Irgendwann erreichen wir den Nationalpark Masai Mara. Es gibt eine Kontrolle, draußen laufen Straßenhändlerinnen und versuchen uns Sachen zu verkaufen. Wir halten die Fenster geschlossen, jetzt wollen wir nichts kaufen.
Nachdem wir in den Park gefahren sind, staunen wir, denn schon sehen wir die ersten Tiere. Boah, warum halten wir nicht an? Ok, noch nicht, wir wollen erst einmal im Camp ankommen und der Weg dorthin ist noch lang. Ich bin total begeistert, Karin natürlich auch, wir schauen und staunen und lassen uns durchschütteln.
Nach mehr als 6 Stunden erreichen wir unser Ziel. Wir sind angekommen. Für die kommende Woche ist das Mara Bush Camp unser Zuhause.
Wir werden herzlich begrüßt und man erklärt und so einiges. Vor allem ist wichtig, dass es keine Zäune um das Camp gibt. Jedes Tier kann überall hin und somit dürfen wir in der Dunkelheit nur in Begleitung auf dem Gelände gehen.
Nach dem ersten Willkommensgetränk werden wir zu unseren Zelten gebracht. Ja wir schlafen in Zelten!
Ich habe das Zelt Nr. 8, Karin ist im Zelt Nr. 5 untergebracht. Es ist schon eine üppige Unterkunft,ich habe viel Platz, ein großes Doppelbett und ein Einzelbett, prima um darauf meine ganzen Fotosachen abzustellen. Dann gibt es eine kleine Technikecke mit vielen Steckdosen und USB-Zugängen.
Weiter hinten im Zelt gibt es eine Toilette, eine Dusche und eine Waschecke, sowie ein Schrank mit einem Tresor.
Ich bin heilfroh, dass ich eine Toilette im Zelt habe und nicht des Nachts raus muss. Bei der Begrüßung hat man nämlich (scheinbar scherzhaft) erklärt, dass man einen Spaten bekommt und dann hinter dem Zelt seine Sachen erledigen muss. Ich habe batürlich mit keiner Wimper gezuckt, als ich das hörte, war aber nicht so glücklich darüber. Als ich dann das Klo im Zelt sah, file mir doch ein kleiner Stein herunter.
Ich hatte ein Walkie Talkie im Zelt für Notfälle und eine Taschenlampe, die man durch Drehung einer Kurbel aufflädt.
Draußen auf der Terrasse gibt es eine große Kuhglocke, wenn ich irgendwohin gehen möchte, klingel ich und schon kommt ein Masai mit Speer bewaffnet und begleitet mich.
Auf der Terrasse gibt es Liegestühle und einen Sitzplatz mit Blick auf den Fluss.