Beiträge von Petra
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So schnell kann ich gar nicht laufen.

Mittlerweile ist es etwas wärmer geworden, aber ich kann noch nichts wieder ausziehen. Ich zeige später mal, was ich Frostkötter alles anhabe. Habe es extra mal fotografiert.
Ich glaube, ich muss auch den Screenshot wieder rausnehmen, ist ja hier alles öffentlich.

Ich will mit ja keinen Ärger machen.
Nun bin ich schon 8 km unterwegs und noch immer nichts, wo ich mal einen Kaffee bekomme.
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Guten Morgen, ich habe an vieles gedacht, aber nicht an Winterklamotten...

Wetter Sahagun: 6 Grad

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Danke euch, ja ich gehe bewusst alleine und ab und zu gibt es dann nette Gespräche, meist jedenfalls.
Ich hatte ja den jungen Mann aus Taiwan kennengelernt, jung und schnell, er ist schon 2 Stationen weiter. Heute hat er mich per Facebook angeschrieben und gefragt wie es mir geht und wie weit ich mit den PI-Zahlen bin. Darüber habe ich mich richtig gefreut. Auch Young Jung hat sich bei mir gemeldet, sie war zwei Tage krank und hinkt nun hinterher.
Man findet ja immer sehr schnell raus, mit wem man auf einer Wellenlänge ist...
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was ist in Schottland los???
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Frauenkirche
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In Moratinos habe ich ein Zimmer im Hostal Morantinos gebucht. Das war ein Glücksgriff, hier habe ich mich absolut wohl gefühlt. Man wird so freundlich empfangen, das Zimmer ist hell und sehr ansprechend, der Blick aus dem Fenster.
Man merkt, man ist auf Pilger eingestellt. Jedes Zimmer hat einen Wäscheständer, wunderbar, ich nutze das gleich aus, denn man wird hier staubig und schmutzig.
Das Essen ist sehr lecker, der Wein schmeckt, was brauche ich mehr!
Das war´s mal wieder für heute!
Viele Grüße
Petra -
Eine letzte Pause machte ich dann an einem schönen Rastplatz. Ab und zu muss ich ja meine Schuhe und Strümpfe ausziehen, damit ich keine Blasen bekomme. In den Gaststätten darf man das nicht. Ich habe es einmal gemacht und habe die Quittung dafür bekommen. Ich wurde so angemacht, dass es mir immer noch peinlich ist.
Aber das Wichtigste ist, ich bin immer noch blasenfrei. Ich sage nur, neben dem häufigen Ausziehen der Schuhe sind das auch die doppellageigen Wrightsocks "Schuld".
Nach der Pause dann der Endspurt
Ich fand, es war eine schöne Strecke und man sieht, ich war meist alleine. Das liegt auch daran, dass ich so langsam gehe, finde ich aber auch gut.
Ich laufe gerne alleine. -
In Ledigos machte ich eine längere Pause, nun bin ich schon sechseinhalb Kilometer gelaufen. Ich gönnte mir ein Schokocroissant und einen Cappuccino. An ein gesundes vollwertiges Essen ist hier absolut nicht zu denken. Aber auch darum mache ich mir keine Gedanken und genieße alles, was ich esse und trinke.

Nach weiteren dreieinhalb Kilometern gehe ich durch den Ort Terradillos de los Templarios (Felder der Templer)
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Die Pilgerautobahn war nun endgültig vorbei und ich genoss die schöne Landschaft mit den tollen warmen Farben.
Immer wieder huschten Mäuse von rechts nach links oder umgekehrt. Vögel begleiteten mich und der Kuckuck rief so oft, dass ich mit den Münzen in meiner Hosentasche klimperte, denn das soll ja bekanntlich Glück bringen.
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Das Frühstück war eine herbe Enttäuschung. Es wurde ab 7 Uhr als Büffet angeboten. Ich war um 7:30 dort und alle andere Pilger waren schon so gut wie auf dem Weg.
Daher gab es für mich die Reste, harte Kanten Brot, ein lauwarmes eingetrocknetes Bratei, eine winzige Scheibe Käse, lauwarmer Kaffee und dafür musste ich auch noch 7 Euro bezahlen, eine Unverschämtheit!

Normalerweise kann mich nichts so schnell aus der Fassung bringen, vor allem bin ich ja als Vegetarier einiges gewohnt. Nutzt nichts, so ist das manchmal. Ich habe mich nun aber nicht weiter geärgert, denn davon bekommt man nur Falten.

Gestern musste ich nur 14 Kilometer laufen und es war für mich eine schöne Strecke. Früh am Morgen war es noch kühl, aber nach und nach wurde es wieder wärmer, aber nicht mehr heiß.
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7. Etappe von Calzadilla de la Cueza nach Moratinos- ca. 14 km
der Link zu Google Maps:
https://drive.google.com/open?…fSjmQxYghBmcM&usp=sharing -
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Neptuns Staircase, ich kann mich erinnern...
Wir haben schottisches Wetter... Schöne Grüße...
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Schnittchen
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Endlich ist die lange Etappe vorbei, froh bin ich schon, wenn sie auch gefälliger zu laufen war, als ich gedacht hatte. Man sollte einfach nicht alles zu 100 % glauben, was so erzählt wird.
Sicher bei Regen wäre das wieder eine ganz andere Hausnummer.
Hier im Ort Calzadilla de la Cueza ist allerhand los. Viele Pilger legen hier einen Übernachtungsstop ein. Dementsprechend ist auch viel los in diesem kleinen Ort, der nur etwas mehr als 50 Bewohner hat.
Das zimmer ist ok, das Abendessen sogar sehr gut, endlich gibt es mal etwas Gesünderes. Ich habe einen netten Tischnachbarn, er ist Franzose und nach anfänglichem Schweigen, haben wir uns dann doch ganz nett unterhalten.
Das war´s mal wieder für heute.
Viele Grüße
Petra
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Ich lese einen schlauen Spruch:
Der längste Weg beginnt mit einem Schritt
Ich hatte mich mit Proviant versorgt, denn es hieß, auf dem 18 km langen Weg gäbe es nichts.
Es gabe aber doch etwas. Sogar zwei Möglichkeiten sich hinzusetzen und etwas zu essen und zu trinken kaufen. Nur WCs gab es einfach nicht...
Vermutlich sind diese beiden privaten Verkaufsstände nur nach Lust und Laune auf und somit nicht geeignet in den Reiseführer aufgenommen zu werden. Jedenfalls lieft fetzige Musik, es gab sogar Würstchen vom Grill und vieles anderes.
Da bedauerte ich schon, dass ich mir das Bagutte im Hotel gekauft habe. Es war nämlich trocken, da ohne Butter und nur ein paar scheiben Käse dazwischen. -
18 Kilometer durch die Meseta, da hatte ich schon etwas Respekt. Kein Strauch, kaum ein Baum, nur Natür und keine Dörfer.
An diesem Tag bin ich sehr früh aufgestanden, ab 6 Uhr gab es schon Frühstück und ich wollte zeitig los, da ich nicht wusste, was mich erwartete.
Zunächst einmal musste ich jedoch aus der Stadt raus.
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