Beiträge von Petra

    Der Aufstieg zur Porta-Kanzel (188,6 m) ist geschafft und wow, wir stehen nun Auge in Auge vor dem gegenüberliegenden Kaiser-Wilhelm- Denkmal. Was haben wir Glück mit dem Wetter mit dem Licht und der Sicht! :thump:

    Hier bleiben wir eine Weile und genießen die Aussicht. Wir befinden uns nun auf dem Jakobsberg. Der Name rührt daher, weil ein preußischer Zöllner namens Jakob hier am Hang Wein angebaut hat. Jedoch der alte Name des Berges war ursprünglich Tönsberg oder Antoniusberg, denn im Mittelalter stand auf dem Platz der Porta-Kanzel die Antoniuskapelle.

    Der Jakobsberg ist der westlichste Berg des Wesergebirges, die höchste Stelle ist 235,2 m hoch. Auf der anderen Seite liegt der Wittekingsberg (294,2 m) und das Wiehengebirge. Ich habe hier einen Bildausschnitt angefertigt, da habe ich den Anfang vom Aufstieg und die Porta-Kanzel eingetragen.

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    Da ich ab und zu verschnaufen muss, werden wir von einem Mann überholt, der mit leichten Schritten und einer großen Einkaufstüte auch auf dem Weg nach oben ist.

    Auf halben Wege nach oben, treffen wir ihn wieder, er sitzt auf einer Bank. Ich spreche ihn an, wir kommen ins Gespräch und klar, ich frage ihn, was er hier macht. Dann erzählt er uns, er kommt aus Bünde und hat eine Trommel mit und ist auf dem Wege zu seinem Baum.

    Ich frage ihn, ob er mir die Trommel zeigt. Er packt sie aus und er trommelt ein paar Klänge. Da dies jedoch alles sehr persönlich ist, verzichte ich auf die Bilder. Er hat die Trommel selber mit seinem Therapeuten gebaut und hat hier seinen Baum gefunden. So oft es geht, ist er im Wald bei seinem Baum und trommelt.

    Sein Baum liegt nicht genau am Wege nach oben, es ist ein wirklich enger Pfad, den wir nun gehen müssen, denn er möchte uns seinen Baum zeigen. Als wir so durch das Dickicht nach oben kriechen, Friedrich muss mir nun wirklich helfen, keimte ganz kurz ein Warnung auf, was ist, wenn...? Aber diesen Gedanken schob ich ganz schnell zur Seite.

    Wir erreichen seinen Baum und setzen uns ein ein wenig hin, denn wir müssen verschnaufen und wir wollen die Stimmung auf uns wirken lassen. Was gibt es für interessante Menschen, denen man zufällig unterwegs begegnet.

    Nun begleitet er uns bis wir wieder auf dem Sigwardsweg sind und dann trennen sich unsere Wege.

    2. Etappe von Hausberge nach Bückeburg ca. 16,5 - 18 km - 927 Höhenmeter

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    Letzten Sonntag, am 17. Mai sind wir die 2. Etappe vom Sigwardsweg gelaufen. Sie war als mittelschwer ausgeschrieben, aber ich habe heute, nach 3 Tagen immer noch Muskelkater.{v

    Mit zwei Autos sind wir gefahren, haben eins in Bückeburg in der Nähe der Stadtkirche abgestellt und fuhren dann weiter nach Hausberge. Das andere Auto stellten wir wieder vor der evangelischen Kirche und dann gab es auch schon das erste Foto auf dem Parkplatz. Im Hintergrund sieht man schon den Fernsehturm. Dort oben hoch müssen wir hin.

    Es ist noch frisch, das Thermometer zeigt gerade mal 11 Grad, da bin ich froh, dass ich vor der Abfahrt doch noch schnell eine weitere dünne Jacke mitgenommen habe. Eigentlich wollte ich nur in der Fleecejacke laufen.

    Wir suchen den Aufstieg zur Portakanzel. Dieser befindet sich kurz vor dem Berghotel. Dort gibt es auch einen großen Parkplatz mit Blick auf die Porta Westfalica.

    An dieser Stelle möchte ich an die dunkle Seite der Vergangenheit erinnern, denn hier befand sich ein KZ-Außenlager. In unterirdischen Stollen rechts und links der Weser in den Bergen, wurden Häftlinge unter unmenschlichschen Bedingungen brutal behandelt und "gehalten". Es git eine Seite im Netz mit vielen Informationen: KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica e.V.

    Es führt nur ein schmaler steiler Pfad nach oben auf die Portakanzel. Ich komme ins Schwitzen und außerdem auch aus der Puste. Das ist mega anstrengend für mich. Ich habe meinen Leki-Stock dabei und benötige ihn auch dringend. Manchmal muss Friedrich mir helfen. Bei schlechtem Wetter möchte ich hier nicht pilgern, ich rutsche trotz meiner Wanderschuhe etliche Male aus.

    Viele Arme benötigen Hilfe. Diese bekommen sie unter anderen auch über die "Tafel". In den Corona-Zeiten ist es auch bei der "Tafel" schwierig geworden, es fehlen Hilfsgüter und viele Tafeln mussten schließen.

    Unter dem Motto #erstmalhelfen gibt es eine Aktion von Penny. Man kann online 5 € spenden und Penny verdoppelt die Spende auf 10 € und das Geld kommt der Tafel Deutschland zugute, die es an die einzelenen Tafeln verteilt.

    Ich finde, das ist zwar eine Marketingaktion aber eine gute Idee. Daher habe ich einen Gutschein gekauft.

    Hier geht es zum 10€ Tafel-Spenden-Gutschein

    Viele Grüße
    Petra

    Es muss auch naturnahe Gärten geben, viele Insekten wie Bienen, Hummeln und Schmetterlinge sind auf Blüten angewiesen. Ohne sie gäbe es kaum ein Bestäuben bei den anderen Pflanzen. Unser Garten ist groß, da hoffe ich, dass ich meinen Teil dazu beitragen kann. Noch weiß ich nicht, was daraus wird.

    Ihr werdet es sehen :)

    Von uns aus sind es auch über 200 km, das ist schon eine Ecke weg. Aber nun weiß ich wenigstens, wo Stade liegt, hatte den Ort ganz woanders angesiedelt. Hätte nie gedacht, dass Stade bei Touristen so beliebt ist. Da freue ich mich schon auf viele Bilder! <3

    Nachdem ich nun den Blumensamen täglich gieße, sehe ich die ersten Erfolge.

    auch unter dem Baum im Schatten tut sich etwas.

    Friedrich hat mir zur Grundstücksgrenze auf der rechten Seite wieder eine Begrenzung gesetzt. Dort stehen Hibuskus und ich ich glaube, das sind Aralien (weiß ich ber nicht genau) und ich werde dort noch Bodendecker pflanzen, Funkien habe ich schon dort hingesetzt.

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