Beiträge von Petra

    Tapfer kämpfen wir uns durch, bis es uns zuviel wird. Nein, wir müssen hier raus. Kurz überlegen wir, was wir noch machen wollen. Wir haben großen Hunger und ich wollte noch zum Jim Thomson House. Es hat noch bis 18 Uhr geöffnet.

    Gerne hätten wir auch von den Ständen gegessen, aber da gibt es zu wenig für mich, bzw. ich kann mich nicht richtig verständigen und nachfragen.

    So überlegen wir, dass wir erst einmal zum Sathorn Pier fahren, mit dem Boot versteht sich.

    Den Pier finden wir schnell, kaufen unsere Tickets und warten auf das Boot. Unser nachbar fährt auch die Strecke und er will uns Bescheid geben. Erst kommt ungewöhnlich lange kein Boot (es kommen schon welche, aber alle fahren die verkehrte Route)

    Dann kommt endlich eins und wir hören nur: obverload, overload. Mist nur 10 Personen kommen mit, die vielen anderen wie wir auch, bleiben zurück. Das ist nervig, vor allem weil wir fast eine weitere halbe Stunde warten müssen, ehe endlich eins kommt und auch hier werden nicht alle Wartenden mitgenommen. Wir haben jedoch Glück.

    Wir liefen an den Marktständen vorbei, schauten mal hier und dort. Geschockt war ich über die "noch" lebenden Schildkröten, es gab viele kleine und auch große. Ich will auch lieber nicht wissen, was mit denen geschieht. Eine Verkäuferin packte 2 große in eine Plastiktüte, aber die Kundin fing an zu feilschen und schließlich landeten beide wieder in der Schüssel.

    Wir liefen nun bis zum Ende des Marktes, er geht entlang des Kanals (Bild 5) und endlich fanden wir einen Übergang über den Kanal.

    Zurück geht es nun wieder zur Samsen Road. Wir haben Glück und finden den Thewet Market. Da gehen wir hinein. Es ist nur ein kleiner Markt. Rechts und links sind die Stände aufgebaut und in der MItte gibt es nur einen schmalen Gang. Touristen haben wir keinen einzigen gesehen, allerdings werden hier auch nur ganz ormale Dinge angeboten, wie Fische geeiste und auch lebende, oder nach Luft jappsende, Gemüse, Fleisch, Gewürze und vieles mehr, was man so braucht.

    Auf unserer Karte sehen wir, dass es ganz in der Nähe einen weiteren Tempelkomplex gibt, da biegen wir einmal ab, um uns den Wat Thewarat Kunchon genauer anzuschauen.

    Wir sehen ein Kaffee, genau das brauchen wir jetzt, dazu kaufen wir uns noch ein paar Kekse. Es ist schließlich schon nach 14 Uhr.

    Genau gegenüber dieser Tempelanlage liegt der Pier Thewet, aber auch hier finden wir keine Möglichkeit hinüberzugehen.

    Auch hier führt ein Weg zu einem Pier. Wir gehen bis zum Ende, aber es verkehren natürlich keine Boote irgendwohin. Wir sehen zwei Angler, die etliche Angeln ausgelegt haben, aber gefangen haben sie noch nichts.

    Von hier aus haben wir noch einmal einen Blick auf die Stelzenhäuser und auf der anderen Seite auf die "Königsbrücke" Thanon Rama VIII.

    Wir müssen wieder zur Kirche zurückgehen und biegen nun in die rechte Straße ein.

    Hier heißen alle Straßen Soi Samsen und dann folgt eine Nummer. Wir laufen also die Soi Samsen 11 und 9 entlang, finden einen Übergang über einen Kanal, kommen noch einmal an einen Steg, wo uns die Tauben in Scharen immer nachfliegen und die dicken Fische am Rande des Wassers herumspringen.

    Scheinbar wissen sie, wenn Menschen kommen, gibt es Futter. Ein junger Vater mit seiner kleinen hübschen Tochter macht Bilder, während sie das Brot den Tauben hinhält.

    Als wir weitergehen, folgen uns die Tauben, aber sie merken schnell, dass bei uns nichts zu holen ist.

    Ein Stück weiter sehen wir ein "Verkaufsstelle" für Brot für die Fische. Auch hier sollten Tauben nicht gefüttert werden. Aber bei so niedlichen Kindern kann man ja schon mal eine Ausnahme machen. ;)

    Immaculate Conception Church (Kirche der Unbefleckten Empfängnis) ist die älteste katholische Kirche in Thailand.

    Wir setzen uns vor der Kirche auf eine Bank, sie steht im Schatten und ich brauche eine kleine Pause. Wasser haben wir genug mit und ich schmöker in dem Buch "555 Tipps für Bangkok", aber diese Gegend ist dort nicht beschrieben. Wir haben auch bisher noch keinen anderen Touristen gesehen

    Da spricht uns ein älterer Thailänder an. Er spricht gut englisch, denn er lebt in der Gegend von Los Angelos. Er hat mit seiner Schwester gerade für seine 90 Jahre alte Mutter eingekauft. Nun tragen sie die Sachen ins Haus. Es liegt gegenüber von der Kirche. Der Platz vor der Kirche wird als Parkplatz benutzt. Zum Schluss schieben sie die Autos hin und her, bis alle wieder gut eingeparkt sind. Die Handbremse anzuziehen ist ein NOGO ;)

    Tja, nun wussten wir immer noch nicht, wie wir laufen mussten, um weiter zu kommen. Unsere Karte zeigt nicht alles an und außerdem gibt es hier ja die vielen künstlich angelegten Kanäle, die manchmal ein großes Hindernis für uns bedeuteten.

