Beiträge von Petra
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Heute war ein richtig fauler Tag, wir haben nichts gemacht, uns nur erholt, draußen auf der Bootsanlegeplattform gelegen. Wenn dann wieder ein Regenschauer kam, sind wir auf die Vernada gegangen.
Während ich das jetzt hier schreibe, geht gerade die Welt unter, es prasselt nur so vom Himmel. Wir mussten ja vom Abendessen hinunter zu unserem Zimmer gehen und sind platschnass geworden.
Außerdem ist es im Dunkeln ein etwas lustiges Unterfangen, vor allem wenn man zum Abendessen ein wenig von dem leckeren Rotwein getrunken hat. Dann muss man schauen, dass man den Weg trifft.
Heute morgen habe ich ein paar Bilder aufgenommen, als wir zum Frühstück nach "oben" gingen.
Die untere Wohnung ist unsere.
Man geht dann vorsichtig über runde Betonplatten, erst geradeaus
dann geht es nach oben
und noch höher
Nun hat man es schon fast geschafft, es sind ab hier noch einige Holztreppenstufen zu steigen
dann ist man da, am Swimingpool und dem Aufenthaltsraum. Oben befinden sich weitere Gästezimmer
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Xavier, der Hausherr hat zwei Hunde und einige Katzen. Es herrscht etwas Aufregung, denn einer der Hunde hat sich den Fuß verletzt und man sieht überall Blut. Die Wunde muss erst einmal versorgt werden.
Es ist Mittagszeit und wir essen einen Salat. Ich habe ja außer dem trockenen Brot noch nichts gegessen. Dann gehen wir in unser Zimmer, spielen eine Runde Kniffel und erholen uns.
Um 19 Uhr gibt es ein gemeinsames Abendessen. Für mich gibt es eine vegetarische Lösung, alles ist sehr liebevoll gemacht, dazu Wein und Wasser und als Nachtisch einen Schokoladen-Rum-Kuchen. Na, das wird ja was werden mit den vielen Kalorien. Wir sitzen alle an einem großen Tisch und es ist eine gemütliche große Runde. Von Xaviers Mutter erfahren wir jede Menge über diese Region und ihre Bewohner.
Um 22 UHr ziehen wir uns wieder ins Zimmer zurück. Wie gut, dass ich meine Stirnlampe mitgenommen haben, denn die Wege hier sind doch sehr abenteuerlich und vor allem glitschig.
Das war´s für heute.
Viele Grüße
Petra
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Nach kurzer Zeit erreichten wir unser Ziel :Los Secretos Guesthouse, unter französischer Leitung. Unser Zimmer mit Veranda ist gleich am Wasser, das gefällt uns.
Das Wetter ist im Moment nicht so besonders, es regnet, aber wir sind ja noch ein paar Tage da. Das Haus hat Hanglage, wir sind mit unserem Zimmer ganz unten, auf der mittlereun Ebene befindet sich der Pool und daer Aufenthaltsraum, dort wird auch gegessen. Wir werden mit einem Glas Rotwein begrüßt, ich zumindest, man kann auch anderes bekommen. Wir setzen uns zu den Holländern und läuten en Urlaub auf Bastimentos ein.
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Bocas del Toro liegt im Norden Panamas auf der Karibikseite und besteht aus mehrerern kleinen Inseln.
Wir haben uns die kleine Insel Bastimentos ausgesucht und zwar eine Unterkunft, die man nur mit einem Boot erreichen kann. Es gibt keine Straßen, es gibt dort nur Natur und außer dem Guesthouse mit 5 Zimmern nichts anderes. Also wird der Erholungsfaktor sehr hoch sein.

Angekommen auf dem kleinen Flughafen lief alles generalstabsmäßig ab. Die Koffer kamen an, wir wurden gefragt, ob wir ein Taxi wollten, stiegen ein und für 2 USD wurden wir zum Bootsanleger gebracht. Dort wurden wir an den nächsten übergeben und stiegen in ein kleines Boot. Mit uns noch zwei andere Touristen, die im selben Guesthouse gebucht haben.
Die Fahrt dauerte nicht lange und wir wurden ordentlich von den Wellen hoch und runter geschaukelt.
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Isla Bastimentos - Bocas del Toro
Friedrich ist heute um 6 Uhr frühstücken gegangen, das war jedoch keine Zeit für mich. Er brachte mir aber einen Tee und 2 trockene Scheiben süßes Brot mit.
