Beiträge von Petra

    Beate, ich sehe das positiv, es wäre doch langweilig, wenn ich nicht zu erzählen hätte. Mit Geld, das habe ich immer mindestens einmal im Urlaub. Bei den heutigen Passwörtern, die man immer behalten muss, da komme ich schon mal durcheinander.

    Danke Margarete für den Tipp zur Umrechnung. Ich habe damit nämlich immer Probleme, jetzt nicht mehr. :cheerleader

    Die Mitarbeiter in der Trading Post waren gelinde gesagt einfach faul und nicht ausgebildet. Ich habe mich aber entschieden und werde die Stiefel kaufen, alleine beim Preis spare ich jede Menge.

    Aber Erhard, ich muss schon sagen, hier habe ich schon mehr Möglichkeiten, man muss halt ein wenig geduldig sein. Andererseits war das Warten beim Geldautomaten ganz schön lehrreich, denn nun weiß ich wieder meine Geheimzahl, zumindest von der einen Karte...

    Nun hatte ich noch eine Sache, die ich erledigen wollte. Für meine Fototouren im Winter brauche ich richtig warme Stiefel. Mir frieren ja fast immer die Zehen ab, wenn ich lange in der Kälte stehe.

    Ich hatte mir ja schon zu Hause ein paar Winterstiefel im Netz ausgesucht und es war eine kanadische Firma, die diese herstellt. Aber auch in Kittery gibt es ein Geschäft, das genau diese auch hat, die ich haben wollte, Auf der Webpage stand auch, dass diese Schuhe vor Ort sind.

    Wir sind also dorthin gefahren und erlebten die nächste Überraschung. Baffin Icefield, nee die gibt es nicht, die heißen bei uns anders und zeigte mir ein Paar, das anders aber ähnlich aussah, einen komplett anderen Preis hatte etc. Schulterzucken, ich könnte ja mal bei den Herren gucken. (obwohl das ein Damenstiefel war) Sie schaute auch auf die KANADISCHE Webseite von Baffin, obwohl ich sagte, dass ich auf ihrer Webseite nachgeschaut habe und dort die Schuhe als vorrätig ausgeschrieben sind. Wieder Schulterzucken und sie GING einfach weg.

    Wir also in die Herrenabteilung, da war nun nichts Adäquates da, also wieder zurück in die Damenabteilung. Nun suchten sie schon zu zweit im Computer. Ich holte mir nun zwei andere Winterstiefel vom Regal und bat um die richtige Größe. Ein Paar holte sie mir und sie waren zu eng. Das 2. Paar saß wie angegossen. Dann gab es noch ein Paar und ich kam kaum in den ersten Schuh rein: Größe 37, ich habe nach 40 gefragt!

    Auf einmal die Nachricht, wir haben die Icefield doch da. Na klasse, das habe ich doch schon die ganze Zeit gesagt! Nun mussten die Schuhe aus dem Lager geholt werden. Sie passten mir nicht so gut wie das Paar, welches ich als Zweites probiert habe. Meine Frage, worin liegt der Unterschied zwischen dem Icefield und dem Suka?

    Schulterzucken, das wissen WIR doch nicht. Nun gut, dann werde ich bei Jane googeln und dann sehen wir weiter. Solche Trantüten habe ich schon lange nicht gesehen. Wenn ich nicht unbedingt die Schuhe hätte haben wollen, dann wäre ich schon längst gegangen.

    So habe ich mir das Paar reservieren lassen und befinde mich nun in der Entscheidungsfindung.

    Von dort sind zu zu Bob´s Clam Hut gefahren, das liegt unmittelbar neben der Kittery Trading Post, wo ich mir die Schuhe angeschaut habe.

    Hier muss ich immer meinen Veggi-Burger essen.

    Zum Fotografieren hat es heute von der Zeit nicht gereicht, aber ich bin ja noch ein paar Tage da.

    Viele Grüße

    Petra

    PS. Wir waren noch in einer Drogerie, da haben wir uns eine Flasche Brandy gekauft. Der Kassierer fragte nach meinem Geburtsdatum, ich habe ihn nur ausgelacht, aber er meinte es ernst. Sie müssen jeden der Alkohol und/oder Zigaretten kauft, nach dem Alter fragen und sich einen Ausweis zeigen lassen. Da war ich aber verdattert. Wir scherzten dann noch eine Weile und er erzählte, dass es hier in Kittery auch ein Geschäft gibt mit deutscher Ware wie Würstchen etc. Das wollen wir uns auch noch anehen.

