Beiträge von Petra

    Nun habe ich das Rückenteil fertig.

    Ich habe wie schon erwähnt Halbpatent gestrickt:

    Hinreihe:

    Randmasche stricken, 1 Masche rechts, die nächste Masche wird mut Umschlag links abgehoben und wieder 1 Masche rechts, 1 Masche mit Umschlag links abheben. Alle Maschen abstricken, es endet wieder mit 1 Masche rechts und dann folgt die Randmasche.

    Insgesamt habe ich 112 Reihen gestrickt, dann folgte die Abnahme für das Armloch

    113. Reihe: auf beiden Seiten 3 Maschen abketten

    115. Reihe auf beiden Seiten 2 Maschen abnehmen

    117/119/121/123. Reihe je eine Masche abnehmen

    Nun sind noch 61 Maschen auf der Nade, ich habe dann noch bis 170 Reihen weitergestrickt, dann folgt die Schulter und der Halsausschnitt:

    171. Reihe : 2 Maschen abketten, 16 Maschen stricken und 25 Maschen abketten, 18 Maschen stricken

    172. Reihe: 2 Maschen abketten

    174/176/178 2 Maschen abketten

    179 die restlichen 10 Maschen abketten


    auf der anderen Seite ebenso die Maschen abketten.

    Was wollen wir noch machen? Wir hätten noch Eintrittskarten für:

    das Museo Correr

    das Archäologische Nationalmuseum

    die Biblioteca Nazionale Marciana

    nö, wir können nichts mehr aufnehmen und haben auch keine Lust mehr dazu. Da fiel mir etwas anderes ein. Ich wollte zum Benediktinerkloster auf der gegenüberliegenden Insel San Giorgio. (Bild 2)

    Auch am Dom warteten viele Besucher auf Einlass. Was für ein Glück, dass wir die 6 Euro für uns bezahlt haben, so mussten wir nicht warten. Allerdings kamen wir nicht sofort rein, wir mussten wieder unsere Rucksäcke abgeben. Dieses Mal gibt es aber keine Garderobe an der Kirche, wir mussten in eine Seitengasse Bocca de Piazza laufen, die Abgabe war dann aber auch umsonst. Man braucht es auch nicht zu probieren, ob man schmuggeln kann, sie entdecken sie alle, die Rucksäcke.

    In der gesamten Kirche darf nicht fotografiert werden, es stehen alle paar Meter nicht übersehbare Schilder, nur es hält sich kaum einer dran, ich glaube es nicht...}a:Kopffass:

    Da das Wetter gerade jetzt einigermaßen ist, will ich als erstes auf die Loggia. Dort kommt man nur hin, wenn man 5 Euro für das Museeum pro Person bezahlt. Ich will da aber fotografieren, also muss ich bezahlen.

    Da wir nun einmal die Tickets für das Museum hatten, schauten wir uns die Ausstellung natürlich auch an.Dort stehen auch die restaurierten Pferde (Quadriga), denn draußen an dem Originlplatz stehen nur Kopien. Danach ging es dann in den Dom, ja er ist schon ganz schön prachtvoll, war ja auch das zentrale Staatsheiligtum der damaligen Republik Venedig. Mehr hier bei Wiki.

    Während wir noch rätselten, was das Pala d’oro ist (es ist der Altar), den man gegen Gebühr von 2 Euro besichtigen darf, wurden wir einer Entscheidung enthoben. Es war 17:45 h und nun ist die Besuchszeit um. Also, wenn man was sehen will, dann darf man nicht am Abend losgehen, sondern muss sich mit den anderen Touristen tummeln. Ebenso haben wir die Schatzkammer nicht geschafft.

    Es reicht aber auch. Man kann ja wiederkommen. ;)

    Nun haben wir alle Räume bewundert, es reicht langsam, wir brauchen eine Pause. Der Regen hat aufgehört, wir gehen in den Hof. Hier steht die Scala dei Giganti, eine breite Treppe. Die beiden Skulpturen rechts und links stellen Neoptun und Mars dar. Die Treppe ist für Besucher gesperrt, zu groß ist die Angst vor Beschädigungen.

    Wir verlassen den Dogenpalast, es hat sich richtig gelohnt, wir haben viel über die damalige Zeit der Dogen erfahren.

    Für 16:05 hatten wir die Eintrittskarten für den Dom. Es hieß, wir müssen pünktlich sein, wenn wir den Termin verpassen, dann kommen wir nicht rein. Auf dem Markusplatz war allerhand los.

    Auf dem folgenden Bild sieht man zwei rötlich eingefärbte Säulen vom Dogenpalast. Genau an dieser Stelle zwischen den Säulen wurden die Todesurteile verlesen.

