Beiträge von Petra

    In dem Fischerort Trou d'Eau Douce wollten wir den Wagen stehen lassen und übersetzen. Das war der Plan. Unter den gegebenen Umständen, hätten wir das aber nicht gemacht, denn jederzeit konnte das Wetter umschlagen und wir würden vielleicht auf der Insel festsitzen.

    Wir brauchten ohnehin nicht überlegen, des es fuhren keine Boote auf die Inseln. Der Steg drohte auch im Wasser zu versinken.

    Den letzten Tag auf Mauritius wollten wir ganz geruhsam verbringen und einen Badetag auf der Île aux Cerfs einlegen. Dort waren wir damals auch schon und warum nicht noch einmal.

    Leider machte uns der herannahende Zyklon einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Es war zwar warm, aber absolut kein Badewetter. Wir erkundigten uns, wie sicher es sei, wenn wir noch mit dem Auto herumfahren. Ja, aber wir sollten schon vorsichtig sein, denn die Küstenstraßen sind auch schon mal wegen Überflutung gesperrt.

    Auf dem ersten Bild sieht man, dass das Meer schon ganz schön hoch ist.Da fehlt dann nicht mehr viel.

    Wir sind genau am anderen Ende der Insel, gelandet sind wir in St. Denis und unsere Unterkunft ist kurz vor St Joseph.

    Ja, wir haben ein Leihauto, dieses Mal aber kein Upgrade bekommen wir in Mauritius...:)

    Gott sei Dank fährt man hier rechts, das ist dann einfacher. Man braucht auch nur den EU-Führerschein und man bezahlt mit Euro.

    Wir haben gerade eingekauft, für die nächsten Tage und waren auch schon im Pool...

    Um 18:30 sind wir bei Pascal und Fabrice zu einem Drink eingeladen...:pprost

    Gerade als wir wieder im Auto saßen, fing es an zu schütten und es sollte lange Zeit nicht aufhören. Der Weg durch die Berge war nicht schön, wir konnten es nicht genießen, schade, jedenfalls waren wir froh, als wir irgendwann heile wieder in unserer Unterkunft angekamen.

    Insgesamt war das ein schöner Tag, das Wetter ist halt so. Man merkt, der Zyklon ist auf dem Weg.

    Viele Grüße
    Petra

    PS. ich habe auch einige kurze Clips gedreht, mal schauen, wann ich dazu komme.

    Soviel sahen wir dann unterwegs...

    Von Le Mourne fahren wir ein kleines Stück nördlich an der Westküste entlang. Bei Grande Case Noyale biegen wir dann ins Landesinnere ab. Nun geht es auf kurvigen engen Straßen immer höher hinauf. Eine Sehenswürdigkeit wollen wir uns noch anschauen und zwar bei Chamarel gibt es die Terres de Coleur und den Chamarel Wasserfall. Beides liegt auf einem privaten Gelände und der Eintritt kostet 250 Rps pro Person.

    Bislang hatten wir ja einigermaßen Glück mit dem Wetter, aber nun mussten wir unsere Regencapes herausholen.

    Zunächst kamen wir zum Wasserfall, dieser ist schon imposant anzuschauen und er ist auch höher als die Freiheitsstatue. Warum das Beispiel gewählt wurde, ich weiß es nicht. ;)

    Dann kamen wir zu der bunten Erde. Farben im Nieselregen zu erkennen, das funktioniert nicht so gut. Daher war das jetzt nicht so überzeugend, aber wir haben es halt mal gesehen. Es ist eh nur dieses kleine Stück, was man auf dem Bild sehen kann. Nun ja...

    Am Baie du Cap halten wir an und steigen auf eine Aussichtsplatform. Es sind jetzt recht enge Straßen, die oft nur einspurig befahren werden können.

    Von oben kann man auch Le Morne Brabant erkennen, ein 556 m hoher Berg auf einer Halbinsel gelegen. (Letztes Bild) Dieser Berg hat eine traurige Geschichte in der Vergangenheit, als es noch Sklaven gab. Durch eine Fehlinfomation kamen hier sehr viele Sklaven ums Leben, denn sie stürzten sich von dem Berg in dem Tod. 2008 wurde der Berg von der UNESCO als Kulturlandschaft in die Liste des Weltkulturerbe aufgenommen.

    Mehr Informationen hier.

    Den nächsten Stop legten wir bei Le Gris Gris ein. Es gibt wohl noch eine kommerzielle Krokodilfarm, da werden Krokodile gezüchtet, deren Fleisch dann verkauft wird. Das ist nichts für mich. Wieder eine wilde Küste mit großen Wellen und schönen Felsformationen.

