Beiträge von Petra

    Es war schon 20 Uhr geworden und wir wollten nun nicht mehr aus dem Haus gehen. So schauten wir uns im Hotel um. Als erstes fuhren wir hoch in den 31. Stock und schauten uns den Swimingpool an. Von hier aus können wir die Twin Towers nicht sehen und ins Wasser wollten wir nicht.

    Aber es gibt in demselben Stockwerk eine Bar und von dort aus haben wir die Türme sehen können.

    Bis 22 Uhr ist Happy Hour und wir bekommen zwei Biere für rund 5 Euro, das ist doch ein fairer Preis. Wir sitzen draußen und genießen den Blick auf die Petronas Towers.

    Hier machen wir die Bekanntschaft von Konni, er ist mit seiner Frau seit drei Jahren per Tandem unterwegs, gestartet in Deutschland. Da gibt es viel zu erzählen. Zwei Jahre haben sie noch, dann müssen sie zurück, denn die Versicherung ist nur 5 Jahre gültig. ;)

    Sie haben auch eine Seite im Netz: Bis Genf und dann links

    Morgen wollen sie auch hier oben in der Bar sein.

    Willkommen in Kuala Lumpur, Malaysia!

    Der Flug war nur kurz und recht ruhig, bis auf meinen Sitznachbarn eine Reihe hinter mir. Ich dachte, es sein ein Kleinkind, welches pausenlos gegen den Sitz trat, nein es war ein junges Mädel, die mich beim Aussteigen frech angrinste, Schwamm drüber.

    1995 waren wir schon einmal in Kuala Lumpur, aber es hat sich verändert. Das fängt schon beim Flughafen an, denn dieser wurde erst 1998 in Betrieb genommen. Die Wege sind weit, die wir gehen mussten, aber da wir ziemlich vorne saßen (in der 5. Reihe) waren wir auch schnell draußen und "hetzten" sofort zur Immigration.

    Dieses Mal mussten wir weder Zettel ausfüllen noch fragten sie wie lange wir bleiben wollten. Es wurde ein Foto gemacht, wir mussten unsere Fingerabdrücke da lassen und schon hatten wir den Stempel im Pass.

    Die Koffer kamen auch schnell an, wir tauschten 50 Euro (Kurs 1 : 4,25) um und kauften uns im Flughafen eine Taxifahrt zum Hotel für ca. 25 Euro. Der Flughafen liegt recht weit außerhalb, wir fuhren rund 60 Kilometer.

    Wir haben ein Zimmer im Ibis City Center gebucht. Es liegt in Sichtweite der Petronas Towers.

    Ich hatte schon im Vorfeld angefragt, ob wir für den 3.2. einen Late-Checkout haben könnten, das wurde uns per E-Mail verwehrt. Wir hätten eine komplette Nacht bezahlen müssen.

    Jetzt bei Ankunft versuchten wir es wieder und siehe da, für 120 MYR (das sind rund 25 Euro) dürfen wir das Zimmer bis 18 Uhr behalten. Klasse, denn unser Flug geht erst kurz vor Mitternacht.

    Außerdem fragten wir nach einem schönen Zimmer möglichst weit oben und mit einem Doppelbett. Man hatte uns nur ein Zweibettzimmer bestätigt. Auch das bekamen wir, unser Zimmer liegt im 24. Stock und wir haben einen Blick auf die Türme. :thump:

    Für den nächsten Tag, es war der 30.1.2019 , hatten wir einen Flug von Bangkok nach Kuala Lumpur gebucht und zwar mit Air Asia. Das ist eine Billig-Airline, wir haben uns gleich bei der Buchung 20 kg Freigepäck, ein vegetarisches Essen und einen Sitzplatz mit gekauft. Natürlich habe ich online eingecheckt, aber ich konnte die Boardkarte nicht ausdrucken. Am Flughefen gab es aber keine Probleme deswegen.

    Nach dem Frühstück packten wir alles zusammen, noch ein letzter Blick aus dem Hotelzimmer und dann hieß es Abschied nehmen.

    Wir nahmen uns um 11 Uhr ein Taxi zum Flughafen Don Muang. Wir hatten gehört, dass die Taxifahrt auch schon mal länger dauern könnte und dementsprechend viel Zeit eingeplant.

