Beiträge von Petra

    Kopenhagen hat uns gut gefallen, die Insel Mön hört sich sehr erholsam an. Wir waren auf einer Motorradtour mal in Slagelse und haben dort übernachtet, der Ort hat uns auch gut gefallen.

    Armenien, super, das gibt einen interessanten Bericht!. Wobei ich, wenn ich Armenien lese oder höre immer an Radio Eriwan denken muss. :D

    Die Zeit ist nur so vorbeigegangen. Auch wenn das Wetter nicht so schön war, es hat sich gelohnt. Ich habe unheimlich viel über den Stadtteil gehört und gesehen.

    Ich brauchte nun eine Pause, einen Kaffee und etwas zu essen. Wir gehen noch eine Weile zusammen, denn er will mir zeigen, wo es nette kleine Cafés gab. Dann trennen wir uns. Ich bin heute etwas wählerisch, ich will nicht einfach in ein x-beliebiges Café gehen. So gehe ich die Macdougal Street entlang und befinde mich mitten in Greenwich Village.

    Dann sehe ich das Caffe Reggio und ich wusste, da muss ich hinein. Erst sitze ich draußen, aber es kommt niemand raus, dann gehe ich hinein und es gibt gerade noch einen freien Tisch. Wow, was für ein altes Café das hat Flair.

    1927 wurde das Café geründet und hier gab es den ersten Cappuccino aus Italien. Die alte Maschine steht noch in dem Café. Ebenso zeugt das Mobilar und die ganze alte Einrichtung von alten Zeiten.

    Ich genieße die Zeit im Café und sehe über den teuren Preis hinweg, den ich für den Cappuccino und das vorzügliche Sandwich mit Avovado, Tomaten, Salat und Käse bezahlen muss. Ich bleibe lange sitzen, das Café leert sich langsam, die Mittagspause ist bei den meisten vorbei.

    Nun überlege ich, was ich mit dem Nachmittag machen will, erst ein kleine Pause im Hostel? Nö, dafür ist mir die Zeit viel zu schade. Ich weiß auch schon was ich machen werde.

    Viele Grüße
    Petra

    Es gibt alte Bäckereien. Mike kauft ein ganz spezielles Brötchen, in der "besten" Bäckerei. Leider weiß Mike nicht, dass ich Vegetarier bin und somit muss er diese beste leckere Brötchen mit Speck oder so, alleine essen.

    Interessant war, die Wartezeit betrug recht lange, es wurden gerade Meterware an belegten Baguttebroten fertig gestellt.

    Dann kamen wir an einem Laden vorbei, wo man alles für ein spezielles Rauchvergnügen kaufen kann. ;)

    Und zum Schluss trafen wir den netten Feuerwehrmann.

    Das Haus auf dem 1. Bild stammt aus 1827 und ist jetzt Millionenschwer!

    Die Mauer (Bild 2) ist auch sehr alt, denn man erkennt es an den eingemauerten Straßennamen.

    Hier in dieser Gegend wohnten sehr viele deutsche Auswanderer. Auf dem Gebäude (Bild 3) kann man noch den Namen Germania Bank ganz schwach erkennen.

    Immer wieder fängt es an zu nieseln, das macht nichts, denn es hört auch immer wieder auf.

    Wir schlendern durch den Cast-Iron Historic District (Eisenarchitektur), der unter Denkmalschutz steht. Es sind die alten Lagerhäuser, die mit einer Gußeiserne Fassade versehen wurden.

    Wir sehen auch anderes, Spiegelungen in den Pfützen, allerdings ist es zu dunkel, lustige Schilder und einen Bautrupp, der auf Mikes Frage, was sie machen, mit: das ist alles nur ein Hobby antwortete. Wir durften fotografieren und ich meinte nur, da sei mir mein Hobby aber lieber.

    Für den dritten Tag habe ich wieder einen Photowalk über GetYourGuide gebucht. Das Treffen war am Angelika Film Theater in der Houston Street (NoHo = North of Houston Street) vereinbart.

    Mit der 1 fuhr ich bis Anfang der Houston Street fand den Treffpunkt ohne Probleme. Wie immer war ich früher da und kam mit zwei anderen Wartenden ins Gespräch. In diesem Filmtheater werden ausländische Filme gezeigt und sie warteten auf die Öffnung.