    Heute Morgen war es nur um die 30 Grad Fahrenheit, das war rund um den Gefrierpunkt. Wir immer leide ich etwas unter dem Jetlag, aber es schadet ja nichts, auch mal früh aufzustehen. ;)

    So richtig viel haben wir nicht unternommen. Ich habe ein paar Kleinigkeiten erledigt. Einmal wollte ich mir ein Teil von der Firma Acratech kaufen, die Post hier in USA ist noch langsamer als wie bei uns in D. Daher musste ich notgedrungen eine 30 Tage Probe-Prime-Mkitgliedschaft abschließen, damit das gewünschte Teil auch ja noch hier ankommt, so lange ich auch hier bin.

    Als nächstes stand das Geld besorgen auf dem Plan. Ich hatte nämlich noch keinen einzigen US-Dollar in der Tasche. Da ist mir doch glatt in Frankfurt was dazwischen gekommen. ;)

    Also fuhren wir zu einem ATM, natürlich ein Autoschalter. Ich stieg aus und ging an den Automaten, Jane gab mir die Anweisungen, damit ich die richtigen Knöpfe drücke. Nur mit meiner PIN klappte es nicht, das erste Mal falsch, das zweite Mal falsch, wie kann man nur so blöde sein und die PIN falsch eingeben? Das dritte Mal traute ich mich nicht und ging an den Außenschalter, der besetzt war.

    Redselig wie ich bin erzählte ich ihr, dass ich jetzt schon zweimal die falsche PIN eingeben habe und mich nun nicht ein drittes Mal traue. Sie möge mir doch Geld so mit der Karte auszahlen. Ja, sie hat schon etwas seltsam geschaut. Ob ich eine ID hätte. Klar, den Pass hatte ich nicht mit aber den Perso. Beides gab ich ihr. Sie erkundigte sich und dann nickte sie mit dem Kopf und meinte, ich bekame das Geld gegen Unterschrift. Prima!

    Ich wartete und wartete, sie kam an den Schalter und erzählte etwas von "Paper". Ich nickte und dachte, sie müsste jetzt Tausend Formulare ausdrucken, die ich dann unterschreiben muss.

    Etliche Minuten später, Jane trommelte schon mit den Fingern am Lenkrad, schaute ich durchs Fenster und sah, was los war. In dieses Gerät (Kreditkarten-Terminal), wo man die Kreditkarte reinschiebt, war kein Papier mehr drin. Sie hatten eine neue Rolle geholt und eingelegt, aber es kam nur leeres Papier raus. Sie drehte die Rolle um, wieder nichts, dann holte sie eine andere Rolle, drehte diese anders herum rein, es war nichts zu sehen. Dann kam eine Kollegin hinzu, auch sie probierte ohne Erfolg.

    Nun wurde jemand angerufen und es wurde weiter probiert. Ich konnte mir ein Lachen nicht verkneifen. Das Gute daran ist, mir fiel ganz plötzlich wieder meine PIN ein. In diesem Moment schob mir die Bankangestellte die Karte und Perso wieder zu und entschuldigte sich. Es war ihr peinlich aber nicht zu ändern. Wenn kein Beleg gedruckt werden kann, dann gibt es auch kein Geld.

    Ich ging wieder zum ATM und probierte es ein drittes Mal. Und siehe da, alles war wieder gut, ich bekam mein Geld, ging noch einmal an den Schalter und gab Bescheid. Sie freuten sich mit mir und dann fuhren wir davon.

    Die Einreiseformalitäten in Boston verliefen flott. Klar, ich wurde gefragt, was ich dort will, wie lange ich bleiben werde und wie ich zu der Verbindung nach kittery komme. Kein Problem, das war schnell erzählt, dann bekam ich meinen Stempel und wurde noch gefragt, ob ich Zigaretten oder Alkohol bei mir habe.

    Ob ich ein Laptop, Akkus oder Fotoapparat mithabe, das hat keinen interessiert. Danach wurde noch nicht einmal gefragt.


    Der Koffer war auch schon da, es gab keine Zollkontrolle und ich ging schnurstracks zur Bushaltestelle. Um 16:15 kam der Bus der C & J Gesellschaft mit der ich bis nach Portsmouth fuhr. Dort wartete schon meine Freundin auf mich. Nun gab es viel zu erzählen.

    Viele Grüße
    Petra

    Die Bilder sind alle vom Anflug auf Boston.

