Tennisplatz vorbei. Der Restaurationsbetrieb ist geöffnet. Wie es sich gehört, wurden wir gleich darauf aufmerksam gemacht, dass wir nicht zu nahe bei einander sitzen dürfen und bekommen ein Heft gereicht, wo wir uns eintragen müssen, schön auf einer neuen blanken Seite. Prima, das gefällt uns und nachdem wir versichert haben, dass Friedrich und ich verheiratet sind, dürfen wir beide auch kuschelig nebeneinander sitzen.
Der Kaffee schmeckt gut und so eine kleine Pause zwischendurch ist auch ok. Rund die Häfte des Weges haben wir ja schon geschafft.
Gestärkt gehen wir weiter. Hatte Bad Eilsen früher einen Bahnhof mit Anschluss, so wird dieser heute nur noch für wenige Fahrten im Jahr zum Beispiel mit der Dampfeisenbahn, unter dem Motto: Reisen wie vor Hundert Jahren

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Diese Etappe ist meine Freundin mit uns gegangen, denn nun dürfen wir das ja auch mit einem aus einem anderen Haushalt machen. Wunderbar.

Hinter dem Idaturm wurde es recht bequem, es gab so gut wie keine Steigungen mehr, sondern es ging leicht bergab. Hin und wieder sehen wir an den Bäumen Hinweistafeln, die auf eine besondere Art und auch auf einen sehr alten Baum hinweisen.
Die Bilder zeigen: Rotbucet - Bergahorn und Sommerlinde
Friedrich zeigt mir ab und zu, was er fotografieren würde, hätte er doch nur einen Fotoapparat.

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3. Etappe von Bückeburg nach Obernkirchen knapp 11 km - 541 Höhenmeter
Externer Inhalt www.komoot.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Die ersten 2,5 km bin ich schon vor einigen Wochen mit einer Freundin gegangen. Wir wollten nur einen kleinen Spaziergang machen und dabei habe ich vom Sigwardsweg erfahren.
Wir stellen ein Auto in Obernkirchen ab und das 2. dann am Startpunkt in Bückeburg und zwar am Freibad. Hier ist ordentlich was los, die Badeanstalt hat geöffnet, es ist Pfingstmontag und das Wetter traumhaft. Den Weg vom Schloss über die Lange Straße an der Stadtkirche vorbei zum Bergbad, ersparen wir uns, es wäre ein Kilometer mehr gewesen.
Wir nehmen zunächst einen Pfad, der parallel zum Sigwardsweg verläuft und hinter dem Idaturm wieder mit dem Sigwardsweg zu einem Weg zusammengeführt wird.
Das hat den Vorteil, dass wir hier nicht mit den Pfingstspaziergängern zusammentreffen, aber den Nachteil, dass man nicht am Idaturm vorbei kommt. Wir befinden uns im Harrl, es ist ein Ausläufer des Bückeberges und gehört zum Weserbergland.
Am Idaturm hatte ich eine erste Pause eingeplant und somit mussten wir einen kleinen Hügel hinaufkraxeln, denn der Idaturm befindet sich sozusagen auf der höchsten Stelle des Harrls, einer sagt, es sind 211 m, der andere 213 m.
Der Idaturm benannt nach der Fürstin Ida der Gattin des Fürsten Georg Wilhelm zu Schaumburg-Lippe und gehört auch heute noch dem Fürstenhaus. Dieser Aussichtsturm kann bestiegen werden, 128 Stufen führen nach oben.
Auch dieses Mal können wir nicht auf den Turm steigen, denn er ist nicht geöffnet. Von oben soll man eine tolle Sicht haben. Auch der Restaurationsbetrieb ist nicht geöffnet. Das lohnt sich nicht mehr, stand letztens in der Zeitung. Schade!
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Gebärdensprache
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Da wir im Moment ja eine besondere Situation haben, haben wir mehr Zeit dem Garten gewidmet, denn wenn man wie wir gerne auf Reisen geht, dann muss man den Garten links liegen lassen.

