Beiträge von Petra

    Nach einer langen Fahrt erreichten wir unser Ziel, ich hatte für uns das Motel Gabriel in Gundagai gebucht.

    Und irgendwie war ich nicht sehr erstaunt, als ich dieses las. (Bild 5)

    Wir waren aber zufrieden, es ist nur für eine Nacht. Das Zimmer ist sauber, das Auto steht davor und es gab auch eine Sitzgelegenheit vor dem Zimmer. (dass man dies als Terrasse bezeichnet ist aber ein wenig übertrieben ;-))

    Da, wo die Ortschaften sind, es sind wirklich nur wenige, gibt es wieder große Plantagen, die ausgeklügelte Bewässerungssysteme haben. Auch riesige Getreidespeicher sahen wir.

    Es ist ziemlich heiß unterwegs, wir kommen aber gut voran, denn die Straßen sind so gut wie leer. Außer in den Orten haben wir auch so gut wie kein Handyempfang. Eigentlich wollten wir immer mal überprüfen, ob unser Ersatzreifen genügend Luft hat. Aber irgendwie haben wir das immer wieder vergessen.

    Nun folgen wieder lange öde Strecken durchs Outback. Erstaunlich viele überfahrene Tiere liegen am Straßenrand. Wir haben Glück auf dieser Fahrt nur einmal kam uns ein Wallaby etwas zu nahe, aber es ist nichts passiert.

    Wir sahen Kakadus, Kookaburras, (wusstet ihr, dass er zur Familie der Eisvögel gehört?) und die Australische Elster (Flötenvogel), wir tankten unseren Wagen auf und Freidrich hatte Appetit auf einen Veggie-Burger, na gut, dann ließ ich mich auch überreden. ;)

    Von Mildura nach Gundagai - 641 km

    Die Entfernung haben wir bewusst in Kauf genommen, denn wir mussten den Wagen am folgenden Tag um 14 Uhr abgeben und wollten daher "nur" eine kurze Strecke fahren.

    Es war aber schon ein ordentlicher Ritt. Wir hangelten uns von einem bewohnten Ort zum nächsten, wobei hier schon mal locker 145 km liegen.

    Pausen machten wir in Balranald, Hay und Narrandera. Wir machten ein Picknick am Murrumbidgee River, bestaunten die Bäumen und hier verkauft man Eis in 5KG-Beuteln.

    Wir haben es wunderbar in der Zeit geschafft und sind pünktlich in Sydney angekommen. Erst zum Hotel gefahren, eingecheckt, Koffer und allem Krempel ins Zimmer gebracht, dann eine Tankstelle gesucht, den Wagen vollgetankt und ihn wieder bei Hertz abgegeben, keinerlei Mängel. :love:

    Dann sind wir zu Fuß nach Mascot gelaufen, haben uns verlaufen, dann aber doch die Einkaufsstraße gefunden und für nachher eingekauft. Nun gehe ich nicht mehr vor die Türe, wollte eh bissel Bericht schreiben. Vor allem muss ich mich wieder wegen Autobahngebühren irgendwo anmelden, denn wir sind ja die M5 gefahren und das muss man bezahlen.

    Egal, wir haben ja jetzt Zeit. ;)

    Das ändert natürlich nichts an der DSGVO und KUG, danach dürfte man das natürlich nicht, aber, für mich ist das hier ein besonderes Ereignis und wenn sich eine Person darüber beschwert, dann wird natürlich das Bild sofort gelöscht.

    Spülmaschine, Waschmaschine, eine tolle Gartenanlage mit Grill und natürlich überall Fernsehbildschirme und ganz toll der Pool.

    Den nahmen wir auch als erstes in Angriff. Herrlich sich nach einer langen und heißen Tour im Wasser entspannen zu können.

    An diesem Abend unternahmen wir nichts mehr, denn morgen hatten wir noch einen längeren Fahrtag.

    Viele Grüße

    Petra

    Es war übrigens total heiß, weit über 30 Grad, angekommen in Mildura, tankten wir unseren Wagen voll und kauften 4 Brötchen ein. Brotbelag und Getränken hatten wir noch genug da.

    Unsere Unterkunft Mildura Holiday Villas fanden wir dann auch im zweiten Anlauf. Die Rezeption war nicht besetzt und andere Gäste machten uns darauf aufmerksam, dass man eine SMS oder eine Mail mit Informationen bekommt. Toll, ich hatte meine Mails nicht abgefragt, das mache ich im Urlaub nur sporadisch.

    Es gab aber eine Telefonnummer und an diesem Tag war ich froh, dass ich eine SIM-Karte mit Daten UND Telefon gekauft habe, was ich sonst nicht mache.

    So konnte ich bei den Besitzern anrufen und wir erfuhren die Details.

    Wir waren begeistert. eine tolle Unterkunft:

    Viel zu sehen gab es nicht. Wir kamen in die fruchtbare Ecke, hier sah man riesige Plantagen mit Obstbäumen, Weinreben, ja sogar Olivenbäume gab es. ansonsten war aber nicht viel los. Es gab auch auf lange Strecken einfach nichts, das Telefon und das Internet funktionierte streckenweise überhaupt nicht und am Wegesrand sah man immer wieder tote Tiere, Kängurus, Ameisenigel, Kaninchen...

    Dann folgte wieder karges Land mit einfach nichts.