Um Viertel vor sieben war unser Taxi da und wir fuhren zum Flughafen in Albrook. 25 USD kostete der Spaß. Ich hatte ein wenig Bammel, denn wir durften ja nur 14 kg Gepäck aufgeben und das Handgepäck darf auch nur 4 kg wiegen. Bei meiner ganzen Technik, die ich so mitschleppe. ist das einfach zu wenig. Wir verteilten die Sachen ein wenig und der Fotoapparat hing halt zusätzlich am Hals.
Zeitgleich ging ein Flug nach Costa Rica und somit war die Schlange vor dem Checkin recht lang, obwohl wir fast 2 Stunden vorher da waren. Die Fahrt zum Flughafen dauerte nur rund 20 Minuten. Wir hatten uns mehr Zeitpuffer eingeplant.
Es gibt bei Air Panama keinen Online-Checkin. Wir mussten nur unsere Pässe am Schalter vorzeigen, meine Reisetasche wog genau 14 kg, Friedrich hatte ein Kilo mehr, aber das wurde weggenickt. Unser Handgepäck wurde nicht gewogen. Was für ein Glück.
Um 9 Uhr sollte die Maschine fliegen, es wurde nach 10, ehe wir überhaupt einsteigen durften. Eine kleine Fokker 50, proppenvoll flog uns dann gen Norden. Die Flugzeit wurde mit 50 Minuten angegeben.
Gleich nach dem Start hatten wir noch einmal einen Blick auf den Panamakanal und die Puente de las Americas,. Wir konnten erkennen, da wo wir gestern nicht weiterkamen.
Der Flug war unruhig aber ertragbar. Das Wetter war nicht so schön.
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Klasse Sizilien ist wirklich schön...
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Jetzt haben wir ein kleines Problem, wie kommen wir zurück? Den ganzen Weg zurücklaufen, nö, das wollen wir nicht. Also versuchen wir es anders. Irgendwo werden wir hoffentlich eine Bushaltestelle finden.
Nun ja, wir liefen und liefen und es war nichts in Sicht. Auf einmal hielt ein Taxi vor uns, eine FRau stieg aus. Das nutzen wir glatt und fragtennach, ob sie uns zur Metro bringen könnte. Da wir überhaupt nicht wussten, wo wir uns befanden, sagten wir Station Albrook. Für 2,50 USD waren wir dabei. Unterwegs fragte sie noch einmal nach, was wir dort wollten. Es stellte sich heraus, dass die Station Cinco de Mayo viel näher war und sie ließ uns dann dort raus.
Mal wieder Glück gehabt. Wir fuhren nun zu unserem Hotel zurück, tauschten noch einmal Euro ein (vorsichtshalber) und dann gingen wir ins Istanbul und aßen eine super leckere Falafal-Platte, dazu gönnten wir uns ein Miller Bier. Es war ein perfekter Tag.
Im Hotel angekommen, bestellten wir uns den Weckdienst für 5:45 h und für 6:45 ein Taxi zum Flughafen.
Das war also unsere Zeit in Panama-Stadt. Sie hat uns gut gefallen, ist halt eine Großstadt. Eventuell müssen wir noch einmal vor dem Rückflug hier übernachten, denn wir haben an unserem Wunschtermin nur eine Warteliste bekommen, 2 Tage später dann eine Bestätigung. Mal schauen, wir sehen das ganz locker. Es lässt sich eh nicht ändern.
Viele Grüße
Petra -
An der Fährstelle, wo die Fähren nach Taboga und Contadora ablegen, machen wir dann noch eine kleine Pause. Hier gibt es ein Restaurant, wo man schön draußen sitzen kann, es wird wohl hauptsächlich von Skippern genutzt, die hier anlegen.
Und wieder können wir 2 dicke Pötte beobachten, die gerade unter der Brücke hervorgefahren kommen. Wir brechen auf und wollten noch näher an die Brücke, aber dann stehen wir vor einer Absperrung, es geht nicht mehr weiter. (letztes Bild)
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Genug gesehen, wir wollen noch ein paar Schiffe angucken und gehen in Richtung Brücke. Wir sehen viele Vögel, Kolibis, große Jotes (Rabengeier) und viele deren Namen ich nicht kenne. Schade, ich habe meinen großen Fotoapparat nicht mitgenommen, aber ich freue mich dennoch, dass wir so viele beobachten können.