    Nach dem Frühstück gingen wir im Regen zum Dogenpalast (Palazzo Ducale). Wie erwartet war die Warteschlange vor dem Eingang sehr lang. Am Gruppenschalter fragte ich nach, wo wir hinmüssen. Sofort bekam ich eine Begleitung, man brachte mich zu dem richtigen Schalter, (von innen) scannte von meinem Smartphone den Beleg ein, klasse, das hat ja wirklich supe geklappt. Wir besorgten uns nun Audiophones (5 Euro je Gerät). Dann zogen wir los.

    Fotos waren erlaubt, aber kein Blitz und kein Stativ. Unsere Rucksäcke mussten wir auch abgeben.

    Der Dogenpalast (italienisch Palazzo Ducale) in Venedig war seit dem 9. Jahrhundert Sitz des Dogen und der Regierungs- und Justizorgane der Republik Venedig. Der Palast war Regierungs- und Verwaltungszentrum der Republik und zugleich eindrucksvolles Symbol der Größe und Macht der Seerepublik Venedig.

    Quelle Wikipedia

    Am nächsten Morgen klingelt der Wecker um 9 Uhr. Ich stehe einmal auf, schaue aus dem Fenster und sehe, dass es regnet. Na prima, dann haben wir ja keine Eile. Jenni ist wie ich eine Langschläferin, wir passen prima zusammen, nachtaktiv und morgenmuffelig. :hhherzen

    Ich drehe mich also auch noch einmal um, aber nur kurz, dann überlege ich, dass es bei dieser Wetterlage sicher sinnvoll ist, Tickets für ohne Anstehen vorzubestellen. Denn vermutlich werden sich viele Touristen lieber drinnen als draußen aufhalten wollen.

    Ich google nach Dogenpalast: Ticket mit Vorzugseinlass und werde bei getyourguide.de fündig. Pro Person kostet die Karte 23 €, es ist keine geführte Tour, das mögen wir beide nicht, da man nicht dort warten kann, wo man will, sondern dorthin gehen muss, wohin der Guide will.

    Wir haben Glück, denn ich bekomme eine Ermäßigung für Senior (ab 66) und Jenni als Jugendliche (bis 24). So bezahle ich für unsere beiden Tickets nur 29 Euro, also 14,50 pro Person.

    Nun lade ich mir die App von getyourguide.de herunter, das klappt super und ich bekomme auch gleich meine gebuchten Fototouren in New York zu sehen. :)

    Dann buche ich noch den Vorzugseinlass für den Markusdom für je 3 Euro. Normalerweise ist der Eintritt in den Dom frei, aber... in den etlichen Malen, wo ich in Venedig war, habe ich noch nie gesehen, dass man ohne Wartezeit in den Dom kam. Immer war die Schlange der Wartenden so, dass wir uns nicht angestellt haben.

    Wie gut, dass ich keine Prints brauche, es ist jetzt alles im Smartphone hinterlegt.

    Nun machen wir uns fertig. Da wir im Hotel trotz des Preises kein Frühstück inkludiert haben, gehen wir zum Piazza San Stefano und suchen uns etwas, wo wir frühstücken können. Beim ersten, Tipp vom Hotel, gibt es hauptsächlich Süßes, das wollen wir nicht. Beim nächsten Restaurant kostet es 30 €uro pro Person, dafür haben wir weiße Tischdecken und fast silbernes Besteck, nö, das ist mir zu teuer.

    Da es aber regnet und die Restaunts am Markusplatz ganz sicher noch teurer sind, gehen wir in das nächste Lokal. Hier können wir draußen sitzen unter großen Schirmen und werden nicht nass.

    Toast mit Butter und Marmelade kostet 6,50 € dazu für mich ein Cappuccino ( 6,50) und für Jenni eine heiße Schokolade (white, black, with pepper und noch andere ?) Jenni freut sich und nimmt die weiße Schokolade für 8 Euro }g(das erfahren wir aber erst hinterher) Damit wir den Tag einigermaßen überstehen bestellen wir uns Fried Eggs (10 €uro) Es sind 2 an der Zahl und wir teilen uns diese.

    Übrigens geschmeckt hat es und wir waren um 36 Euro ärmer. Dafür gibt es morgen nur ein Stehfrühstück!

    Es ist dunkel geworden, wir wollen zurück zum Hotel. Unterwegs mache ich ein paar Bilder, die blaue Stunde ruft.

    Wir nehmen den Vaporetto und sind sehr erstaunt, als es an der Rialtobrücke hieß: Endstation, es geht nicht weiter. Pecht gehabt, unsere Füße brennen zwar, aber es hilft nichts, wir müssen nun zu Fuß weiter. Recht und schlecht schlagen wir uns durch. Ab und zu stehen wir irgendwo, wo es nicht weitergeht. Jenni ist eine gute Kartenleserin und mit vereinten Kräften finden wir den Weg zurück. Es war teilweise ganz schön einsam...

    Für den nächsten Tag haben wir uns dann verschiedene Besichtigungen vorgenommen, an diesem Tag verschaffen wir uns einen kleinen Überblick. Vom Markusplatz laufen wir zur Rialto-Brücke, eines der bekanntesten Bauwerke Venedigs. Wir machen ein paar Bilder und schauen auf den Canal Grande.