    Ich hatte gestern ja schon ein Panoramabild bei denKommentaren gepostet.

    Wir setzen uns eine Weile auf eine Bank und schauen auf den Ozean. (und Friedrich pochte auf sein Stiefelbild ;) )


    Schon zu Hause hatte ich mir eine Tour ausgedacht, sie ging an der wilden Südküste entlang vom Osten bis in den Westen. Unterwegs wollten wir einige Stops machen und dann über die Berge wieder zurückfahren.

    Wir wussten, der Zyklon ist noch recht weit entfernt, von daher drohte keine Gefahr. Außerdem hofften wir, das sich das Wetter noch einigermaßen hält.

    Hier fährt man links und der Fahrer sitzt rechts. Für mich war das "daneben sitzen" mal wieder nichts. ber wie ich schon an anderer Stelle schrieb, ich bin eine schlechte Beifahrerin. Und dass der Scheibenwischer ein Eigenleben führte, ist auch verständlich, oder? Scheibenwischer und Blinker sind nämlich vertauscht...

    Wir fuhren durch grüne Zuckerrohrfelder, vorbei an vielen Zurckerrohrfabriken bis L' Escalier fuhren wir auf der A9, dann ging es in Richtung Le Souffleur. Zunächst noch auf passablen Wegen, die letzten Kilometer waren dann nicht mehr so nett, aber wir haben es geschafft, sind in keiner Pfütze im Matsch stecken gebleiben und haben keinen Felsbrocken umgefahren. Vor allem ist uns keiner entgegengekommen.

    Der Stop hat sich gelohnt, es gibt eine Steilküste mit dem wilden Ozean, der hier ungebremst auf die Küste knallt. Da es wiederholt zu Unfällen gekommen ist, wurde eine Mauer gezogen, zumindest an den gefährlichen Stellen.

    Für zwei Tage haben wir einen kleinen Mietwagen gebucht. Ich habe das schon von zu Hause aus gemacht. Kriterien waren natürlich Verfügbarkeit, Preis und Versicherungen. Die besten Konditionen hatte Sunny Cars.

    Abholort war der Flughafen nahe Mahébourg. Das war auch mit ein Grund, weshalb wir diese Unterkunft genommen haben.

    Nathalie erklärete uns, wo in Mahébourg der Airport-Bus abfuhr. Wir wollten das Taxigeld sparen. Man kann zu Fuß dorthin gehen, es sind vielleicht 2 Kilometer. Es gibt nicht immer einen Hinweis, wo die Busse halten, manchmal gibt es ein Bus-Stop-Zeichen, oft genug aber nicht. Dann fragt man einfach. Wir haben 2 Busse gefragt, ob sie zum Airport fahren, nö, aber beim 3. hatten wir Glück.

    Was wir nicht wussten, es gibt einen alten und einen neuen Airport. Wir nahmen Kurs auf den alten Airport, was wir aber nicht wussten und wurden gleich von einem netten Polizisten aufgehalten. Mein französisch ist ja nicht so gut und somit dauert es immer eine Weile, ehe ich alles kapiere.

    Er war jedenfalls sehr nett und begleitete uns bis zur der Autovermietung. Toll! Ich hatte ein kleines Problem, denn Sunny Cars stand natürlich nicht auf den Schildern und ich Blödmann habe alle Papiere in der Unterkunft vergessen, kein Voucher, keine Bestätigung nichts.

    Ich wusste aber, dass man im Flughafen freies Internet hat, so konnte ich mir den Voucher und die Bestätigung runterladen und nun suchten wir ein Business Center, um das auszudrucken. Keine Chance. ;)

    Na gut, nun wussten wir, wir hatten den Wagen bei FIRST gebucht und die hatten auch einen Counter. Wir zeigten den Voucher auf meinem Smartphone und ja, das reichte vollkommen aus. :S

    Wir regelten nun alles, man benötigt hier den Internationalen Führerschein, den EU-Schein mussten wir nicht vorzeigen.

    Nun gingen wir noch einmal in den Flughafen, tauschten Geld und ich hinterließ bei Air Mauritius meine Mailadresse und die Telefonnummer von der Unterkunft, für alle Fälle.

    Dass ich erst bei Air Madagascar anstand und sie partout die Buchung nicht fand... das kann passieren...:mrgreen

    Nun gingen wir wieder zur Autovermietung, der wagen war nun fertig und los ging die erste Fahrt.

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