    Dem war aber nicht so und nach 40 Minuten waren wir schon da. Wir hatten uns ein Taxi mit Taximeter genommen. Immer kommen noch die Autogebühren hinzu, in diesem Fall waren es 120 Baht sowie der Flughafenaufschlag von 50 Baht. Insgesamt lagen aber unter 500 Baht.

    Am Flughafen hatten wir also noch viel Zeit und wir setzten uns in eine Café. Dort hatte ich Internetanschluss, schrieb etwas Bericht. Ich wollte auf ein spezielle Seite gehen und kam nicht drauf, weil Thailand gesperrt ist. So ein Mist, dann versuchte ich es mit einer VPN- App, die ich mir runtergeladen habe, die erste funktionierte nicht, aber mit der zweiten App klappte es dann endlich.

    Dabei ist mir die Zeit weggelaufen und mit Schrecken stellten wir fest, dass unser Flug in 40 Minuten mit dem Boarding anfing und wir noch nicht einmal durch die Kontrollen waren.

    Es hat gerade noch so geklappt. :) Die Ausreise war easy und an der Security legte ich lieber gleich alles aufs Band.

    Da ich uns schon vorher Sitzplätze gekauft hatte, durfte wir auch als erstes ins Flugzeug.

    Es gab ein wenig Verzögerung, das störte uns nicht, wir hatten ja keinen Termin. Das vegetarische Essen war sehr lecker. Das hätte jetzt nicht sein müssen, aber letzten Endes waren wir erst recht spät im Hotel und hatten ja nur das Frühstück im Hotel.

    Bei Air Asia muss man wirklich alles bezahlen, selbst das Glas Wasser. Man darf auch nichts mitbringen und dort verzehren. Nun ja, dafür sind sie halt günstig.

    Was fehlt denn noch? Klar, der Nachtisch! {a

    Das war allerdings nichts für mich, mit Ingwer und Mohn und so... aber meine Portion kam gut bei den anderen an.

    Dann war die Tour nun wirklich vorbei. Es hat Spaß gemacht und ja, die beiden Touren können wir empfehlen. :hhherzen

    Wir nahmen voneinander Abschied, dann handelte Kann noch die Preise für die Tuk Tuks aus und wie das Leben so spielt, unser Fahrer hat wohl nicht richtig zugehört, denn er wollte uns am Anatara auf der anderen Flussseite abladen. Das war leider komplett falsch und so brauchten wir etwas länger nach Hause.

    Das war´s dann erst einmal aus Bangkok, am nächsten Tag mussten wir richtig Abschied nehmen von einer tollen Stadt, die wir bisher nicht beachten wollten ;)

    Viele Grüße
    Petra

    Eine ganze Weile laufen wir durch das chinesische Viertel, lauschen den Worten von Kann. Es ist schon sehr interessant.

    Dann fahren wir mit dem TukTuk zu einem Restaurant. Im 8. Stock gelegen gibt es schon wieder was zu essen. Es wird ordentlcih aufgestischt. Wir trinken ein Pitcher und genießen den Blick auf den Fluss.

    Jetzt sind wir wirklich pappsatt, aber die Tour ist noch nicht zu Ende. Zu Fuß geht es nun zum China Gate.

    Kurze Zeit später gibt es schon wieder was zu essen. Ich passe dieses Mal.

    Aber nicht lange, denn etwas später gibt es wieder was Vegetarisches mit Spinat. Das schmeckt prima.

    Die beiden Gesundheitsdrinks lasse ich mit Verachtung links liegen. Den anderen scheints zu schmecken. Selbst die Schwester des Königs kommt einmal im Jahr hierher und trinkt einen Kräutertrank.


    Kann kauft kleine süße Köstlichkeiten, sie schmecken gut. Bei dem nächsten Getränk muss ich passen, das ist mir zu gesund und schmeckt scheußlich. Die anderen trinken es brav...

    Wir gehen weiter und nun gibt es wieder was zu essen von einem Straßenstand. Ich bekomme auch eine große Portion Gemüse. Dann tauchen wir in die Hinterhöfe ein. Es ist schon interessant zu sehen, wo viele Chinesen wohnen.