    Früher war es das Cable Building, denn hier liefen die Kabel der Kabelbahnen zusammen. (ein Bild gibt es nicht...)

    "Mike" mein gebuchter Guide kam pünktlich und ich war wieder die einzige Teilnehmerin, super! Das Wetter war bescheiden und er fragte nach meinen Wünschen. Ja, ich wollte einiges über den Stadtteil SoHo erfahren. Es gibt nicht nur in London ein Soho sondern auch hier in Manhattan.

    Also mehr über die Architektur in diesem Stadtteil.

    Nun hat Mike mir soviel über die einzelnen Gebäude erzählt, ich habe das meiste vergessen, aber sie sind alt, haben fast alle eine interessante Vergangenheit. Wohlhabende zogen Anfang 1800 hierher und errichteten die Häuser, Theater, Geschäfte. Dann folgten die Industriebauten, die Wohlhabenden zogen weiter und die Gegend verfiel.

    Inzwischen ist auch hier die Gentrifizierung voll im Gange, Häuser wurden günstig aufgekauft, gewinnen exorbitant an Wert. Es ziehen wieder Menschen aus der gehobenen Schicht hierher, es fand ein Wandel statt.

    Wenn ich alleine unterwegs bin, dann sitze ich auch gerne in Cafés oder Restaurants und Bars, bin dann gerne unter Menschen. Ich hatte ja oft überlegt, ob ich zum Mittagessen ins Hostel zurükgehe, aber das wäre verschwendete Zeit gewesen. So habe ich die Zeit voll ausgekostet, inklusive People-watching.

    Und ich sage euch, ein Bier an einer Bar mit lustigen Barkeepern ist mir lieber, als alleine im Hostel eins zu trinken.

    So, jetzt muss ich aber mal den ersten Teil des 3. Tages einstellen. :kkorken

    Ja, ja, habe mich falsch ausgedrückt, meinte natürlich die Kosten für mich als Urlauber.

    Ich weiß aber, dass die Mieten in New York ziemlich teuer sind, wie z. B. auch in London.

    Für einen Kaffee habe ich durchschnittlich 5 USD bezahlt. Im Café Reggio bezahlte ich für einen Cappuccino plus 1 Sandwich 22, 84 USD .

    Ich hebe die Quittungen selten auf, habe auch nur diese gefunden.

    Wir waren 2014 mit Jenni in London und fanden es auch sehr teuer. Ich denke, es kommt immer darauf an, wohin man geht und was man isst und trinkt und sonst so ausgibt. Übrigens in Maine haben wir durchschnittlich für ein Essen in einem Restaurant zu zweit zwischen 60 und 70 USD ausgegeben mit jeweils einem Getränk. Soviel geben wir hier nicht für ein Essen zu zweit aus. Wir gehen hier aber selten aus.

    Öffis kosten 3 USD pro Fahrt, ich weiß jetzt nicht mehr wieviel ich für eine Flasche Wasser unterwegs bezahlt habe, es kam mir aber immer sehr hoch vor. Das billigste Glas Bier "Happy Hour" kostete 5 USD, einmal 7 und am letzten Tag 8 USD plus Steuern plus Trinkgeld.

    Ich bereue aber nichts und sicher kann man auch günstiger, ich kann ja nur das sagen, was für mich zutrifft. :ppeace

    Ich weiß, dass man Starbucks-üreise weltweit vergleicht. Dort gehe ich aber nur hin, wenn es nicht anderes gibt. Kleine Cafés finde ich persönlich ansprechender. Es gibt gleich noch im Bericht dazu ein paar Bilder. Ich habe nämlich ein richtig nettes kleines Café gefunden.

    Den Link habe ich entfernt! ::***

    Man muss ja nicht rauchen oder in Bars Alkohol trinken, oder essen gehen, oder in Hotels übernachten. Ich habe das aber gerne gemacht und daher musste ich auch den Aufpreis für New York bezahlen. Es wäre sicher auch billiger gegangen. (geraucht habe ich natürlich nicht ;) )

    In vielen Großstädten ist es teuer, wenn ich nur an Sydney, Paris oder London denke. In Asien hat man diese Probleme nicht so, von Singapur mal abgesehen, da ist auch etwas hochpreisiger.