    Eine Pause machten wir dann noch bei Cragg Island am Murray River und eine weiteren beim Lake Cullulleraine Store. Hier gabe s so gut wie alles, eine Tankstelle ein Restaurant und einen Laden, alles in einem...

    Friedrich bestellte sich eine große Tüte Pommes, die war wirklich riesig, aber mit vereinten Kräften haben wir alles geschafft.

    Von Kangaroo Island nach Mildura - 405 Kilometer plus Fährfahrt

    Um halb sieben hatte ich den Wecker gestellt, um 7 Uhr waren wir mit allem fertig. Einen Kaffee wollten wir uns am Fähranleger von Penneshaw holen.

    Um kurz nach sieben fuhren wir los und waren nach wenigen Minuten am Fähranleger. Ich wunderte mich schon, warum die Autos schon auf die Fähre fuhren, dachte mir aber nichts dabei. Denn unsere gebuchte Fähre sollte erst um 8:30 ablegen. Es war die erste, die wir gebucht haben.

    Ich ging zum Checkin und "sie" fand mich nicht. Ich gabe ihr die Bestätigung und sie meinte (natürlich auf englisch), ah erst um 8:30, diese Fähre geht um 7:30, ob wir es standbye versuchen wollten? Klar, warum nicht, dann sind wir eine Stunde früher auf dem Festland.

    Wir mussten mit dem Wagen in die 6. Reihe, dort sind die Wartelisten. Ich hätte nie gedacht, dass wir noch auf die Fähre kommen, denn sie war schon voll, da sprach der "Einweiser" ins Mikro: and this little car? is there same space left? und es war noch Platz, aber wirklich das allerletzte Stückchen. Vorher mussten noch ein paar Wagen zusammengeschoben werden.

    Wir freuten uns jedenfalls. Da wir am Fähranleger keinen Kaffee mehr bekommen haben, kauften wir uns auf der Fähre einen Cappuccino einen Kaffee und dazu ein Sandwich. Dieses Mal blieben wir drinnen.

    Fridrich musste seinen Wagen als erstes runterfahren, denn sonst wären keine anderen vorbeigekommen. Ich sprang auch schnell ins Auto und dann brausten wir los.

    Unsere Route wählten wir über Victor Harbour - Murray Bridge - Loxton - Renmark -Mildura

    Den ersten Stop machten wir in Victor Harbour. Die Straßen sind leer, es ist ein angenehmes Fahren.

    Dann sahen wir wieder diese Quarantäne Hinweise. Wohlweislich haben wir aber auf Früchte und Gemüse als Proviant verzichtet, so dass wir guten Gewissens in die geschützten Gebiete fahren konnten.

    Das ist mir so mit LH noch nie passiert und wenn hat man halt Anspruch auf Umbuchung auf eine andere Airline.Scoot schreibt das auch in ihren AGB, dass sie bis 4 Stunden vorher noch die Zeiten ändern können. Bei IATA-Airlines sieht es etwas anders aus. AF hat ja im letzten Jahr meinen Flug auch gestrichen und mich auf LH umgebucht. Scoot macht das nicht. Da hat man dann keine Chance, man bekommt auch kein Geld zurück, sondern nur einen Gutschein (friss oder stirb). Egal, ist halt so. Mit Linienflüge hat man einfach mehr Rechte. Wir haben Gott sei Dank noch ein paar Tage Singapur geplant, bevor wir zurück nach Deutschland fliegen. Redfloyed und Gusti aus Erhards Forum hatten sogar eine Verschiebung von 12 Stunden, auch mit Scoot.

    Wir sind morgen ja am Flughafen, das schauen wir mal, was wir machen werden.

    Der Ort ist ganz nett, es gibt ein paar historische Häuser und zur Freude Friedrichs stehen hier auch uralte Oldtimer, es sind Traktoren, sogar deutsche Fabrikate sind dabei.

    Ein Traktor wird gerade angeschmissen, das heißt man glüht erst vor und dann muss angekurbelt werden. Ich hatte jetzt keine Lust noch weiter zuzuschauen, also habe ich Friedrich die Kamera in die Hand gedrückt und ihm ein paar Funktionen erklärt. Seine Bilder darf er jetzt gerne selber machen, bin gespannt. Für mich sind Traktoren, mögen sie auch noch so alt sein, einfach nicht interessant. :D

    Ja, das war schon eine lange Strecke. Wir wollten aber lieber heute etwas mehr fahren um morgen dafür nicht hetzen zu müssen. Bis 14 Uhr müssen wir den Wagen zurückgeben. So können wir morgen in Ruhe die letzte Strecke fahren. Auf dieser Strecke gibt es aber auch kaum was...

    Wir sitzen schon auf der "Terrasse" und nun lassen wir den Abend ausklingen. Vielleicht gehen wir noch einmal um den Block. Das Internet ist jetzt aber schneller hier.

    Die Klimaanlage im Auto ist ganz gut, nur wenn man rauskommt, trifft einem der Schlag. Deswegen war ich ja hocherfreut über den Pool und bin auch sofort reingesprungen, es war eine Wohltat.

    Eben an einer Tankstelle habe ich mal nach den Preisen für eine Schachtel Zigaretten gefragt und wäre beinahe tot umgefallen, die Schachtel kostete 44 AUD. :question

    Als sie mein Gesicht sah, meinte sie, sie hätte auch welche für 22 AUD, eine Schachtel.ihr könnt ja Mal googeln, wie viel Euro das sind. ;)

    Wie gut, dass ich nicht mehr rauche!!!

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