Wir nutzen jedoch jetzt die Zeit und toben uns aus. Das macht auch Spaß.

Früher hatte ich immer gerne Tomaten angebaut. In diesem Jahr lachten mich im Baumarkt (am 1. Tag der Öffnung) diverse vorgezogene Tomatenpflänzchen an. Ich kaufte jeweils 2 von 3 verschiedenen Sorten und auch mal Samen.
Da wir kein Gewächshaus haben, wurden die Tomaten jeden Abend ins Warme gefahren, denn die Eisheiligen waren ja noch nicht vorbei. Der Einfachheit halber stellte ich die Pflanzen in eine Schubkarre und holte sie jeden Morgen aus der Garage und schob sie in die Sonne.
Bei dem Samen war es einfacher, da habe ich mir ein Mini-Gewächshaus für die Fensterbank gekauft. Damit zog ich neben den Tomaten auch noch Sonnenblumen vor. Von den ausgesäten Tomaten wurden 6 Pflanzen stark genug, so dass ich sie gestern in einen größeren Topf umgepflanzt haben.
Nun stellen wir die Töpfe je nach Sonnenstand auf unsere Terrasse um. Morgens genießen sie die warmen Sonnenstrahlen an der Südostwand. Nachher werden sie in die Terrassenmitte verrückt.
Die großen Pflanzen blühen schon und es sind auch die ersten Erfolge zu sehen, wenn auch die Tomaten noch winzig klein und grün sind.
Viele Grüße
Petra -
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Es war richtig anstrengend, aber oben wurden wir mit einem schönen Blick über das Wesertal und die Weserberge belohnt. Die Klippen sind nicht gesichert und da sie steil nach unten fallen, passten wir gut auf. Hier oben trafen wir ein paar andere Wanderer. Es war genug Platz für alle hier auf dem Felsplateau. Wir ergatterten sogar eine leere Bank Übrigens dieser Platz hat einen Namen, er heißt: Grüner Altar und war wohl vor langer Zeit mal ein Opferaltar.
Wir nahmen einen etwas anderen Weg zurück und ja diese Wanderung hat uns sehr gefallen.
Auf dem letzten Bild kann man - wer genau hinschaut - die Klippen erkennen.
Viele Grüße
Petra -
Rund um Hessisch Oldendorf gibt es viele Wandermöglichkeiten. Meine Freundin und ich, wir fuhren zur Pappmühle, stellten den Wagen ab und liefen los. Das Wetter ist herrlich, es ist sonnig, aber nicht zu warm. Anne wollte gerne hoch zum Hohenstein, ein Berg, der zum Süntel gehört. Dort gibt es ein Felsplateau, vom Parkplatz aus kann man die Klippen gut erkennen. Auf der Südseite fallen sie 40 m steil hinab.
Es ist ein schöner Weg, aber es geht stetig nach oben, mal über Treppen und mal auf Wegen. Unterwegs kommen wir an dem Kreuzstein vorbei. Auf einer Tafel lesen wir die Geschichte zu diesem Riddestein. Es geht um ein tragisches Unglück im Jahr 1584. Später wurde diese Stelle viele Jahre lang von Verliebten genutzt, die sich dort ewige Treue schwörten.
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Lausbub aus Heidi
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Nun kommt der letzte Abschnitt, es sind nur noch wenige Kiometer bis Bückeburg. Da wir Bückeburg gut kennen, kürzen wir den Weg etwas ab und gehen den kürzeren Weg. Wir kommen an der Musikschule vorbei, dort haben meine Söhne Flöte und Gitarre gelernt. Dann passieren wir das Geburtshaus der Dichterin Lulu von Strauß und Torney (Bild 3 ) und gehen an der schönen Stadtkirche (Bild 4 )vorbei. Nicht weit von der Kirche entfernt steht unser Auto.
Bild 6 (Lange Straße) + 7 (Schloß Bückeburg) stammen aus meinem Fundus
Die 2. Etappe vom Sigwardsweg ist geschafft!
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