Beiträge von Petra

    9. Etappe von Oslo nach Frederikshavn -Karte siehe hier

    Das war eine gute Entscheidung, auf dem Rückweg zum Hotel gingen wir in ein Café, denn wir hatten ja noch ein wenig Zeit.

    Wir hatten bei Stena Line die Überfahrt von Oslo nach Frederikshavn gebucht. Abfahrt um 19:30, 12 Stunden sollte die Fahrtzeit sein.

    Friedrich hatte sich den Weg vom Hotel zum Fähranleger aufgeschrieben, nach diesem Plan sollten wir 3 oder 4 Straßen befahren und dann ankommen. Gefahren sind wir etliche Straßen und sogar 4 km durch einen Tunnel, aber wir haben es gefunden. Um 17:45 h waren wir da, checkten ein und stellten uns in die Reihe der Wartenden. Wir trafen viele andere Motorradfahrer, man vertrieb sich die Zeit mit Erzählungen, bewunderte die Maschinen der anderen oder belächelte sie.

    Die Fähre traf erst um 19 Uhr ein, musste endladen und wieder beladen werden. Wir segeln unter der Piratenflagge :thump:


    Der letzte Tag in Oslo brach an. Um 12 Uhr mussten wir auschecken, also frühstückten wir erst einmal in Ruhe und dann packten wir unsere sieben Sachen zusammen und beluden die Motorräder.

    Da unsere Fähre erst um 19:30 Uhr ab Oslo fuhr, hatten wir noch viel Zeit. Mich hätte ja der Skulpturenpark gereizt, aber dieser befand sich am andere Ende und mit den bepackten Motorrädern wollten wir nicht durch die Stadt fahren und sie vor allem auch nicht stehen lassen.

    So ließen wir die Motorräder in der Garage des Hotels stehen und gingen in das Edvard Munch Museum. Edvard Munch ist ein norwegischer Maler und sein Bild "Der Schrei" ist das Bild, welches weltweit am teuersten verkauft/versteigert wurde.

    Mein Akku war leer, der Ersatz lag im Tankrucksack. Nun gut daher gibt es ein paar Handybilder von ein paar Gemälden. Leider habe ich den Schrei nicht fotografiert.

    Die Ausstellung war sehr interessant. Wir haben uns Audiophones ausgeliehen. 13 ausgewählte Bilder wurden ausführlich besprochen.

    Auch zurück zum Hotel liefen wir wieder zu Fuß. Wir machten noch einen kleinen Schlenker durch den Hauptbahnhof, ein altes Gebäude mit neuem Interieur, vielen Geschäften, Läden und Restaurants.

    Im Coop in der Nähe unseres Hotels fand ich dann endlich auch mal was Vegetarisches...:thump:

    Das erste Bild ist den Rauchern gewidmet:

    Smoking or No Smoking :mrgreen

    Auf dem Weg zur Festung Akershus sehen wir Stühle auf einer Wiese stehen (BIld 1). Sie haben keine Sitzfläche. Eine Hinweistafel klärt auf:

    An dieser Stelle wurden 690 norwegische, deutsche und staatenlose Juden von Oslo aus 42/43 in Richtung Vernichtungslager Auschwitz deportiert.

    Dann besichtigen wir die Festung Akershus, eine historisch wichtige Anlage. Auch die Deutschen hatten diese Festung im 2. Weltkrieg besetzt. Mehr könnt Ihr bei Wikipedia nachlesen.

    Wir haben es für heute geschafft und sind in Tarp angekommen. Nur auf den letzten Kilometern hat es dann geschüttet. Egal, jetzt sitzen wir im Warmen, haben wieder ein nettes Zimmer, W-Lan funktioniert, wir bekommen die deutschen Sender rein, Friedrich schaut Fußball, sicher bis zum Abwinken und ich kann meinen Bericht weiterschreiben. Um halb sieben werden wir essen gehen, darauf freuen wir uns schon, dazu ein gezapftes Bier und das alles sehr preisgünstig. ;)

    Mein Fazit von Oslo kommt noch. Habe es nicht geschafft, alles hochzuladen. Mache es, wenn ich mit dem Bericht fertig bin, aber es fällt ähnlich aus.

    Wir haben die Zeit genutzt und waren noch im Edvard Munch Museum, das hat sich gelohnt, ein interessanter norwegischer Maler, der eine Zeitlang in Berlin gewohnt und dort gemalt hat.

    Natürlich bleiben wir nicht bis das Fußballspiel zu Ende ist, dafür ist uns die kurze Zeit, die wir in Oslo sind, viel zu schade.

    So gehen wir wieder in Richtung Hafen, hören dem Jugendorchester eine Weile zu und sehen nun das gewaltige Rathaus. Gegenüber befindet sich das Nobel Friedenscenter (Bild 3). Wir schauen dort einmal rein, es gibt Informationen über die Preisträger mit ihren Arbeiten und sonstigen Friedenthemen.

    Der Hafen von Oslo liegt sehr zentral, es gehen viele Fähren ab, das Kreuzfahrtterminal ist ebenso dort wie auch die Containerverschiffung.

    Wir sehen ein Kreuzfahrtschiff, es ist die Viking Sun. Da wir ohnehin die Richtung gehen wollen, laufen wir einmal an dem Schiff vorbei. Es sieht zwar gewaltig aus, hat aber nur 464 Kabinen und alle mit Balkon.

    Heute stand also die Stadt Oslo auf dem Besichtigungsplan. Es wurde Regen vorhergesagt. Wir beschlossen, dass wir das Museum Munch bei schlechtem Wetter besuchen.

    Edvard Munch war ein norwegischer Maler, der Oslo viele seiner Zeichnungen und Malereien vermacht hat.

    Bei gutem Wetter wollten wir vom Hotel aus zu Fuß losziehen. Nicht, dass wir das Geld für die Öffis sparen wollten, nein, wir laufen gerne und bis zur Innenstadt waren es nur 2-3 Kilometer. Insgesamt sind wir heute knapp 10 Kilometer gelaufen. Eine gute Vorbereitung für den kommenden Jakobsweg!

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