    Wir standen oftmals vor so einem Kanal und fragten uns, wie kommen wir nur rüber. Manchmal kamen wir rüber, nur dann trennte uns eine große Mauer von dem dahinterliegenden Weg.

    So artete dieser Spaziergang ein wenig in ein kleines Abenteuer aus, welches uns aber sehr gefiel. Wir hatten uns schon gedacht, dass wir uns in einer ruhigeren Gegend bewegen würden.

    Irgendwann sprach uns eine Frau (Bild 4 ) an und meinte (Gebärdensprache), wir dürfen nicht hier abbiegen, sondern müssen geradeaus weitergehen, denn da wäre "Conception".

    Wobei ich nicht wusste, was sie meinte. Wir taten mal, was sie wollte und ließen uns überraschen. Am Ende des Weges sahen wir dann, wohin sie uns schickte.

    Wir wollten nun zum nächsten Bootsanleger schlendern und Friedrich meinte, am Wasser entlang ist es doch am schönsten.

    So bogen wir eine kleine Gasse ein. Nach wenigen Hundert Metern merkten wir schon, dass dies sicher nicht der richtige Weg sei, egal, nun wollten wir auch das Wasser sehen.

    Wir waren bei den Hütten gelandet, die wir von der Brücke schon gesehen haben. Hier wohnen die Menschen in einer ziemlich ärmlichen Gegend. Am Ende des Weges standen wir dann in solch einer bewohnten Hütte. Die Bewohner verstanden uns natürlich nicht, aber sie lächelten uns an.

    Ich glaube, so oft verirrt sich keiner hierher. Friedrich fragte, ob wir einmal durchlaufen dürfen, um zum Meer zu gucken. Sie nickten und zeigten nach vorne. Wir durften. Im "Haus" habe ich nicht fotografiert, denn das fand ich nicht so passend.

    Das war schon eine spezielle aber sehr nette Begegnung.

    Auf dem Rückweg trafen wir dann noch einen Thailänder mit seinem kleinen Sohn. Er parkte gerade seine BMW ein.

    Dann sehen wir die Kirche und das St. Francis Xavier Convent. Es ist eine private Schule und nicht zu besichtigen. Nun gut, hätte ja sein können. :)

    Später habe ich erfahren, dass der Heilige Franzikus überhaupt nicht hier in Thailand war.

    König Rama III hat das Land und das Geld für den Bau dieser Kirche gespendet. (1834)

    Wir gehen in die Kirche hinein, sie ist offen und wunderschön, schlicht und hell mit vielen bemalten Glastüren und Fenstern.

    Für heute (Montag den 28.1.2019) hatten wir uns nichts groß vorgenommen, hatten aber so einige Ideen. Beim Frühstück schauten wir uns noch einmal die Karte an und entschieden uns für eine Fahrt mit dem Boot bis zur Krun Thron Bridge. Auf der anderen Seite der Brücke soll es ein Franziskanerkloster und eine katholische Kirche geben. (St. Francis Xavier Church).

    Mit dem Hotel-Shuttel fuhren wir zum Sathorn Pier und kauften uns dort die Tickets. Es gibt verschiedene Bootslinien, wir mussten die "Orangene" nehmen.

    Ich hatte mal meine GoPro mitgenommen, aber leider den Handgriff im Hotel liegen lassen. Fotografieren konnte ich trotzdem. Ich wollte einfach mal was ausprobieren.

    Angekommen sah das jetzt alles nicht sehr einladend aus. Wir gingen hoch zur Brücke, denn wir mussten diese überqueren um zur Kirche zu kommen.

    Im Wasser entdeckte ich wieder Warane und auf dem letzten Bild sieht man einige Hütten auf Stelzen im Wasser. Dazu später mehr.

    Danke Ingrid!

    Wir sind nach einem langen Tag wieder zurück und es war toll. Wir haben richtig viel gesehen . Ich sage nur: 8,6 Kilometer sind wir gelaufen! Der Bericht kommt heute Abend. :)

    Vorab ein Bild von unserem Essen, wir waren auf Empfehlung von Erhard im Queen of Curry und es war klasse.

    Na ja, es war schon etwas anders, denn wir haben mal wieder unterwegs nichts gefunden, was ICH essen konnte und als wir am Sathorn Pier ankamen, hing unser Magen schon in den Kniekehlen, denn wir sind auch noch unterwegs hängen geblieben: overload, overload...

    Schon wieder beim Inder oder ins Kurissara wollte ich auch nicht, also sind wir einfach am Sathorn Pier praktisch zu den nächsten Restaurants gelaufen. Das erste sagte mir nicht zu und dann sah ich das Queen of Curry, schaute auf die Karte und ja, es gab etliches Vegetarisches und mir fiel dann auch ein, dass Erhard mir das ja auch geschrieben hatte. Das nenne ich doch mal Zufall!

    Ich habe ein Yellow Curry mit Pilzen, Kartoffeln, Gemüse, Ananas und Kokosmilch genommen, ohne Fischsauce und überhaupt nicht scharf. Friedrich nahm ein Preaw Wan süß sauer mit Prawns, etwas scharf.

    Es hat wunderbar geschmeckt und ich war richtig gut zufrieden, Friedrich natürlich auch. Ja, das Restaurant kann ich wirklich auch empfehlen.

    Mein Curry war natürlich auch scharf, aber so wie ich es gut essen konnte, ohne gleich nach Luft zu jappsen.

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