Beiträge von Petra

    Auf dem Lysefjord

    Heute war ein ruhiger Tag, wir sind nicht so früh ausgestanden, haben lange gefrühstückt und sind dann wieder die RV 13 in den Süden gefahren In Oanes war dann die Straße zu Ende.

    Hier fahren die Fähren nach Lauvvik über den Høgsfjord ab. Es gibt vielleicht 5 Häuser ein Kiosk und sonst nichts. Was sollen wir hier nur? Diese Frage haben wir uns gestellt. Wir sehen eine Brücke. Friedrich möchte gerne rüberfahren, na gut, dann machen wir das.


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    Danke, das Wetter ist für hiesige Verhältnisse einfach grandios, es soll aber nicht so bleiben.

    Wir haben jetzt die Stelle ausfindig gemacht, wo die Fähren abgehen, wir wollen uns den Preikestolen mal von unten anschauen. Platz nach Verfügbarkeit. Mehr dann später, wäre ja für alle Fuß,- und Gleichgewichtskranken eine Alternative.

    Hier ist die Welt noch in Ordnung, man verirrt sich einfach nicht hierher, waren in Oane (vielleicht 3 Häuser) und sind jetzt in Forsand und machen ein kleines Picknick, die Fähre geht um 14:20.

    Das war´s vom Preikestolen, wir mussten ja wieder den langen Weg zurückgehen. Man rechnet pro Strecke mit 2 - 2,5 Stunden Laufzeit, wir sind wohl jeweils 3 Stunden gelaufen.

    Das war eine tolle Tour, die ich nicht missen möchte. Unterwegs hielten wir noch in Jorpeland an und wir aßen ein paar Falafel mit Pommes. Mayonnaise gibt es nicht, dafür bekamen wir Pölsersennep.

    Zurück im Hotel pflegten unsere Füße und belohnten uns mit einer mitgebrachten Flasche Wein.

    Morgen werden wir uns pflegen und nicht viel unternehmen.

    Viele Grüße
    Petra

    Wir freuen uns immer über Kommentare :)

    Die Strapazen lohne sich in jedem Fall. Wir hatten so einen tollen Blick über den Lysefjord und die Berge.

    Ob wohl es kein Spaziergang ist, waren viele unterwegs, man kann es keinem verdenken. Auf dem letzten Bild steht Friedrich an dem Eck (man stellt sich brav an, damit man auch alleine dort stehen darf, eine gute Idee) und winkt mir zu. Ich stehe auf einem anderen Felsen und mache das Foto.

    Wow, was für eine schöne Strecke und dann immer diese Ausblicke. Es war dann schon fast 13 Uhr, als wir das Ziel erreichten.

    Mhmm die Platte ist ja ganz schön klein, ich hatte mir den Preikestolen wirklich anders vorgestellt, irgendwie mächtiger. Aber es ist schon irre, wenn man sich dann an den Rand robbt und hinunterschaut, da bekommt man schon ein wenig Gänsehaut.

    Das war alles schon toll. Wir suchten uns ein Plätzchen auf einem Stein, denn wir wollten eine Zeitlang hier oben bleiben. Außerdem war Mittagessenszeit. :)

    Es waren "nur" 4 Kilometer und rund 350 Höhenmeter, aber die hatten es in sich. Es ging hoch und runter und natürlich nicht auf geteerten Straßen, sondern Felstreppen, oder steile Felsen, Geröll, also alles was man so in der Natür findet. Sogar eine Zipline hat man hier hingebaut, aber leider geht diese nicht bis oben. ;)

    Wanderung zum Preikestolen, das hatten wir uns für heute vorgenommen. Wir sind etra etwas früher aufgestanden als sonst, damit wir genügend Zeit zur Verfügung hatten.


    Ich sage es gleich mal vorweg, die Wanderung empfand ich als sehr anstrengend, aber auch machbar. (was meine Kondition betrifft)

    Manchmal ist es gut, dass man nicht immer alles weiß. Ich war - wie so oft etwas blauäugig, denn es war Friedrichs Wunsch dorthin zu gehen. Ich hatte bis vor kurzem noch nie etwas vom Preikestolen gehört.

    Da es auf dem Weg zur Kanzel, wie die Norweger den Preikestolen auch nennen, keine Pommesbude gibt, haben wir uns genügen Proviant mitgenommen: Brötchen, Käse, Tomaten, Banane, Rosinenbrötchen und wir nahmen jeder 1,5 l Wasser mit. Die haben wir auch unterwegs benötigt.

    Mit dem Motorrad fuhren wir die RV 13 in südliche Richtung, irgendwann bogen wir links ab und ich durfte meine erste Serpentine auf dieser Tour fahren. Nach insgesamt 10 Kilometer kamen wir am Parkplatz an. Klar auch hier muss man blechen: Motorräder kosten 100 Kronen, Autos 200 Kronen und Wohnmobile 800 Kronen.

