Beiträge von Petra

    Stadtmauer, Kabatas und Großer Bazar

    Unser letzter Tag brach an, das Wetter hat sich ein wenig geändert, es sah sehr diesig aus. Friedrich wollte gerne zur Stadtmauer. Das war eine gute Idee, denn ich war auch nur einmal kurz da und hatte überhaupt keine Erinnerung.

    Wir entschieden uns eine ganze Weile an der Stadtmauer entlang zu gehen und starteten an der Haltestelle Topkapi (Stadtteil) mit zu verwechseln mit dem Palast an ganz anderer Stelle.

    Wir liefen erst außen an der Stadtmauer bis zum Tor, dann liefen wir innen an der Stadtmauer weiter. Es gibt viele Grünanlagen mit Picknickbänken und großen Spielplätzen. Wir koinnten auch an einer Stelle auf die Stadtmauer klettern, sahen einige interessante Bilder vom Künstler Fatih Alkan, gingen lange an den riesigen Friedhöfen hinter der Stadtmauer entlang.

    Mit der S-Bahn fuhren wir bis nach Kabatas und wollten eigentlich zum Taksim Platz, aber es war zu spät geworden und als wir die Steigungen sahen, verzichteten wir darauf und nahmen die S-Bahn wieder in Richtung Galata. Noch waren wir nicht sicher, was wir machen, entweder Turm oder Großer Bazar. Das wollten wir uns unterwegs überlegen.

    Als die Bahn kam, bekamen wir einen Schrecken, sie wurde zwar hier eingesetzt aber es standen Menschenmassen, die mitfahren wollten. Keine Chance auf einen Sitzplatz. Mit jeder Station wurde es voller, nicht immer kamen alle mit und man konnte nicht mehr umfallen.

    Wir überlegten, ob wir es wagen könnten, am Großen Bazar auszusteigen... und machten es, liefen durch die Gänge, auch hier Menschenmassen.

    Mit Ach und Krach kamen wir dann wieder in eine Bahn und fuhren zurück zum Hotel. Hier erwartete uns eine Einladung zu einem Dinner vom Hotelmanagement wegen der Unannehmlichkeiten mit dem Zimmer.

    Ja, das war´s dann erst einmal. Wenn ich wieder Zuhause bin, dann werde ich noch etwas ausführlicher über unseren Aufenthalt berichten.

    Vorab, gefallen hat es uns!

    Viele Grüße
    Petra

    Kardiköy auf der asiatischen Seite

    Heute haben wir mal der asiatischen Seite einen Besuch abgestattet. Mit der Fähre fuhren wir von Eminönü nach Kadıköy. Die Fahrt dauerte nur rund 30 Minuten und dann waren wir schon in Asien. :) Das eingerüstete Bauwerk auf dem 2. Bild ist der Haydarpasa Bahnhof zu sehen, ein Geschenk vom Kaiser Wilheln II. Er wird aber nicht mehr als Bahnhof genutzt und es ist nicht klar, was daraus werden soll.

    Wir hatten uns wieder einen Spaziergang aus dem Michael Müller Reiseführer rausgesucht, nicht ganz 5 km. Das Wetter war heute nicht ganz so freundlich, im Schatten wehte dann doch manchmal ein kühles Lüftchen.

    Dieser Stadtteil soll einer der coolsten auf der asiatischen Seite sein. Wir haben festgestellt, es ist hier doch etwa anders als auf der europäischen Seite. Wir gingen durch kleine Gassen, liefen durch das Marktviertel mit einem riesigen Angebot an Früchten, Gemüse, Oliven und vieles mehr.

    Am Marmarameer spazierten wir die Uferpromenade entlang und genossen die warmen Sonnenstrahlen. Von dort gingen wir dann wieder zurück zum Fähranleger, machten hier und da noch einen Schlenker, zum Beispiel an der armenischen Kirche und der orthodoxen Kirche, tranken einen türkischen Tee und wir aßen auch eine Kleinigkeit unterwegs.

    Es gab einige lautstarke Versammlungen, da haben wir uns dann doch lieber fern gehalten. Im Marktviertel war es unheimlich voll, wir kamen auch an einem Tchibo-Laden vorbei. Ich musste unbedingt dort einmal reinschauen. Es werden tatsächlich neben Kaffee auch andere Dinge wie Küchenhelfer, Kleider, Schmuck etc angeboten, wie man sie in unseren deutschen Läden kennt, alles original in deutscher Sprache.

    Hier nun ein paar Bilder!

    Viele Grüße
    Petra

    Wir sahen etliche Brautpaare mit ihren Fotografen, ich fand viele Streetartmalereien und dann erreichten wir das Goldene Horn und gingen am Wasser entlang, bis zum Fischmarkt. Wir wollten eigentlich noch auf die kleine Insel Kiz Kulezi, aber es gab keine Fähre mehr dorthin. So liefen wir über die Galata-Brücke zurück und stiegen dort wieder in die S-Bahn.

    Es ist recht schwierig aus der Fülle an den Fotos, die ich gemacht habe, auf die Schnelle ein paar rauszusuchen, diese zu bearbeiten, um sie hier zu zeigen.

    Das war´s erst mal wieder. Morgen gibt es die Karte dazu und auch wieder einen kurzen Clip.

    Viele Grüße und gute Nacht!
    Petra

    In den Stadtteilen Galata und Karaköy unterwegs

    Wieder war es sehr angenehm warm, so dass ich nur mit Fleecejacke loszog und habe es nicht bereut. Mit der S-Bahn führen wir über die Galatabrücke und stiegen in Karaköy aus. Dort suchten wir die Tünel-Bahn (unterirdische Standseilbahn aus dem 19. Jh.) und fuhren die kurze Strecke bis Beyoğlu, wanderten den Istiklal entlang, eine Einkaufsstraße die so gut wie alles bietet und dementsprechend war es voll.

    Wir entdeckten die Basilika St. Antonius, und hielten Ausschau nach der Deutsch-Türkischen Bücherei, gingen durch kleine Gassen, aßen super lecker beim Libanesen, mit dem Aufzug fuhren wir auf den Galata-Turm, nur 2 Etagen mussten wir zu Fuß gehen und hatten einen fantastischen Rundumblick.

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