    Nun kaufen wir uns am Automaten 2 48-Stundentickets zu je 30 Euro. Somit sind wir unabhängig und können jederzeit mit dem Waterbus (Vaporetto) fahren. Wir steigen in die Linie 2 und fahren bis zum Piazale Roma.

    In der Nähe befindet sich das Hotel Papadopoli, hier haben wir 2011 ein paar Tage übernachtet. Gegenüber vom Hotel gibt es ein kleines Lokal, da wollte ich mit Jenni zu Abend essen. Wir hatten uns für einen Tomaten Mozzarella-Salat als Vorspeise entschieden, als Hauptgang nahmen wir ein Pilzrisotto. Ich trank dazu ein Glas Rotwein und wir genossen den Abend in vollen Zügen.

    Während wir so dasaßen, es war ja schon recht spät, zogen doch tatsächlich noch einige Gruppen an uns vorbei, Kreuzfahrer der Viking Star, denn dieses Kreuzfahrtschiff liegt für 2 Tage in Venedig.

    2011 haben wir ja auch hier unsere Kreuzfahrt gestartet, als Trostpflaster für unsere abgesagte Motorradtour nach Griechenland. Was für ein Ersatz! ;)

    Nachdem wir uns im Zimmer eingerichtet haben, ging es los in Richtung Markusplatz. Jenni sollte natürlich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kennenlernen.

    Am Campo San Stefano, ein schöner großer Platz, machen wir eine kleine Erfrischungspause, bevor es weiter durch die vielen Gassen, über Brücken und schmalen Durchgängen geht. Wir werfen einen Blick in die Chiesa San Vidal (Bild 3), dort wird gerade für das Konzert am Abend geübt.

    Das Hotel ist nur ein Ein-Sterne-Hotel, ohne Aufzug und Fernsehen, aber es ist ein kleines Hotel mit nur wenigen Zimmern (ich glaube, nur 7), es wird von drei netten Damen geführt. Wir wurden super freundlich begrüßt, bekamen die ersten Informationen und man sagte, wir bekämen ein größeres Zimmer als gebucht, also ein Upgrade. Auf einer Karte von Venedig zeigte sie uns, wo wir am besten frühstücken können, wie wir zum Markusplatz kommen und vieles mehr.

    Unser Zimmer war prima, mehr brauchen wir nicht, ein Bad mit Fön, das W-Lan funktionierte, was wollen wir mehr. :1tanzen

    Für Erstbesucher ist das sicher schon ein Erlebnis, Da die Fahrt jedoch eine Stunde dauerte, beschließe ich für den Rückflug den Bus zu nehmen.

    Unser Hotel San Samuele hat mir eine Wegbeschreibung geschickt. Wir versuchten, nach diesem Plan zu laufen. Ich gebe zu, wir liefen zum Schluss mindestens dreimal im Kreis, ehe wir dann endlich den Eingang gefunden haben.

    Hotels in Venedig sind teuer, ich habe über booking.com gebucht, das Hotel Samuele hat eine gute Bewertung, die Lage sagte mir zu, also buchte ich es.

    Vom Flughafen gibt es verschiedene Möglichkeiten, um nach Venedig zu kommen, ein Expressbus, ein normaler Bus und dann natürlich mit dem Boot. Ich dachte mir, für Jenni wäre es sicher eine schöne Sache, wenn man mit dem Boot fährt.

    Wi waren ja schon einige Male in Venedig und bis auf einmal, immer mit dem Motorrad. Da haben wir meist außerhalb gewohnt und sind mit Zug oder Bus in die Stadt gefahren. Das letzte mal war 2016, als wir auf dem Rückweg von Griechenland in Venedig einen Stop eingelegt haben.

    Man muss ein kleines Stück zum Bootsanleger laufen, es gibt Wegweiser und Schilder, man kann es nicht verfehlen. Hat man allerdings viele Koffer mit, dann ist es etwas beschwerlich.

    Das Ticket kostet 15 €uro pro Person einfache Fahrt, wir müssen mit der Orange-Line derLinie AliLaguna fahren, denn wir müssen an der Station San Angelo aussteigen.

    Als wir die Ticket an dem Tickethäuschen kaufen, meinte die Verkäuferin, dass sie nicht weiß, ob wir mit dem nächsten Schiff um 15:15 h mitkommen, denn es warten recht viele Touristen, die angekommen sind. Egal, wir nehmen dann die nächste.

    Wir hatten Glück und dann ging es los. Das Boot hielt an verschiedenen Station. Es herrschter ein reger Schiffsverkehr und irgendwann schwappte das Wasser durch das geöffnete Fenster und zwei Passagiere wurden richtig gut nass.

    An der Rialto-Brücke stiegen die letzen Touristen aus und nur noch wir blieben übrig.

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