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Wir gehen ins Museum, es gibt einen großen Bereich mit freiem Eintritt. Das Motto des Museums lautet: Puente de la vida (Brücke des Lebens).
Anschaulich wird die Enstehung und Entwicklung des Landes dargestelt, welches Nord- und Südamerika miteinander verbindet.
Es gibt auch noch einen Bereich mit Ausstellungen, da muss man Eintritt bezahlen. Das haben wir aber nicht gemacht. Wir gingen noch in die Caferteria und tranken eine Cola und aßen eine Empanade con queso (die schlechteste, die ich je gegessen habe)

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Übrigens das Wetter ist ideal, meist ist es bedeckt und es weht ein laues Lüftchen.
Wir laufen ein wenig herum und setzen uns dann auf eine der vielen leeren Bänke am Wasser mit Sicht auf die Stadt. Mit der Selbstauslöserfunktion meiner Kamera machen wir dann ein paar Bilder.

Das erste Bild zeigt die andere Seite mit der Brücke.
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Was für ein krasser Gegensatz, vorhin noch die quirlige und laute Großstadt, jetzt bietet sich ein anderes Bild. Wir sind begeistert. Noch können wir uns nicht entscheiden, wo wir zuerst hingehen wollen. Auf der einen Seite sieht man auf Panama-Stadt, auf der anderen Seite ist die Puente de las Americas, dort wo der Panama-Kanal beginnt.
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Mit der Metro fuhren wir vom Cinco de Mayo wieder bis Albrook und suchten dort den Bus nach Amador. Schon nach kurzer Wartezeit kam der Bus und wir fragten nach der Haltestelle Ristorante al Dente. Die kannte der Busfahrer nicht, egal, wir stiegen dennoch ein.
Es ist immer blöd, wenn man nicht genau weiß, wo sich was befindet. Hinterher haben wir gesehen, dass die Verbindung über Albrook ein richtig großer Umweg war, aber wir hatten ja keine andere Möglichkeit gefunden. Wir immer kostete die Metrofahrt 25 Cent und der Bus 35 Cent, das sind richtig tolle Preise! Da kann man auch mal ein paar Umwege fahren.
Ich vermute aber, es gibt keine direkte Busverbindung vom Cinco de Mayo nach Amador.
Im Bus hielten wir fleißig Ausschau nach draußen und auf einmal sahen wir das Biomuseum (Museo de Biodiversidad - Bild 1). Es wurde von dem Architekten Frank Gehry entworfen, richtig schön bunt. Tja und dann rauschte der Bus an der Haltestelle vom Restaurant vorbei. Ich sprang auf und der Busfahrer hielt dann doch noch an. Glück gehabt!
Es stehen insgesamt 6 Büsten von wichtigen Politikern der Vergangenheit Mittel- und Südamerikas. Ich habe alle aufgenommen, zeige aber nur diese zwei. In der Ferne sieht man die Skyline von Panama City.
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Nachdem wir einmal an den Ständen vorbeigelaufen sind, machen wir uns wieder auf den Weg. Friedrich meint, wir sollten noch einmal durch Casco Viejo schlendern. Also schlagen wir den Weg dorthin ein.
Am Plaza Santa Ana setzen wir uns auf eine Bank und schauen dem Treiben auf der Straße zu. Danach suchen wir uns ein Café und trinken einen Kaffee. Ich habe keine Lust wieder durch Casco Viejo zu laufen, wir waren hier ja schon, wenn auch bei Regen.
Ich lese ein wenig in meinem Reiseführer und dann hatte ich eine Idee, wohin wir gehen könnten.
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So richtig einen Plan, was wir machen wollten, hatten wir nicht. Vorgestern hatten wir ja den Fischmarkt ausgelassen, das wollten wir heute nachholen. Wir wussten, er liegt in der Nähe der Calle 11 east.
Wir werden von dem netten Polizisten angesprochen, wie es uns geht, wohin wir wollen. Da er wohl Bedenken hat, holt er noch jemanden hinzu, der englisch spricht. Sie erklären uns den Weg und wollen uns dorthin begleiten. Nö, das lehnen wir ab, so viel Polizeischutz muss nicht sein und Angst haben wir keine.

Die Gegend hier sieht schon etwas anders aus. Hier bekommt man ein komplettes Essen für 3 USD. Auf dem letzten Bild ist die Fischhalle.
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