Beiträge von Petra

    Unser Problem war hauptsächlich, dass wir von oben fotografieren mussten, der Weg liegt ziemlich weit oben und die Robben unten, das gefiel uns nicht so. Licht hatten wir heute genug, zumindest bis 14 Uhr und morgen soll es noch besser werden. Aber wir haben es genossen, Urlaub pur, den ganzen Tag an der frischen Luft.

    Ich muss ins Bett, morgen wollen wir vor Sonnenaufgang drüben sein. Gute Nacht!

    Heute habe ich übrigens mit der 7DMarkII und dem 100-400 fotografieret, die Landschaft dann mit der EOS R und dem 24 - 105. Ich wollte ja die Fuji nehmen, hatte sie auch mit, aber das Akku lag auf dem Schreibtisch, voll geladen und das Ersatzakku in der Handtasche. Morgen passe ich besser auf.

    Nun gingen wir zum Flughafen und dort gab es für uns einen Lumumba - köstlich sage ich nur! Auch der Weg hinter dem Flughafen war gesperrt, zu viele Babys, mittlerweile ist die 500er- Marke geknackt, fast eine Sensation...

    Übrigens, als wir das Restaurant im Flughafen betraten, fing es an zu regenen, gutes Timing, oder?

    Der Rest ist schnell erzählt, wir fuhren ins Hotel zurück, wurden von Janine überrascht, die nun auch nach Helgoland gekommen ist und am Abend gingen wir essen. Schwierig, schwierig um diese Zeit, viele hatten zu, oder Weihnachtsfeiern, mit Glück bekamen wir noch was in der Mocca Stube. Von den 2 angebotenen vegetarischen Gerichten, konnte man nur eins bestellen. Nun gut, ich bin ja nicht zum Essen hier und wie gut, dass ich Spinat mag.

    Einen Absacker gab es dann in der Hotelbar, Gin Tonic!

    Viele Grüße
    Petra

    Der Lütte war drollig und spielte mit einem Stück Holz und erkundete seine Umgebung. Mutter und Vater immer in der Nähe und sie passten höllisch auf.

    Auch wenn der Blickwinkel nicht so optimal war, wir fotografieren ja lieber Auge in Auge, so muss man halt nehmen, was einem die Natur bietet und das ist schon allerlei!

    Man sieht es ja schon auf den Bildern, man muss ziemlich von oben fotografieren, schade... aber so schauten wir lieber zu, das ist auch interessant.

    Da wir vom Ende des Panoramaweges nicht zum Flughafen kamen, mussten wir wieder zurückgehen. Heute hatte ich auch mein Stativ mit dabei, so durfte ich ziemlich schleppen.

    Hier machten wir unsere Mittagspause und aßen unser mitgebrachtes Brötchen. Das wir nun einmal hier saßen, holten wir dann doch unsere Kameras raus und fotografierten in die Tiefe, denn unter uns gab es allerlei zu beobachten. Und es gab dann auch unser Belegfoto. ;)

    Auf dem letzten Bild sah man dann doch noch eine Abkürzung zum Flughafen, wir mussten also nicht ganz zurückgehen.

    Wir blieben bis Mittags dort und wollten dann wieder zum Promenadenweg gehen. Just als wir an die Wegkreuzung kamen, fing es etwas anzu regnen. Prima, es war also Zeit eine kleine Pause zu machen und sich aufzuwärmen. So gingen wir in den Aufenthaltsraum, sehr gemütlich.

    Wir plauderten ein wenig mit anderen Naturfotografen. Es regnete nur kurz und so zogen wir weiter. Wir gingen den Panoramaweg bis zum Ende und wollten dann zum Flughafen gehen, aber es ging nicht. Auch dieser Weg war gesperrt, es lagen Kegelrobben genau auf dem Weg. In dieser Zeit sollte man sich nicht mit Kegelrobben anlegen.

    Das Frühstück im Rickmers ist prima, sehr reichhaltig und wir dürfen uns sogar Wegzehrung mitnehmen. :thump: Da wir den ganzen Tag auf die Düne wollen, packen wir uns ein Käsebrötchen mit Gurken ein. Dann ging es auch schon mit dem Bötchen rüber. Heute war es ganz schön schaukelig, da musste man sich doch glatt festhalten.

    Als erstes gingen wir zum Südstrand, das ist zur Zeit die beste Location, um die Tiere einigermaßen fotografieren zu können. Es kam ein wenig Sonne raus, das ist wichtig, denn die Augen von den Robben sehen ohne Lichteinfall "tot" aus.

    Die kleinen Robben sind allerliebst. Ich habe auch wieder ein paar Clips gedreht, die kommen etwas später.

    Zurück im Hotel lassen wir den Fotorucksack da und nehmen uns nur einen Einkaufsbeutel mit. Es gibt einen Edeka und wir kaufen ein wenig Joghurt und Nüsse ein. Viele Restaurants und Kneipen haben zu. Wir gehen in das Emma James Schokolade & Café am Meere, das sieht sehr gemütlich aus.

