Beiträge von Petra

    Die Einwohner von Reunion nutzen jede freie Minute und jede Lücke für ein Picknick. Sie halten an den kleinsten Stellen, selbst auf enger Straße packen ihre Tische, Stühle und das Essen aus und machen es sich gemütlich.

    Auch die weitere Strecke ist toll. Oben angekommen, erwartete und aber ein tropischer Regenguss, der einfach nicht aufhören wollte. Auch hier hätte man sehr schöne Wanderungen unternehmen können.

    Egal, das hat nicht sollen sein. So fahren wir einfach wieder zurück nach La Plain des Palmistes.

    Dieser Weg, den wir gefahren sind, ist ab und zu gesperrt. Man sollte aufmerksam die Beschilderung lesen, denn die Strafen sind hoch.

    Gestärkt fahren wir nun wieder ein kleines Stück zurück und biegen in den ausgeschilderten Weg ab. Es folgt eine richtig schöne Strecke mit vielen schönen Ausblicken. So oft kann man gar nicht halten. Vor allem sind die Wege nun oft auf so schmal und so nah am Abgrund, da will man gar nicht halten. Gut ist, es herrscht sehr wenig Verkehr, so dass man sich manchmal erschrickt, wenn dann doch ein Auto entgegenkommt.

    Am Col de Bébour halten wir einmal an, es fängt an zu nieseln. Das hält uns aber nicht weiter ab. ;)

    Hier in der Nähe befindet sich der Col de Bébour und der Forêt de Bébour. Da wollen wir hin. Bevor wir jedoch vom Hauptwege abbiegen, fahren wir in den Ort La Plaine des Palmistes und machen dort einen Kaffeestop. Als Tourist wird man immer nett angesprochen und die Franzosen bemühen sich redlich, wenn man mit französisch nicht weiterkommt. :thump:

    Friedrich liebt Pommes und hier werden die Pommes mit Senf serviert! So kenne ich es aus meiner Jugendzeit. ~^^

    Da wir jedoch nicht wandern wollen, machen wir hier nur einen kleinen Stop. Ich entdecke ein paar Vögelchen und lege mich auf die Lauer. Mein großes Objektiv habe ich immer hinten im Kofferraum. Wenn ich es schon auf die lange Reise mitgeschleppt habe, so möchte ich es auch wenigstens ab und zu benutzen. ;)

    Auf der Insel gibt es fast überall Bushaltestellen, so kommt man auch ohne Auto von Ort zu Ort. Allerdings weiß ich nicht, wie oft diese Busse fahren.

    Hier bei der Statue gibt eine eine Haltestelle. Schräg gegenüber gibt es einen kleinen Weg, den wir entlangfahren. Er endet auf einem Parkplatz. Von hier aus kann man verschiedenen Wanderungen unternehmen.

    Wenn wir dann am Abend wieder in unserem kleinen Paradies sind, dann springen wir meist erst in den Pool, dann gibt es ein ein eiskaltes Bierchen und später bereite ich uns dann ein Abendessen zu.

    Kommen wir nun zu dem 28.12. Wir haben eine kleine Inseltour geplant. Die Strecke führte uns zunächst über die N2 bis nach St. Pierre, dann bogen wir ab in die Berge (N3) Ich werde nicht mehr erwähnen, dass die Straßen einfach nur aus Kurven bestehen, die sich unaufhörlich in die Höhe schrauben, mal breiter, mal enger und Friedrich liebt die Fahrerei.

    Wir passieren den Ort Le Tampon und weitere kleine Orte. Kurz vor la Plaines des Palmistes sehen wir diese Statue auf einem Hügel. Wir halten an und schauen sie uns an. Es ist die Statue zu Ehren des Heiligen Expédite (Expeditus) Von diesem Heiligen haben wir vorher noch nie gehört. Er wird aber hier auf Reunion sehr verehrt. Er war ein römischerZenturio in Armenien, der wegen seines Glaubens 303 unter Diokletian gemartert wurde.

    Diese Informationen habe ich mir dann später aus dem Web geholt. Außer in Reunion wird er auch in Chile verehrt.

    19. Etappe: Die Fahrt zur Westküste

    Zitat

    Nach dem wunderbaren Tag im Abel Tasman NP fuhren wir auf dem Old Highway 61 durch das Motueka Valley. Es war eine schöne Fahrt mit wenig Verkehr, so dass Werner nicht allzu schnell fahren musste, da ihm kein LKW im Nacken saß.

    Wir blickten auf Schneeberge und grüne Hügel, ein herrliches Bild! Auf einigen Hügeln sahen wir eine gelbe Pracht, aber AchtungHier hat sich der Stechginster mit rasender Geschwindigkeit verbreitet, und verdrängte die einheimische Flora.

    Es gibt große Bemühungen im ganzen Land diese und andere eingeführte Pflanzen zurückzudrängen, damit die einheimischen Gewächse sich wieder entfalten können. Eine mühevolle Arbeit!

    Wir schlenderten ein wenig durch die Straßen, wie immer gibt es ein buntes Angebot. Erstaunt hat uns dann doch der kleine Büchertauschkasten.

    Da wir beide sehr zerstochen sind, ließen wir uns in einer Apotheke beraten und kauften ein sündhaft teures Mückenspray. Wir haben das Gefühl, es hilft besser.

    Viele der Pflanzen kennen wir, denn wir haben sie oft in Miniatur auf der heimischen Fensterbank stehen.

    Wir beenden den Rundgang und gehen zum Schluss noch in den Verkaufsladen. Hier erstehe ich ein Geschenk für meine Freundin, aber nein echte Vanille ist es nicht. Ein Röhrchen kostet 60 €uro!

    Im Nachhinein würde ich immer eine gefühte Tour empfehlen, sie dauert ungefähr 1,5 Stunden, man bekommt sonst zu wenig mit. Es finden täglich 2 Touren statt.

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