Beiträge von Petra

    Als ich in Budapest war, gab es es die Schuhe noch nicht. Ich glaube, das wurde erst 2005 erstellt.

    Wir machen unsere erste Pause. Der Verkehr ist ganz schön heftig. Toll ist, bei Stau fahren die Ungarn zur Seite und winken einen durch die Lücke, nur manche " ausländischen Fahrzeuge" belehren und stellen sich extra in die Lücke, das sind aber die Ausnahmen, ich bekomme mehr Daumen nach oben :thump:

    Ein Selfie...>$, meine Frisur sitzt leider nicht so...

    Wir laufen nun auf die Kettenbrücke zu. Die Sonne ist untergegangen und da wir morgen ja schon wieder weiterfahren, bleiben wir noch ein Weilchen am Ufer sitzen, wie so viele andere auch.

    Dann geht es nach Hause ins Hotel. Obwohl Friedich nicht daran geglaubt hat, ist der Fahrstuhl repariert.

    Wow, was für ein Luxus nicht die 134 Stufen nach oben laufen zu müssen.

    Viele Grüße
    Petra

    Übrigens, die „Fridays For Future“ Bewegung ist auch hier in Budapest aktiv. Sie sind nicht zu überhören und streiken für eine bessere Zukunft.

    Wir gehen weiter an der Uferpromenade entlang und sehen viele Paare an Schuhen, es sind authentische Schuhe aus Eisen, die an die schreckliche Zeit in den 1940er Jahren erinnern soll. Hier am Ufer wurden von den ungarischen Nazis viele Opfer in die Donau "geschossen".

    Eine ganz schlimme Sache, die mir die Tränen in die Augen schießen lässt.

    Eine Station vor dem Parlament stiegen wir aus und liefen zu Fuß weiter. Die Fahrt auf der Donau war sehr schön gewesen, hat aber auch Zeit gekostet. So ließen wir alle weiteren angedachten Besichtigungen (Heldenplatz, Jüdisches Viertel) sein. Wir müssen einfach wiederkommen!

    Nun liefen wir am Donauferr auf der Buda-Seite entlang und fanden ein nettes belgisches Restaurant, denn es war Mittagszeit und uns plagte der Hunger. 130 oder mehr Biersorten standen auf der Karte. Mir war ein Tonic Wasser lieber, es gab sogar eins.

    Ich habe mir einen Veggie-Burger ausgesucht, es war überbackener Camenbert, sehr lecker, dazu Süßkartoffel-Pommes.

    Wir wollten bis zur Margaretenbrücke laufen, aber unterwegs sahen wir eine Anlegestelle von einer Donaufähre. So würden wir "viele" Kilometer sparen. Es ist nämlich sehr sehr heiß geworden.

    Die Fähre kam und wir entschieden bis zum Endpunkt mitzufahren und dann wieder zurück bis zum Parlament. Wir standen nämlich genau gegenüber auf der anderen Seite.

    Manchmal klappt es aber nicht so, wie man es sich vorstellt, denn an der Endstation hieß, alle aussteigen Endstation.

    Da gab es nicht nur bei uns lange und fragende Gesichter. Aber nach 10 Minuten durften wir wieder einsteigen, ein neues Ticket kaufen und fuhren wieder zurück.

    Heute hatten wir den ganzen Tag Zeit für die schöne Stadt Budapest. Das Frühstück war richtig gut und danach zogen wir auch schon los. Der Aufzug war noch nicht repariert, so stiefelzten wir die 143 Treppenstufen nach unten. So ohne großes Gepäck ist das ja nicht so das Problem.

    Wir haben natürlich dieses Mal gut überlegt, was wir alle mitnehmen wollen, denn mal locker wieder 13 Trepen nach oben, nö das muss nicht sein. Wir haben auch wirklich nichts vergessen.

    Als erstes stand das Burgviertel an. Burgen liegen bekanntlich immer auf einem Berg, also hieß es schon wieder Treppen steigen. Dieses Mal habe ich auch mitgezählt: 142 + 99 + 34 da hatte ich doch glatt mein Training.

    Wir trafen Unmengen an geführten Gruppen, es ankern sehr viele Schiffe auf der Donau.