    Wir essen eine Kleinigkeit, ich nehme eine Kürbissuppe mit Maronen, Karin eine Spinatquiche. Hinterher gönnen wir uns noch etwas Typisches, ich nehme einen Helgoländer Aquavit (in Eichenfässern gereift!) und Karin eine Schokoladentasse mit Eierlikör.

    Das reicht für den ersten Tag.

    Viele Grüße
    Petra

    PS. Dieser Thread ist gesperrt, bitte Kommentare und Fragen in den Kommentar-Thread schreiben. :)


    Über uns braust die OLT im Landeanflug rein. Die Zeit sitzt uns im Nacken, denn das letzte Boot geht um 16 Uhr. Wer nicht pünktlich ist, hat Pech und ist dann um 300 € erleichtert, wenn es eine zusätzliche Fahrt geben muss.

    Ich mache noch ein paar Bilder mit der Fuji und dann "hechten" wir zurück. Allerdings war das nicht nötig, denn das Boot war nicht pünktlich. Hier auf Helgoland läuft alles noch gemütlich und ohne Helktik ab. ;)

    Um 14:30 nahmen wir das Boot rüber zur Düne, Für den Hin- und Rückweg bezahlt man 5 Euro. Es sind nicht viele Fotografen unterwegs, uns ist es recht. Als erstes gehen wir an den Südstrand. Da es so viel Nachwuchs gibt, sind die Strände fast ausnahmslos für die Tiere reserviert. Das heißt, wir bleiben außen vor.

    Am Nordstrand darf man nur über den Panoramaweg gehen, tja, dieser Weg liegt erhöht und man kann die Tiere nur von oben nach unten fotografieren, nicht so optimal, aber der Schutz für Mensch und Tier muss sein. Nicht zu ändern und daher nehmen wir es so wie es ist. ;)


    Die Koffer ließen wir uns zum Hotel bringen, das Wetter heute war noch diesig aber immerhin trocken. Auf dem Weg zum Hotel kamen wir an dieses Schild vorbei. Es ist der absolute Rekort, denn es gibt schon 488 Robbenbabys in diesem jahr, so viele wie noch nie und es kommen ja bis in den Januar hinein noch mehr.

    Erst einmal einchecken und die Sicht vom Zimmer genießen. Viel Zeit ließen wir uns aber nicht, denn wir waren gespannt und wollten zur Düne.

    Geschlafen habe ich total schlecht, das lag sicher nicht an der Unterkunft im Best Western, aber ab 3 Uhr war bei mir die Nacht vorbei. Das ist bei mir fast immer so, wenn ich auf Reisen gehen. Das Frühstücksbuffet war gut und egal, ich habe ordentlich zugelangt. Dann gönnten wir uns ein Taxi zum Pier, denn mit den schweren Koffern und dem Rucksack wollten wir nicht über das Kopfsteinpflaster laufen.

    Die Koffer gaben wir auf und auf dem Schiff hatten wir uns einen Tisch mit einem zweiten Frühstück gebucht. Was ich nicht wusste, Karin hatte ein großes Frühstück genommen, wir dachten eigentlich an ein leichtes. Die erste Stunde fuhren noch im Schutz und es war sehr ruhig, aber dann kamen wir doch in die unruhige Nordsee.

    Normalerweise fahre ich immer mit dem Catamaran ab Cuxhaven, aber im Winter fährt er nicht. Die Zeit ging vorbei und dann haben wir es geschafft.

    Da wir hauptsächlich wegen der Kegelrobben nach Helgoland gefahren sind, haben wir ein Zimmer im Hotel Rickmers gebucht, so ist der Weg zur Dünenfähre nicht weit.

    Hallo aus Helgoland,

    die Anreise war etwas holprig, denn zwei Tage lang (Samstag/Sonntag) fuhr keine Fähre nach Helgoland, weil es so stürmisch war. Aber, wir hatten unsere Reise gut getimed, denn wir sind erst am Sonntag nach Cuxhaven gefahren, haben dort übernachtet und ja, am Montag fuhr sie wieder, die Helgoland. Es war ein wenig unruhig, aber kein Vergleich zu den stürmischen Tagen zuvor.

    Mit Hilfe der Sea-Bands haben wir die Überfahrt gut überstanden. Ich bin mit meiner Fotofreundin Karin unterwegs. Schon lange wollte ich unbedingt mal wieder im Winter nach Helgoland fahren. Meine erste Reise auf diese Insel war nämlich auch im Winter gewesen und zwar 1972. Da war alles zugeschneit und ich kann mich noch an den leckeren Eiergrog erinnern. Die Überfahrt mit einem Fischkutter habe ich lieber aus dem Gedächtnis gestrichen, so schlimm war es!

    Bei strahlendem Sonnenschein fuhr ich von zu Hause los. Für die etwas mehr als 200 Kilometer haben ich sage und schreibe fast 5 Stunden gebraucht, mal wieder Chaos rund um Bremen. Aber irgendwann habe ich es auch geschafft. Wir trafen uns noch mit Janine in Cuxhaven und verlebten einen schönen Abend. ;)

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