Beiträge von Petra

    Noch einmal hält Friedrich an, er hat wieder Vögel für mich entdeckt. Wahnsinn, es schwirren etlich Greifer am Himmel herum. Leider sind sie dann doch viel zu weit entfernt. Nur diese Krähe/Rabe findet Platz auf meiner Speicherkarte.

    Das war eine richtig schöne Fototour mit den Scootern. Es hat sich wirklich gelohnt, dass ich alles mitgeschleppt habe. Meine Schultern mucken ein wenig, aber das ist halt der Preis. Was ich wirklich vermisse, ist meine kleine Fujifilm X100S. Ich hatte sie ja leider kurz vor Abflug fallen lassen (zum 2. Mal) und sie sagte keinen Mucks mehr. Wenn ich wieder zu Hause bin, dann ist sie aber repariert! Jetzt mit den beiden großen Kameras ist das schon umständlich, immer erst den Rucksack abzusetzen und die Kamera rauszukramen.

    Am Abend aßen wir hier im Hotel zu Abend, ich habe ja bei den Kommentaren ein "nettes" Handy-Selfie" reingesetzt.

    Schluss für heute, am nächsten Tag wird es eine größere Tour werden.

    Viele Grüße

    Petra

    Auf dem Chapora sehen wir das kleine Cruise-Schiff "Laid Back Waters". Wir fahren weiter halten hier und da mal an, dann essen wir an der Morjim Beach eine Kleinigkeit. Ich nehme vegetarische Pad Thai Noodles mit Paneer und Friedrich mit Prawns. Mhmmm!

    Dann fahren wir zur Uddo Beach. Da waren wir noch nie und ich muss sagen, es hat sich auch nicht gelohnt. Es ist ein Naturstrand, nicht gepflegt und mit sehr viel Unrat übersät. Aber wir entdeckten die Bee-Eater, die Bienenfresser, ein Vogel verspeiste gerade eine Biene.

    Mit Krishna an der Seite konnte ich dann prima fotografieren, denn hier kannten ihn natürlich alle. Seine Frau war wohl für die Buchführung zuständig, sie schrieb alle Verkäufe auf und hütet natürlich das Geld. ;)

    Langsam verabschiedeten wir und und gingen zu unseren Scootern zurück. Mit Krishna verabredeten wir und am Donnerstag in seinem Restaurant, er hat mittlerweile 3 . Dieses Mal nicht im Dolphins, sondern im Goan Kitchen, aber auch in Morjim. Krishna fuhr nun mit seinem Transporter weg und wir fuhren auch weiter.

    Was hatten wir für ein Glück, genau zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort.


    Nach dem Frühstück haben wir unsere Scooter abgeholt. Leider war "meine" Maschine, die ich vor gut einer Woche gefahren bin nicht da und ich bekam eine "Rostlaube", die gerade noch fahrfähig war, nur ein Spiegel rechts und der klappte auch bei jedem Huckel um. Egal wir waren mobil. Ich kam trotzdem gut mit dem Scooter zurecht.

    Wir fuhren Richtung Siolim und stellten dort die Scooter ab. Das Fahren hier ist nach wie vor ein Abenteuer und wir genießen es. An jeder Kreuzung fährt man einfach drauf los, das macht jeder und es passiert meist nichts und man kommt immer dahin, wohin man will. {i

    Wir gehen durch die Straßen, überall sitzen Verkäufer auf dem Boden und bieten ihre Waren an, Gemüse, Obst und viele andere Dinge. Auf einmal stutzt Friedrich und sein Gegenüber auch, sie erkennen sich, es ist Krishna, den wir vor rund 24 Jahren als jungen Mann am Strand von Morjim getroffen haben. Ich hatte ja schon hier darüber berichtet. Was für ein Zufall!

    Er wollte gerade wegfahren, aber er fragte uns, ob wir zum Fischmarkt wollten und dort ein paar Fotos machen. Nichts lieber als das.

    So lernen wir seine Frau kennen, sein Sohn ist auch schon 15 Jahre alt. Wir freuen uns riesig. Er zeigt uns seinen Stand am Fischmarkt, er verkauft Lobster Pomfret, Red Snapper, Kingfisch, Tuna, Baby Shark und vieles mehr.

    Andrea, da ich die Bilder immer in RAW aufnehme, muss ich sie entwickeln und da mache ich schon das ein oder andere dran, wie Kontraste, Lichter und Schatten, begradgen, evtl einen Ausschmitt, was man halt so macht, bevor ich sie hier einstelle. Nur die Handybilder von unterwegs, wie dieses am Tirakhol z. B., die sind nur verkleinert, aber daran mache ich nichts.

    Wir hatten heute eine richtig schöne Tour, haben uns ein paar Mal verfranzt und dadurch nette kleine Wege gefunden. Nach Sonnenuntergang waren wir wieder im Hotel geschafft aber zufrieden.