    Dieser Thread ist gesperrt, Kommentare und Grüße bitte hier hinschreiben. :)

    Die Flugzeit nach Boston betrug siebeneinhalb Stunden. Es dauerte eine Weile, ehe ich mich entspannen konnte, das war doch alles ganz schön stressig gewesen.

    Das Essen auf dem Flug war lecker, es gab genug zu trinken und ich schaute mir endlich mal den Film Sieben Jahre in Tibet mit Brad Pitt an. Auf der Maschine konnte man sich einen Zugang zu Flynet kaufen, was ich auch ausprobierte.

    Was für ein Auftakt, es war alles so schön geplant. Gemütlich mit dem Zug zum Flughafen fahren, nach Frankfurt fliegen, in Ruhe umsteigen, ein wenig am Frankfurter Flughafen bummeln und dann nach Boston fliegen. Boardkarten hatte ich für beide Flüge, das Bahnticket auf dem Handy und der Fahrdienst zum Bahnhof war organisiert.

    Als ich am Morgen meinen Tee trank, machte ich einfach mal so nebenbei mein Smartfone an und fiel fast vom Hocker. Meine Maschine nach Frankfurt war gestrichen. Tausend Dinge schossen mir durch den Kopf, wie komme ich heute noch nach Boston. Für einen Zug nach Frankfurt war es zu spät, was tun? Es ging noch eine Stunde später eine Maschine nach Frankfurt, aber da hatte ich nur 45 Minuten zum Umsteigen. Das ist zwar die vorgeschriebene Minimum-Connecting Time, nur die Boston-Maschine geht ab "Z" und Ankunft ist in "A". Immer noch besser als wenn ich nach "B" müsste.

    Wer nicht wagt, der nicht gewinnt, also buchte ich mich auf die Hannovermaschine um und hoffte auf mein Glück.

    Friedrich brachte mich zum Bahnhof und dort traf ich eine "alte" Bekannte, die ich Jahre lang nicht gesehen habe. Sie kennt Jane auch noch aus den 80er-Jahren und wir haben die ganze Zugfahrt lang von alten Zeiten geklönt. Kennst Du noch den? Weißt Du noch wie? Was macht denn der? so ging es die ganze Zeitlang. Dann machte ich noch schnell ein Foto für Jane.

    In Hannover hatte ich genügend Zeit, die Maschine flog pünktlich ab und sie landete auch überpünktlich. Jetzt weiß ich auch, warum die frühere Maschine gestrichen wurde. In Dublin wütete ein Orkan, 160 Maschinen mussten gestrichen werden und in Frankfurt gab es am frühen Morgen Nebel. So kam der gesamte Flugplan durcheinander und man musste sich irgendwie behelfen.

    Nun hatten wir auch noch eine Außenposition und natürlich standen wir da und warteten auf den Bus. Nach einer Ewigkeit kam dann endlich einer und ehe dann alle ausgestiegen waren... Die Zeit rann nur so da´hin. Ich hatte mir schon einen Notplan zurechtgelegt, denn es gab noch eine Verbindung aus München nach Boston. Noch hatte ich 25 Minuten Zeit.

    Also aus dem Bus herausgesprungen, ich hatte mich strategisch günstig hingestellt und dann lief ich los. Da ich genau wusste, wie ich zum Flugsteig "Z" kam, vergeudete ich keine Zeit mit Suchen. An der Passkontrolle hatte ich Glück, nur wenige Passagiere waren vor mir und dann lief ich weiter bis zum Gate Z23.

    Vollkommen fertig kam ich am, die letzten stiegen gerade ein, es hat also gerade so noch geklappt. Empfehlen kann ich keinem eine Übergangszeit von nur 45 Minuten zwischen 2 Flügen, das ist Stress hoch3. Wenn natürlich beide Flüge an demselben Terminal abgehen, dann ist das wirklich kein Problem. Muss man jedoch noch durch die Passkontrolle, dann wird das zu einem Glückspiel.

    Ich bezog meinen Platz, atmete tief durch und genoss die Entspannung bei einem Glas Schampus.

    Silke, super, Du:thump: hast es erraten. Friedrich wurde auf dem Nachhauseweg anhalten , er hätte während der Fahrt eine Dose Bier getrunken, auch sein Kollege hat das beobachtet. Vollkommener Quatsch, aber er musste pusten, ergab natürlich 0,0 und sie haben sich geärgert..

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