Beiträge von Petra

    Man hat es ja schon bei den vorherigen Bildern gesehen. Es hat sich am Nachmittag zugezogen und am Abend kam dann eine Regenguss. Es ist ja Regenzeit, daher muss man immer mal mit einem Schauer rechnen.

    Weihnachtliche Stimmung herrscht hier nicht so richtig.

    Pascal erzählt uns, dass sie sich für Junge Menschen engagieren, die Probleme haben. Sie fahren den Abend nach Saint Denis und wir haben freie Bahn :)

    In jeder Stadt wird ordentlich gefeiert mit Feuerwerk. Aber uns zieht es nicht nach draußen. Wir genießen die Ruhe.

    Diese Nacht schlafen wir richtig gut. Am nächsten Tag, es ist Heilig Abend, schlafen wir lange aus und haben uns einfach nichts vorgenommen. Wir brauchen mal einen Ruhetag.

    Irgendwann sind wir dann aber doch losgezogen und zwar zum Manapany-les Bains. Fast überall an der Küste herrscht ein Badeverbot. Es gibt zwei Gründe, erstens raue See und zweitens die Haie!

    Hier in Manapany-les Bains gibt es eine geschütze Bucht, da kann man unbesorgt schwimmen. Als wir da waren, gab es recht hoche Wellen . Ich bin nicht ins Wasser gegangen, Friedrich ist eine Runde geschwommen.

    Wow, das gefällt uns hier gut, da haben wir richtig Glück gehabt.

    Wir richten uns kurz ein und dann fahren wir einkaufen der Supermarkt ist nur wenige Minuten entfernt. Wir nehmen aber das Auto, denn wir wollen gleich für die Weihnachtstage alles einkaufen. Danach springen wir in den Pool und mehr "läuft" an diesem Tage nicht mehr. Die Aufregung war groß genug.

    Unsere Unterkunft ist ein Traum. Pascal und Fabrice haben sich hier ein kleines Paradies geschaffen. Was wir nicht wussten, wir sind die einzigen Gäste hier, haben ein schönes "Apartement" mit Bad, eine Open-Air-Küche und können, wann immer wir wollen den Pool benutzen. Am Pool gibt es noch eine gemütliche Sitzecke und wir haben rund um unser Apartement auch zwei Sitzgelegenheiten.

    Wir sind begeistert!

    Die Unterkunft hier habe ich schon im letzten Jahr im Dezember gebucht. Erst danach habe ich die Flüge gesucht.

    La Réunion

    Die Maschine war noch nicht einmal zu einem Viertel voll. Es gab ein Trinkpäckchen, denn der Flug dauerte nur 40 Minuten. Gab es zunächst noch viele Wolken, konnte ich beim Anflug auf St. Denis ein paar Bilder schießen.

    Die Einreise nach La Réunion verlief super einfach, denn diese Insel ist ein Übersee-Department von Frankreich und gehört daher zur EU.

    Wir haben uns hier für die ganze Zeit ein Auto gemietet, damit wir unabhängig sind. Die Autovermietungen sind alle am Flughafen von Saint Denis (RUN) zu finden. Es gibt noch einen anderen Flughafen im Süden: Saint Pierre.

    Dieses Mal bekamen wir genau das gebuchte Auto, auch ok, es ist ein Citroen C1. Für den 2. Fahrer mussten noch einmal 25 Euro zahlen, sowie 37 Euro Gebühren für irgendwelche Flughafenstandorte oder so. Hier braucht man keinen Internationalen Führerschein und die 4 Seiten AGB auf französisch haben wir uns nicht durchgelesen, verstehen wir ohnehin nicht. Man bekommt eine Blatt auf englisch, aber auch das ist schwer verständlich. Wir haben den Wagen dieses Mal bei Rentalcars gebucht, Vermieter ist Alamo bzw. Enterprise. Eine Komplettversicherung haben wir zusätzlich abgeschlossen.

    Endlich wieder als Fahrer richtig sitzen und auf der richtigen Seite fahren, das hat was. Die Straßen hier auf Reunion sind klasse. So kommen wir gut voran, denn wir müssen ja an das andere Ende, in den Süden.

    Unterwegs halten wir einmal an und machen eine Kaffeepause, dazu gibt es Samosas. Daran kann ich mich gewöhnen. :)

    Kommen wir nun zum nächsten Kapitel, unsere Reise nach La Réunion. Ich habe in der Nacht kaum ein Auge zugetan, zu groß war die Anspannung wegen des Zyklons. Wir haben den Wecker auf halb sechs gestellt. Als erstes schaute ich ins Internet, ob es neue Informationen gibt. Ich las nur, dass der Zyklon 250 km entfernt von Mauritius vorbeigezogen ist und jetzt die Gefahr vorbei ist.

    Was für eine Erleichterung!

    Allerdings konnte ich uns nicht auf dem Flug nach St.Denis einchecken. Es stand aber auch nichts auf der Webseite von Air Mauritius.

    Nathalie hat extra für uns ein Frühstück bereit gestellt, aber ich bekam keinen Bissen runter und trank nur ein Glas Orangensaft.