    Den Strandtag haben wir bewusst gewählt, weil wir davon ausgingen, dass es am Sonntag auf den Straßen vermutlich voll sein wird.

    Auch die Anjuna Beach war gut besucht. Schon ab dem frühen Nachmittag wurden wir mit Musik berieselt und das sogar ziemlich laut. Neben uns waren Touristen aus Liverpool, ganz schön lustig waren sie, rauchten ihre "Tüte" und tranken ziemlich viel, hinter uns junge Russen, mit Wasserpfeife und Cocktails.

    Es gab viel zu schauen, vor allem für die Inder. Sie ließen es sich nicht nehmen und machten Fotos und meinten sie seien sehr geschickt, wenn sie jemanden hinstellten und so taten, als ob sie ihn fotografierten, aber letzten Endes doch nur das junge Mädel im knappen Bikini aufnehmen wollten. (Ich mach das nämlich auch manchmal, dass ich Friedrich irgenwo hinstelle, wenn ich eine bestimmte Szene haben möchte ;) )

    Ich habe einen kleinen Spaziergang am Strand gemacht.

    Viele Bilder gibt es nicht, am Abend schickte ich noch eine Message an den Scooter-Verleiher, dass wir am nächsten Tag 2 Scooter haben wollen.

    Viele Grüße
    Petra

    Heute war wieder ein toller Tag, wir sind mit den Scootern gefahren und ich habe die absolut "letzte" Maschine bekommen, links keinen Spiegel, rechts einen Wackelspiegel, der immer runterklappte, total verrostest, aber sie fuhr...

    Wir waren in Siolim auf dem Fischmarkt und trafen Krishna, den wir schon seit rund 24 Jahren kennen, das war eine Überraschung.

    Dann habe ich so einige Vögel fotografieren können, leider war kein Kingfisher dabei aber ich habe den Seeadler Brahminenweih ( Haliastur indus) (danke Kathrin ;) ) im Flug geschafft, das war nicht so einfach! Hier ein Foto vorab.

    Der Bericht kommt noch. :)

    Jetzt aber ab an die Anjuna Beach, es ist Wochenende und tatsächlich, es ist voller als in der Woche zuvor. Ich esse ein Paneer Biryani und Friedrich was mit Prawns.

    Dann machen wir es uns auf den Liegen gemütlich und bleiben bis zum Sonnenuntergang.

    Das war's wieder für heute :)

    Viele Grüße

    Petra

    Die Fahrt nach Anjuna dauerte wieder rund 2 Stunden, der Fahrer fuhr dieses Mal einen anderen Weg nämlich über Bicholim und Mapusa, der Hinweg war etwa wilder über Panaji.

    Hier ist es wieder sehr warm, die kühlen Tage in den Bergen sind vorbei. Da uns die Unterkunft Casa Anjuna so gut gefallen hat, bleiben wir auch die nächsten 6 Nächte hier.

    Es ist auch schön, wenn man schon die Örtlichkeiten kennt. Wir wurden freundlich begrüßt, man erkennt uns wieder.

    Dieses Mal bekommen wir noch ein besseres Zimmer, es sind sogar 2 Zimmer mit Bad, ja das lassen wir uns gefallen. Wir haben auch eine große Dachterrassse für uns.

    Friedrich besorgt 2 Bier und wir erholen uns erst einmal von der Fahrt.


    Das letzte Frühstück in den Bergen, ich schlage mir noch einmal den Bauch richtig voll. :) Wir werden gefragt, ob wir noch einmal Bird Watching machen wollen, nein, das wäre mir zu stressig, denn wir müssen noch Koffer packen und ich will unserem Guide Vitthal noch die Fotos von seinem Zuhause überspielen.

    Eigentlich wollte ich nach dem Frühstück wieder Affen fotografieren, aber dann hörte ich, dass ein Indian Giant Squirrel - Königsriesenhörnchen (Ratufa indica) im Baum sitzt. Dieses Risenhörnchen findet man nur in Indien und ist das größte seiner Art. Es aß genüßlich die Früchte des Baumes.

    Wir trafen noch ein nettes Pärchen aus Russland, sie kommen aus Perm, das hatte ich mir ja als eventuelles Zwischenziel auf unserer eventuellen Russlandreise nächstes Jahr ausgedacht. Am 3.12. betrug die Temperatur gerade mal - 26 Grad (MINUS!)

    Irgendwann ist alles gepackt, wir bezahlen unseren Aufenthalt, das geht bequem mit Euro, wir hätten auch mit Karte zahlen können. Dann gibt es noch ein Geschenk für uns, das packe ich erst zu Hause aus.

    Noch einmal dürfen wir die Ruckelstrecke mit dem Jeep fahren, an der Hauptstraße wartet schon das Transferauto auf uns.

    Es war eine wunderbare Auszeit, so langsam sind wir richtig gut erholt. ;)

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