    An einer Ecke huscht eine Ratte vorbei, mhmm...

    Auf dem vorletzten Bild sieht man Seegurken. Kann erzählt uns viel über die Eigenheiten hier im chinesischen Teil. Ich wusste nicht, dass 50 % der Bewohner Thailands Chinesischer Abstammung sind.

    Am frühen Nachmittag lösten wir dann endlich die Gutscheine für den Wellcome-Drink am Pool ein.

    Ich nahm einen Ananassaft, Friedrich wollte was Exotisches und genauso schmeckte es auch.

    Danach nahmen wir den Hotelshuttle zum Sathorn Pier. Zu unserer großen Freude war Kann auch schon da. Wie schön, wir hatten wieder denselben Guide wie schon zwei Tage zuvor. Auch dieses Mal waren wir nur eine kleine Gruppe, es war noch ein Pärchen aus Hamburg mit von der Partie.

    So konnte es auch zügig losgehen. Wir fuhren mit dem Boot nach Ratchawong, das kannten wir ja noch von gestern.

    Schon ging es los über die Märkte. Wir haben so viel gesehen, so viel probiert, ich habe einfach nicht alles behalten. :Angel

    Schon den Tag zuvor sind mir diese Fotos aufgefallen (BIld 3) Kann erklärte, dass sind alles "Verbrecher", die gesucht werden.

    Am nächsten Morgen, es war Dienstag, der 29.1.2019 nahmen wir uns viel Zeit für ein ausgedehntes Frühstück. Da wir für den Nachmittag eine Tour mit Green Mango gebucht hatten, wollte ich den Vormittag gemütlich im Hotel verbringen. Ich hatte noch einiges an meinem Live-Reisebericht zu schreiben.

    Friedrich wollte einen kleinen Spaziergang machen. Ich gab ihm meine kleine Fuji mit und hier sind die sechs schönsten Bilder, die ich herausgesucht habe.

    Angekommen am Sathorn Pier war es nun schon fast 18 Uhr, nö, nun haben wir nur noch Hunger und Durst.

    Wie ich in den Kommentaren schon schrieb, haben super Glück gehabt und fanden ein tolles Lokal mit richtig leckerem Essen.

    Gut gelaunt und mit vollem Bauch ging es dann zurück ins Hotel.

    Das war ein schöner Tag!

    Viele Grüße
    Petra

    Tapfer kämpfen wir uns durch, bis es uns zuviel wird. Nein, wir müssen hier raus. Kurz überlegen wir, was wir noch machen wollen. Wir haben großen Hunger und ich wollte noch zum Jim Thomson House. Es hat noch bis 18 Uhr geöffnet.

    Gerne hätten wir auch von den Ständen gegessen, aber da gibt es zu wenig für mich, bzw. ich kann mich nicht richtig verständigen und nachfragen.

    So überlegen wir, dass wir erst einmal zum Sathorn Pier fahren, mit dem Boot versteht sich.

    Den Pier finden wir schnell, kaufen unsere Tickets und warten auf das Boot. Unser nachbar fährt auch die Strecke und er will uns Bescheid geben. Erst kommt ungewöhnlich lange kein Boot (es kommen schon welche, aber alle fahren die verkehrte Route)

    Dann kommt endlich eins und wir hören nur: obverload, overload. Mist nur 10 Personen kommen mit, die vielen anderen wie wir auch, bleiben zurück. Das ist nervig, vor allem weil wir fast eine weitere halbe Stunde warten müssen, ehe endlich eins kommt und auch hier werden nicht alle Wartenden mitgenommen. Wir haben jedoch Glück.

    Wir liefen an den Marktständen vorbei, schauten mal hier und dort. Geschockt war ich über die "noch" lebenden Schildkröten, es gab viele kleine und auch große. Ich will auch lieber nicht wissen, was mit denen geschieht. Eine Verkäuferin packte 2 große in eine Plastiktüte, aber die Kundin fing an zu feilschen und schließlich landeten beide wieder in der Schüssel.

    Wir liefen nun bis zum Ende des Marktes, er geht entlang des Kanals (Bild 5) und endlich fanden wir einen Übergang über den Kanal.

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