    Wir stellten die Motorräder ab und liefen los. Kopfbedeckung, Wanderstiefel ein paar Pflaster (die wir nicht gebraucht haben) und meinen Wanderstock. Ohne hätte ich den Weg kaum geschafft.



    Nun gab es eine weitere Runde Ruhepause. Ich widmete mich den Bildern und Friedrich holte sich eine Mütze voll Schlaf.

    Dann brachen wir zur weiteren Erkundungsrunde ohne Fotoapparat auf, denn wir mussten ja langsam mal an etwas Bargeld kommen. Auf der Hinfahrt hatte Friedrich eine Hinweis für eine Bank gesehen. Wir lachten uns schlapp, es war nur ein Bankomat, aber immerhin konnte ich mit der Kreditkarte Geld ziehen und das ohne Probleme. Auf dem Rückweg zum Hotel sahen wir ein Motorrad mit SHG-Kennzeichen, wir sprachen ihn an, er kommt aus dem Nachbarort, so klein ist die Welt!

    Hier im Hotel kann mannicht mit Bargeld bezahlen, alles nur mit Karte, auch wenn man nur ein Bierchen trinkt, das kostet stolze 89 Kronen, aber immerhin für 0,5, das kleinere o,4 hätte 79 Kronen gekostet.

    Morgen ist also der Preikestolen dran. Wir sind gespannt!

    Viele Grüße
    Petra

    Hier noch ein kleiner Clip vom Hafen:


    Nachdem wir unsere Motorräder entladen haben, was immer sehr aufwendig ist, brauchten wir eine Ruhepause. Die letzten zwei Tage waren doch anstrengend, immer nur auf dem Moped sitzen, das ist keine richtige Erholung und die Fährfahrt war es auch nicht.

    Daher beschlossen wir heute einen richtigen Gammeltag einzulegen. Nach dem Nickerchen gingen wir in den nahe gelegenen COOP und kauften ein. Man kann mit Kreditkarte zahlen. Wir besorgten uns Proviant für die morgige Wanderung, vor allem genügend Wasser und auch heute war mir ja nicht so sehr nach essen zumute. Das heißt, ein Brötchen und eine Scheibe Käse sowie eine Tomate, das reicht einfach mal, ok, noch ein paar Rosinenbrötchen gehen auch.

    Wir suchten uns eine Bank mit Blick auf das Meer und hielten ein Picknick ab. Danach drehten wir eine erste Runde durch den Ort. Es ist alles überschaubar. :)

    Nun hatten wir es nicht mehr weit bis wir das heutige Ziel erreichen: das Verkshotellet in Jørpeland.

    Wir mussten nur die RV 13 ungefär 10 Kilometer in den Süden fahren. Auf den Straßen war so gut wie nichts los. Es ist eine tolle Gegend, die uns gefällt. Jørpeland hat nur rund 7.000 Einwohner, aber dennoch fanden wir nicht das Hotel auf Anhieb und fuhren erst einmal ans Meer und ich machte die ersten Fotos. In Ermangelung einer vernünftigen Karte von der Stadt, schmiss ich halt noch einmal Google-Maps an. Es gibt nur ein Hotel und wir sind daran vorbeigefahren, es ist ja auch sooo winzig. 8o

    Es war noch viel zu früh, aber ich fragte einfach mal nach, ob wie nicht doch schon ein Zimmer bekommen können. Es war noch keines hergerichtet, aber wenn es fertig ist, dann sagt sie Bescheid. Wir stzten uns daher auf die Terrasse und warteten. Zwischendurch bekamen wir einen Kaffee und irgendwann dann kam der Bescheid, wir dürfen ins Zimmer.

    Ich setze hier die Bilder rein und ich glaube, mehr muss ich nicht sagen, ein nettes Zimmer mit einem tollen Blick aufs Meer. Groß ist das Zimmer nicht und es gibt auch keinen Schrank, so what...

    Am Fähranleger reihten wir uns brav in die Schlange der Wartenden ein, zwischen den Autofahrern. Eine Norwegerin, die mit ihrem Fahrrad unterwegs war, hielt bei uns an und erklärte, dass wir nicht "hinten" warten müssen, sondern an den Autos vorbeifahren dürfen. Das haben wir natürlich gerne gemacht!

    Die Fahrt dauerte nicht lange, ich glaube, nur so 20 - 30 Minuten. Das Ticket kauft man an Board und man kann mit Kreditkarte zahlen. Wir haben ja noch immer kein norwegisches Bargeld. Die Fähre war gut belegt, aber nur noch zwei weitere Motorradfahrer waren dabei. (aus Deutschland und aus der Schweiz)

    Ihr seht, das Wetter war herrlich und wir waren viel zu warm angezogen, besser so als umgekehrt. :mrgreen

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