    Wir beluden das Auto und dann fuhren wir zum Flughafen. Als erstes mussten wir den Wagen abgeben, das dauerte ein Weilchen, aber es gab nichts zu bemängeln. Geschaut hat er aber genau, nur es waren schon so viele Kratzer vorher da... ich habe mir das Fotografieren vorher erspart, das wären ja Hunderte Bilder geworden. Schön, dass das alles so gut verlaufen ist. Jetzt müssen sie nur noch die Kaution frei geben. Das kann bis zu 14 Tagen dauern, sagte man uns.

    Im Flughafen checkten wir ein, es war alles problemlos, auch unser Handgepäck wurde weder gewogen, noch begutachtet. Bei den Sicherheitskontrollen legte ich gleich alle Objektive und Fotoapparate raus, so gab es auch keine Nachkontrolle.

    Wir hatten nun noch viel Zeit, denn unsere Maschine sollte erst um 10:05h losfliegen. So suchten wir uns ein Plätzchen mit Stromanschluss und ich vergnügte mich mit Bild- und Videobearbeitung. Außerdem bekam man 3 Stunden freies Internet.

    Irgendwann saßen wir alle im Bus und fuhren, eine Runde, eine zweite Runde und noch eine Runde...

    Dann kam die Durchsage, das Flugzeug hat einen Platten...:Kopffass:{a

    So warteten wir dann noch ein Weilchen und irgendwann durften wir an Board.

    Tschüss Mauritius!

    Es gäbe noch eine alte Kirche, ein Museum, aber dazu hatten wir keine Lust. So fuhren wir mit dem Auto an die Blue Bay. Auf dem Weg zur Ile aux Aigrettes sind wir mit dem Bus in Richtung Blue Bay gefahren.

    Wir wollten mal sehen, wie es dort aussieht. Es gibt ganz viele Resorts mit Privat-Strand. Wir sahen auch ganz viele "schöne" Häuser.

    Der öffentliche Bereich ist wieder sehr schön, sauber und ordentlich, mit Bänken und schattigen Picknickflächen.

    Kurz haben wir überlegt, ob wir einmal ins Wasser springen, aber es war dann doch schon 17 Uhr und es zog uns zurück. Wir mussten packen, ich wollte einchecken und wir wollten uns einen Plan machen, was wir tun werden, wenn der Zyklon doch heftiger ausfällt.

    Wir wurden in der Unterkunft unterwiesen, was wir zu machen haben, bekamen die spezielle Lampe mit Radioempfänger und verfolgten im Fernsehen die Durchsagen. Alle Programme wurden laufend durch Warnungen unterbrochen.

    Einchecken konnten wir auch nicht, da noch nicht klar war, ob die Flugzeuge fliegen konnten oder nicht. Etliche Flüge wurden gestrichen, unser Flug noch nicht.

    Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass wir eine sehr unruhige Nacht hatten.

    Hier tranken wir einen Kaffee, solche Orte sind auch immer gut, um mit anderen in Kontakt zu kommen. Schaut euch mal das schöne Porcellan an. :)

    Der Kaffee schmeckte auch vorzüglich! Zur Zeit steht alles in Blüte, oft ein schöner Anblick. Ich hätte gerne mein Makro mitgehabt. :)

    Übrigens es gibt im Landesinneren nicht so viele Tankstellen. Gestern auf dem Weg über die Berge gab es keine einzige. Wir gut, dass das Benzin ausgereicht hat. Hieran dieser Zapfsäule tankten wir. Friedrich hat sich genau ausgerechnet, wieviel wir verfahren haben und wiviel wir noch benötigen, denn wir mussten den Tank 3/8 voll zurükbringen.

    Es war noch nicht spät, aber es zog uns zurück. Wenn die Küstenstraße uberschwemmt wird, dann hätten wir ein Problem, denn man müsste dann einen riesigen Umweg fahren.

    Wenn man sich das Meer in Küstennähe ansah, dann konnte einem angst und bange werden. Es war nun aufgewühlt und braun erst ganz weit hinten sah man dann wieder die blaue Farbe.

    Immer wieder gab es kräftige Regenschauer. Wir suchten ein kleines Lokal, eigentlich wollten wir nur einen Kaffee trinken, aber gegen eine Kleinigkeit für den Magen hatten wir auch nichts einzuwenden. Genau gegenüber der Kirche sahen wir ein "Restaurant", da es auch Stühle und einen Tisch gab, schauten wir, was dort so angeboten wird. Ich las was von Thali, das hört sich gut an und wir mögen es. Thali ist ein indisches Gericht, das aus mehreren unterschiedlichen Komponenten besteht.

    Wir fragten nach der vegetarischen Variante und sie zeigte uns, was es alles dazu gibt. Prima, das bestellten wir.

    Auf Maritius leben knapp 70% Menschen mit indischer Herkunft.

    Auf dem ersten Bild sieht man das Lokal. Für Friedrich gab es dann noch die scharfe Chilisauce und ich machte den Fehler und aß von dem Salat, bis mir siedendheiß einfiel: der wurde sicher nicht mit Wasser aus der Flasche gewaschen.

    Es bekam natürlich jeder so einen Teller, wir mussten nicht teilen. ;) Dazu tranken wir eine Cola.

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