Beiträge von Petra

    Hier kommen nun die letzten Bilder vom Morgen, danach ging es ins Hotel und wir frühstückten erst einmal Ich war sehr zufrieden mit der Ausbeute, es hat wieder Spaß gemacht.

    Während Friedrich am Motorrad werkelte und noch einmal zu Denkmal hochging, blieb ich im Zimmer und beschäftigte mich mit den Bildern und dem Bericht.

    Gestern hatten wir unsere 3. private Tour. Dieses Mal sind wir erst um 7 Uhr losgefahren und das war wirklich gut so. Es war nicht mehr dunkel, es war auch nicht mehr so kalt und dieses Mal sahen wir wirklich viele Vögel. Allerdings fuhren wir auch einen anderen Weg durchs Delta.

    Daher gibt es jetzt auch viele Bilder :) Ach und auf dem ersten Bild war gerade Touristenwechsel, da war vielleicht was los! Die ganzen Koffer standen am Kai und Busse über Busse warteten...

    Von Sulina fuhren wir dann auf dem schnellsten Weg zurück. (das hieß wi befuhren nun einen der 3 Seitenarme der Donau) Es waren ungefär 33 Meilen, die wir zurücklegen mussten, das dauerte ganz schön lange, wir tanzten oft genug auf den Wellen und wir waren froh, als wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten.

    Es war ein richtig schöner Ausflug und ich bin wirklich froh, dass wir das gemacht haben. Man kann sich das Delta nämlich gar nicht so vorstellen, diese Weite, dieses viele Wasser, die vielen Vögel und und und...

    Viele Grüße
    Petra

    Wir steigen wieder in die Kutsche ein, die uns zurück zum Boot bringt. Von hier aus geht es dann weiter nach Sulina, vor vielen Jahren galt es mal als sicherer Zufluchtsort für die Piraten des Schwarzen Meeres. Der Ort ist ja auch sehr abgelegen und schlecht erreichbar.

    Hier nutzten wir den einstündigen Aufenthalt, um uns den Bauch voll zu schlagen. Wir haben gesehen, andere Teilnehmer ebenso und das obwohl sie den Fisch und die Polenta gegessen haben. ;)

    Dann müssen wir die Kutsche verlassen und gehen zu Fuß weiter. Der Kutscher spricht nur rumänisch, aber die Tochter der einen Familie übersetzt für uns. Wir sind sehr erstaunt, denn hier wo wir stehen, war früher vor vielen, vielen Jahren das Wasser vom Schwarzen Meer. Jetzt ist es ungefähr 20 Kilometer entfernt. Aber die Dünen und der Sand sind geblieben. Wir sehen vieleSchlingpflanzen, Steineichen und Schwarzpappeln. Im Frühjahr wird dieses Gebiet fast komplett vom Hochwasser der Donau überschwemmt, aber die Natur hat Wege gefunden, sich auch hier zu behaupten.

    Auch die Tiervielfalt ist sehr groß. Hier überlässt man alles der Natur.


    Wir erreichen Letea und hier gibt es wieder einen Stop. Zu unserer Überraschung wechseln wir vom Boot in ein Pferdefuhrkuschwerk und fahren in den Letea-Wald, das älteste Naturschutzreservat von Rumänien und übrigens der nördlichste gelegene subtropische Wald Europas. (einfach mal nach Letea Wald googlen ;) )

    Die Pferde haben es schwer, denn der Weg führt durch Dünensand.

    Den ersten Stop machen wir in Mila 23. Dieser kleine Ort liegt genau auf der Hälfte der Strecke zwischen Tulcea und Sulina. Sulina liegt genau an der Donaumündung ind Schwarze Meer. Dort ist Meile 0. Ab da zählt man wieviele Meilen es noch bis zur Mündung sind. Der Ort Mila 23 liegt somit genau 23 Meilen von der Mündung entfernt.

    In meinem Reiseführer habe ich gelesen, dass hier 90% der Bewohner Lippowener sind, Russen, die schon seit dem 17. Jh hier im Donaudelta leben. 1960 wurde hier alles durch Hochwasser überschwemmt, aber wieder liebevoll aufgebaut.

    Das Mittagessen entpuppte sich als Fisch mit Polenta, es gab auch keine Alternative, somit schlenderten wir hungrig durch den Ort mit seinen schmalen Gässchen. Gerne hätten wir wir ein kaltes Getränk zu uns genommen, mussten aber mit dem mitgebrachten Wasser vorlieb nehmen, es gab einfach nichts hier.

    Pensionen und Übernachtungsmöglichkeiten gibt es zur Genüge.

    Kommen wir nun zu unserem großen Donaudelta-Ausflug. 10 Stunden waren wir insgesamt unterwegs und wir haben hinterher gesagt, das hat sich aber gelohnt!

    Es gibt verschiedene Touren, wir haben gleich die länsgte und größte genommen, denn wer weiß,ob wir jemals noch einmal wieder hierher kommen. Anbieter gibt es ohne Ende. Da den richtigen rausfinden, ist sicher Glückssache.

    Zu 10 Uhr wurden wir wieder zum Hafen gebracht. Wasser hatten wir noch mitgenommen, Unterwegs sollte es ein Mittagessen geben (optional). Dachten wir noch, dass wir mit Tausenden anderen Touristen unterwegs sein werden, wurden wir eines Besseren belehrt, denn es können ja nur die kleinen Boote durch die kleinen Kanäle fahren Natürlich gibt es die breiten Donauarme, aber interessant ist es auf den "Nebenstrecken.

    Mit uns fuhren noch 7 andere Touristen, somit waren wir 5 Rumänen und 4 Deutsche. Außer uns war noch ein junges Pärchen an Board. Sie sind mit dem Auto hier und fahren noch weiter nach Bulgarien.

    Wir befuhren zunächste ine uns bekannte Strecke, denn dort waren auch schon zum Fotografieren unterwegs.

    Der Skipper fuhr einen rasanten Stil, oft genug gab es Wellen und wir hüpften hoch und runter, vor allem, wenn uns andere Boote entgegenkamen oder uns überholten, dann gab es sogar sehr viele Wellem.

    Wir sind zurück von unserer letzten Tour. Es war wieder toll, ich habe mir Eisvögel gewünsch und habe sie bekommen, dann noch einen wunderschönen Sonnenuntergang.

    Nach der Tour sind wir im Zentrum geblieben und haben dort gegessen. Für ein 0,4 l Bier haben wir 1,69 € bezahlt. Dann haben wir uns wieder ein Taxi zum Hotel gegönnt, Kostenpunkt 1,50 €.

    Im Hotel saßen Vater und Sohn (Besitzer) mit 2 rumänischen Touristen. Der Vater lud uns auf einen Zuika (Țuică) ein. Irgendwo habe ich gelesen, wenn ein Einheimischer einem zu einem Zuika einlädt, dann sollte man nicht abschlagen, denn der ist selbst gebrannt und immer mehr als hochprozentig. Auf ungarisch heißt er Pálinka. :pprost

    Der Sohn erzählte den beiden, dass wir mit dem Motorrad unterwegs sind und ich fotografiere.

    Da sprach sie mich auf deutsch an: dann habe ich Sie heute im Kanal gesehen bei den Eisvögeln.

    So klein ist die Welt, ja wir wir haben ein Boot bei den Eisvögeln gesehen, voll mit vielen Touristen. So setzten wir uns noch ein wenig zu ihnen hin und plauderten auf deutsch und englisch.

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