    Im Süden würde ich auch nur mit dem Auto fahren wollen. Ich bezog mein Posting auf die Strecken ganz oben im Norden wie gesagt Iquique-Arica-Putre.

    Na gut die genauen Jahre meiner Reisen kenne ich auch nicht mehr alle, aber ich habe ja von fast allen Reisen Berichte geschrieben, da muss ich nur hier im Forum nachschauen. ;)

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    So richtig geplant haben wir für 2019 eigentlich noch nichts. Ich würde gerne den Jakobsweg weitergehen und wir wollen ja auch eine Motorradtour nach Rumänien machen. Ist aber noch viel Zeit bis dahin.

    Wir sind ja den Teil von Santiago bis Antofagasta mit dem Auto gefahren, aber nur, weil ich den Nebelwald unbedingt sehen wollte. Da fährst ja kein Bus hin.

    Ansonsten haben wir es nicht bedauert mit dem Bus gefahren zu sein, es war sogar sehr entspannt, nur im Bus zu sitzen und nicht selber fahren zu müssen. Viele Touren in der Atacama-Wüste und ebenso im Nationalpark Lauca. Putre sind sehr schwierig zu fahren und Friedrich war froh, dass er nicht fahren musste, denn die Wege hätten wir nie gefunden. Wir haben teilweise die Touren mit einem Kleinwagen und einem Fahrer gemacht. Er hat natürlich auch angehalten, wenn wir fotografieren wollten.

    Es gibt natürlich auch Touren, die man problemlos in der Atacamawüste selber machen kann.

    Die Strecken von Iquique nach Arica und von Arica nach Putre waren landschaftlich nicht besonders und vor allem anstrengende Touren, da man sich zwischen furchtbar fahrenden LKWs durchschlängeln muss und vor allem von einem Stau in den anderen geriet.

    Ja mit dem Fotografieren unterwegs, das ist dann immer so eine Sache. Man muss immer Kompromisse eingehen. :mrgreen

    Für den Fahrer ist das Gefahrenwerden natürlich sehr viel einfacher. Im Ausland fahre ich nicht mehr so gerne (außer auf dem Motorrad), das ist mir zu anstrengend.

    Und noch ein Punkt, der Kostenfaktor hat uns dann doch auf den Bus umschwenken lassen. Wir waren ja beim 2. Mal um Weihnachten/Silvester unterwegs und die Preise waren exorbitant hoch.

    Es war schon weit nach 22 Uhr, als wir uns trennten. Mir hat die Tour gut gefallen, Guildo war ein netter Guide, wir haben uns gut verstanden und ich habe einige Kniffe gezeigt bekommen, die ich sicher weiter ausprobieren werde.

    Nun war ich den ganzen Tage auf den Beinen, es wurde Zeit, dass ich mich ein wenig auf´s Ohr haue, denn am nächsten Morgen hatte ich die nächste Tour gebucht.

    Wenn ich schon mal in New York bin, dann will ich die Zeit auch ausnutzen.

    Dieses Mal fuhr ich mit der 7 zurück, stieg dann in die 3 um, die leider nicht an der 28. hielt, da ein Express. So stieg ich am Penn Station aus und lief die paar Blocks zu Fuß. Ich fühle mich sicher in New York.

    Spaßeshalber habe ich am Morgen im Hostel gefragt, ob es in der Nacht sicher in dieser Gegend ist. Er meinte scherzhaft, ich solle nicht fragend umherschauen und zu Gott beten, dass er mir hilft...

    Da der Tag so lang war, verspürte ich einen unbändigen Appetit auf einen Drink. Die Kneipe neben meiner Unterkunft war geschlossen, aber ich hatte auf dem Weg dorthin was entdeckt. Da ging ich hinein und bestellte mir ein gezapftes Bier zu 7 USD! Boah, das war ja noch teurer als in Norwegen.

    Der Barkeeper meinte, er hätte mir schon ein günstiges gegeben, ich wäre schließlich in New York und hier ist es einfach teuer.

    Schade, dass ich alleine war, mit Friedrich hätte es mir dort besser gefallen..

    Ich blieb ein Weilchen da, sprach mit einigen und sank dann totmüde in Bett.

    Das war mein zweiter Tag.

    Viele Grüße

    Petra

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