Wanderung zum Preikestolen, das hatten wir uns für heute vorgenommen. Wir sind etra etwas früher aufgestanden als sonst, damit wir genügend Zeit zur Verfügung hatten.
Ich sage es gleich mal vorweg, die Wanderung empfand ich als sehr anstrengend, aber auch machbar. (was meine Kondition betrifft)
Manchmal ist es gut, dass man nicht immer alles weiß. Ich war - wie so oft etwas blauäugig, denn es war Friedrichs Wunsch dorthin zu gehen. Ich hatte bis vor kurzem noch nie etwas vom Preikestolen gehört.
Da es auf dem Weg zur Kanzel, wie die Norweger den Preikestolen auch nennen, keine Pommesbude gibt, haben wir uns genügen Proviant mitgenommen: Brötchen, Käse, Tomaten, Banane, Rosinenbrötchen und wir nahmen jeder 1,5 l Wasser mit. Die haben wir auch unterwegs benötigt.
Mit dem Motorrad fuhren wir die RV 13 in südliche Richtung, irgendwann bogen wir links ab und ich durfte meine erste Serpentine auf dieser Tour fahren. Nach insgesamt 10 Kilometer kamen wir am Parkplatz an. Klar auch hier muss man blechen: Motorräder kosten 100 Kronen, Autos 200 Kronen und Wohnmobile 800 Kronen.
Wir stellten die Motorräder ab und liefen los. Kopfbedeckung, Wanderstiefel ein paar Pflaster (die wir nicht gebraucht haben) und meinen Wanderstock. Ohne hätte ich den Weg kaum geschafft.