    Es ist sehr heiß und klar zwischendurch brauchen wir auch eine Pause. :)

    Wir laufen hinüber und ich mache viele Fotos. Die Donau ist hier ganz schön gewaltig. 1997 war ich schon einmal hier, aber die Erinnerung lässt mich ein wenig im Stich.

    Viele Flusskreuzfahrer haben angelegt und klar die Stadt quillt über von Touristen. Wir treffen sie überall. ;)

    Unser Quartier liegt im Stadtteil Buda nahe vom Burgberg. Nachdem wir uns von der Schlepperei erholt haben, gingen wir zu Fuß ins Zentrum von Budapest. Budapest ist die Hauptstadt von Ungarn und liegt wunderschön an der Donau. Wie der Name schon sagt besteht die heutige Stadt aus den ehemaligen Städten Buda und Pest, sowie Óbuda.

    Schon nach einem kurzen Spaziergang stehen wir vor dem Tunnel, laufen hindurch und stehen vor der berühmten Kettenbrücke (Széchenyi Lánchid) die erste Donaubrücke zwischen Buda und Pest die 1849 fertig gestellt wurde.

    4. Etappe von Wien nach Budapest - 256 km 22.08.2019

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    Wie gut, dass ich morgens immer noch mal ins Netz schaue, denn ich bekam von Chris noch eine Nachricht, wo ich eventuell ein Housing für meine Go Pro herbekommen. Nach dem Frühstück bin ich dort hingelaufen, während Friedrich die Motorräder bepackte.

    Ich hatte Glück und es war alles da, was ich benötigte. Wunderbar, dann gibt es ab morgen auch wieder Bilder von unterwegs.

    Um zur Autobahn zu kommen, mussten wir einmal quer durch Wien fahren und es hat sogar geklappt! Als Landmenschen sind wir ja die Großstädte nicht so gewohnt. Einmal auf der Autobahn bleiben wir auch drauf. Es gibt am Neusiedler See ein Outlet Center, aber die Autos standen Schlange und kamen nicht von der Autobahn. Gut so, wir haben eh keinen Platz mehr auf den Mopeds frei.

    Insgesamt war die Strecke ganz gut zu fahren, allerdings waren unheimlich viel LKWs unterwegs.

    An der Grenze zu Ungarn gab es keine Kontrollen, wir tankten vorher noch einmal voll, da wir ja noch keine ungarische Währung hatten.

    Das Wetter: im ersten Drittel habe ich gefroren, im zweiten Drittel hat es geregnet und im letzten Drittel habe ich geschwitzt, da ich mir unterwegs wärmere Klamotten angezogen habe.

    In budapest angekommen, fanden wir fast auf Anhieb den Weg. Nur auf den letzten 2 Kilometern mussten wir doch auf das Navi zurückgreifen.

    Mit der Unterkunft (Christina Residence) sind wir sehr zufrieden, nur dass der Fahrstuhl defekt war und wir 13 Treppen hochlaufen mussten, das hat uns nicht so geschmeckt, wobei Friedrich den größten Teil schleppen musste.

    Dafür bekamen wir aber 5 Dosen kühles Bier (!!!) als Trostpflaster. <%%

    Wir haben uns langsam von den Strapazen erholt und werden nachher noch ins Städtchen gehen.

    Viele Grüße
    Petra

    Wir sind gerade gut in Budapest angekommen. Den Weg zu unserer Unterkunft haben wir gut gefunden. Wie immer habe ich den Navi auf den letzten 2 Kilometern angeschlossen. Bis dahin hat Friedrich uns gut durchgelotst.

    Unterkunft ist prima, einziges Manko, der Fahrstuhl ist kaputt und wird erst morgen repariert. Das hieß, wir müssten ALLES 13 Treppen nach oben schleppen! Boah, wenn ich das gewusst hätte... }cWir erholen uns jetzt etwas und dann geht es los! Wir können wieder zu Fuß in die City gehen.

    Ein Stündchen ausruhen auf dem Zimmer und um 17 Uhr hatten wir eine Verabredung beim Vietnamesen.

    Wir haben beide noch nie vietnamesisch gegessen und waren sehr angetan. Das Essen hat prima geschmeckt und wir haben einen netten Abend verlebt!

    Das wars für heute. Morgen geht es weiter nach Budapest.

    Viele Grüße
    Petra

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